Ölweide kombinieren

Ölweide kombinieren

7 Ideen zur Kombination mit Ölweide

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 14. Dezember 2025  durch Jean-Christophe 7 min.

Elaeagnus (Ölweide) ist ein vielseitiger, winterharter Strauch mit duftender Blüte und Beeren. 7 Ideen für schöne Beetkombinationen.

Schwierigkeit

In jeder Art von Hecke

Der Elaeagnus ist ein Strauch, der sich unabhängig vom Gartenstil und dem gewünschten Zweck besonders gut für die Anlage von Hecken eignet.

Wenn nicht ausdrücklich ein anderes Ziel verfolgt wird, sollten Sie 2/3 sommergrüne Sträucher (Keuschbaum, Weißdorn, Säckelblume ‘Gloire de Versailles’, Forsythie, Holunder …) mit 1/3 immergrünen Sträuchern (Elaeagnus also, Klebsame, Rote Glanzmispel, Phillyrea, Kamelie …) mischen.

Elaeagnus in einer Hecke kombinieren

Elaeagnus ebbingei, Cotoneaster lacteus, Rote Glanzmispel und Carpinus betulus

 

In einem modernen Garten

Unter der Schere sehr formbar, braucht die Elaeagnus aufgrund ihres kräftigen Wachstums lediglich regelmäßige Rückschnitte, um in Form zu bleiben. Als Formschnittgehölz eingesetzt, lassen sich mit ihr schnell Pflanzen mit schön rundem Wuchs integrieren. Greifen Sie diese rundlichen Formen mit weiteren formgeschnittenen Gehölzen auf, etwa mit Buchsbaum, Strauch-Geißblatt (auch hier lässt sich mit verschiedenen Laubfarben spielen), Liguster oder Hainbuche. Dekorative Stauden wie Akanthus, Kugeldistel, Fatsie (eine panaschierte Sorte ist ebenfalls wunderschön!), Baumfarne oder Bambus sorgen je nach Standort für eine schöne Vielfalt an Laub, zugleich schlicht und elegant. Koniferen, von denen einige klein bleiben, sind dank ihrer dekorativen Silhouetten und der möglichen Farbvielfalt eine interessante Option. Ebenso lässt sich mit Bäumen mit farbiger Rinde dezent, aber raffiniert Farbe ins Spiel bringen: mahagonirot bei der Yoshino-Kirsche, strahlend weiß bei der Himalaya-Birke, bernsteinfarben bei der Mandschurischen Kirsche oder schön weiß gestreift und grün bei einem Schlangenhautahorn wie Acer cappilipes. Gräser in verschiedenen Höhen finden hier und da Platz, um Rhythmus und Bewegung zu schaffen und das Bild im Jahresverlauf abwechslungsreicher zu gestalten.

Elaeagnus im modernen Garten kombinieren

Elaeagnus ebbingei, Fatsia japonica ‚Spider’s Web‘, Dicksonia squarrosa und Gras Carex comans ‚Frosted Curls‘

DéEntdecken Sie andere Eleagnus - Ölweide

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Im Blütenbeet

Manche werfen den Ölweiden vor, zu starkwüchsig oder recht gewöhnlich zu sein. Dabei braucht der Gärtner optisch zurückhaltende Pflanzen, um auffälligere Nachbarn hervorzuheben, ihnen mehr Tiefe zu verleihen und Übergänge abzumildern. Ganz zu schweigen davon, dass die Blüte vieler Arten durch ihren betörenden Duft unweigerlich Aufmerksamkeit auf sich zieht.

  • Ölweiden mit metallisch graugrünem Laub wie Elaeagnus ebbingei oder die romantische Schmalblättrige Ölweide und Silber-Olweide können jede Pflanzung ausgleichen. Rosen, besonders weiß blühende Sorten, harmonieren sehr gut mit diesem Laub.
  • Panachierte Ölweiden wie ‘Gilt Edge’, ‘Eleador’ oder ‘Viveleg’ sollten wegen des gelben Laubanteils vorsichtiger eingesetzt werden. Kombinieren Sie sie etwa mit kräftigerem Gelb oder Orange, um ein Beet in warmen Farbtönen zu schaffen, oder setzen Sie eine Komplementärfarbe wie Violett, Mauve oder Blau dagegen, die sich mit Grau oder Weiß verbinden lässt. Zwischen blau blühendem Storchschnabel wie ‘Rozanne’ mit endloser Blüte, Blaurauten mit silbrigen Stängeln und lavendelfarbener Blüte, mauvefarbenen Schmucklilien, struppigem Mannstreu und dem metallisch blauen Laub von Schwingel wie ‘Elijah Blue’ entsteht ein reizvoller Kontrast. Um das Gesamtbild abzumildern und etwas Leichtigkeit zu schaffen, sind einige weiße Blüten willkommen. Weiße Schmucklilien greifen die Farbe ihrer blauen Begleitpflanzen dezent auf. Herzblättriger Meerkohl erhebt sich wie eine luftige weiße Wolke, während Garbe, Akelei, Aster, Bergenie, Glockenblume und Prachtkerze hier und da hervorleuchten. Vergessen Sie einige Büschel Gräser nicht, damit der Wind darin spielen kann …
Ölweide im Blütenbeet kombinieren

Elaeagnus commutata ‚Zempin, Perovskia atriplicifolia ‚Blue Spire‘, Akelei ‚Clementine Salmon Rose‘ und Gaura lindheimeri ‚Baby Butterfly Dark Pink‘

In einem duftenden Beet

Ein Garten sollte alle Sinne ansprechen, und der Geruchssinn ist dabei besonders wichtig. Umso besser, dass Ölweiden so herrlich duften. Kombinieren Sie sie mit anderen duftenden Pflanzen, die gleichzeitig mit Ihrer Ölweide oder zu einer anderen Jahreszeit blühen. Elaeagnus angustifolia, E. commutata ‘Zempin’, E. umbellata und E. multiflora blühen zwischen April und Juni, während andere Arten (Elaeagnus ebbingei und E. pungens) bis zum Spätsommer und Herbst warten, um ihren Duft weithin zu verbreiten. Pflanzen Sie je eine Art für diese beiden Jahreszeiten und ergänzen Sie Ihre Auswahl für die beiden übrigen. Für den Winter eignen sich ein Winterschneeball, eine Schleimbeere, ein Storaxbaum oder ein Heideröschen (mit einfarbigem oder panaschiertem Laub). Duft für Sommer und einen Teil des Herbstes liefern Losbaum, Sommerflieder, Orangenblume (die um den September herum erneut blüht), Sieben-Söhne-des-Himmels-Strauch und Pfeifenstrauch. Bei den Stauden setzen Sie auf duftende Zwiebeln (Hyazinthe, Narzisse, Lilie …) und schöne, duftende Stauden (Nelke, Gemeine Nachtviole, Maiglöckchen, Flammenblume und Iris). Auch der Duft von Rosen und Päonien darf nicht fehlen!

Ölweide in einem duftenden Beet kombinieren

Elaeagnus angustifolia, Sarcococca orientalis, Choisya ‚White Dazzler‘ und Rose ‚Martin des Senteurs‘

Eine Beerenpracht

Wenn auch Elaeagnus für Laub und Duft bekannt sind, tragen sie essbare Beeren. Bei den meisten Arten schmecken die Früchte herb und sind mehlig, doch sie sind für die Tierwelt wertvoll und lassen sich zu Gelee verarbeiten. Auch ihr Zierwert ist nicht zu unterschätzen: Ölweiden passen zu Sträuchern mit dekorativen, teils essbaren Früchten, etwa Zieräpfeln (Malus ‘Golden Hornet’ mit gelben Äpfeln, Malus ‘Evereste’ mit orange-roten Früchten), einem Herrlichen Losstrauch mit leuchtend rosa Kelchen und türkisblauer Beere, Aukuben, Liebesperlensträuchern, Zwergmispeln und Pfaffenhütchen, Sanddorn oder Feuerdorn. Elaeagnus multiflora und Elaeagnus umbellata entsprechen der Vielblumigen Ölweide und tragen die besten Früchte der Gattung. Für eine Naschhecke oder einen Naschgarten kombinieren Sie sie mit Sträuchern, deren Früchte teils wenig bekannt sind, etwa Felsenbirne, Westlichem Erdbeerbaum, Apfelbeere und Cornus mas.

Elaeagnus mit Beerensträuchern kombinieren

Elaeagnus multiflora, Malus ‚Golden Hornet‘, Callicarpa bodinieri ‚Profusion‘ und Amelanchier alnifolia ‚Saskatoon Berry‘

Im Küstengarten

Ölweiden eignen sich besonders gut für Küstengärten. Wind und Salz machen ihnen nichts aus, zudem sind sie ausgezeichnete Sträucher für Windschutzhecken. Auch ihre anderen Vorzüge sprechen dafür, sie in ein Beet zu integrieren – mit Begleitpflanzen, die ebenfalls mit diesen besonderen Bedingungen zurechtkommen.

Ölweide im Küstengarten kombinieren

Tamarix tetrandra, Phormium tenax ‚Variegatum‘, Crithmum maritimum und Elaeagnus ebbingei ‚Maryline‘,

Blattkontraste

Nutzen Sie die Ölweide gern, indem Sie sie in ein Beet mit verschiedenen Blattschmuckpflanzen integrieren. Das silbergraue Laub mit der ockerfarbenen Unterseite von Ölweiden wie Elaeagnus ebbingei und der schwächer wachsenden Sorte ‘Compacta’ ist im Frühjahr besonders schön und lässt sich durch Rückschnitt außerdem in einer regelmäßigen Kugelform halten. Dieser neutrale Farbton passt zu allem, wirkt aber neben Pflanzen mit mehr oder weniger dunklem Purpurlaub besonders interessant. Unter den Sträuchern sind der Perückenstrauch ‘Royal Purple’, dessen junge Blätter zusätzlich rosa akzentuiert sind, ein Loropetalum ‘Ever Red’, das sich im Frühjahr zudem mit einer üppigen roten Blüte schmückt, oder ein Fächer-Ahorn ‘Garnet’ mit fein geschlitzten, spitzenartigen Blättern eine gute Wahl. Heuchere ‘Black Pearl’, ein Kleinköpfiger Knöterich ‘Red Dragon’ oder ein Storchschnabel ‘Purple Ghost’ können diese Farben auf der unteren Stufe wieder aufgreifen. Auf frischem Boden kann auch ein Teppich aus Kriechendem Günsel als verbindendes Element dienen. Für mehr Licht sorgen Sträucher mit gelbem oder goldfarbenem Laub, die hier und da ihren Platz finden. Natürlich enthalten panaschierte Formen der Ölweide wie ‘Gilt Edge’, ‘Eleador’ oder ‘Viveleg’ allesamt Gelb in ihrer Panaschierung. Sie können aber auch noch weitergehen und mit einfarbigem Laub in unterschiedlichen Formen spielen. Ein Physocarpus ‘Angel Gold’ zeigt auf dekorativem Laub ein prächtiges Gelb und punktet außerdem mit einer schönen Blüte und einem interessanten Fruchtbehang. Weitere Möglichkeiten bieten ein Cotinus ‘Golden Lady’, ein Holunder ‘Welsh Gold’, ein Ligustrum ‘Lemon and Lime’ (unbedingt in die Sonne pflanzen, damit sich diese Färbung entwickelt!) oder ein kleinwüchsiger Nadelbaum wie Taxus baccata ‘Kupfergold’, eine Eibe mit goldfarbenen Tönen.

Ölweide mit verschiedenen Blattschmuckpflanzen kombinieren

Elaeagnus ebbingei ‚Compacta‘, Cotinus coggygria ‚Royal Purple‘, Storchschnabel pratense ‚Purple Ghost‘ und Physocarpus opulifolius ‚Angel Gold‘

Kommentare

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Ideen für Pflanzkombinationen mit Elaeagnus  

Elaeagnus, auch bekannt als Ölweide oder Silberstrauch, ist eine vielseitige Pflanze, die sich hervorragend für verschiedene Gartenstile eignet. Hier sind einige inspirierende Kombinationsmöglichkeiten:  

1. **Mit immergrünen Pflanzen**:  
   Kombinieren Sie Elaeagnus mit anderen immergrünen Sträuchern wie Buchsbaum (Buxus), Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus) oder Stechpalme (Ilex), um ganzjährig Struktur und Farbe im Garten zu schaffen.  

2. **Für kontrastreiche Blattstrukturen**:  
   Die silbrigen oder grünen Blätter des Elaeagnus harmonieren wunderbar mit Pflanzen wie Purpurglöckchen (Heuchera), Funkien (Hosta) oder Ziergräsern wie Pampasgras (Cortaderia).  

3. **Blühende Begleiter**:  
   Setzen Sie den Elaeagnus neben blühende Sträucher wie Hortensien (Hydrangea), Lavendel (Lavandula) oder Rosen (Rosa), um einen lebendigen Farbkontrast zu schaffen.  

4. **Für Duftgärten**:  
   Die duftenden Blüten des Elaeagnus passen gut zu anderen Duftpflanzen wie Flieder (Syringa), Jasmin (Jasminum) oder Winterblühern wie der Zaubernuss (Hamamelis).  

5. **Hecken und Sichtschutz**:  
   Elaeagnus eignet sich perfekt für gemischte Hecken in Kombination mit Liguster (Ligustrum), Feuerdorn (Pyracantha) oder Bambus (Fargesia).  

6. **Kübelpflanzungen**:  
   In großen Kübeln macht sich Elaeagnus gut zusammen mit Zwergkoniferen, Ziergräsern oder kleinen Blühpflanzen wie Petunien oder Pelargonien.  

7. **Für mediterranes Flair**:  
   Kombinieren Sie Elaeagnus mit Olivenbäumen (Olea europaea), Agaven (Agave) oder Rosmarin (Rosmarinus officinalis) für einen südländischen Gartenlook.  

8. **Wildobst- und Naschgärten**:  
   Die essbaren Früchte einiger Elaeagnus-Arten passen gut zu anderen Wildobststräuchern wie Sanddorn (Hippophae) oder Felsenbirne (Amelanchier).  

Tipp: Achten Sie auf ähnliche Standortansprüche – die meisten Elaeagnus-Arten bevorzugen sonnige bis halbschattige Lagen mit durchlässigem Boden.  

Welche Kombination gefällt Ihnen am besten? Haben Sie bereits Erfahrungen mit Elaeagnus im Garten gemacht?