Welche Bäume nahe der Terrasse pflanzen?
Welche Bäume nahe der Terrasse pflanzen
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Fallobst, Wurzeln, Gerüche: Nicht jeder Baum passt an die Terrasse! Kleine, duftende Blühbäume mit sanften Wurzeln sind besser.
Der Schneeflockenstrauch
Chionanthus: Zwei Arten mit weißer Mai-Juni-Blüte. Sonne bis Halbschatten, saurer Boden. Angenehm minziger Duft an der Terrasse.
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Welche Bäume nicht neben der Terrasse pflanzen?Strobe 'Radiata'
Als Teil der Strobengruppe wird die Pinus strobus ‘Radiata’ nur 1,75 m hoch. Auf Augenhöhe kann sie die Terrasse nicht beschädigen. Dafür eignet sie sich ideal als Sichtschutz. Ihre zunächst glatten Zweige bekommen mit der Zeit Risse und werden weiß. Sie tragen zahlreiche feine, biegsame Nadeln in Blaugrün. Diese verleihen der Föhre eine dichte Wuchsform – ideal für eine gemütliche kleine Ecke und als Schutz vor neugierigen Blicken. Die auch als Weymouth-Kiefer ‘Radiata’ bezeichnete Föhre ist sehr winterhart und verträgt bis zu -40 °C. Die Zwerg-Weymouth-Kiefer wird dank ihres schnellen Wachstums und ihrer einfachen Kultur zur Wiederaufforstung eingesetzt. Kalkhaltige Böden sollten vermieden werden, doch gut eingewachsen verträgt sie auch trockenen Boden. Am besten gedeiht sie in frischem, durchlässigem und saurem Boden. Diese Konifere sollte in der Sonne stehen, in warmen Regionen auch an einem leicht schattigen Standort. Einmal jährlich, etwa im April, empfiehlt sich eine Düngergabe. In den ersten Jahren sollte sie gut gegossen werden, damit der Boden frisch, aber nicht nass bleibt.
⇒ Ebenfalls lesenswert: Strobe: pflanzen, schneiden und pflegen
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Die Dreidornen-Gleditschie 'Sunburst’
Diese dornenlose Sorte der Gleditschie besticht durch ihre luftige, anmutige Silhouette und das feine, dekorative Laub. Im Frühjahr sind die Blätter zunächst hellgrün, färben sich im Sommer nach und nach Gold und fallen im Herbst ab. Der Kultivar ‘Rubylace’ trägt grün-bronzefarbenes Laub. In Terrassennähe spendet er im Sommer leichten Schatten und sorgt für leuchtende Farben. Diese Art ist winterhart und verträgt Temperaturen unter -15 °C. Bei Reife kann sie 10 m hoch und 8 m breit werden. Planen Sie daher nahe der Terrasse ausreichend Platz ein. Steht sie in der Nähe eines Beets, sollte sie nicht zu dicht daran gepflanzt werden. Dank ihrer Pfahlwurzel, die tief wächst und sich nicht ausbreitet, gefährdet sie Haus und Terrasse nicht. Achten Sie jedoch auf Leitungen und prüfen Sie vor dem Pflanzen deren Verlauf. Wählen Sie einen sonnigen, windgeschützten Standort. Da sie durchlässige Böden bevorzugt, können Sie beim Pflanzen eine Schicht Kies oder Tongranulat auf den Grund des Pflanzlochs geben. Lehmige Böden werden mit Sand verbessert. Geben Sie etwas Kompost hinzu und wässern Sie nach dem Pflanzen reichlich. Danach benötigt sie keine Pflege.
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Fächer-Ahorn im Topf: Auswahl, Pflanzung und PflegeFächer-Ahorn
Der Fächer-Ahorn Acer palmatum und sein dekoratives Laub sind bestens bekannt. Im Herbst zeigen sich grüne oder rote Blätter in unzähligen Farbtönen. Goldgelb, leuchtend Rot, tief Purpur, strahlend Orange … Unter dem Herbsthimmel entfaltet sich eine wunderschöne Palette warmer Farben. Dieses bunte Laub besticht durch vielfältige Formen: handförmig, tief geschlitzt oder sogar fein ziseliert! Der kleine Baum wird 1 bis 10 m hoch. Diese Größenunterschiede sind auf die verschiedenen Wuchsformen zurückzuführen: überhängend, buschig oder aufrecht. Unabhängig von der Wuchsform sind seine Zweige elegant, fein und dekorativ. Einige Kultivare wie ‚Sangokaku‘ haben leuchtend rote Zweige, die sich vom zartgrünen Laub abheben. Oft im Kübel oder in kleinen Gärten gepflanzt, kann er problemlos in der Nähe Ihrer Terrasse stehen. Als Solitär kommt seine schöne Silhouette besonders gut zur Geltung. Im Beet harmoniert er mit Moorbeetpflanzen. Dieser schöne Baum braucht einen halbschattigen Standort mit Morgensonne. Er bevorzugt frische, drainierende und leicht saure Böden. Volle Sonne sollte vermieden werden, da seine Blätter sonst vertrocknen können. Zur Pflege empfiehlt sich eine Mulchschicht am Fuß des Baumes. Gießen Sie ihn im Sommer regelmäßig und lassen Sie die Erde zwischen den Wassergaben abtrocknen. Gewöhnen Sie sich außerdem daran, ihm einmal jährlich etwas Kompost zu geben.
⇒ Lesetipp: Japanischer Ahorn: Wie wählt man die richtige Sorte? und alles Wissenswerte über Japanischen Ahorn.
Die Hanfpalme Trachycarpus wagnerianus
Exotische Terrasse trotz kaltem Klima: Trachycarpus wagnerianus ist bis -15 °C winterhart und wächst im Kübel oder in leichtem Boden.
Der Cornus kousa
Der Chinesische Blumen-Hartriegel besticht durch eine außergewöhnliche Blüte. Von Mai bis Juli schmückt er sich mit einer Vielzahl kleiner rosa, weißer oder grüner Blüten. Sie bestehen aus vier großen, regelmäßigen und symmetrisch angeordneten Hochblättern, die leicht mit Blütenblättern verwechselt werden. Die kleinen Blüten sitzen tatsächlich in der Mitte und sind grünlich-gelb gefärbt. Seine Blätter sind einfach, oval und gegenständig. Nach dem Erscheinen kleiner roter Früchte im September färbt sich das Laub scharlachrot, bevor es abfällt und die dekorative Silhouette freilegt. Von Frühjahr bis Herbst ist Cornus kousa am Terrassenrand somit dekorativ – mal durch Blüten, Früchte oder Blätter. Zudem besteht dank des oberflächlichen Wurzelsystems keine Gefahr, dass umliegende Bauwerke beschädigt werden. Dieser kleine, maximal 7 m hohe Baum ist sehr winterhart und verträgt Temperaturen unter -15 °C. Cornus kousa bevorzugt gut durchlässige, fruchtbare, leicht saure Böden. Staunässe im Winter verträgt er hingegen nicht. Geben Sie ihm jeden Frühling etwas Kompost und Torf, um den Boden anzureichern und anzusäuern. In den ersten beiden Jahren sollte er von Mai bis Oktober regelmäßig gegossen werden, danach ist dies nicht mehr nötig.
⇒ Auch lesenswert: Japanischer Blumen-Hartriegel: Pflanzung, Rückschnitt und Pflege.
Magnolie stellata
Eine Blütenpracht sternförmiger Blüten öffnet sich schon im zeitigen Frühjahr an den Zweigen der Stern-Magnolie. Noch vor dem Blattaustrieb verströmen die rosa oder weißen Blüten ihren zarten Duft auf der Terrasse. Die buschige Wuchsform breitet sich allmählich aus und schmückt den Hintergrund eines Beets. Mit bis zu 3 m Höhe und Breite bleibt sie kompakt. Daher kann sie problemlos am Terrassenrand gepflanzt werden und ihre Besitzer mit zahlreichen Blüten erfreuen. Sie verträgt Temperaturen bis -15 °C und ist eine winterharte Art, die sowohl in der Sonne als auch im Halbschatten gedeiht. Wie andere Magnolien benötigt sie jedoch einen frischen, durchlässigen und sauren Boden. Magnolia stellata verträgt neutralen bis leicht kalkhaltigen Boden, wenn Sie bei der Pflanzung Moorbeeterde mit Gartenerde mischen. Sie harmoniert wunderbar mit Moorbeetsträuchern wie Alpenrosen, Azaleen und Kamelien. Dieses Beet blüht einen großen Teil des Jahres und bringt die Terrasse sicher zum Leuchten!
⇒ Entdecken Sie auch: Magnolie: pflanzen, schneiden und pflegen sowie unsere Tipps zur Auswahl der passenden Sorte für Ihren Garten.
Australischer Taschenfarn: Alternative zur Palme
In den wärmsten Regionen gedeiht der winterharte Baumfarn Dicksonia antarctica. Er verträgt bis zu -10 °C, muss dafür aber in mildem, feuchtem Klima unbedingt windgeschützt stehen. Die Pflanze braucht eine hohe Luftfeuchtigkeit und einen schattigen Platz, etwa zwischen Mauern. Mit ihrem faserigen Stamm und dem Kranz zartgrüner Wedel belohnt sie die Mühe. Sie wächst langsam, aber stetig, wenn sie gut eingewachsen ist. Schließlich erreicht sie 6 m Höhe und 3 m Breite und verleiht der gesamten Terrasse ein exotisches Flair. Mulchen Sie den Boden, um im Sommer Feuchtigkeit zu bewahren und die Pflanze im Winter vor Kälte zu schützen. Pflanzen Sie sie in frischen, humusreichen, neutralen bis sauren Boden. Im Beet am Terrassenrand verträgt sie sich gut mit anderen Farnen, etwa Athyrium filix-femina ‘Victoriae’, das denselben Boden bevorzugt.
⇒ Lesen Sie auch: Baumfarn: Pflanzung, Anbau und Pflege sowie Baumfarne pflanzen für ein üppiges, exotisches Beet.
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