Hühnermist im Garten als Dünger nutzen?
Hühnermist nicht wegwerfen: reich an Stickstoff und gut fürs Pflanzenwachstum
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Hühnerstall reinigen und Hühnerkot entsorgen: Die stickstoffreiche Hinterlassenschaft ist ein wertvoller Dünger für Gemüse-, Zier- und Obstgarten.
Hühnermist: hervorragender Dünger für Pflanzen
Es lohnt sich durchaus, Hühnermist aufzubewahren, denn er ist besonders reich an Nährstoffen, die für die gesunde Entwicklung und das Wachstum einer Pflanze unverzichtbar sind, sowie an Spurenelementen. Hühnermist gilt daher als NPK-Dünger, ist also reich an Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K). Diese drei Nährstoffe finden sich in beträchtlicher Menge im Kot Ihrer Hühner, insbesondere Stickstoff, der am Aufbau der pflanzlichen Biomasse beteiligt ist. Tatsächlich ist Hühnermist von allen tierischen Ausscheidungen am stickstoffreichsten.

Neben diesen Nährstoffen liefert Hühnermist auch Spurenelemente wie Calcium, Natrium, Schwefel, Zink, Magnesium, Kupfer und Eisen. Damit deckt er den Bedarf besonders anspruchsvoller Pflanzen.
>So wirkt sich Hühnerkot positiv auf die Bodenqualität aus: Er erhöht den pH-Wert und verbessert die Bodenstruktur.
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Hühnermist ist ein schnell wirksamer Stickstoffdünger: sparsam und nie pur verwenden. Ideal für Blatt- und Wurzelgemüse, Obstgehölze, Stauden, Sträucher, Rasen und Topfpflanzen.
Hühnermist verwenden?
Wir wiederholen es, weil es äußerst wichtig ist: Reiner Hühnermist darf niemals direkt in den Garten eingearbeitet werden. Für eine sinnvolle Verwendung gibt es zwei Möglichkeiten:
- Trocknen: Sammeln Sie den Hühnermist aus dem Hühnerstall und lassen Sie ihn im Hochsommer etwa sechs Wochen an einem trockenen, gut belüfteten Ort trocknen. Außerhalb des Sommers muss der Mist länger trocknen, zum Beispiel den ganzen Winter über. Das Stroh können Sie dabei belassen. Sobald der Mist vollständig trocken ist, zerreiben Sie ihn zu einem groben Pulver (tragen Sie dabei eine Maske) und mischen es mit Gartenerde. Verwenden Sie ein Drittel Mistpulver und zwei Drittel Erde.
- Kompostieren: Mischen Sie den Hühnermist mit kohlenstoffreichen Abfällen wie trockenem Laub, Rasenschnitt und Schnittgut. Wechseln Sie im Kompostbehälter Schichten aus Mist und Grünabfällen ab. Gießen Sie alle 10 Tage und lassen Sie den Kompost 6 bis 12 Monate ruhen, ohne ihn zu wenden. Bei regelmäßigem Wenden ist er nach 4 bis 6 Monaten fertig.

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Häufig düngen: Mist im Herbst (Sept.–Nov.) oder Feb.–Apr. oberflächlich streuen, max. 500 g/m². Kompost als Mulch, nie ins Pflanzloch.
Wussten Sie schon?
Früher hieß Hühnermist auch Poulée. Hühnerfedern liefern Stickstoff: sammeln, kompostieren oder als Flüssigdünger einweichen.
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