Nadelgehölze: 10 Sorten für Topf und Terrasse
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Obwohl Koniferen oft große Bäume bilden, gibt es viele kompakte Sorten, die sich bestens für die Topfkultur eignen. Sie können auf der Terrasse, im Innenhof oder in einem kleinen Garten stehen und für eine dekorative, klare Struktur sorgen. Koniferen bieten eine große Farbvielfalt (grün, goldgelb, blau, grau …) und verschiedene Wuchsformen (ausgebreitet, kugelig, kegelförmig, säulenförmig …). Auch die Texturen unterscheiden sich: Manche sind stachelig, andere fühlen sich weich an. Ihr Laub ist oft dicht, sodass sie kleine, buschige Sträucher bilden! Zudem sind sie immergrün und bleiben auch im Winter dekorativ.
Koniferen wachsen langsam und brauchen wenig Pflege. Pflanzen Sie sie an einen sonnigen bis halbschattigen Standort in ein drainierendes Substrat. Kombinieren Sie verschiedene Sorten und mischen Sie Formen und Farben! Für eine dekorative, moderne Wirkung setzen Sie sie in einen großen Design-Topf, etwa in Anthrazit oder einem dezenten Farbton, und bedecken das Substrat mit Schiefermulch.
Hier stellen wir Ihnen unsere Auswahl der 10 besten Koniferen für die Topfkultur vor. Noch mehr Auswahl finden Sie in unserem gesamten Sortiment an Koniferen für Topf und Terrasse!
Erbsenfrüchtige Scheinzypresse 'Baby Blue'
Chamaecyparis ‘Baby Blue’ ist eine prächtige Scheinzypresse mit pyramidalem Wuchs und blauem Laub, das im Licht silbrig schimmert! Ihr aus kleinen Nadeln bestehendes Laub fühlt sich relativ weich an. Die Nadeln sitzen an waagerechten, etagenförmig angeordneten Zweigen. Im Spätwinter bis zeitigen Frühjahr bildet sie kleine eiförmige Zapfen, die männlich oder weiblich sein können. Sie erinnert an eine kleine Gewöhnliche Fichte, unterscheidet sich von ihr jedoch durch ihre einzigartige, silbrig-blaue Färbung. Ihre dekorative Wirkung und Eleganz machen sie besonders attraktiv! Mit der Zeit kann sie bis zu 1,80 m hoch und 1,20 m breit werden. Pflanzen Sie sie an einen sonnigen bis halbschattigen Standort in ein gewöhnliches, leichtes, eher saures Substrat, das relativ frisch bleibt. Besonders gut kommt sie in Kombination mit Pflanzen mit dunklerem, schwarzem oder purpurfarbenem Laub zur Geltung – oder Sie bleiben mit silbrigem Laub in derselben Farbstimmung!
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Der Nadelbaum, ein kitschiger Strauch?Weiße Scheinzypresse 'Blue Rock'
Die Scheinzypresse ‚Blue Rock‘ ist eine neuere Sorte mit einer schönen blaugrünen, fast grauen Belaubung, die im Winter violettrote Schattierungen annimmt. Sie bildet eine kugelige, rundliche Form mit feinem, dichtem Laub. Ihre kurzen Triebe tragen dicht stehende, fast überlappende Nadeln. Sie ähneln Schuppen und werden 5 mm lang. Das Wachstum ist sehr langsam, mit einem Zuwachs von etwa 5 cm pro Jahr. Nach etwa zehn Jahren wird sie rund 50 cm hoch; im ausgewachsenen Zustand kann sie bis zu 1,50 m hoch und breit werden. Sie ist auch unter dem Sortennamen ‚Versent‘ bekannt.
Wir empfehlen, sie an einem sonnigen bis halbschattigen Standort in ein eher saures, nährstoffreiches, leichtes und drainierendes Substrat zu pflanzen. Achten Sie auf regelmäßiges Gießen, damit die Blumenerde frisch bleibt.
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Juniperus communis 'Gold Cone'
Der Gemeine Wacholder ‘Gold Cone’ ist ein schmaler, säulenförmiger Nadelbaum mit hellgrünem bis goldgelbem Laub. Seine spitzen Nadeln verströmen beim Reiben einen harzigen Duft. Die jungen Triebe sind hellgrün bis gelb, werden später etwas dunkler und nehmen im Herbst und Winter eine blaugrüne Färbung an. Er erreicht maximal 2,50 m Höhe. Der Wacholder eignet sich gut für Formschnitt, etwa als Spirale, und lässt sich auch als Bonsai ziehen. In einem großen Topf auf der Terrasse bringt er Struktur und Höhe. Pflanzen Sie ihn in voller Sonne in gewöhnliche, drainierende Erde. Er verträgt magere Böden und vorübergehende Trockenheit.
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Wichtigste Krankheiten und Schädlinge an NadelgehölzenBerg-Kiefer 'Mops'
Pinus mugo ‘Mops’ ist eine kleinwüchsige Kiefer mit kompakter, runder Kissenform. Sie wächst breiter als hoch und bildet eine ausladende, wollig wirkende Masse. Ihre kurzen, aufrechten Zweige tragen zahlreiche lange, feine Nadeln von 5–6 cm Länge. Das Laub ist grün und sehr dicht. Sie wächst sehr langsam und braucht keinen Rückschnitt. Selten wird sie höher als 80 cm. Ihre vielen Vorzüge brachten ihr den Award of Garden Merit der Royal Horticulture Society (RHS) ein. Oft wird sie im Steingarten kultiviert, eignet sich aber auch hervorragend als Kübelpflanze für eine sonnige Terrasse.
Schwarz-Kiefer 'Pierrick Bregeon'
Die Schwarzkiefer ‘Pierrick Bregeon’ ist ein kleiner Koniferenbaum mit dichtem, rundem Wuchs. Sie trägt zahlreiche weiche Nadeln, die im Frühjahr hellgrün sind und später dunkelgrün werden. Sie sitzen an kurzen, aufrecht wachsenden Zweigen und bilden eine sehr dichte Krone. Die immergrünen Nadeln bleiben 2 bis 3 Jahre am Baum und erneuern sich nach und nach. An den Zweigspitzen sitzen gut sichtbare, dekorative weiße Knospen. Der langsam wachsende, kompakte Baum wird nach 10 Jahren in alle Richtungen kaum mehr als einen Meter messen. Dank seiner harmonischen Wuchsform ist kein Rückschnitt nötig. Mit der Zeit bildet er einen kurzen Stamm und wirkt dadurch wie ein eleganter Miniaturbaum. Pflanzen Sie ihn in voller Sonne in ein eher drainierendes Substrat. Er ist recht trockenheits- und frostfest.
Picea abies 'Little Gem'
Zwergfichte ‚Little Gem‘: dichte, flach wachsende Polsterform bis 50 cm. Für Sonne bis Halbschatten, anspruchslos und schadstoffverträglich.
Kanadische Fichte 'Conica'
Wie der Name sagt, wächst die Zuckerhut-Fichte ‚Conica‘ kegelförmig und pyramidal. Ihr Wuchs ist dicht und regelmäßig, da zahlreiche kurze Triebe eng aneinanderstehen. Der hellgrüne Frühjahrsaustrieb wird später dunkelgrün und zeigt manchmal bläuliche Reflexe. Die Nadeln sind kurz, spitz und aromatisch. Sie wächst langsam und erreicht nach etwa 30 Jahren bis zu 2 m Höhe.
Die pflegeleichte, anspruchslose Fichte muss nicht geschnitten werden und benötigt kaum Pflege. Ihre regelmäßige, kegelförmige Wuchsform erinnert natürlich an einen Formschnitt-Konifer. Eine elegante, stark strukturierende Konifere! Stellen Sie zum Beispiel zwei große Töpfe mit diesem Strauch beiderseits eines Weges oder Eingangs auf.
Amerikanischer Lebensbaum 'Golden Globe'
Der Lebensbaum ‚Golden Globe‘ bildet eine regelmäßige, harmonische Kugel mit anisgrüner, fast gelber Färbung. Er bringt viel Helligkeit in den Garten! Sein Laub besteht aus sich überlappenden Schuppen, die an flachen, verzweigten Zweigen sitzen. Beim Zerreiben duftet es aromatisch. In der Natur kann Thuja occidentalis 15 bis 20 m hoch werden, doch der Kultivar ‚Golden Globe‘ bleibt deutlich kompakter und wird nicht höher als 1,20 m – besonders im Topf! Er ist leicht zu kultivieren, sehr frosthart und unempfindlich gegenüber Luftverschmutzung. Pflanzen Sie ihn an einen sonnigen Standort in gewöhnliches, drainierendes Substrat. Besonders schön wirkt er in Kombination mit anderen Koniferen mit ausgebreiteter oder säulenförmiger Wuchsform. Auch Farbkontraste mit grün- oder bläunadligen Koniferen setzen ihn wirkungsvoll in Szene.
Korea-Tanne 'Kohout's Icebreaker'
Koreanische Tanne ‚Kohout’s Icebreaker‘ mit dichtem, zweifarbigem Nadelkleid. Langsam wachsend, für Sonne bis Halbschatten geeignet!
Riesen-Lebensbaum 'Whipcord'
Die Thuja ‚Whipcord‘ ist das originellste Nadelgehölz dieser Auswahl! Wirklich überraschend: Sie besitzt kleine Schuppenblätter, die an langen, dünnen, biegsamen, grünen und fadenförmigen Zweigen sitzen. Diese sind bogenförmig und überhängend und verleihen der Thuja eine hängende Wuchsform. Im Winter färben sie sich bronzefarben. Ihre Zweige hängen hübsch über den Topfrand und bilden einen feinen grünen Vorhang. Für ihre Qualitäten wurde sie von der Royal Horticultural Society (RHS) mit dem Award of Garden Merit ausgezeichnet. Sie ist relativ pflegeleicht und anpassungsfähig, verträgt jedoch keine Trockenheit. Achten Sie daher auf regelmäßiges Gießen. Originell und dekorativ ist sie ideal für einen modernen Garten! Kombinieren Sie sie mit weiteren dekorativen Pflanzen, die Sie ebenfalls in Töpfen oder Kübeln kultivieren: Fächer-Ahorn, Farne, Bambus, Schlangenbart …
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