Edgeworthia kombinieren: 6 Ideen
Für eine besondere Gartenstimmung
Inhaltsverzeichnis
Originell und noch selten bekannt: Der Edgeworthia-Strauch blüht von Februar bis April vor dem Laub. Ideen für Standort und Kombinationen
Im Topf auf der Terrasse oder im Garten
Langsam wachsend und mäßig winterhart, lässt sich die Edgeworthia gut im Topf kultivieren. So kann sie bei Bedarf im Winter geschützt untergebracht werden, während ihr wechselndes Erscheinungsbild im Jahresverlauf erhalten bleibt. Die Edgeworthia bildet eine ungewöhnliche Silhouette von 1 bis 2 Metern Höhe mit kurzem Stamm, regelmäßiger Verzweigung und rotbrauner Rinde. Jeder Zweig teilt sich in drei Seitenzweige. An den kahlen Zweigen erscheinen ab Ende des Winters kugelige Büschel mit 30 bis 50 röhrenförmigen, flaumigen Blüten, von Februar bis März, bei manchen Sorten sogar bis April. Ihre Blüten setzen im Garten oder auf der Terrasse leuchtende, warme Farbakzente: gelb und weiß bei Edgeworthia chrysantha, Edgeworthia chrysantha grandiflora und Edgeworthia chrysantha ‚Nanjing Gold‘, orange bis rot bei Edgeworthia chrysantha ‚Red Dragon‘ Akebono. Nach der Blüte schmückt sich der Strauch mit ungenießbaren, drupenähnlichen Früchten und großen, lanzettlichen Blättern von 15 bis 20 cm, die vom Frühjahr bis zum Herbst eine üppige, exotische Atmosphäre schaffen.
Der intensive Duft ihrer Blüten mit Noten von Geißblatt, Jasmin und Nelke ist ein weiterer Pluspunkt. Um ihre Aromen optimal zu genießen, stellen Sie sie auf die Terrasse, nahe ein Fenster, einen Eingang oder einen Weg. Für einen blühenden Wintergarten stellen Sie sie neben einen weiteren winterblühenden Strauch, der ebenfalls im Topf kultiviert wird, etwa ein Duftendes Seidelbast odora ‚Aureomarginata‘ mit immergrünem, gelb-grün panaschiertem Laub und kleinen, sehr duftenden hellrosa Blütenbüscheln im Februar und März. Sie können sie auch neben eine winterblühende Kamelie stellen, etwa die weiß-cremefarbene Kamelie ‚Jurys Yellow‘ oder die Kamelie ‚Marshmallow‘ mit roten Blüten und weißer Mitte.

Edgeworthia chrysantha, Camellia ‚Jury’s Yellow‘ (Foto: Wikipedia), Camellia ‚Marshmallow‘ und Daphne odora ‚Aureomarginata‘ (Foto: Peganum)
Im Moorbeet
In Regionen südlich der Loire sowie in milden, feuchten ozeanischen Klimazonen kann Edgeworthia im Freiland kultiviert werden. Der Strauch bevorzugt sauren, frischen, fruchtbaren und gut durchlässigen Boden. In diesen Regionen ist er daher ideal für ein Moorbeet. Kombinieren Sie ihn mit Kamelien, Alpenrosen und Azaleen, Heideröschen und Berglorbeer, um ein Beet mit eleganten Blüten zu gestalten. Zu seinen Füßen können Sie rosafarbene, weiße oder violette Englische Heide pflanzen. Die weißen, gelben und orangefarbenen Blüten von Edgeworthia ermöglichen warme Farbnuancen.

Edgeworthia chrysantha, Kalmia latifolia ‚Minuet‘, Calluna vulgaris H.E Beale‘ und Daphne ‚Eternal Fragrance‘
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Ganzjährig blühendes Beet
Mit ihrer Spätwinterblüte lässt sich die Edgeworthia mit anderen Pflanzen kombinieren, deren Blütezeit zwischen Frühling und Herbst liegt, um ein ganzjährig blühendes Beet zu gestalten. Pflanzen Sie beispielsweise unter die Edgeworthia chrysantha, die zweifarbige weiße und gelbe Blüten hervorbringt, Frühjahrsblumenzwiebeln in denselben Farbtönen, etwa Narzissen. Für mehr Abwechslung können Sie sie mit blauen Zwiebelblumen wie Hyazinthen oder Träubel kombinieren. Eine weitere dekorative Idee ist die Pflanzung von Schachblumen in verschiedenen Farben, etwa der Schachblume imperalis ‚Rubra‘ mit ihren spektakulären Kränzen aus großen orangefarbenen Glöckchen, die zwischen April und Mai erscheinen.
Um die Blütezeit bis in den Sommer und Herbst zu verlängern, haben Sie die Qual der Wahl. Lassen Sie sich beispielsweise von Sommerblumenzwiebeln wie weißen oder violetten Liebesblumen inspirieren, von Begonien mit ihrer großen Farbpalette oder von herbstblühenden Zwiebelblumen wie Neapolitanischen Alpenveilchen oder Zeitlosen. Ergänzen Sie Christrosen, deren Blüte bis in den Winter anhält.
Um die dekorative Wirkung Ihres Beets zu verstärken, denken Sie auch an Wolfsmilch: Mit ihrem tief eingeschnittenen, immergrünen Laub gibt sie dem Beet Struktur.

Edgeworthia chrysantha, Euphorbia characias wulfenii, Agapanthus ‚Navy Blue‘, Cyclamen hederifolium und Narcissus ‚Spring Sunshine‘
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Für asiatisches Flair
Aus China stammend, besticht die Edgeworthia durch ihre schöne Wuchsform und passt in einen asiatisch oder japanisch gestalteten Garten. Dort können Sie sie etwa mit der Zartheit eines Fächer-Ahorns kombinieren, dessen Blätter sich im Herbst rot färben, vor dem Hintergrund eines üppig grünen Bambushains. Pflanzen Sie außerdem in der Nähe einen Stachyurus chinensis, der im Winter eine prächtige Blüte aus hängenden gelben oder weißen Glöckchen hervorbringt. Sie können sich auch für eine Japanische Lavendelheide entscheiden, einen sehr dekorativen asiatischen Strauch mit immergrünem Laub und einer Blüte zwischen Februar und Juni aus weißen, in Trauben angeordneten Glöckchen.

Acer palmatum ‚Atropurpureum‘, Bambus, Pieris japonica ‚Debutante‘, Edgeworthia chrysantha ‚Akebono Red Dragon‘ und Stachyurus chinensis ‚Celina‘ (Foto: Leonara Enking)
Für eine üppige, farbenfrohe Atmosphäre
Die Edgeworthia lässt sich wunderbar mit Azaleen und Alpenrosen kombinieren, um ein farbenfrohes Beet im Halbschatten zu gestalten. Nach der winterlichen Blüte der Edgeworthia können Azaleen und Alpenrosen mit einer spektakulären Frühlingsblüte die Nachfolge antreten und abwechslungsreiche, fröhliche Farbbilder in Weiß, Rosa, Violett, Rot, Gelb und Orange schaffen. Mit ihrem oft immergrünen Laub sorgen Azaleen und Alpenrosen für eine üppige Atmosphäre, die sich durch die Pflanzung schöner Farne am Beetrand noch verstärken lässt. Mit ein oder zwei Kiefern im Hintergrund des Beetes ist das Gefühl des Ortswechsels perfekt.

Edgeworthia chrysantha, Strobe ‚Radiata‘ (Foto: Wikipedia), Japanische Azalee ‚Al’s Picotee‘, Frauenhaarfarn pedatum Imbricatum und Alpenrose ‚Bloombux‘
Die Edgeworthia ist etwas anspruchsvoll in der Kultur: In unserem ausführlichen Steckbrief erfahren Sie, wie sie sich optimal entwickelt.
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