Wozu dient eine Wurzelsperre?
Selten genutztes Werkzeug – zu Unrecht!
Inhaltsverzeichnis
Ein Wurzelstecher, auch Wurzelsperrstange, schneidet Wurzeln an abgestorbenen oder zu verpflanzenden Bäumen und Sträuchern leichter als Spaten oder Grabspaten, auch an engen Stellen.
Was ist eine Wurzelsperre?
Ein Wurzelschneider ist ein Gartengerät, mit dem sich die Wurzeln eines Baumes oder Strauchs leicht durchtrennen lassen, selbst wenn sie besonders hart und dick sind.
Das Gerät besteht aus einem Holz- oder Edelstahlstiel und einem gerade spatelförmig geformten Blatt. Die Metallaufnahme hält das scharf geschliffene Blatt, das aus stoß- und verwindungsfestem Kohlenstoffstahl geschmiedet ist. Das Blatt ist häufig spiegelpoliert, wodurch es leichter in den Boden eindringt und weniger Erde daran haften bleibt.
Der Stiel endet meist in einem D-förmigen Griff, der einen sicheren Halt und eine leichtere Handhabung bei Kraftarbeiten ermöglicht. So können Sie Ihr gesamtes Körpergewicht einsetzen, um den Gerätekopf in die Erde zu treiben.
Der Wurzelschneider von Spear & Jackson ist ein hervorragendes Beispiel. Dank seines Blatts aus Kohlenstoffstahl und seines rohrförmigen Stiels aus Edelstahl ist er langlebig und robust.
Nicht verwechseln! Eine Wurzelsperre ist kein Gartengerät, sondern ein Element, das um eine Pflanze mit stark wucherndem Wurzelsystem eingesetzt wird, um eine physische Barriere zu schaffen – etwa bei manchen Bambusarten oder Ausläufer bildenden Sträuchern.

Wurzelschneider von Spear & Jackson
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Die beiden Hauptvorteile von Wurzelstechern sind ihre hohe Robustheit, die kraftvolles Arbeiten ermöglicht, und die geringe Breite der scharfen Klinge für Arbeiten an beengten Stellen.
Wurzelstecher sind eine hervorragende Alternative zu Grabegabeln, Grabspaten und „einfachen“ Spaten, wenn abgestorbene Bäume und Sträucher entfernt werden sollen. Denn manchmal ist es sinnvoll, kümmernde oder störende Sträucher, Bäume oder Heckenpflanzen zu entwurzeln – etwa bei der Gartengestaltung oder beim Bau eines Hauses oder wenn das Wurzelsystem direkt Leitungen oder Fundamente bedroht.
Das Werkzeug kann auch verwendet werden, um einen ungünstig stehenden Strauch durch das Durchtrennen seiner Wurzeln umzupflanzen. Schneiden Sie die Wurzeln dazu in ausreichendem Abstand kreisförmig um die Pflanze ab, damit möglichst viele Wurzeln erhalten bleiben: Ein Abstand von einem Meter rund um die Pflanze ist empfehlenswert. Bedenken Sie jedoch, dass sich nur junge Bäume und Sträucher oder Pflanzen mit einem horstbildenden Wurzelsystem (in Büscheln), wie beispielsweise Alpenrosen, mit einem Wurzelstecher versetzen lassen.
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Wurzelsperre richtig einsetzen?
Wurzelstecher oder Wurzelstange am besten bei leicht feuchtem Boden verwenden, da die Klinge dann leichter in die Erde eindringt.
- Zum Ausgraben des zu versetzenden Strauchs oder Baums: Wurzelstock zunächst durch Entfernen des umgebenden Bewuchses freilegen;
- Anschließend die obere Erdschicht um die stärksten Wurzeln entfernen;
- Zuerst die sichtbaren stärksten Wurzeln durchtrennen, die vom Stammfuß ausgehen;
- Die scharfe Klinge rund um den Wurzelstock einstechen, dabei einen etwas größeren Abstand zum Stamm einhalten (50 cm bei einem abgestorbenen Strauch, etwa 1 m bei einem noch lebenden);
- Mit dem Stiel rund um den Stamm hebeln, um die Pflanze zu drehen. So lässt sie sich neigen oder sogar umlegen, um sie vollständig auszureißen. Bei manchen Sträuchern wächst die Hauptwurzel als Pfahlwurzel (im Grunde wie eine dicke Möhre) direkt unter dem Stamm in den Boden. Durch das Neigen der Pflanze wird diese dicke Wurzel zugänglich und lässt sich mit der Stange sauber durchtrennen.
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