Gartenteich: Aquatische Pflanzen für Halbschatten
Pflanzen für schattige Teichbereiche
Inhaltsverzeichnis
Licht ist entscheidend für Wachstum und Blüte aquatischer Pflanzen. Entdecken Sie Arten für halbschattige Teiche – von Mummel bis Kap-Wasserähre.
Thelypteris palustris – Gewöhnlicher Sumpffarn
Der Thelypteris palustris, besser bekannt als Gewöhnlicher Sumpffarn, gedeiht in feuchten Lebensräumen, in Sumpfgebieten oder bis zu 10 cm tief im Wasser. Dieser sommergrüne Farn bringt mit fein gegliederten, leuchtend grünen Wedeln Farbe in den Halbschatten. Obwohl er sich über ein ausläuferbildendes Rhizom ausbreitet, wird er nie lästig. Damit eignet er sich ideal für flächige Pflanzungen an Gewässerrändern, im Halbschatten oder sogar in der Sonne.
Der aus der gemäßigten Nordhalbkugel stammende Gewöhnliche Sumpffarn bildet auffallend lange Ausläufer und fördert so das seitliche Wachstum neuer Wedel, die einzeln statt in einem Kranz austreiben – ein besonderes Merkmal bei Farnen. Ab April erheben sich die neuen eingerollten Farnwedel aus dem Boden und entfalten sich zu großen, bis zu 80 cm langen sterilen Wedeln. Später in der Saison erscheinen schmalere fertile Wedel. Unter ihren Fiedern sitzen braune Sori, die bei Reife Sporen verstreuen.
Diese Art lässt sich problemlos kultivieren, solange der Boden stets feucht bleibt. Sie gedeiht auch in schweren, lehmigen Böden und verträgt eine gewisse Alkalinität. Thelypteris palustris wirkt wunderbar am Bachufer oder in flachem Wasser, umgeben von Pflanzen wie Saururus cernuus und Typha laxmanii. Die Etagen-Primel, die sich zwischen seinen Rhizomen selbst aussät, bringt Vielfalt und Farbe in die Wasser- oder Feuchtlandschaft.

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5 aquatische Pflanzen für mildes KlimaAmerikanischer Molchschwanz – Amerikanischer Molchschwanz
Saururus cernuus, auch als Amerikanischer Molchschwanz oder Molchschwanz bekannt, ist eine faszinierende rhizomatöse Staude, die in Gewässern und schattigen Uferbereichen gedeiht. Die im Nordosten der USA und in Kanada heimische Pflanze fällt durch ihre gebogenen Blütenähren auf, die ihr ihren bezeichnenden Namen gaben. Den ganzen Sommer über blühend, trägt sie lange, flauschige Blütenstände in Cremeweiß, die Bienen wegen ihres duftenden Nektars sehr schätzen.
Der Saururus cernuus bildet eine kompakte, ausladende Horstform und besitzt herzförmige, kräftig grüne Blätter mit hellerer Unterseite. Seine wüchsige und winterharte Natur macht ihn zu einer ausgezeichneten Wahl für Gartenteiche – nicht nur wegen seines Zierwerts, sondern auch aufgrund seiner reinigenden Eigenschaften.
Dieser Molchschwanz breitet sich dank seiner kräftigen unterirdischen Rhizome wirksam aus und kann große Kolonien bilden. Seine Blütezeit reicht von Juli bis September; die Blütenstände neigen sich dabei zum Boden. Nach der Blüte bildet er kleine Beeren mit jeweils einem Samen, die zum Saisonende zusätzlichen Zierwert bieten.
Im Frühjahr treiben die jungen Triebe aus dem Boden und bilden Formen, die an Eidechsenschwänze erinnern – ein besonders faszinierender Anblick. Die rötlichen Stängel richten sich allmählich auf und entfalten lanzettliche bis herzförmige Blätter mit einem leicht säuerlichen Duft.
Ideal für überschwemmte bis sumpfige Bereiche in kühlen Klimazonen, kann Saururus cernuus bis zu 30 cm tief im Wasser gepflanzt werden. Zu beachten ist, dass seine kräftigen Wurzeln Teichfolien beschädigen können; bei der Pflanzung ist daher eine sorgfältige Planung erforderlich. Mit seinem schnellen Wachstum und starken Ausbreitungsvermögen eignet sich diese Staude perfekt als Bodendecker für große Flächen. Sie lässt sich mit Pflanzen wie Nuphar lutea kombinieren und gedeiht in nährstoffreichen, schweren Böden an einem hellen, halbschattigen Standort.

Lakritz-Kalmus 'Variegata' – panaschierter Gras-Kalmus
Acorus gramineus ‚Variegata‘ ist eine besonders dekorative Staude für Wassergärten, Bachufer und kleine Teiche. Ihr hellgrünes, cremeweiß gestreiftes Blattwerk setzt auffällige Akzente, besonders im Halbschatten, wo es vor Sonne geschützt ist.
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8 Sauerstoffpflanzen für Teich oder WeiherKap-Wasserähre – Zweijährige Wasserähre
Der Aponogeton distachyos, auch als Zweiährige Wasserähre bekannt, ist eine faszinierende Wasserpflanze mit schwimmendem Laub und exotischer, orchideenähnlicher Blüte. Diese Art eignet sich für kleine wie große Teiche und ist eine ideale Alternative für schattige Bereiche, in denen Seerosen nicht gedeihen.
Nuphar lutea – Gelbe Teichrose
Die Nuphar lutea, bekannt als Gelbe Teichrose, ist eine bemerkenswerte botanische Art, die in Seen, Teichen, Tümpeln und ruhigen Flüssen Frankreichs vorkommt. Ihre großen, schwimmenden oder aufragenden, herzförmigen Blätter bieten in den wenig verschmutzten Gewässern, in denen sie gerne wächst, einen beeindruckenden Anblick. In Wassergärten weniger verbreitet als Seerosen, schätzt man Nuphar lutea für ihre Fähigkeit, auch an halbschattigen Standorten zu gedeihen, sowie für ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Karpfen, die für andere Wasserpflanzen oft problematisch sind.
Nuphar lutea ist dank ihrer Robustheit und ihrer Fähigkeit, in ruhigen, tiefen Gewässern zu wachsen, ein wichtiger Bestandteil aquatischer Ökosysteme. Die Pflanze entwickelt sich aus einem knolligen Rhizom und bildet Horste mit bis zu 2 Metern Durchmesser. Ihre Blütezeit liegt hauptsächlich im Juli und August. Dann entfaltet sie kleine gelbe Blüten, die wenige Zentimeter über dem Wasser getragen werden und einen leichten Duft nach alkoholisierten Äpfeln verströmen, der zahlreiche bestäubende Insekten anlockt.
Der Lebenszyklus von Nuphar lutea ist faszinierend. Die Pflanze bildet drei an ihre ökologischen Bedürfnisse angepasste Blatttypen: feine Unterwasserblätter, robuste, großflächige Schwimmblätter und aufragende Blätter, die ihr helfen, den Raum über dem Wasser einzunehmen. Diese unterschiedlichen Blattformen bieten der aquatischen Tierwelt Unterschlupf und tragen zur Reinigung des Wassers bei.
Trotz ihrer Wuchskraft bleibt Nuphar lutea jedoch empfindlich gegenüber Verschmutzung und ist daher in ihrem natürlichen Lebensraum ein Indikator für die Wasserqualität. Ihr Vorkommen weist häufig auf eine gute Wasserqualität hin. Im Winter zieht sich die Pflanze in ihr Rhizom zurück, um die kalten Bedingungen zu überstehen.
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