Die einfachsten Grünpflanzen zur Stecklingsvermehrung
Zimmerpflanzen-Stecklinge erfolgreich ziehen
Inhaltsverzeichnis
Zimmerpflanzen durch Stecklingsvermehrung: einfach, günstig, ideal für Anfänger. Tradeskantie, Pothos, Grüner Heinrich und Buntnessel bewurzeln schnell.
Warum Zimmerpflanzen durch Stecklinge vermehren?
Zimmerpflanzen durch Stecklingsvermehrung zu vermehren, spart Geld, schenkt Freude und ermöglicht das Teilen neuer Pflanzen. Aus einem Stängel entsteht Schritt für Schritt eine neue Jungpflanze – schonend für die Mutterpflanze.

Eigene Pflanzen zu ziehen, ist immer eine große Freude. Jetzt ist es Zeit, diesen jungen Gummibaum, Ficus elastica, umzutopfen.
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Stecklingsvermehrung im Wasser
Einige Zimmerpflanzen wie Efeutute oder Ampelkraut eignen sich ideal für die Stecklingsvermehrung im Wasser, da sie sehr leicht Wurzeln bilden. Stellen Sie einfach einen geschnittenen Trieb unterhalb eines Knotens in ein Wasserglas, und schon bald zeigen sich neue Wurzeln.
– Efeutute (Epipremnum aureum)
Die Efeutute lässt sich besonders leicht vermehren. Schneiden Sie einfach ein Triebstück mit einem Knoten ab, entfernen Sie die unteren Blätter und stellen Sie es in ein Wasserglas. Nach etwa zehn Tagen zeigen sich Wurzeln, und der Steckling kann anschließend eingetopft werden.
– Ampelkraut (Tradescantia)
Das Ampelkraut oder Tradescantia bildet sehr schnell Wurzeln. Ein einfach in ein Glas mit klarem Wasser gelegter Trieb entwickelt bereits nach wenigen Tagen feine Wurzeln. Die Pflanze eignet sich ideal für erste Erfahrungen mit der Stecklingsvermehrung und schmückt rasch einen neuen Topf.
– Buntnessel (Solenostemon)
Die für ihr buntes Laub geschätzte Buntnessel eignet sich ideal, um die Stecklingsvermehrung zu lernen. Ein einfacher Trieb im Wasserglas bildet nach wenigen Tagen Wurzeln. Anschließend kann der Steckling einfach eingepflanzt werden und zu einer neuen Pflanze heranwachsen.
Stecklingsvermehrung im Topf
Viele Zimmerpflanzen lassen sich auch direkt im Topf vermehren. Schneiden Sie einfach ein Triebstück ab und pflanzen Sie den Steckling in ein lockeres, feuchtes Substrat. Eine Mini-Gewächshaushaube kann die Bewurzelung fördern.
– Philodendron scandens
Mit seinen langen, biegsamen Trieben und herzförmigen Blättern lässt sich Philodendron scandens sehr leicht vermehren. Schneiden Sie ein Triebstück mit mindestens einem Knoten ab und setzen Sie es in Blumenerde (oder Wasser). Die Pflanze bewurzelt problemlos und wächst schnell weiter.
– Fensterblatt (Monstera deliciosa)
Das Fensterblatt lässt sich dank der bereits am Trieb vorhandenen Luftwurzeln gut vermehren. Schneiden Sie einfach ein Triebstück mit einem Blatt und einer Luftwurzel ab und setzen Sie es direkt in einen Topf (auch im Wasser funktioniert es). Die neuen Wurzeln entwickeln sich schnell, sodass eine kräftige Pflanze entsteht.
– Grüner Heinrich (Grünlilie)
Der Grüne Heinrich bildet von selbst kleine Keimlinge an langen Trieben. Lösen Sie diese vorsichtig ab und pflanzen Sie sie in einen kleinen Topf mit feuchter Blumenerde. Sie schlagen schnell Wurzeln und entwickeln sich ohne großen Aufwand zu neuen Pflanzen.
– Fußblatt (Syngonium podophyllum)
Das Fußblatt wird wegen seiner geteilten Blätter geschätzt und durch einen Triebsteckling mit Knoten vermehrt. In feuchter Blumenerde bildet der Steckling schnell Wurzeln. Die anspruchslose Pflanze gelingt auch Anfängern leicht.
Kakteen und Sukkulenten
Die Vermehrung von Kakteen und Sukkulenten ist oft sehr einfach: Viele Arten lassen sich erstaunlich leicht durch Stecklinge vermehren. Meist genügt es, ein Blatt oder einen Trieb abzuschneiden und vor dem Auflegen auf ein Substrat trocknen zu lassen. So entstehen schnell neue Pflanzen.
– Echeverie
Bei der Echeverie lässt sich einfach ein gesundes Blatt am Ansatz der Rosette abtrennen. Lassen Sie es einige Tage an der Luft trocknen, um Fäulnis zu vermeiden, und legen Sie es anschließend auf trockenes Substrat. Nach einigen Wochen zeigen sich winzige Wurzeln und eine neue Rosette.
– Dickblatt (Jadestrauch)
Das Dickblatt lässt sich sehr leicht durch Trieb- oder Blattstecklinge vermehren. Nach einer kurzen Heilungszeit an der Luft wird der Steckling auf lockere Blumenerde gelegt und nur wenig gegossen. Auch ohne besondere Pflege bildet er schnell Wurzeln.
– Feigenkaktus (Opuntia)
Der Feigenkaktus wird aus einem Kaktusglied vermehrt. Lassen Sie dieses einige Tage trocknen und pflanzen Sie es anschließend leicht in ein gut drainiertes, sandiges Substrat. Die Wurzeln erscheinen schnell, und die Pflanze wächst problemlos weiter.

Einige Pflanzen lassen sich leichter durch Stecklinge vermehren als andere: Efeutute, Ampelkraut, Echeverie, Dickblatt oder Grüner Heinrich.
Häufige Fehler vermeiden
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Staunässe vermeiden: Zu nasses oder schlecht drainiertes Substrat lässt den Steckling noch vor der Wurzelbildung faulen.
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Für genug Licht sorgen: An einem zu dunklen Standort wurzelt ein Steckling schlecht und kann rasch schwach werden.
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Geeigneten Steckling wählen: Zu junge Triebe sind empfindlich und trocknen schnell aus, zu alte bewurzeln schlecht. Halbverholzte, biegsame, gut entwickelte Triebe bevorzugen.
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