Rückschnitt alter Rosen
Die richtigen Handgriffe und unsere Tipps
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Historische Rosen: vor dem Zweiten Weltkrieg gezüchtet, remontierend oder einmalblühend. Rückschnitt wie bei Sträuchern, nicht jährlich: altes Holz entfernen.
Wann alte Rosen zurückschneiden?
Historische Rosen schneiden: Je nach remontierender oder einmalblühender Rose gelten unterschiedliche Zeitpunkte.
- Einmalblühende Rosen: Der Rückschnitt erfolgt im Sommer, direkt nach der Blüte, im Juli oder August.
- Remontierende Rosen: Der Rückschnitt erfolgt im Spätwinter, meist zwischen Mitte Februar und Ende März. Außerdem profitieren remontierende Sorten von einem leichten Rückschnitt im Herbst oder um Weihnachten.
Mehr zu den wichtigsten Zeitpunkten für den Rosenrückschnitt erfahren Sie in unserem Ratgeber: Wann Rosen zurückschneiden?
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Ihre Rosen blühen nur im Juni/Juli, dafür jedoch üppig und unvergleichlich. Es sind Rosen, die an zweijährigen Zweigen blühen. Schneidet man sie daher klassisch im Spätwinter, entfernt man die blühbereiten Zweige. Deshalb erfolgt der Rückschnitt direkt nach der Blüte. Dabei:
- Entfernen Sie abgestorbene Zweige und altes Holz, damit neue Triebe Platz bekommen;
- Lichten Sie die Mitte des Strauchs aus;
- Kürzen Sie die Haupttriebe um ein Drittel bis zur Hälfte und schneiden Sie schräg über einer gut sichtbaren Knospe, möglichst über einer nach außen gerichteten.

Sommerschnitt der alten Rose ‚Jacques Cartier‘
Weitere Informationen finden Sie in unserem Ratgeber: Rosen schneiden.
Einige Beispiele für alte Rosen, die nicht remontierend blühen: ‚Cuisse de Nymphe‘, ‚Celestial‘, ‚Félicité Parmentier‘, ‚Cardinal de Richelieu‘, ‚Charles de Mills‘, ‚Tuscany Superb‘ …
Bei einer nicht remontierenden Alten Kletterrose (‚Dorothy Perkins‘, ‚François Juranville‘, ‚Léontine Gervais‘, ‚Paul Transon‘ …) genügt ebenfalls ein einfacher Reinigungs- und Spitzenschnitt. Wenn Sie das Thema vertiefen möchten, empfehlen wir außerdem unseren Ratgeber: Wann und wie schneidet man Kletterrosen?
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Alte Rose remontierend schneiden?
Die Rosen bilden sich am Ende der Triebe, die sich im selben Jahr entwickeln, wie bei Strauchrosen. Der Rückschnitt entspricht also dem klassischer remontierender Rosen.
- Entfernen Sie Totholz und beschädigte Zweige.
- Entfernen Sie auch dünne und sich kreuzende Zweige, damit das Innere der Rose gut belüftet wird.
- Kürzen Sie jeden Zweig je nach Wuchsstärke der Rose um ein Drittel bis zur Hälfte (moderater Rückschnitt bei einer kräftigen Rose, stärkerer Rückschnitt bei einer schwächeren Rose). Achten Sie dabei auf eine schöne, ausgewogene Wuchsform. Schneiden Sie immer schräg 0,5 cm über einem nach außen gerichteten Auge.

Lesen Sie auch unseren Ratgeber: Wann und wie remontierende Rosen schneiden?
Einige Beispiele für remontierende alte Rosen: ‚Eugénie Guinoisseau‘, ‚Comte de Chambord‘, ‚Jacques Cartier‘, ‚Madame Ernest Calvat‘, ‚Souvenir de la Malmaison‘ und ‚Souvenir du Dr Jamain‘
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Alte Rosen können auch Kletterrosen oder Rambler-Rosen sein. Dann gilt ein anderer Rückschnitt: Kletterrose schneiden: wann und wie? und Rambler-Rosen schneiden!
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