Topfpalme: 7 Arten für drinnen
Für tropisches Flair zu Hause oder im Wintergarten
Inhaltsverzeichnis
Palmen schaffen exotisches Flair. Tipps zu winterharten Arten, Topf, Standort, Gießen und Pflege für üppige Zimmerpalmen.
Die Zwerg-Dattelpalme
Die auch als „Zwerge-Dattelpalme“ bezeichnete Phoenix roebelenii ist eine asiatische Palme mit schönen gefiederten Blättern, die an Federn erinnern. Sie sind besonders biegsam und leicht und bilden einen anmutigen Bogen. Die Blätter sind so fein, dass der Blick durch sie hindurchfällt. Sie werden 1 bis 1,20 m lang und bilden an der Basis des Blattstiels Dornen. Diese Palme wird wegen ihrer sehr eleganten Wuchsform geschätzt. In einen großen Topf gepflanzt, eignet sie sich sehr gut für die Kultur im Haus oder im Warmgewächshaus. Allerdings benötigt sie sehr viel Licht. Im Frühjahr und Sommer sollten Sie reichlich und regelmäßig gießen und düngen, denn sie liebt nährstoffreiche, fruchtbare Böden. Im Winter sollten Sie weniger gießen. Sie verträgt weder Umtopfen noch abrupte Veränderungen der Kulturbedingungen. Sie können sie dennoch alle zwei bis drei Jahre umtopfen. Gehen Sie dabei vorsichtig vor, damit das Wurzelsystem möglichst wenig gestört wird. Was Schädlinge betrifft, wird Phoenix roebelenii gelegentlich von Spinnmilben oder Wollläusen befallen.

Phoenix roebelenii ist eine Palme mit besonders feinen Blättern! (Fotos: Prashanthns / David J. Stang)
Lesen Sie auch
Palmen: Pflanzen, Kultivieren und PflegenRhapis excelsa
Die Rhapis excelsa ist eine hübsche Palme aus den Wäldern Südchinas. Sie bildet Büschel aus zahlreichen dünnen, vom Boden ausgehenden Stämmen und ähnelt dadurch einem Bambus! Daher wird sie auch „Bambuspalme“ oder „Chinesische Palme“ genannt. Ihre glänzend dunkelgrünen, fächerförmigen Blätter sind fast über die gesamte Länge der Blattspreite in Segmente geteilt. Sie bestehen aus drei bis zehn Fiederblättchen. Diese Palme ist pflegeleicht und sehr anspruchslos. Vermeiden Sie dennoch direkte Sonne, da sie die Blätter verbrennen kann. Im Gegenteil: Die Rhapis excelsa verträgt auch wenig Licht. Sie eignet sich perfekt für Haus, Wohnung oder temperiertes Gewächshaus. Im Sommer können Sie sie geschützt vor direkter Sonne ins Freie stellen. Sie schätzt eine hohe Luftfeuchtigkeit. Besprühen Sie ihr Laub daher gelegentlich mit Wasser.

Die Rhapis excelsa bildet Büschel mit fächerförmigen Blättern (Foto: Eric in SF)
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Die Chinesische Livingstonpalme
Ursprünglich aus China, Japan und Taiwan stammend, ist Livistona chinensis eine Palme mit großen, fächerförmigen, handförmig geteilten Blättern an dornigen Blattstielen. Die Blattspitzen hängen zum Boden hinab, daher der Beiname „Chinesische Livingstonpalme“. Die Blätter sitzen an der Spitze eines kräftigen, an der Basis verdickten Stamms. Sie lässt sich im Haus oder Wintergarten an einem hellen, aber vor direkter Sonne geschützten Standort leicht kultivieren. Da sie in der Natur auf frischen oder feuchten, recht nährstoffreichen Böden wächst, muss sie regelmäßig gegossen werden und profitiert von Düngergaben.

Die handförmig geteilten Blätter von Livistona chinensis. Auf dem linken Foto sieht man, wie die Blattspitzen „kaskadenförmig“ herabhängen. (Fotos: Zureks / PpYukShing)
Feuerpalme
Die aus den Regenwäldern an Australiens Ostküste stammende Feuerpalme besitzt einen schlanken, geriffelten Stamm mit horizontalen Streifen. Am oberen Stammende befindet sich eine Verdickung, über der sich prächtige, lange gefiederte Blätter entfalten. Ihre majestätische Silhouette sorgt für eine üppige, tropische Wirkung! Sie benötigt einen großen, ausreichend tiefen Topf mit nährstoffreichem, drainierendem Substrat, das relativ feucht bleibt. Daher freut sie sich von Frühjahr bis Herbst über reichliches, regelmäßiges Gießen; im Winter können Sie die Wassergaben reduzieren. Sie benötigt eine Mindesttemperatur von 10 °C.

Die langen, gefiederten Blätter der Feuerpalme, Archontophoenix cunninghamiana (Fotos: Alejandro Bayer Tamayo / Jesús Cabrera)
Die Manilapalme Veitchia joannis
Veitchia joannis: exotische Palme mit schlankem, glattem Stamm und gebogenen Fiederblättern. Heller Standort, feuchtes Substrat, ideal fürs Zimmer.
Syagrus schizophylla
Syagrus schizophylla ist eine aus Brasilien stammende Palme, die dort im Wald wächst. Sie besitzt einen einzelnen, schlanken Stamm, an dessen oberem Teil die Basen der Blattstiele alter Blätter sitzen. Der Stamm wird von einer Krone dunkelgrüner, gefiederter, aber recht kurzer Blätter gekrönt! Sie sitzen an dornigen Blattstielen. Das Laub wirkt dicht und kompakt. Diese Palme ist anspruchslos und verträgt trockene Luft sehr gut. Ideal ist ein Standort in einem ungeheizten Wintergarten. Sie wächst langsam und bevorzugt einen hellen Standort.

Syagrus schizophylla ist eine Palme mit gefiederten, kurzen Blättern (Foto Falconaumanni)
Die Loulupalme Pritchardia hillebrandii
Die Pritchardia hillebrandii ist eine auf Hawaii endemische Palme mit einzelnem Stamm und großen, costapalmaten Blättern (fächerförmig mit einer Mittelrippe). Sie sind grün und leicht bläulich. Blattstiele und hervorstehende Blattadern sind mit einem weißlichen Flaum bedeckt. Ich empfehle, die Loulupalme in einem Kalthaus oder einem unbeheizten Wintergarten aufzustellen. Sie bevorzugt nährstoffreiche Böden. Sie können sie beispielsweise in eine Mischung aus Blumenerde und gut verrottetem Kompost pflanzen, der zur Drainage grober Sand beigemischt wird. Unter passenden Bedingungen wächst sie schnell.
→ Mehr erfahren Sie in unserem ausführlichen Steckbrief über die Loulupalme oder Thurston-Palme: Pflanzen und Kultivieren

Die Pritchardia hillebrandii trägt schöne Fächerblätter (Fotos: Forest and Kim Starr / Cliff)
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