Die Kröte, ein schützenswertes Tier
Kröte in den Garten locken: Tipps und Tricks
Inhaltsverzeichnis
Die Erdkröte (Bufo bufo) hilft im Garten gegen Raupen und Schnecken. In Frankreich geschützt: So locken Sie sie an!
Die Kröte: häufig und geschützt
Die häufigste Kröte in unseren Gärten ist die Erdkröte oder Bufo bufo. Es gibt jedoch viele weitere Arten, etwa die Aga-Kröte in Australien sowie Mittel- und Südamerika oder die Geburtshelferkröte in Europa.
Sie wird 9 bis 11 cm groß, wobei das Weibchen größer als das Männchen ist. Mit ihrem gedrungenen Körper, den kurzen Beinen, den kugeligen Augen und den waagerechten Pupillen ist sie leicht zu erkennen. Ihre Färbung reicht von Braun und Grau bis Rotbraun oder Gelbgrün.
Die Erdkröte ist in Frankreich geschützt. Sie dürfen sie daher nicht fangen und in Ihren Garten bringen. Sie muss von selbst kommen oder durch die Lebensräume angelockt werden, die Sie für sie geschaffen haben.
Die Haut der Kröte ist mit Pusteln bedeckt, bei denen es sich in Wirklichkeit um Drüsen handelt. Sie sondern ein Gift ab, das ihr als Antiseptikum, Antibiotikum und Schutz vor Fressfeinden dient. Dieses Gift ist nur beim Kontakt mit einer Schleimhaut, etwa im Mund, gefährlich. Berühren Sie die Kröte vorsichtshalber möglichst nicht und halten Sie sie von Kindern und Haustieren fern. Verhindern Sie, dass Hunde und Katzen sie beißen, da dies für sie sehr gefährlich wäre.
Hinweis: Anders als häufig angenommen, ist die Kröte nicht das Männchen des Frosches. Es handelt sich um zwei verschiedene Arten.

Achten Sie darauf, dass Ihr Haustier die Kröte nicht angreift
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Naturteich im Garten anlegenWo lebt die Kröte?
Die nachtaktive Amphibie bevorzugt daher feuchte Lebensräume wie Seen, Teiche, Tümpel und Sümpfe. Nachts verlässt sie ihr Versteck und geht auf Nahrungssuche. Trotz ihres etwas unbeholfenen Gangs kann sie weite Strecken zurücklegen und zum Beispiel bis in Ihren Garten gelangen.
Zur Fortpflanzung legt sie ihre Eier in einem Tümpel ab. Das Weibchen kann 8000 Eier in Form von Laichschnüren ablegen, die sich an aquatischen Pflanzen festheften. Anschließend kann das Männchen sie befruchten.
Im Winter zieht die Kröte an einen geschützten Ort, um dort zu überwintern.

Als großer Tümpelfan pflanzt sich die Kröte dort fort und legt ihre Eier ab
Was frisst eine Kröte?
Er frisst Insekten, Wirbellose und Kleintiere, die er mit langer, klebriger Zunge fängt: Raupen, Käfer, Schnecken, Würmer, Asseln, Spinnen und Eidechsen.
Lesen Sie auch
Naturnahen, ökologischen Garten gestaltenWelchen Nutzen hat eine Kröte im Garten?
Kröten: natürliche Insektizide.Raupen und Schnecken als Beute. Regenwürmer, Spinnen, Eidechsen: 10 Jahre.
Einladenden Garten gestalten
Kröten mögen bepflanzte, feuchte Orte. Eine Strauchhecke oder ein Pflanzenbeet bieten Verstecke.Gestalten Sie Ihren Garten mit Strauchhecken oder Blumenbeeten krötenfreundlich. Dort findet die Kröte kühle Plätze und Insekten als Nahrung.
Neben Kühle und Nahrung braucht die Kröte Wasser zum Leben. Stellen Sie Wasserstellen auf, um sie anzulocken, zum Beispiel eine mit Wasser gefüllte Untertasse, die Sie regelmäßig erneuern.
Sie können noch einen Schritt weitergehen und einen naturnahen Biogarten gestalten, indem Sie unsere Tipps befolgen.

Die Kröte liebt feuchte, kühle Orte.
Unterschlupf für eine Kröte bauen
Die Erdkröte liebt dunkle, feuchte Orte. Tagsüber gräbt sie sich zum Schutz vor Fressfeinden wie Igeln und Reihern in die Erde ein oder sucht Unterschlupf.
Als Unterschlupf eignen sich umgedrehte Dachziegel am Beet, große Steine oder ein Tontopf an einem kühlen Ort. Lassen Sie dabei einen 5 cm breiten Eingang frei.
Auch unter einem Holzstapel oder in einer Mulde aus Erde oder Kies findet die Erdkröte Schutz. Sie können ihr daher solche Verstecke, Holzbretter oder eine Mulde mit 5 cm breitem Eingang anbieten.
Da Erdkröten während der Paarungszeit laut werden können, sollten Sie die Verstecke für ruhige Nächte möglichst weit vom Haus entfernt anlegen.

Schichten Sie einfach einen Haufen großer Steine im Garten auf. Die Erdkröte findet darin Unterschlupf.
Teich anlegen
So locken Sie eine Kröte dauerhaft in den Garten: Ein Teich dient als Laichplatz. Naturteich im Garten anlegen
Keine Chemikalien verwenden
Vermeiden Sie Chemikalien, Insektizide, Herbizide und Dünger im Garten: Sie könnten Ihre Kröte ebenso töten wie Schädlinge und Unkraut.
Einige Vorsichtsmaßnahmen
Vorsicht mit Rasenmäher und scharfen Gartengeräten. Markieren Sie beim Mähen oder Hacken Verstecke der Erdkröte, damit sie unversehrt bleibt.
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