Immergrüne Berberitzen: die schönsten Sorten

Immergrüne Berberitzen: die schönsten Sorten

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Inhaltsverzeichnis

Geändert der 23. November 2025  durch Ingrid 5 min.

Immergrüne Berberitzen tragen dunkelgrünes Laub und schmücken den Garten ganzjährig. Je nach Sorte sind die kleinen Blätter glänzend, glatt- oder gezähnt und dornig. Je nach Wuchsform eignen sich die Sträucher für blickdichte, wehrhafte Hecken, Strauchbeete, Steingärten oder als Bodendecker. Auch ihre duftenden, orangegelben Blüten sind beliebt. Entdecken Sie unsere Auswahl immergrüner Berberitzen.

Das schöne Laub und die Blüten von Berberis darwinii

Schwierigkeit

Frikarts Berberitze 'Nana'

Berberis buxifolia ‚Nana‘ ist eine Zwergsorte mit dichtem, buschigem Wuchs, die einen rundum 50 cm großen Polster bildet. Die hübschen immergrünen Blätter sind rundlich, ganzrandig und glänzend dunkelgrün; sie ähneln den Blättern des Buchsbaums. Dieser Strauch wird auch für seine wenig dornigen Triebe geschätzt. Von Mai bis Juni erscheinen hübsche Blüten aus kleinen gelben bis orangefarbenen Blüten, aus denen im Herbst purpurviolette Beeren hervorgehen. Diese anspruchslose Berberitze gedeiht problemlos in trockenem, kalkhaltigem, magerem und steinigem, eher frischem sowie gut durchlässigem Boden. Sie ist bis -23 °C winterhart. In südlichen und westlichen Regionen bevorzugt sie einen halbschattigen Standort, überall sonst volle Sonne. Ihre runde Wuchsform eignet sich ideal für die Kultur im Topf, in Beeten, Steingärten und an Böschungen sowie für kleine Gärten, in Begleitung von Flammenblume und Berufkraut.

Berberis buxifolia ‚Nana‘ ist eine wenig dornige und immergrüne Sorte

Darwins Berberitze

Berberis darwinii ist eine wüchsige Sorte mit dichtem, ausgebreitetem, buschigem Wuchs, die in alle Richtungen bis zu 2,75 m erreicht. Die rotbraunen, dornigen und gebogenen Zweige tragen dunkelgrünes, glänzendes, gezähntes Laub, das ebenfalls dornig ist und kleinen Stechpalmenblättern ähnelt. Von April bis Mai erscheinen kleine orangegelbe Blüten in Trauben, aus denen sich kleine bläuliche Früchte entwickeln. Dieser anspruchslose Strauch gedeiht in jedem gut durchlässigen Boden, auch in lehmigem sowie leicht kalkhaltigem oder saurem Boden. Er verträgt jeden Standort. Nach dem Anwachsen ist er resistent gegen vorübergehende Trockenheit und übersteht Fröste bis -15 °C. Seine dichte, buschige Silhouette eignet sich ideal für eine undurchdringliche Hecke oder als Hintergrund in einem Strauchbeet, zusammen mit einer Zierquitte oder einem Ginster.

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Die Berberitze Berberis julianae

Berberis julianae zeichnet sich durch längliche, dunkelgrüne, glänzende und dornige Blätter aus, die sich unter dem Einfluss der Herbstkälte schön orangerot färben. Die aufrechte Wuchsform erreicht bis zu 3 m Höhe und 1,50 m Breite. Die kleinen Blüten sind leuchtend gelb, rot gestreift und leicht duftend. Die Blüte erscheint zunächst unauffällig im Frühjahr und dann ein zweites Mal im Herbst, bevor sie kleinen blau-schwarzen Beeren Platz macht. Leicht zu kultivieren und sehr anspruchslos, kann dieser Berberis sowohl in voller Sonne als auch im Schatten gepflanzt werden. Die robuste Pflanze verträgt Fröste bis -23 °C und vorübergehende Trockenheit, sobald sie gut eingewachsen ist. Dieser Strauch gedeiht in jedem gut durchlässigen Boden, ob nährstoffarm, schwer, trocken, leicht lehmig oder kalkhaltig. Der dichte, dornige Strauch eignet sich ideal für eine wehrhafte Hecke zusammen mit einer Stechpalme oder einer Stachellosen Mahonie.

Linearblättrige Berberitze 'Orange King'

Das Kultivar linearifolia ‚Orange King‘ zeichnet sich durch seine üppige Frühlingsblüte aus, eine der spektakulärsten unter den Berberitzen. Dann bedecken kleine, leuchtend orangefarbene und seidig wirkende Blüten sein schmales, glänzend grünes Laub. Mitunter blüht er im Herbst ein zweites Mal, dann jedoch etwas unauffälliger. Seine buschige, dichte Wuchsform erreicht bis zu 1,75 m Höhe und 1,20 m Breite. Seine gebogenen Zweige verleihen ihm ein zugleich anmutiges und etwas ungeordnetes Erscheinungsbild. Diese Berberitze gedeiht problemlos in gut durchlässigem, lehmigem Boden, auch wenn dieser leicht kalkhaltig oder sauer ist. Nach dem Anwachsen verträgt sie vorübergehende Trockenheit und Temperaturen bis -15 °C. Anspruchslos, gedeiht sie an jedem Standort. Die Linearblättrige Berberitze ‚Orange King‘ findet ihren Platz in einer freiwachsenden Hecke oder einem Strauchbeet, zusammen mit einer Berberis thunbergii ‚Atropurpurea‘ oder einer Säckelblume.

Darwins Berberitze 'Nana'

Berberis darwinii ‚Nana‘ ist eine Zwergform von Berberis darwinii, die in alle Richtungen nicht mehr als 90 cm erreicht. Die bogig überhängenden, rötlich braunen Zweige tragen kleine, immergrüne, glänzend grüne Blätter. Das Laub ist wie bei der Stechpalme gezähnt und dornig, jedoch in Miniaturform. Im Frühjahr öffnen sich hübsche kleine orangegelbe Blüten, gefolgt von einer zweiten Blüte im Herbst. Der Strauch ist in jedem gut durchlässigen Boden, auch in lehmigem sowie leicht kalkhaltigem oder saurem Boden, leicht zu kultivieren. Diese Berberitze wächst sowohl in der Sonne als auch im Schatten. Nach dem Anwachsen verträgt sie vorübergehende Trockenheit und Fröste bis -15 °C. Ihre dichte, ausgebreitete und verzweigte Wuchsform macht sie zu einem idealen Strauch für eine Beeteinfassung, einen Steingarten, als Bodendecker oder für eine kleine Hecke. Auch vor einem Strauchbeet kommt sie gut zur Geltung, in Begleitung einer Säckelblume, eines Goldröschens und eines Ginsters.

Lolog-Berberitze 'Apricot Queen'

Berberis lologensis ‚Apricot Queen‘ zählt zu den größten Sorten und erreicht eine Höhe und Breite von bis zu 3 m. Geschätzt wird sie auch für ihre üppige hellorange Blüte im Frühjahr, die gelegentlich im Sommer nachblüht. Anschließend machen die Blüten kleinen, glänzenden, dunkelroten Beeren Platz. Ihr immergrünes Laub ist dunkelgrün, glänzend, gezähnt und dornig und erinnert an kleine Stechpalmenblätter. Dieser Strauch hat eine buschige, dichte, aufrechte und durch seine bogig überhängenden Zweige etwas unregelmäßige Wuchsform. Er bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort in frischem, aber gut durchlässigem Boden. Anspruchslos, verträgt diese Berberitze lehmige, saure, neutrale und sogar kalkhaltige Böden. Nach dem Anwachsen übersteht sie vorübergehende Trockenheit und Fröste bis -20 °C. Sie eignet sich für eine lebende, wehrhafte Hecke oder ein Strauchbeet, in Kombination mit einer blau blühenden Säckelblume als Kontrast und einer Zierquitte.

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