9 rosa blühende Stauden

9 rosa blühende Stauden

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Geändert der 20. November 2025  durch Gwenaëlle 7 min.

Rosa blühende Stauden wirken romantisch, passen aber in jeden Garten. Die vielfältigen Pflanzen gedeihen in Sonne, Halbschatten oder Schatten sowie auf trockenen oder feuchten Böden. Mit Blütezeiten von Frühjahr bis Winter verbinden sie sich leicht mit anderen Blumen.

Hier finden Sie klassische und weniger bekannte rosa Stauden – lang blühend oder kurzlebig, aber stets bezaubernd.

Schwierigkeit

Baldrian oder Rote Spornblume: ländlicher Stil

Hier eine Staude, die man künftig sicher immer häufiger in Gärten sehen wird: Der Rote Baldrian oder Centranthus ruber ist bestens an den Klimawandel angepasst. Seine rosa Blütenrispen bezaubern fast sechs Monate lang ab Mai, wenn Sie Verblühtes entfernen. Die Blüten erscheinen bis in den Frühherbst in vielen Rosatönen – von Karmin- bis Indischrosa und kräftigem Rosa; manche Kultivare blühen sogar weiß. Die oft blaugrünen Blätter sind fleischig. Im Laufe der Saison wächst die Pflanze mit ihrer weit ausladenden, lockeren Wuchsform auf 50 bis 80 cm. Ein weiterer Vorzug dieser schnell wachsenden Staude: Bienen und Schmetterlinge besuchen ihre Blüten häufig – ideal für moderne Gärten.

An Mauern und in Steingärten wachsend, passt sich der Rote Baldrian sehr gut naturnahen Beeten an und bringt dort seinen wilden Charme ein. Er ist die perfekte Staude für schwierige, steinige, karge und trockene Böden, mediterrane Gärten sowie für Küstenlagen, Bauerngärten und romantische Gärten. Als perfekte Begleitpflanze sät er sich großzügig aus und bildet nach Belieben neue Horste. Er braucht lediglich Sonne und Ihre Gartenschere, um verblühte Blütenstände zu entfernen.

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Centranthus ruber

Japan-Herbst-Anemone: zeitlos geschniegelt

Japan-Herbst-Anemonen beleben den Garten bis Oktober mit schlichter, raffinierter Eleganz! Man schätzt sie für ihre weißen, aber auch rosa Blüten in erstaunlicher Farbvielfalt: sehr zartrosa bei der Japan-Herbst-Anemone ‘Robustissima’ oder Anemone tomentosa, weiß schimmernd bei ‚Mont Rose‘ und leuchtend rosa bei Anemone hupehensis ‚Splendens‘ oder Anemone hybrida ‘Pamina’. Letztere hat feinere, halbgefüllte Blütenblätter, während die meisten Sorten mit frischen Blütenblättern und gelber Mitte bezaubern.

Sie zählen dank später, langer Blüte und hoher Winterhärte zu den beliebtesten rosa Stauden. Manche werden über einen Meter hoch, bleiben dabei aber stets leicht und anmutig. In halbschattigen Beeten mit nährstoffreicher, frischer Erde breiten sie sich leicht aus und blühen besonders lange und üppig.

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Japan-Herbst-Anemone tomentosa und Anemone hupensis japonica ‚Pamina‘

Orientalischer Mohn 'Patty's Plum': kurzlebige Schönheit

Die großen, zerknitterten Blüten des Türkischen Mohns (Papaver orientale) sind von unvergleichlichem Charme. Beim Öffnen zeigen die Blütenblätter dunkle Flecken und einen Kranz schwarzer Staubblätter. Mohn gibt es in vielen Rosatönen, von zart bis kräftig, auch in Lachsfarben. Die Sorte ‘Patty’s Plum’ ist einer der bekanntesten Hybriden: beeindruckend und zugleich äußerst zart mit weinroten oder altrosa, pflaumenfarben überhauchten Blütenblättern. An dieser Blüte ist alles bezaubernd – von den großen, behaarten Knospen, die sich nach und nach öffnen und seidige Blütenblätter freigeben, bis zu den Kapseln, die nach dem Abfallen der Blütenblätter entstehen. Das sommergrüne, behaarte Laub zieht sich im Sommer in die Dormanz zurück und erscheint im Herbst wieder.

Wie alle Türkischen Mohn ist ‘Patty’s Plum’ sehr winterhart und kann überall in Deutschland gepflanzt werden. Wichtig sind ein sonniger Standort (heller Halbschatten wird vertragen), ein durchlässiger, leichter, idealerweise kalkhaltiger Boden. Wählen Sie den Standort sorgfältig, denn die Staude lässt sich kaum wieder entfernen. Sie bleibt viele Jahre im Garten, oft länger als zehn Jahre, und kehrt jeden Frühling schöner denn je zurück!

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Papaver orientale ‚Patty’s Plum‘

Christrosen: Königinnen des Winters

In dieser Liste rosa blühender Stauden dürfen Christrosen als wahre Stars des Winters nicht fehlen. Sie trotzen der Kälte und zeigen ihre zartesten rosafarbenen Blüten, die man vor allem bei den Lenzrosen in zahlreichen Rosatönen und Blütenformen findet (Anemonenblüten, gefüllte oder einfache Blüten), oder bei den Helleborus ballardiae … Gestalten Sie zum Beispiel hübsche Pflanzgefäße mit der gesprenkelten Blüte der Lenzrose ‘Rose Guttatus’ oder der Lenzrose ‘Anemone Picotee’, einer prächtigen rosa Sorte mit mauvefarbenen Adern, oder mit der hinreißenden Lenzrose ‘Pêche à centre rouge’ in unwiderstehlichem Lachsrosa …

Diese robusten Stauden blühen von Januar bis April – ein echter Gewinn für den Garten, zumal sie kaum Pflege benötigen. Pflanzen Sie sie in schattige Beete unter sommergrüne Bäume, um Lücken zu füllen, die sie mit ihrer langen Blütezeit zum Leuchten bringen, und natürlich in Pflanzgefäße auf Balkon oder Terrasse. 

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Christrosen eröffnen den Reigen der Winterblüher – ein bezauberndes Festival in Rosa!

Feder-Nelken: altmodisch und charmant…

Dianthus plumarius tragen auch den bezaubernden Namen Garten-Nelke – und tatsächlich möchte man sie am liebsten aufessen! Im Unterschied zu den großen Nelken erreichen Dianthus plumarius aus Südwesteuropa nur eine Höhe von etwa 30 cm. Sie haben unzählige gärtnerische Kultivare in köstlichen Rosatönen hervorgebracht: Bonbonrosa, Pink oder Violett (‘Lily the Pink’), Lachsrosa wie die Nelke ‘Doris’, weiß berandet oder panaschiert wie ‘Moulin Rouge’ … oder überraschend zweifarbig wie ‘Scent First Raspberry Sundae’ … Ihre Blütenblätter sind stark laciniert (fein gefranst) und verströmen je nach Sorte einen mehr oder weniger würzigen Duft. Das bläuliche Laub unterstreicht zusätzlich ihre Schönheit. Alle diese neueren Sorten blühen von Juni bis September recht lange und benötigen einen sonnigen Standort. Ein armer oder gewöhnlicher, idealerweise kalkhaltiger Boden ist für sie am besten geeignet.

Ihr rasenartiger, kompakter Wuchs bildet schöne Polster für Beetränder, Wege, Steingärten sowie Pflanzschalen und -kästen.

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Dianthus plumarius

Verbena hastata 'Rosea': für den Naturgarten

Das Argentinische Eisenkraut ist in Städten und Gärten weit verbreitet und für seine große Zierwirkung und Trockenheitsverträglichkeit bekannt. Das Lanzen-Eisenkraut, Verbena hastata, wird dagegen etwas seltener verwendet, obwohl es ebenso wertvoll ist.

Die Sorte Verbena hastata ‚Rosea‘ bezaubert sogar mit einer wunderschönen zartrosa Blütenfarbe, die eine willkommene Abwechslung zum für Eisenkraut typischen Mauve darstellt. Sie wird etwa 80 cm bis 1 m hoch und zeigt ebenfalls den ganzen Sommer über viele Wochen lang schöne Blütenstände – nicht als Rispen, sondern in zahlreichen sehr feinen, aufrechten Ähren am Ende des geraden Stängels. Die Blüten öffnen sich von unten nach oben. Auch das gezähnte Laub ist dekorativ.

Diese sommerblühende Staude überzeugt mit allem, was man sich wünscht: strukturgebend, stolz aufrecht, sonnenhungrig, vollkommen winterhart und auf jedem Boden gedeihend, wobei sie frische Böden bevorzugt … Sie ist ideal, wenn Sie Stauden mit natürlicher, ländlicher Ausstrahlung mögen. Sie bildet eine gute Begleitpflanze für Wasserdost, der ebenfalls frische Böden liebt, harmoniert aber genauso gut mit Gräsern für trockene Standorte.

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Verbena hastata ‚Rosea‘

Digitalis mertonensis: schöne Vertikalität

Im Gegensatz zu anderen Fingerhüten, die sich wie einjährige Pflanzen verhalten, ist Digitalis mertonensis eine echte Staude, winterhart bis -20 °C und jedes Jahr im Mai oder Juni wiederkehrend. Auch im Beet ist sie spektakulär. Ihre Blüten leuchten in einem charmanten Lachsrosa und sind im Schlund purpur gesprenkelt. Sie bevorzugt schattige bis halbschattige Standorte. Der Blütenstiel wird bis zu 80 cm hoch und sorgt für eine schöne Präsenz im ländlichen Garten, im lichten Unterholz oder im Cottage-Garten. Digitalis mertonensis benötigt einen frischen, leichten und gut drainierten Boden, um sich wohlzufühlen und Jahr für Jahr zu gedeihen. Pflanzen Sie mindestens 3 Exemplare für eine schöne Gruppenwirkung.

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Digitalis mertonensis (rechtes Foto © Chuck b)

Inkalilie 'Marcé': rekordlange Blüte

Zu Recht zählen Inkalilien zu den Stauden mit besonders langer Blüte. Die Alstroemeria ‘Marcé’ aus der ‘Majestics’-Serie blüht von Mai bis Oktober. Ihre 70 cm hohen Stiele tragen leuchtend himbeerrosa, braun-gelb gefleckte Blüten. Die Knollenstaude bevorzugt Sonne bis leichten Halbschatten und frischen, gut durchlässigen Boden. Sie ist bis -10 °C winterhart, wenn ihr Fuß im Winter gut gemulcht wird.

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Alstroemeria ‚Marcé‘

Sterndolde: romantisch und im Trend

Astrantia major: Rosafarbene Sterndolden für frischen, gut drainierten Boden. Blüte von Mai bis Juli, im Norden sonnig, sonst im Halbschatten.

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mehrjährige Pflanzen mit rosa Blüte