Stauden-Waldreben: Top 5 in Violett und Mauve
Blühende Sträucher
Inhaltsverzeichnis
Stauden-Waldreben bilden meist Büsche, blühen violett bis mauve von Frühling bis Herbst und eignen sich für Garten, Balkon und Terrasse.
Waldrebe – Clematis Saphyra 'Estrella'
Die Waldrebe Saphyra ‚Estrella‚ ist das Ergebnis der Arbeit des INRA. Sie ergänzt die für ihre Winterhärte und Krankheitsresistenz bekannte Saphyra-Serie um eine kompakte, robuste Sorte. Mit ihrer geringen Größe und einer eher strauchigen als kletternden Wuchsform eignet sich diese Waldrebe perfekt für kleine Gärten sowie zur Begrünung von Terrassen und Innenhöfen. Ihre üppige Blüte dauert vom Frühjahr bis zum Sommer und zeigt violette Blüten mit schmalen Kelchblättern, die an große Sterne erinnern. Anschließend erscheinen dekorative, seidige Früchte, die lange in der Saison erhalten bleiben.
Saphyra ‚Estrella‘ stammt unter anderem von der Art Clematis integrifolia ab und gehört zu den Sorten, die an den neuen Trieben des Jahres blühen. Mit halbverholztem Wachstum erreicht sie etwa einen Meter Höhe und breitet sich auf einem Quadratmeter aus. Im Frühjahr treiben zahlreiche Stängel aus der Basis und tragen 8 cm große Blüten in leuchtendem Violett mit gelber Staubblattmitte, die später weiß wird. Ihre sommergrünen Blätter sind dunkelgrün, dreiteilig und unregelmäßig gezähnt.
Stauden-Waldreben bieten eine große Vielfalt an Farben, Formen und Größen und verleihen jedem Garten eine romantische, unkonventionelle Note. Saphyra ‚Estrella‘ verschönert Mauern den ganzen Sommer über und kann als Bodendecker in einem Strauchbeet verwendet werden, zusammen mit Bodendecker-Rosen und anderen Sträuchern wie Andensträuchern, Schönen Sternchensträuchern oder Spiersträuchern. Aufgrund ihrer geringen Größe eignet sie sich auch für die Kultur im Topf, etwa auf einem Balkon oder neben einem Eingang.

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Waldreben: Pflanzen, Rückschnitt und PflegeWaldrebe – Clematis integrifolia 'Miranda'
Die Stauden-Waldrebe integrifolia ‚Miranda‘ ist eine kräftige Kletterstaude, die den ganzen Sommer über mit einer üppigen, farbenfrohen Blüte bedeckt ist. Ihre großen, dunkel violettblauen, sternförmigen Blüten zeigen eine fast weiße Mitte aus Staubblättern. Diese Pflanze eignet sich hervorragend, um eine Mauer oder einen Zaun zu begrünen, sich in das Grün eines Strauchs einzufügen oder eine Terrasse im Kübel zu schmücken.
Diese Waldrebe ist ein britischer Hybrid aus einer Aussaat von 1994. Mit ihren langen, belaubten Trieben kann ‚Miranda‘ eine Höhe von zwei Metern erreichen und eine Fläche von einem Quadratmeter bedecken. Ab dem Frühjahr treiben neue Stängel aus ihrer Basis aus und tragen ovale bis elliptische, glänzend grüne Blätter. Die Blütezeit von Juni bis September erfordert einen frischen Boden, damit sich die Blüten optimal entfalten. Sie erreichen einen Durchmesser von 10 cm und bestehen aus 4 bis 6 blütenblattartigen Blütenblättern sowie sehr hellen Staubblättern. Nach der Blüte sorgen gefiederte, silbrige Früchte für einen dekorativen Akzent zum Saisonende.
Kombinieren Sie die Stauden-Waldrebe integrifolia ‚Miranda‘ mit Rambler-Rosen, um deren oft kahlen Fuß zu kaschieren und die Blütezeit zu verlängern. Sie eignet sich auch sehr gut für die Kultur im Topf auf einem Balkon oder im Freiland, um einen Hang zu verschönern, begleitet von Frühlings-Platterbsen, panaschiertem Efeu und kleinblütigem Immergrün – für ein besonders bezauberndes Pflanzenbild.

Waldrebe – Clematis Saphyra 'Violetta'
Eine weitere Waldrebe aus der ausgezeichneten Saphyra®-Serie: ‚Violetta‘ ist ein bemerkenswerter Kultivar mit aufrechtem, kompakt-buschigem Wuchs und großen, intensiv samtig-violetten Blüten, die dunkler sind als jene der Saphyra®-Sorten ‚Estrella‘ und ‚Indigo‘. Sie blüht den ganzen Sommer über reich und verliert im Winter ihr gesamtes Laub, um im Frühjahr mit zahlreichen beblätterten Trieben aus dem Wurzelstock neu auszutreiben. Ihr kompakter Wuchs und ihre Anspruchslosigkeit machen sie zur idealen Wahl für die Topfkultur und kleine Gärten, aber auch als Begleitpflanze für Stauden und niedrige Sträucher.
Wie ihre robuste Stauden-Waldrebe Clematis integrifolia, die aus Südeuropa stammt, ist auch ‚Violetta‘ eine wenig kletternde Staude, die einen buschigen Horst bildet und nicht höher als 1 m bei 70 cm Breite wird. Sie wurzelt tief und entwickelt sich in den folgenden Jahren kräftig. Im Frühjahr bildet sie zahlreiche Triebe mit ovalen bis elliptischen, olivgrünen Blättern. Von Juni bis September zeigt sie eine üppige Blüte mit sternförmigen Blüten von 10 bis 12 cm Durchmesser. Ihre samtig dunkelvioletten Blütenblätter sind von ähnlichen Blattadern durchzogen und umgeben rosafarbene Staubblätter.
‚Violetta‘ passt sich verschiedenen Böden und Klimaten gut an und ist nach dem Anwachsen trockenheitsverträglich sowie krankheitsunempfindlich. Im Topf auf dem Balkon oder in Gartenkompositionen mit Abelien und Zwerg-Duftflieder ist sie bestens aufgehoben.

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6 Stauden-Waldreben fürs BeetWaldrebe – Clematis jouiniana 'Robert Brydon'
Die Waldrebe jouiniana ‚Robert Brydon‘ ist eine kräftige Staude mit nicht kletternder Wuchsform und eignet sich bestens als Bodendecker. Diese Sorte schmückt sich von Juli bis September mit kleinen hellmauve-weißen Blüten, die das Laub bedecken. Bei einer Höhe von 1,5 m bildet sie einen dichten Blütenteppich aus etwa 4 cm großen Blüten mit zurückgebogenen, röhrenförmigen Blütenblättern. Die sommergrünen Blätter dieser Waldrebe sind glänzend und dunkelgrün, in drei 3 bis 8 cm lange Fiederblättchen geteilt und sitzen an stabilen Stängeln. Nach der Blüte bildet sie Früchte mit einem silbrig-grauen, gefiederten Griffel, der zusätzlich für einen bemerkenswert dekorativen Effekt sorgt.
Diese Waldrebe gedeiht in tiefem, gut gelockertem Lehm-Sand-Boden. Sie benötigt einen sonnigen Standort, wobei der Fuß vor direkter Sonne geschützt werden sollte. Sie bedeckt ihren Fuß selbstständig und trägt so dazu bei, die für ihre Entwicklung nötige Feuchtigkeit zu bewahren. Achten Sie auf Blattlausbefall, der die Pflanze beeinträchtigen kann.
Sie lässt sich mit anderen Waldreben oder Kletterrosen kombinieren, um deren Fuß zu beschatten. Auch in Stauden- und einjährigen Beeten sorgt sie mit beispielsweise Braut und Wolfsmilch für ein bemerkenswertes Schauspiel.

Waldrebe – Clematis integrifolia 'Blue River'
Eher mauve als blau, bildet die wenig wachsende Waldrebe ‚Blue River‘ eine Fülle glockenförmiger Blüten, die sich sternförmig in blau-mauve bis kräftig mauve öffnen und mit einem eleganten Büschel cremefarbener Staubblätter geschmückt sind. Diese Sorte bildet einen üppigen Horst und blüht den ganzen Sommer über, ist in unseren Gärten jedoch noch relativ unbekannt und wenig verbreitet. Im Winter verliert sie wie viele Stauden ihre gesamte oberirdische Vegetation, bleibt aber eine winterharte, langlebige Pflanze, die sich viele Jahre lang im Topf wie im Freiland prächtig entwickelt.
Diese wenig kletternde Waldrebe kann im Freiland 1 bis 1,50 m hoch und breit werden. Sie kann an einer Rankhilfe aufgebunden oder frei wachsen gelassen werden. Obwohl sie sich zunächst langsam etabliert, zeigt sie nach der Bewurzelung ein kräftiges Wachstum und kann mit der Zeit mäßig Ausläufer bilden. Im Frühjahr tragen die belaubten Triebe ovale bis elliptische, leicht glänzende Blätter von mittlerem Grün. Von Juni bis September erscheinen die glockenförmigen Blüten in großer Zahl entlang der Triebe und öffnen sich fast flach bis zu einem Durchmesser von 6 cm.
Die Waldrebe ‚Blue River‘ bevorzugt sonnige Standorte ohne große Hitze. Durch ihren krautigen Wuchs eignet sie sich besonders für die Kultur im Topf auf Balkon oder Terrasse sowie als Teil eines Beets mit beispielsweise Prachtkerzen und Glockenblumen. Ihre blühenden Triebe eignen sich außerdem wunderbar für romantische oder ländliche Sträuße.

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Bei Stauden-Waldreben ist die Abgrenzung zwischen Mauve und Blau oft schwierig: Licht und Tageszeit verändern die Farbtöne. Sehen Sie auch unsere Auswahl blauer Stauden-Waldreben:
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