Hardenbergie: vor Kälte schützen und überwintern
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Kennen Sie die Purpurerbse, botanisch Hardenbergia? Die Kletterpflanze blüht im Winter violett, rosa oder weiß. So schützen Sie sie vor Frost.
Warum Hardenbergien im Winter schützen?
Purpurerbse verträgt kurz Frost bis etwa -5 °C. In milden Regionen auspflanzen, sonst im Topf überwintern. Jungpflanzen sind kälteempfindlicher.
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Hardenbergia schützen: Bei angekündigtem Frost oder unter 5 °C Topfpflanzen ins Haus holen. Freilandpflanzen mit Wintervlies schützen.
Hardenbergie im Freiland vor Kälte schützen
Wenn Ihre Hardenbergie im Freiland wächst, gibt es mehrere Möglichkeiten, sie wirksam vor Kälte zu schützen.
1 – Eine dicke Mulchschicht aufbringen: Organischer Mulch eignet sich hervorragend, um das Wurzelsystem vor Kälte zu isolieren. Bringen Sie rund um den Fuß der Hardenbergie eine mindestens 10 bis 15 cm dicke Mulchschicht aus. Sie können Stroh, Herbstlaub oder Pinienrinde verwenden. Diese Materialien helfen auch, die Feuchtigkeit zu bewahren und den Boden vor Frost zu schützen.
2 – Wintervlies verwenden: Bei angekündigten Frösten können Sie ein Wintervlies anbringen. Umhüllen Sie die gesamte Pflanze mit einem Vlies oder einem Vlies für den Winterschutz und achten Sie darauf, alle exponierten Pflanzenteile abzudecken. Das Vlies sollte möglichst nicht das Laub berühren, damit sich kein Schimmel bildet. Stellen Sie dazu vor dem Anbringen des Vlieses Stäbe rund um die Pflanze auf.
Steigen die Temperaturen tagsüber, öffnen Sie das Vlies, damit die Hardenbergie atmen kann. Da sie immergrün ist, muss sie regelmäßig mit frischer Luft versorgt werden, um Kondenswasser zu begrenzen – idealerweise spätestens alle 2 bis 3 Tage. Entfernen Sie das Vlies, sobald die Temperaturen milder werden und in den kommenden Tagen kein Frost mehr erwartet wird.
Alternative: Ein Mini-Gewächshaus bauen: In besonders kalten Regionen können Sie auch eine kleine Konstruktion aus durchsichtigem Kunststoff um die Hardenbergie errichten. Sie wirkt wie ein provisorisches Gewächshaus, speichert tagsüber Wärme und schützt die Pflanze vor Temperaturschocks. Auch hier müssen Sie von Zeit zu Zeit lüften, um die Luft zu erneuern.
3 – Im Winter mäßig gießen: Im Winter sollten Sie weniger gießen, damit die Wurzeln bei hoher Feuchtigkeit nicht gefrieren. Gießen Sie mäßig und nur, wenn der Boden wirklich trocken ist und in den kommenden 2 bis 3 Tagen kein Frost erwartet wird.

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Im Topf kultivierte Hardenbergie ist kälteempfindlicher, da ihre Wurzeln Temperaturschwankungen stärker ausgesetzt sind. So schützen Sie sie wirksam:
1 – Topf an einen geschützten Platz stellen: Schützen Sie ihn vor kalten Winden, etwa an einer sonnigen Hauswand. Wenn möglich, stellen Sie Ihre Hardenbergie im Topf in einen hellen, kühlen Schutzraum, etwa ein Gewächshaus oder einen unbeheizten Wintergarten. So ist sie vor Frost geschützt, ohne übermäßiger Wärme ausgesetzt zu sein. Ist die Luft im Schutzraum trocken, besprühen Sie das Laub zwei- bis dreimal pro Woche mit Regenwasser oder kalkarmem Wasser.
2 – Topf isolieren: Wenn Sie die Pflanze nicht ins Haus holen können, isolieren Sie den Topf, damit die Wurzeln nicht gefrieren. Stellen Sie den Topf dazu auf Holzleisten, um ihn vom Boden zu isolieren. Umwickeln Sie das Gefäß anschließend mit einem Wärmedämmstoff, etwa Luftpolsterfolie oder Pappe, und bedecken Sie die Substratoberfläche mit einer mindestens 10 cm dicken Schicht Mulch, um die Wärme zu speichern.
3 – Wintervlies verwenden: Wie bei Freilandpflanzen ist Wintervlies auch für Töpfe nützlich, die draußen bleiben. Bedecken Sie die gesamte Pflanze mit einem Schutzvlies und befestigen Sie es am Topf, damit es nicht vom Wind weggeweht wird. Verwenden Sie Stäbe, damit das Laub möglichst nicht am Vlies anliegt und sich kein Schimmel bildet. Da die Hardenbergie immergrün ist, muss die Luft regelmäßig zirkulieren: Öffnen Sie das Wintervlies tagsüber, wenn die Temperaturen milder sind.
4 – Feuchtigkeit im Substrat kontrollieren: Topfpflanzen leiden stärker unter Feuchtigkeitsschwankungen. Achten Sie im Winter darauf, dass das Substrat leicht feucht bleibt, aber nicht zu nass ist, da die Wurzeln bei ständiger Nässe faulen können.

Zusätzliche Tipps
- Geschützten Standort wählen: Pflanzen Sie die Hardenbergie im Topf oder im Freiland an einem windgeschützten Platz, da Wind die Kältewirkung verstärkt. Ideal ist ein Standort an einer nach Süden oder Westen ausgerichteten Mauer.
- Im Winter nicht düngen: Reduzieren Sie zum Winter hin die Düngergaben oder setzen Sie sie ganz aus. Die Hardenbergie sollte in eine Ruhephase eintreten; ein Nährstoffüberschuss kann sie gegenüber Kälte empfindlicher machen. Zu Beginn des Frühjahrs können Sie die Düngung mit Spezialdünger für mediterrane Pflanzen oder Blühpflanzen wieder aufnehmen.
- Schädlinge kontrollieren: Auch wenn der Winter ihre Aktivität verlangsamt, können sich manche Schädlinge in Vlies oder Mulch verstecken. Kontrollieren Sie die Pflanze vor dem Anbringen des Winterschutzes auf Anzeichen eines Befalls, insbesondere auf Blattläuse oder Spinnmilben.
- Gesunde Wurzeln fördern: Ein gut drainierter Boden hält Ihre Hardenbergie gesund, besonders im Winter. Bei Staunässe können die Wurzeln faulen. Verbessern Sie bei Bedarf die Drainage, indem Sie bei der Pflanzung Sand (aus dem Fluss oder der Sandgrube) oder Kies einarbeiten, und vermeiden Sie so überschüssiges Wasser.
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