Gartenteichpflege durchs Jahr
Gesunder Teich: Tipps für die Pflege das ganze Jahr
Inhaltsverzeichnis
Ein Gartenteich fördert die Biodiversität und sorgt für Abkühlung. Mit saisonaler Pflege bleibt das Ökosystem im Gleichgewicht und das Wasser klar.
Warum den Gartenteich ganzjährig pflegen?
Wetterextreme bringen Teiche aus dem Gleichgewicht. Saisonale Pflege hält den Teich gesund und schön.
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Die Temperaturen steigen allmählich, die Tage werden heller und Tier- und Pflanzenwelt erwachen.
Aquatische Pflanzen
Die Vegetation erwacht aus ihrer Ruhephase – jetzt ist der ideale Zeitpunkt, sich um aquatische Pflanzen zu kümmern.
Wenn die letzten Frostgefahren vorüber sind (je nach Region von März bis Mitte Mai), können Sie Ihre frostempfindlichen Pflanzen aus dem Winterquartier holen und wieder am Teich aufstellen.
Jetzt sollten Sie auch prüfen, ob Ihre Pflanzen in ihren Gefäßen genügend Platz und Substrat haben. Topfen Sie sie bei Bedarf um oder ergänzen Sie geeignetes Blumenerde. Gegebenenfalls können Sie auch wieder Dünger ausbringen.
Schließlich können Sie Ihre Pflanzen teilen oder Stecklinge nehmen. Nutzen Sie die Gelegenheit, neue Pflanzen in Ihren Teich einzusetzen.
Fische
Auch die Fische erwachen allmählich aus ihrer Ruhephase. Nehmen Sie die Fütterung daher wieder schrittweise auf, sobald die Temperaturen erneut etwa 10 °C erreichen.
Behalten Sie den Fischbestand im Auge, damit die Tiere nicht zu zahlreich werden und die Wasserqualität beeinträchtigen.
Der Frühling ist auch die Zeit, in der Fressfeinde wie Reiher zurückkehren. Bringen Sie bei Bedarf einen Reiher-Abwehrschutz oder ein Schutznetz über dem Teich an.
Unerwünschte Pflanzen eindämmen
Mit der Rückkehr der Wärme beginnen sich manche unerwünschten Pflanzen stark auszubreiten. Dazu gehören Fadenalgen und Kleine Wasserlinsen. Wenn Ihre Pumpen und Filter im Winter ausgeschaltet waren, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, sie wieder einzuschalten und ihre Funktion zu prüfen. Vermeiden Sie einen übermäßigen Eintrag organischer Stoffe.
Entfernen Sie stark wuchernde Pflanzen regelmäßig mit einem Kescher oder Skimmer (Oberflächenabsauger), bevor sie sich nicht mehr kontrollieren lassen. Wenn Sie ein Algenmittel verwenden, achten Sie darauf, dass es mit dem Leben in Ihrem Teich verträglich ist.
Mehr erfahren:
- Gartenteich im Frühling pflegen
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- Wie lassen sich Kleine Wasserlinsen bekämpfen?

Algen im Frühling entfernen
Im Sommer: Wasserstand und Wasserqualität erhalten
Bei sommerlicher Hitze und Trockenheit kann Wasser aus Ihrem Teich verdunsten. Kontrollieren Sie daher den Wasserstand und füllen Sie bei Bedarf Wasser nach. Verwenden Sie vorzugsweise zimmerwarmes Regenwasser statt chloriertem Leitungswasser.
Kontrollieren Sie die Wasserqualität und prüfen Sie die Sauerstoffversorgung: Müssen die Fische an die Oberfläche kommen, um Luft zu schnappen, ist sie unzureichend. Stellen Sie sicher, dass Ihre Filteranlage weiterhin problemlos funktioniert. Installieren Sie bei Bedarf zusätzlich Springbrunnen, Wasserfälle oder einen Luftsprudler.
Untersuchen Sie außerdem Ihre Pflanzen regelmäßig auf Parasitenbefall. Blattläuse lassen sich beispielsweise mit einem einfachen Wasserstrahl entfernen. Ein Rückschnitt verblühter Blüten regt zudem die Bildung neuer Knospen an.
Im Übrigen erfordert der Sommer weniger Pflege am Teich: Das Leben nimmt dort seinen Lauf.

Wasserfälle tragen zur Sauerstoffversorgung von Teichen bei
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Aquatische Pflanzen für Teich oder Weiher choisirHerbst: Wasserstelle reinigen und aufräumen
Der Herbst bringt Temperaturschwankungen, die Rückkehr des Regens und mitunter die ersten Fröste mit sich und führt uns langsam in die kälteste Jahreszeit. Damit ist jetzt die ideale Zeit, den Gartenteich zu reinigen und winterfest zu machen.
Die Reinigung
Mit Beginn des Herbstes gehen die meisten Pflanzen in die Dormanz über. Ihre oberirdischen Teile können verschwinden, die Blätter von Bäumen und Sträuchern fallen ab und die Blumen verblühen. All diese organischen Abfälle können das Gleichgewicht Ihres Teichs beeinträchtigen. Bei ihrer Zersetzung verbrauchen sie Sauerstoff und können sogar das Filtersystem verstopfen. Außerdem erhöhen sie die Nährstoffmenge, was bei der Rückkehr der warmen Tage die Algenentwicklung begünstigt.
Entfernen Sie daher regelmäßig Laub und andere Pflanzenreste mit einem Kescher. Warten Sie nicht, bis sie sich zersetzen, und geben Sie sie auf den Kompost. Bei einem großen Teich oder Gartenteich empfehlen wir, Gummistiefel und geeignete Ausrüstung zu verwenden. Mit einem Teichsauger können Sie zusätzlich Sedimente und Ablagerungen vom Grund entfernen.
Um die Ansammlung von Laub und anderen Pflanzenresten zu begrenzen, können Sie zu Beginn des Herbstes ein Schutznetz über dem Teich anbringen.
Der Herbst ist auch die ideale Jahreszeit, um alle beweglichen Elemente Ihres Teichs zu reinigen. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Filter- und Aufbereitungssysteme auszubauen und mit klarem Wasser zu reinigen. Spülen Sie alle Elemente (Schaumstoff, Filterkugeln …) gründlich ab.
Prüfen Sie bei dieser Gelegenheit den Zustand Ihrer Ausrüstung sowie Schläuche, Pumpen und elektrische Teile auf Schäden und mögliche Undichtigkeiten.
Dasselbe empfehlen wir für die Dekorationselemente in und um den Teich: Springbrunnen, Skulpturen, Steine usw. Reinigen Sie sie, stellen Sie die Springbrunnen ab und bringen Sie empfindliche Dekorationen an einen frostgeschützten Ort.
Schutz der Wasserpflanzen
Schneiden Sie im Spätherbst oder zu Beginn des Winters die Wasserpflanzen zurück: Entfernen Sie verblühte Blumen, beschädigte Blätter und Stängel sowie faulende Rhizome.
Die winterhärtesten Pflanzen können im Teich bleiben. Das gilt meist für heimische Pflanzen, die sich in unseren Regionen natürlich entwickeln. Bei den anderen können Sie je nach ihrer Frosthärte:
- sie tiefer ins Wasser setzen, wo es wärmer ist;
- sie frostfrei unterstellen, in einem mit Wasser gefüllten Gefäß.
Tun Sie dies, sobald die Temperaturen auf etwa 8 °C sinken. Düngen Sie in dieser Zeit nicht mehr.
Weitere Informationen:

Pflanzen im Herbst zurückschneiden und Pflanzenreste entfernen
Im Winter: Frostschäden vorbeugen
In der kalten Jahreszeit sind Teiche vor allem durch sinkende Temperaturen und Frost gefährdet.
Wasserkontrolle
Mehrere Faktoren können die Wasserqualität beeinflussen. Dazu gehört auch die Kälte, die in dieser Jahreszeit einsetzt und den pH-Wert, die Wasserhärte, den Nitratgehalt, aber auch die verfügbare Sauerstoffmenge verändern kann.
Testen Sie das Wasser in dieser Zeit daher regelmäßig und nehmen Sie gegebenenfalls notwendige Anpassungen vor. Praktische Testsets sind im Internet oder im Fachhandel erhältlich. Zur Erinnerung: Der pH-Wert sollte idealerweise bei etwa 7 liegen.
Vermeiden Sie jede Umwälzung des Teichs, da sie das kalte Oberflächenwasser mit dem wärmeren Wasser aus der Tiefe vermischen würde.
Teichschutz vor Frost
Um Fauna und Flora zu unterstützen, sollte die Wassertemperatur möglichst stabil gehalten und schrittweise gesenkt werden. Das reduziert den Stress für Fische und Pflanzen. Dabei kann ein Teichheizer helfen, besonders in Regionen mit strengen Wintern.
Außerdem muss unbedingt verhindert werden, dass der Teich im Winter vollständig zufriert, damit eine gute Sauerstoffversorgung gewährleistet bleibt (der Gasaustausch zwischen Luft und Wasser). Sie ist für das Leben im Wasser unerlässlich. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten: die Installation eines Teichheizers, das Einsetzen eines Schwimmkörpers (Wasserflasche, Ballon …) oder einer Eisfreihalter-Glocke, das Anbringen eines Belüfters, der Schutz der oberirdischen Teichwände usw. Wählen Sie je nach Budget, aber auch nach der Strenge Ihres Klimas.
Ist Ihr Teich vollständig mit Eis bedeckt, handeln Sie schnell und stellen Sie einen mit heißem Wasser gefüllten Behälter auf die Oberfläche. So entsteht schonend eine Öffnung, durch die wieder Sauerstoff zirkulieren kann. Schlagen Sie die Eisdecke Ihres Teichs niemals mit einem Hammer oder einem anderen Eispickel auf: Lärm und Vibrationen stressen die Wassertiere und können irreversible Schäden verursachen.
Fische
Sinkende Temperaturen verlangsamen den Stoffwechsel der Fische. Bieten Sie ihnen möglichst ein spezielles Futter für diese Jahreszeit an, das leichter verdaulich ist. Verringern Sie die Futtermenge allmählich, bis Sie die Fütterung bei Temperaturen unter 6 °C vollständig einstellen. Fische halten im Winter tatsächlich eine Fastenzeit.
Auch die anderen Tiere in Ihrem Teich freuen sich über Verstecke und Schutz vor der Kälte: Lassen Sie in der Nähe Steinhaufen, Äste oder Pflanzen mit immergrünem Laub liegen.

Fischfutter im Winter anpassen
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