Penstemon im Topf kultivieren
Pflanz- und Pflegetipps
Inhaltsverzeichnis
Penstemon (Bartfaden) blüht von Frühsommer bis Herbst. Die pflegeleichte Staude mit Röhrenblüten wächst im Beet und Topf, auch auf Balkon und Terrasse.
Welche Bartfaden-Sorten im Topf?
Mit einer kompakten Wuchsform und einer Höhe von 40 bis 80 cm zur Reife eignen sich Bartfaden gut für die Kultur im Topf.
Penstemon pinifolius ‘Mersea Yellow’ ist eine 30 cm hohe, kleine Pflanze, die im Juli und August zahlreiche kleine, leuchtend gelbe Glockenblüten hervorbringt und Topfbepflanzungen zum Leuchten bringt. Das nadelförmige Laub ist hellgrün und immergrün. Da er nur bedingt winterhart ist, lässt er sich im Topf bei Frostgefahr leicht ins Haus holen. Pflanzen Sie ihn in durchlässiges, frisches Substrat an einen sonnigen Standort.
Etwas größer ist Penstemon glaber: Er wird 40 cm hoch und trägt von Juni bis August Ähren mit glockenförmigen, violetten Blüten. Die Blüte erscheint über feinem, lanzettlichem und halbimmergrünem Laub. Die Blüten zeigen malvenfarbene Töne, die ins Rosa und Violettblau übergehen. Das Laub ist mittelgrün und färbt sich später leuchtend rosarot. Diese Pflanze ist winterhart und zuverlässig.
Ein weiterer kompakter Bartfaden, Penstemon ‚Pensham Laura‘, wird 50 cm hoch und blüht üppig und edel in Rosa und Weiß. Die leuchtend rosafarbenen Glockenblüten haben eine weiße Kehle. Der winterharte und wetterfeste Bartfaden macht sich wunderbar im Topf, wenn Sie ihn sonnig stellen und in durchlässiges Substrat pflanzen.
Noch etwas höher, wird der hybride Bartfaden ‚Apple Blossom‘ 70 cm hoch. Von Juli bis Oktober bildet er kleine, bonbonrosa Röhrenblüten. Er ist nur bedingt winterhart, benötigt wenig Wasser und passt sich jedem Substrat an. Ein sicherer Wert zum Ausprobieren!
Auch andere Bartfaden lassen sich im Topf kultivieren. Entdecken Sie unser komplettes Bartfaden-Sortiment und lassen Sie sich inspirieren.

Penstemon glaber lässt sich wie alle Bartfaden im Topf kultivieren
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5 Bartfaden mit violetten oder lila BlütenBartfaden im Topf pflanzen: Wann und wo?
Bartfaden pflanzt man im Frühjahr, im April und Mai, in milden Regionen auch im Herbst. Pflanzen Sie Bartfaden möglichst in der Sonne, denn das fördert eine üppigere Blüte. In südlichen Regionen ist auch ein Standort im Halbschatten möglich. Achten Sie zudem auf einen windgeschützten Platz.

Bartfaden blüht in der Sonne prächtig (hier ‚Apple Blossom‘)
Bartfaden im Topf kultivieren?
Welche Topfart?
Alle Topfarten eignen sich für die Kultur von Bartfaden: aus Terrakotta, Holz, Kunststoff … Tontöpfe verbessern jedoch die Belüftung der Wurzeln.
Welches Substrat?
Bartfaden gedeiht in einem leichten, drainierenden Substrat, da er Staunässe, besonders im Winter, nicht verträgt.
Die Pflanzung
- Wählen Sie einen 30 bis 50 cm breiten Topf oder einen Topf, der zwei- bis dreimal so groß wie der Wurzelballen ist. Der Boden muss für einen guten Wasserabzug Löcher haben.
- Stellen Sie den Wurzelballen 10 bis 15 Minuten in eine Schüssel mit Wasser, damit er sich gut vollsaugt.
- Geben Sie eine Schicht Blähton auf den Topfboden.
- Füllen Sie den Topf mit Blumenerde oder Gartenerde, der Sie etwas Kompost beimischen können.
- Setzen Sie die Pflanze mittig in den Topf und füllen Sie mit der restlichen Blumenerde auf.
- Drücken Sie die Erde gut an, um Luftblasen zu entfernen und einen guten Kontakt der Blumenerde mit den Wurzeln sicherzustellen.
- Gießen Sie reichlich.
- Bringen Sie eine Mulchschicht auf, damit das Substrat frisch bleibt.
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5 Bartfaden mit roten BlütenDie Pflege
Das Gießen
Gießen Sie im ersten Jahr mindestens einmal pro Woche. In den folgenden Jahren können Sie die Gießabstände vergrößern. Achten Sie im Sommer auf ein frisches Substrat, denn das sorgt für eine üppigere Blüte. Vermeiden Sie Staunässe.
Das Düngen
Arbeiten Sie im Frühjahr etwas Kompost in die Erde ein, indem Sie die Substratoberfläche leicht aufrauen.
Der Rückschnitt
- Damit die Pflanzen kräftig bleiben, empfiehlt es sich, den Bartfaden im zeitigen Frühjahr zurückzuschneiden, sobald die jungen Triebe erscheinen. Vermeiden Sie einen Rückschnitt im Herbst, da die alten Stängel und Blätter im Winter Schutz bieten. Kräftige Pflanzen auf 5 bis 10 cm über dem Substratniveau zurückschneiden, andere auf 20 bis 30 cm.
- Während der Sommerblüte regelmäßig verblühte Blüten entfernen, um eine neue Blüte zu fördern.
Schutz vor Kälte
Bei wenig winterharten Bartfäden den Pflanzenfuß im Herbst mulchen, um ihn vor Frost zu schützen. Je nach Sorte und Klima Ihrer Region schützen Sie die Pflanze im Winter mit einem Winterschutzvlies oder stellen den Topf geschützt auf.
Krankheiten
Bartfäden sind widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge. Sie können jedoch von Mehltau befallen werden, einer Krankheit, die sich durch einen weißen Belag auf den Blättern zeigt. Behandeln Sie die Pflanzen mit einem schwefelhaltigen Spritzmittel, Knoblauchaufguss oder Schachtelhalmbrühe.
Nacktschnecken und Schnecken können ebenfalls junge Blätter befallen. Um sie fernzuhalten, verteilen Sie Asche oder Holzspäne rund um den Pflanzenfuß.
Bartfäden können außerdem von Nematoden befallen werden.
Ergänzend finden Sie in unseren Ratgeberartikeln weitere Informationen zu Mehltau und Schnecken.
Alles Wissenswerte über den Bartfaden finden Sie in unserem ausführlichen Ratgeber zu Anbau und Pflege des Bartfadens.

Von wild wirkenden bis hin zu besonders eleganten Bartfäden: Wählen Sie die passende Sorte für Ihre Pflanzgefäße
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