Wofür eignet sich eine Spitzhacke?
Seien wir keine Dickköpfe!
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Im Garten nur selten verwendet, sind Spitzhacken dennoch äußerst nützlich, wenn es an schwierigen Stellen zu graben gilt. Ob in steinigen Böden oder besonders verdichtetem Boden – eine Spitzhacke ist dabei eine große Hilfe. Sie besteht aus zwei Hauptteilen: Stiel und Kopf. Der Kopf vereint eigentlich zwei Werkzeuge: eine Spitze und ein Blatt. Mit der Spitze lassen sich Steine entfernen oder Wurzelstöcke ausgraben, während das Blatt, eine rechteckige Klinge, graben, lockern und sogar Wurzeln durchtrennen kann. Kurz gesagt: Eine Spitzhacke im Garten ist wie eine besonders robuste Hacke.

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Was ist eine Spitzhacke?
Eine Spitzhacke ist ein sehr einfaches Werkzeug und eines der ältesten der Welt. Im Garten wird sie für schwere Erdarbeiten sowie für steinige oder besonders harte Böden verwendet.
Eine Spitzhacke besteht aus einem Stiel und einem schweren, aus gehärtetem Stahl gefertigten Arbeitskopf, der im 90°-Winkel am Stiel befestigt ist. Dieser Kopf hat zwei gegenüberliegende Seiten: eine Spitze zum Hacken, Schlagen und Graben in steinigen oder extrem harten Böden sowie ein flaches, rechteckiges Blatt zum Graben in lockerer Erde.
Der Stiel einer Spitzhacke kann aus Holz (Rotbuche, Ulme, Eukalyptus, Hickory …) oder Verbundmaterial bestehen (Spitzhacke mit Novagrip-Stiel). Holzstiele sind günstiger, Spitzhacken mit Verbundstiel jedoch leichter und angenehmer in der Handhabung. Der Stiel sollte 90 cm bis 1 m lang sein.
Achtung! Was in der Landwirtschaft oder im Gartenbau manchmal als „Piochon“ bezeichnet wird, ist tatsächlich eine Hacke mit Blatt und Zinke.
Manche Spitzhacken haben statt einer Spitze und eines Blatts zwei Spitzen. Dabei handelt es sich um Werkzeuge für den Bergbau, die „Rivelainen“ genannt wurden.

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Wozu dient eine Hacke?Wofür ist eine Spitzhacke gut?
Ein Pickelkopf besteht aus zwei verschiedenen Teilen: Spitze und Blatt. Jeder Teil dient einer bestimmten Arbeit.
- Die Spitze eignet sich zum Entfernen von Steinen, Roden, Herauslösen dicker Wurzeln oder zum „Ansetzen“ großer Löcher (z. B. beim Ausheben eines Teichs) in verdichtetem Boden.
- Das Blatt, also die rechteckige „Klinge“, dient zum Ausheben von Pflanzlöchern und Gräben in besonders hartem Boden, zum Auflockern der Erde ähnlich einer Hacke mit sehr schmalem Blatt und zum Durchtrennen dicker Wurzeln. Mit dem Blatt lässt sich auch die Bodenkruste aufbrechen oder jäten.

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