Rambler-Rose wählen?
Rambler-Rose: Kaufratgeber und Auswahlkriterien
Inhaltsverzeichnis
Rambler-Rosen unterscheiden sich von Kletterrosen: Beide wachsen mit ihren rankenden Trieben nach oben und klettern an Rankhilfen empor, doch Rambler-Rosen sind wuchsfreudiger. Sie können über 10 Meter hoch werden.
Diese Rosen eignen sich perfekt, um in einen Baum zu klettern, eine Pergola schnell zu begrünen, eine unschöne Mauer oder ein Gebäude zu verbergen oder sogar einen Hang zu bedecken.
Eine große, stabile Rankhilfe ermöglicht diesen üppig blühenden Rosen ein ungehindertes Wachstum, sodass sie zu einer prächtigen Blütengirlande werden.
Folgen Sie unserem Ratgeber, um die passende Rambler-Rose für Ihre Wünsche und Ihren Garten zu finden. Je nach ihren Eigenschaften (Blütenfarbe und -form, Duft, Laub, Winterhärte, Größe …) finden Sie garantiert die ideale Rambler-Rose.
Und falls Sie noch unschlüssig sind, entdecken Sie unsere Auswahl der 10 besten Rambler-Rosen.

Rose ‚American Pillar‘
Sehen Sie sich auch das Video von Michael und Olivier über Rambler-Rosen an
Nach Blütenfarbe
Die Blüte der Rambler-Rosen ist spektakulär. Ihre natürliche Mehrblütigkeit schenkt uns große Blütentrauben in mehreren Farbtönen.
Rosa Rambler-Rosen
Wohl die verbreitetsten Rambler-Rosen, die jedem Garten sofort eine romantische Note verleihen. Rambler-Rosen mit rosa Blüten gibt es in vielen Nuancen, von zart bis leuchtend:
- die Banksie ‘Rosea’ blüht in leuchtendem Pastellrosa;
- die alte Rose ‘Albertine’ zeigt eine wechselnde Farbe, die von Lachsrosa über Karminrosa bis zu Bonbonrosa reicht;
- ‘Paul’s Himalayan Musk’ bildet an einem hellen Standort rosa Blüten, im Halbschatten dagegen eher weiße;
- ‘American Pillar’ schmückt sich mit leuchtendem Pink, das durch eine Mitte mit gelben Staubblättern aufgehellt wird;
- ‘Blush Rambler’ zeigt eine Blüte in frischem Rosa, das blasser und fast weiß wird.
Weiße Rambler-Rosen
Als echte Symbole englischer oder romantisch gestalteter Gärten bringen weiße Rambler-Rosen viel Helligkeit und Leichtigkeit. Außerdem eignen sie sich perfekt, um andere Farben hervorzuheben:
- die Banksie ‘Alba Plena’ und ‘Félicité et Perpétue’ mit ihren cremeweißen Pomponblüten;
- ‘Adélaïde d’Orléans’ mit weiß-rosa Blüten und einer goldgelben Staubblattmitte;
- ‘Seagull’ mit weißen Blüten und gelber Mitte;
- die berühmte ‘Albéric Barbier’ mit zunächst cremegelber, später elfenbeinweißer Blüte;
- ‘Wedding Day’ mit weißen Blüten, die sich vor dem Verblühen rosa färben.
Gelbe Rambler-Rosen
Gelb blühende Rambler-Rosen bringen viel Wärme in den Garten und harmonieren sehr gut mit blauvioletten Blüten oder mit einem ins Orange spielenden Farbverlauf für eine dynamische Note.
Zu ihnen gehört die Banksie ‘Lutea’ mit kleinen buttergelben Pomponblüten, während ‘Mermaid’ schwefelgelb blüht und von kräftig leuchtenden Staubblättern akzentuiert wird. Lesen Sie auch unseren Beitrag über diese wunderbare Rose: Banks-Rosen: Entdecken Sie diese üppigen Rambler-Rosen!
Mehrfarbige Rambler-Rosen
Für außergewöhnlichere Farben wählen Sie Rambler-Rosen, die mehrere Farbtöne miteinander verbinden.
Dazu gehört ‘Kew Rambler’ mit zart rosafarbenen Blüten, die sich zu einer weißen Mitte öffnen, aus der goldene Staubblätter hervorsprießen.
Dagegen bildet ‘Veilchenblau’ ungewöhnliche purpurviolette Blüten mit weißer Mitte und gelben Staubblättern. Vor dem Verblühen bekommen die Blüten einen leicht bläulichen Schimmer.

Oben: Rosa wichuraiana ‚Albertine‘ (Foto Spedona) und Rose ‚Seagull‘; unten: Rosa banksiae ‚Lutea‘ und Rosa wichuraiana ‚Veilchenblau‘
Lesen Sie auch
Rosen: die besten Sorten und wie Sie sie kultivierenNach Blütenform
Von einfachen Blüten mit sichtbaren Staubblättern bis zu üppig gefüllten Rosen: Rambler-Rosen bieten eine große Blütenvielfalt.
Rambler-Rosen mit einfachen Blüten
Der farbenprächtige ‘American Pillar’ und der zarte ‘Kew Rambler’ gehören zu den Rambler-Rosen mit einfachen Blüten. Ihre etwa 5 cm großen Blüten haben nur eine Reihe Blütenblätter und erinnern an Hagebuttenblüten.
Auch ‘Kiftsgate’ zählt dazu, mit etwas größeren, 7 cm breiten Blüten.
Rambler-Rosen mit gefüllten Blüten
‘Adélaïde d’Orléans’ bildet halbgefüllte Blüten mit mehreren Reihen Blütenblättern, ebenso ‘Seagull’ und Veilchenblau.
Dagegen begeistern ‘Albertine’, ‘Albéric Barbier’ und ‘Seven Sisters Rose’ mit üppigen Blütenbällen und zahlreichen Blütenblättern.
Rambler-Rosen mit großen Blüten
Für besonders eindrucksvolle Blüten sollten Sie großblütige Rambler-Rosen wählen, etwa die zarte ‘May Queen’ mit 8 cm großen Rosen oder die zarte ‘Mermaid’ mit bis zu 10 cm großen Rosen.

Links: Rosa multiflora ‚Seven Sisters Rose‘ mit einfachen Rosen (Foto Redagain Patti); rechts Rosa filipes ‚Kiftsgate‘ mit gefüllten Rosen (Foto Wikipedia) und Rosa wichuraiana ‚May Queen‘ mit großen Blüten
DéEntdecken Sie andere Ramblerrosen
Alles ansehen →Erhältlich in 2 Größen
Erhältlich in 3 Größen
Erhältlich in 2 Größen
Erhältlich in 2 Größen
Erhältlich in 2 Größen
Erhältlich in 2 Größen
Erhältlich in 2 Größen
Je nach Duft
Rambler-Rosen sind meist duftende Pflanzen. Einige verströmen einen zarten Duft, andere betören mit intensiveren Duftnoten.
Zu den besonders duftenden Sorten zählen:
- ‘Albertine’ mit süßem, köstlichem Duft, der sich bei warmem, trockenem Wetter verstärkt:
- ‘Rambling Rector’ oder ‘Bobbie James’ mit einem kräftigen, überraschenden Nelkenduft;
- ‘Wedding Day’ mit honigartigem Duft;
- die Banks-Rose ‘Alba Plena’, deren Blüten einen Veilchenduft verströmen;
- ‘Paul Noel’ mit überraschendem Apfel- und Chrysanthemenduft;
- ‘Blush Rambler’ oder ‘Paul’s Himalayan Musk’ mit deutlich wahrnehmbarem Moschusduft.

Rosa multiflora ‚Blush Rambler‘
Lesen Sie auch
Rosenpflege: passendes WerkzeugJe nach Blütezeit
Rambler-Rosen blühen meist nur einmal im Jahr, im Frühling oder Sommer, im Mai, Juni oder Juli. Dann zeigen sie eine besonders üppige Blüte und sorgen für ein echtes Gartenschauspiel.
Die Banks-Rose ‚Lutea‘ erfreut uns mit einer frühen Blüte ab April oder Mai, also bereits im zeitigen Frühjahr, und das fast drei Wochen lang.
‚Adélaïde d’Orléans‘ schenkt uns eine spätere Blüte etwa Mitte Juni, während ‚Kiftsgate‘ sogar erst im Hochsommer, im Juli, blüht.
Rambler-Rosen blühen zwar selten remontierend, doch einige Kultivare bieten eine besonders lange Blüte. So blüht die Kletterrose ‚Aimée Vibert‘ von Juni bis September, ebenso wie ‚Mermaid‘, die ihre Blüte bis zum ersten Frost verlängert.

Noisette-Rose ‚Aimée Vibert‘
Verschiedene Rückschnitte für Rambler-Rosen
Rambler-Rosen sind für ihre enorme Größe bekannt: Dank ihrer biegsamen Reben erreichen sie bei voller Reife meist schnell mindestens 4 Meter. Einige Sorten werden jedoch noch weitaus größer und können über 10 Meter hoch werden.
Diese Rosen eignen sich perfekt, um große Gebäude zu überwachsen oder hohe Bäume zu schmücken. Natürlich sind sie großen Gärten und weitläufigen Flächen vorbehalten, wo sie ihre ganze Schönheit entfalten können.
Zu den höchsten zählen ‘Seagull’, ‘Wedding Day’ oder ‘Rambling Rector’, die im Durchschnitt 8 Meter hoch werden. Die Rambler-Rose filipes ‘Kiftsgate’ lässt ihre Triebe bis zu 10 Meter hoch emporwachsen.
Die beeindruckenden Banks-Rosen (‘Alba Plena’ oder ‘Lutea’) können sogar über 12 Meter hoch werden und eine Breite von 4 bis 6 Metern erreichen.

Rosa filipes ‚Kiftsgate‘
Dornenlose Rambler-Rosen
Wenn Sie eine dornenlose Rose suchen, an der Sie sich beim Pflücken oder Rückschnitt nicht stechen, wählen Sie Sorten ohne Dornen. Sie haben wenige oder gar keine Stacheln.
Dazu gehören etwa ‘Maria Lisa’, ‘Veilchenblau’ und Banks-Rosen.
Halbimmergrüne Rambler-Rosen
Rambler-Rosen verlieren im Herbst meist ihr Laub, doch einige Sorten bleiben länger dekorativ.
Ihr halbimmergrünes Laub bleibt je nach Region relativ lange in der Saison erhalten.
Das gilt für ‘Albéric Barbier’ mit glänzend grünem Laub, die Banks-Rose ‘Rosea’, die ihr Laub im Winter behalten kann, und ‘Alba Plena’ mit üppigem, leuchtend grünem Laub.
Adélaïde d’Orléans bietet ebenfalls elegantes, sehr dunkles Laub, das in den meisten Regionen halbimmergrün bleibt.

Rosa wichuriana ‚Albéric Barbier‘
Die winterhärtesten Rambler-Rosen
Die winterhärtesten Sorten
Rambler-Rosen sind meist winterhart. In Regionen mit besonders strengen Wintern wählen Sie Sorten, die Temperaturen unter -15 °C vertragen, etwa ‚Albertine‘, ‚American Pillar‘, ‚Blush Rambler‘, ‚Bobbie James‘ oder ‚Aimée Vibert‘.
Wenig krankheitsanfällige Sorten
Rosen sind anfällig für Pilzkrankheiten, etwa Mehltau, Sternrußtau oder Rost. Diese Pilze können sowohl die Optik als auch langfristig die Gesundheit der Pflanze beeinträchtigen.
Zum Glück sind viele Sorten inzwischen sehr widerstandsfähig und erleichtern die Kultur.
Generell sind alte Rosen anfälliger als moderne Hybridsorten.
Die Banks-Rose ‚Lutea‘ hat besonders gesundes, wenig krankheitsanfälliges Laub. Zwar kann sie bei heißem, trockenem Wetter von Falschem Mehltau befallen werden, doch verschwindet dieser meist schnell von selbst, sobald wieder normale Bedingungen herrschen.
‚Bobbie James‘, ‚Cécile Brunner Clg‘ und ‚Aimée Vibert‘ zählen ebenfalls zu den krankheitsresistenten Rambler-Rosen.
Trockenheitsverträgliche Sorten
Banks-Rosen vertragen sommerliche Trockenheit gut und eignen sich für trockene Gärten: Sie gedeihen auch in mageren, sandigen und sogar leicht kalkhaltigen Böden.
Rambler-Rosen für schattige Standorte
Rosen brauchen normalerweise Sonne für eine üppige Blüte, doch manche Sorten gedeihen auch an schattigen Standorten. Beachten Sie jedoch: Sie klettern der Sonne entgegen!
Dazu zählen ‚Mermaid‘, ‚Paul Transon‘ und ‚Paul Noel‘, die in warmem Klima Schatten sehr gut vertragen.

Die winterharten Rosa multiflora ‚Bobbie James‘ und Rosa wichurana ‚American Pillar‘
- Abonnieren Sie
- Inhaltsverzeichnis
Dieses Formular ist durch reCAPTCHA geschützt – es gelten die Datenschutzbestimmungen und die Nutzungsbedingungen.
Kommentare