Alpenrose: Rückschnitt, Krankheiten und Pflege

Alpenrose: Rückschnitt, Krankheiten und Pflege

Ein immergrüner, blühender Strauch

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 5. August 2025  durch Virginie T. 2 min.

Die Alpenrose ist der Star der Schattengärten. Unkompliziert und sehr winterhart ist sie eine unverzichtbare Moorbeetpflanze, die jedes Jahr im Frühjahr eine üppige, farbenfrohe Blüte bietet … vorausgesetzt, Sie schenken ihr etwas Aufmerksamkeit und die passende Pflege.

Wie Sie die Alpenrose zurückschneiden, pflegen und vor Krankheiten schützen? Entdecken Sie alle Tipps unserer Experten.

Schwierigkeit

Pflege und Rückschnitt

Eine Alpenrose, die gut eingewachsen ist, benötigt nur wenig Pflege, um gesund zu bleiben. Im Frühjahr oder Spätwinter können Sie jährlich oder alle zwei Jahre etwas Kompost durch oberflächliches Einarbeiten rund um den Wurzelbereich ausbringen oder einen speziellen Moorbeetdünger verwenden.

Bringen Sie jedes Jahr eine gute Schicht organischen Mulch (Rinde oder Kiefernnadeln, eine Schicht aus Blättern) aus, damit die Wurzeln während der sommerlichen Hitze kühl bleiben.

Gießen Sie nur mit Regenwasser. Im Sommer gießen Sie mäßig 2- bis 3-mal im Monat.

Entfernen Sie am Ende der Blüte die verblühten Blüten, damit der Strauch nicht geschwächt wird und im folgenden Jahr wieder üppig blüht.

Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich. Ein sehr leichter Rückschnitt am Ende des Sommers, um eine ausgewogene und luftige Wuchsform zu erhalten, genügt. Mehr dazu erfahren Sie in unserer Anleitung: Wie und wann schneidet man die Alpenrose?

Pflege und mögliche Krankheiten

Unter guten Bedingungen kultiviert, zeigt sich die Alpenrose insgesamt wenig anfällig für Krankheiten und Parasiten.

Sie kann gelegentlich vom erwachsenen Dickmaulrüssler befallen werden, der den Blattrand frisst, oder von der berühmten Rhododendronzikade. Beide verursachen am Strauch jedoch keine größeren Schäden. Die Gelbfärbung der Blätter (Chlorose) bei der Alpenrose deutet auf eine schlechte Eisenaufnahme hin, insbesondere in kalkhaltigen oder sauerstoffarmen Böden, und führt dazu, dass der Strauch langsam abstirbt.

Ihr Hauptfeind: Phytophthora, ein bodenbürtiger Pilz, dessen Befall sie ebenso plötzlich wie radikal absterben lassen kann. Das Laub verliert seine Farbe, wird braun oder rötlich und trocknet anschließend ein. Die Pflanze stirbt dann schnell ab. Es gibt keine Bekämpfungsmethode, doch diese Probleme treten selten auf, wenn die Pflegehinweise beachtet werden: Pflanzen Sie in gesunden Boden, vermeiden Sie überschüssiges Wasser im Boden und verbessern Sie die Drainage. Ist es trotz dieser Vorsichtsmaßnahmen zu einem Befall gekommen, reißen Sie die betroffenen Pflanzen heraus und entfernen Sie die Erde, die ihre Wurzeln umgibt. Pflanzen Sie niemals empfindliche Arten an derselben Stelle neu.

Die gegen Kalk empfindliche Alpenrose bekommt bei einem Kalküberschuss verfärbte und gelbe Blätter (Chlorose). Verantwortlich kann ganz einfach das Gießwasser sein. Gießen Sie ausschließlich mit Regenwasser.

Rhododendren können ebenfalls von Mehltau und der Roten Spinne befallen werden, die das Laub schädigen.

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