Rasenkantenstecher: Wofür ist er gut?
Für perfekte Beeteinfassungen!
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Für Beete, Rabatten und Wege mit sauber definierten Rändern ist ein Werkzeug unverzichtbar: der Rasenkantenstecher oder manuelle Kantenstecher. Leise und umweltfreundlich ist der Kantenstecher dennoch äußerst effektiv. Im Handumdrehen bringen Sie Ihre Beetränder ohne Anstrengung und Rückenschmerzen wieder in Form. Es gibt klassische Modelle mit halbrundem Blatt, Kantenstecher mit rechteckigem Blatt für enge Stellen oder sogar mit rundem Blatt, um lange Ränder einfach im Vorwärtsgehen neu zu ziehen. Kurz gesagt: Ganz gleich, wie Ihr Garten gestaltet ist – einen Kantenstecher werden Sie brauchen!

Eine saubere Rabatte dank eines Kantenstechers (© Gwenaëlle David)
Was ist ein Rasenkantenstecher?
Rasen ist ein ganz gewöhnliches Gras und seine Wurzeln breiten sich unermüdlich im Boden aus. Das Ergebnis: Die einst sauberen Beet- und Rabattenränder sind kaum wiederzuerkennen, da sich überall Grasbüschel ausgebreitet haben. Zum Glück eignet sich ein handliches Gartengerät perfekt zum Nacharbeiten der Ränder: der Rasenkantenstecher oder Rasenkantenschneider.
Es gibt drei Hauptformen:
- Halbmond: Der halbmondförmige Rasenkantenstecher wird am häufigsten verwendet. Er besteht meist aus einem Eschenholzstiel und einem halbmondförmigen Stahlblatt. Dieses ist am Halbkreis abgeschrägt und geschärft und besitzt oben eine Trittfläche. Einige Modelle haben ein poliertes Edelstahlblatt und eignen sich für sehr klebrige Böden, wie dieser Rasenkantenschneider mit spiegelpoliertem Stahl von Spear & Jackson.
- Rechteckiger Rasenkantenstecher: Auch dieses Gerät hat einen Stiel aus Eschenholz oder Verbundmaterialien, aber ein rechteckiges Blatt, das unten geschärft ist und eine Trittfläche besitzt. Mit seinem rechteckigen Blatt lassen sich auch enge Stellen präzise bearbeiten. Ein gutes Beispiel ist der rechteckige Rasenkantenschneider von de Pypere.
- Rasenkantenschneider mit Schneidrad: Dieser Rasenkantenstecher eignet sich für lange Ränder. Der Stiel besteht aus Eschenholz, das Blatt ist rund und ringsum scharf. Drücken Sie es leicht in den Boden und führen Sie es entlang des Randverlaufs.
- Es gibt auch motorisierte Rasenkantenschneider: Ein Schneidblatt wird an einem benzin- oder akkubetriebenen Freischneider befestigt. Ein Rad dient zur Führung. Dieses schwere, laute und teure Gerät ist nur für sehr große Gärten oder Parkanlagen sinnvoll.
Hinweis: Als „Rasenkantenschneider“ wird oft auch das motorisierte Gerät bezeichnet, das einem Freischneider mit rotierendem Faden ähnelt. Es ist sehr nützlich, um Rasen dort zu schneiden, wo der Rasenmäher nur schwer hinkommt: an sehr schmalen Wegen, Rändern oder stark unebenen Flächen …

Der praktische Halbmond und der von Kommunen eingesetzte motorisierte Rasenkantenschneider (© Gwenaëlle David)
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Bei klassischen Rasenkantenstechern mit halbmondförmigem oder rechteckigem Kopf:
- Halten Sie den Rasenkantenstecher (mit halbmondförmigem oder rechteckigem Kopf) gerade vor sich und setzen Sie die Klinge genau auf die neu anzulegende oder nachzuschneidende Kante;
- Stellen Sie Ihren rechten Fuß (als Linkshänder den linken – letztlich spielt das keine Rolle!) auf die Klingenkante;
- Drücken Sie mit dem Fuß auf die Klinge, um den Rasen sauber zu durchtrennen;
- Mit einer leichten Hebelbewegung des Halbmonds können Sie den Wurzelballen etwas anheben und so Erde und „Unkraut“ lösen;
- Entfernen Sie abschließend überschüssige Erde und Gras.
Rasenkantenstecher mit rundem, scharfem Kopf:
- Stellen Sie das Gerät mit dem runden Kopf vor sich auf;
- Drücken Sie den Kopf mithilfe des Stiels etwas in den Boden;
- Schieben Sie das Gerät vor sich her, um den Rasen entlang der Rundung der Kante zu durchtrennen;
- Entfernen Sie die Wurzelballen und das Gras.
In beiden Fällen können Sie für besonders gerade Kanten eine Richtschnur oder eine Führung aus einem einfachen, geraden Brett verwenden.
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