Erfolgreicher Auberginenanbau
Wie man sie sät, pflanzt und pflegt
Inhaltsverzeichnis
Die Aubergine ist ein charakteristisches Gemüse des Sommers und der mediterranen Küche! Sie wird für ihre fleischigen Früchte mit glatter, glänzender Schale und mildem, feinem Geschmack geschätzt. Sie gehört wie die Tomaten zur Familie der Nachtschattengewächse. Es gibt sie in zahlreichen Sorten, die sich durch ihre Farbe (von dunklem Violett, fast Schwarz, über Mauve und Rosa bis Weiß) sowie durch ihre Form (länglich oder rund) unterscheiden. Die Aubergine wird in der Pfanne gebraten oder im Ofen gefüllt zubereitet und ist aus der Ratatouille nicht wegzudenken! Entdecken Sie alle unsere Tipps für einen erfolgreichen Anbau im Gemüsegarten und eine reiche Ernte.
Wo sollte man Auberginen pflanzen?
Die Aubergine ist anspruchsvoll, bevorzugt reiche, drainierende Böden und benötigt Wärme und viel Licht, um Früchte zu tragen. Sie sollte daher an einem sonnigen Standort gepflanzt werden, idealerweise vor kalten Winden geschützt.
In Regionen mit kühlen oder regnerischen Sommern wird der Anbau unter Schutz (Gewächshaus, Folientunnel) empfohlen. Zu beachten ist, dass sich einige Sorten wie ‚Bonica F1‘ mit diesem Klima arrangieren.
Im Gemüsegarten lässt sich die Aubergine gut mit allen Hülsenfrüchten (Fabaceae) (Erbse, Bohne …) kombinieren, die sie mit Stickstoff versorgen, aber auch mit der Studentenblume, die Nematoden fernhält. Vermeiden Sie dagegen, sie in der Nähe anderer Nachtschattengewächse wie Tomate, Kartoffel, Paprika und Chili zu pflanzen.

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Warm oder im Frühbeet aussäenWann und wie sät man sie?
Die Aussaat erfolgt normalerweise im März. Sie erfolgt an einem warmen Ort im Haus oder in einem beheizten Anzuchtbereich, wobei die optimale Temperatur 25 °C beträgt. Die Verwendung eines beheizten Anzuchtkastens oder das Aufstellen der Aussaatschalen auf einer Heizung verbessert die Keimung. Eine Direktsaat ist möglich, bleibt jedoch mediterranen Klimazonen vorbehalten.
- Füllen Sie Töpfe mit spezieller Blumenerde für die Aussaat.
- Säen Sie die Samen auf der Oberfläche aus.
- Bedecken Sie sie mit einer dünnen Schicht Blumenerde.
- Gießen Sie mit einem feinen Sprühstrahl.
- Stellen Sie die Töpfe an einen hellen Ort ohne direkte Sonne.
Mehr erfahren Sie in unserer Anleitung: Wie gelingt die Aussaat von Auberginen?
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Wann und wie pflanzt man Auberginen?
Die Pflanzung im Garten erfolgt, sobald keine Frostgefahr mehr besteht, in der Regel nach Mitte Mai, in kühlen Regionen sogar erst im Juni, da sich Auberginenpflanzen erst ab 15 °C richtig entwickeln. Sie erfolgt in zuvor von Unkraut befreitem und gelockertem Boden (oder in großen Töpfen auf dem Balkon). Die Pflanzen werden in einem Abstand von 50 bis 60 cm gesetzt.
- Heben Sie ein Loch aus, das zwei- bis dreimal so groß wie der Wurzelballen ist.
- Mischen Sie ruhig etwas gut verrotteten Kompost und gegebenenfalls groben Sand zur besseren Drainage unter die Erde.
- Setzen Sie Ihre Jungpflanze in die Mitte des Pflanzlochs, wobei sich die Pfropfstelle auf Höhe des Bodens befindet.
- Füllen Sie das Loch mit Erde auf und drücken Sie diese leicht an.
- Gießen Sie reichlich.
- Sie können rund um die Pflanze eine Mulchschicht ausbringen, damit der Boden länger frisch bleibt.
Das Abstützen der Pflanzen ist nicht unbedingt erforderlich, wird an windigen Standorten jedoch dringend empfohlen.

Wie pflegt man sie?
Um die Ernte zu beschleunigen und größere Früchte zu erhalten, können Sie Ihre Auberginenpflanzen zurückschneiden. Der Rückschnitt wird empfohlen, ist aber nicht zwingend erforderlich.
Der Rückschnitt ist einfach:
- Entfernen Sie die Seitentriebe und entspitzen Sie die Pflanze, sobald sie 2 oder 3 Blütenstände gebildet hat, um ihre Verzweigung anzuregen,
- entfernen Sie die „Geiztriebe“, die sich an der Basis entwickeln, da sie dazu neigen, die Pflanze unnötig zu schwächen.
Auberginen sind beim Gießen recht tolerant, aber lassen Sie die Gießabstände nicht zu groß werden. Verwenden Sie immer Wasser mit Zimmertemperatur und gießen Sie am Fuß der Pflanzen, ohne das Laub zu benetzen. Eine dicke Mulchschicht ermöglicht größere Gießabstände und reduziert zugleich den Aufwand für Unkrautjäten, Jäten und Hacken.
Welche Schädlinge und Krankheiten können Auberginen befallen?
Auberginen sind relativ empfindlich. Zu den möglichen Schädlingen gehören insbesondere Blattläuse, Weiße Fliegen (unter Glas) und Kartoffelkäfer. Weiße Fliegen und Blattläuse lassen sich leicht durch das Spritzen einer Pfefferminzjauche oder von Wasser mit Schwarzer Seife bekämpfen. Bei einem Befall mit Kartoffelkäfern sammeln Sie diese von Hand ab, um sie zu vernichten, und spritzen Sie ein natürliches Insektizid auf Pyrethrumbasis. Auch eine Aussaat von Lein kann dazu beitragen, sie fernzuhalten.
Wie die Tomate kann auch die Aubergine von der Kraut- und Braunfäule befallen werden. Diese Krankheit wird durch einen Pilz verursacht und zeigt sich durch das Auftreten schwärzlicher Flecken auf den Blättern. Zur Vorbeugung und Behandlung spritzen Sie eine Bordeauxbrühe (2 Gramm pro Liter Wasser) und wiederholen Sie die Behandlung nach jedem Regen. Achten Sie langfristig auf eine gute Fruchtfolge und setzen Sie Auberginen erst nach 5 Jahren wieder an denselben Standort.
→ Erfahren Sie mehr über die Krankheiten der Aubergine
Wann Auberginen ernten?
Die Ernte der Auberginen erfolgt von Juli bis Oktober; sie werden je nach Bedarf und Entwicklungsstand nach und nach geerntet.

Für weitere Informationen
Um alles über den Anbau der Aubergine zu erfahren, entdecken Sie unser vollständiges Porträt: Aubergine.
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