Pilze im Rasen: Was tun?
Warum treten sie auf, und muss man sie entfernen?
Inhaltsverzeichnis
Im Herbst und Frühling sprießen oft Pilze im Rasen. Bedenklich? Was sagt das über die Rasengesundheit? Entfernen, ignorieren oder essen? Hier die Antworten.
Warum wachsen Pilze im Rasen?
Nach Regenfällen und wenn die Nachttemperaturen etwas sinken, sprießen oft mitten im Rasen Pilze. Meist geschieht das im Herbst, wenn durch wiederkehrende Regenfälle viel Feuchtigkeit herrscht, aber auch in geringerem Maß im Frühjahr und bei Temperaturen um 15–20 °C. Plötzlich erscheinen von einem Tag auf den anderen an manchen Stellen des Rasens mehr oder weniger große, unregelmäßige Pilzflächen oder -ringe.
Die Feuchtigkeit regt dieses Pilzwachstum an – genau dann, wenn der Rasen wieder schön grün wird! Pilze wachsen vor allem an halbschattigen oder schattigen Stellen, an denen der Rasen nach Regen länger feucht bleibt.
Diese Pilzschübe verschwinden meist ebenso schnell, wie sie aufgetreten sind, sobald die Temperaturen wieder etwas steigen. Warten Sie daher mit dem Rasenmähen noch ein wenig.
Wenn sie kreisförmig angeordnet sind, spricht man von Feenringen oder Hexenringen. Dabei handelt es sich um ringförmige Myzelien, die auf humusreichen Böden wachsen. In unserem Artikel zum Thema erfahren Sie mehr: Was ist ein Feenring? Erklärungen, Legenden und Rätsel

Über Nacht sprießen Büschel kleiner Pilze! (Foto: Gwenaëlle Authier)
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Feenring: Erklärungen, Legenden, RätselWas sagt das über die Rasengesundheit aus?
Pilze wachsen meist auf armen, verdichteten oder schlecht drainierten Böden, aber auch auf organikreichem Mulchrasen. Rasenfilz und Holzhäcksel fördern sie.
Welche Pilze wachsen im Rasen?
Pilze im Rasen treten im Herbst häufig auf. Manche sind harmlos, andere giftig oder tödlich. Bestimmen Sie sie nicht allein per App oder Ratgeber.
Lesen Sie auch
Einen schönen Rasen in 10 Fragen und AntwortenSind diese Pilze essbar?
Pilze auf dem Rasen verlocken – Vorsicht: Viele sind giftig. Nur Experten erkennen sie. Sie können krank machen oder töten.
Stehen lassen oder entfernen?
Keine Sorge: Pilze im Rasen sind rein optischer Natur. Sie schaden dem Rasen selbst nicht.
Um den Pilzbewuchs zu begrenzen, der Sie stören kann, sind Bodenbelüftung und die Entfernung überschüssiger organischer Stoffe entscheidend. Dafür eignen sich im Handel erhältliche Nagelschuhe, die die Bodenverdichtung verringern. Das im Herbst empfohlene Vertikutieren hilft ebenfalls: Es entfernt Rasenfilz, Mulchmährückstände und angesammelte lignifizierte Pflanzenreste. Andernfalls harken Sie den Rasen regelmäßig, besonders in schattigen Bereichen, um überschüssiges Gras und Laub zu entfernen.
Wenn Sie viele Baumstümpfe haben und in ihrer Nähe zahlreiche Pilze wachsen, lassen Sie einige Wurzelstöcke am besten von einem Fachbetrieb entfernen. Das erleichtert auch das Rasenmähen!
Einige Rasenpilze können für Haustiere giftig sein. Falls Sie Haustiere haben, sollten Sie den Rasen kontrollieren und verdächtige Pilze sofort entfernen.

Bei vielen Rasenpilzen sollten Sie den Rasen vertikutieren und belüften
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