Angelikabaum: Pflanzung, Kultur und Pflege
Inhaltsverzeichnis
Angelikabaum kurz erklärt
- Der Angelikabaum (Aralia elata) beeindruckt mit elegantem, majestätischem, ausladendem Wuchs
- Seine großen, tief geteilten Blätter wirken üppig und verleihen dem Garten exotisches Flair
- Die luftige Blüte mit großen, breit ausladenden weißen Rispen sowie kleine schwarze oder dunkelpurpurne Früchte machen ihn besonders attraktiv
- Eine wertvolle Pflanze für die Biodiversität: bienenfreundliche Blüten und bei Vögeln beliebte Früchte
- Einige Sorten haben goldgelbes oder weiß panaschiertes Laub und bringen viel Helligkeit
Das Wort unserer Expertin
Aralia: Eleganter, exotischer Baum mit fein geteiltem Laub, weißen Blütenrispen und dunklen Beeren. Winterhart, pflegeleicht und ideal für Halbschatten.
Botanisch
Steckbrief
- Gebräuchlicher Name Aralie, Japanischer Angelikabaum, Chinesischer Angelikabaum
- Blüte August–September
- Höhe bis 10 m
- Exposition Halbschatten
- Art des Bodens frisch, drainierend, fruchtbar
- Winterhärte sehr winterhart, verträgt Temperaturen unter –15 °C
Die Aralien umfassen 70 bis 80 Arten von Bäumen, Sträuchern und rhizombildenden krautigen Stauden. Sie kommen hauptsächlich in Asien und Nordamerika vor. Aralia elata stammt aus Ost- und Nordasien (Japan, Korea, Sibirien, Nordostchina), während Aralia racemosa und A. spinosa aus Nordamerika kommen. In freier Natur wachsen Aralien vor allem in Bergwäldern. Die am häufigsten in Gärten kultivierte Art ist Aralia elata, ein sommergrüner Baum mit sehr dekorativem, in Fiederblättchen unterteiltem Laub. Er wächst kräftig und ist relativ winterhart, verträgt jedoch keine Spätfröste, die seine jungen Triebe schädigen können.
Aus botanischer Sicht hat die Aralie ihrer eigenen Familie, den Araliengewächsen, den Namen gegeben. Diese Familie umfasst mehr als 1.500 Arten. Dazu gehören weitere Pflanzen mit dekorativem Laub: Fatsia, Schefflera, Cussonia, Tetrapanax … aber auch der häufigere und weniger exotische Efeu (Hedera helix)! Die Blüten und Früchte von Aralia californica ähneln übrigens denen des Efeus. Auch Ginseng (Panax ginseng) gehört zu dieser Familie.
Im Französischen wird Aralia elata Japanischer oder Chinesischer Angelikabaum genannt, da die Art aus Asien stammt und ihr Laub an Engelwurz erinnert. Fatsia japonica wird dagegen allgemein Japanische Aralie genannt … Verwechslungsgefahr! Nur die wissenschaftlichen lateinischen Namen ermöglichen eine eindeutige Bestimmung dieser Pflanzen. Auch Polyscias, eine Zimmerpflanze aus der Familie der Araliengewächse, wird manchmal Balfour-Aralie genannt. Aralia spinosa trägt wegen ihrer Dornen außerdem den Namen Teufelsrute! Der Artname A. elata bedeutet auf Latein „erhaben“, während A. spinosa „dornig“ bedeutet.

Aralia cordata: Botanische Illustration
Im Allgemeinen wird Aralia elata 5–6 m hoch, kann aber bei voller Entwicklung bis zu 10 m erreichen. Sie wächst recht schnell, und ihre Krone kann ebenso breit werden, da sie sich weit ausbreitet. Der Baum besitzt eine besondere Silhouette: Zunächst wächst er aufrecht, nimmt mit der Zeit jedoch eine sehr elegante, schirmartige Form an. Als Solitär kommt er besonders gut zur Geltung. Der Stamm ist grau und rau und trägt Dornen. Die Zweige sind eher dünn, lang und wenig verzweigt. Je nach Erziehungsform kann die Aralie einen einzelnen Stamm bilden oder mehrere entwickeln, wenn Sie Wurzelschösslinge wachsen lassen. Bei mehreren Stämmen entsteht ein natürlicher, leichter Eindruck in Form einer Rebe.
Doch nicht alle Aralien sind Sträucher oder Bäume; zur Gattung gehören auch krautige Stauden, die nur 1,5 bis 2 m hoch werden. Aralia racemosa ist eine große, ausgebreitete und verzweigte Staude, die deutlich niedriger bleibt als die anderen Aralien. Auch A. californica ist eine elegante Staude mit üppigem Laub.
Die Aralie besitzt sehr große, geteilte Blätter, die aus zahlreichen Fiederblättchen bestehen. Sie sind ausgesprochen dekorativ und verleihen der Pflanze ein üppiges, exotisches Aussehen! A. elata verdankt ihnen ihre Bezeichnung als Angelikabaum oder dorniger Angelikabaum, denn sie erinnern an das ebenfalls prächtig gefiederte Laub der Engelwurz. Die Blätter der Aralie sind doppelt gefiedert und sitzen an einem leicht rötlichen Blattstiel. Sie sind dornig und tragen entlang der Blattachsen kleine Dornen. Die Blätter von Aralia elata sind auf der Unterseite flaumig behaart. Sie stehen etagenförmig und entfalten sich am oberen Ende kahler Zweige, wodurch ein schirmartiger Eindruck entsteht. Davon leitet sich der Name einiger Sorten wie ‘Golden Umbrella’ oder ‘Silver Umbrella’ ab.
Die Blätter der Aralie können 1 bis 1,20 m lang werden! Die Fiederblättchen sind dagegen klein und oval, mit einem leicht gezähnten Rand der Blattspreite. Sie werden 6 bis 10 cm lang. Ein einziges Blatt kann bis zu 80 Fiederblättchen tragen!
Die Blätter der Aralie sind meist grün und auf der Unterseite heller gefärbt. Einige Sorten bieten jedoch ungewöhnliche Farbtöne! Die Aralie ‘Sun King’ beispielsweise zeichnet sich durch ihr prächtiges goldenes Laub aus. Die Blätter können auch panaschiert sein: Bei ‘Golden Umbrella’ ist der Rand der Blattspreite unregelmäßig cremegelb, bei ‘Silver Umbrella’ weiß gefärbt. Diese Sorten mit buntem Laub sind wertvoll, um einen schattigen Unterholz-Garten aufzuhellen.
Im Herbst färben sich die Blätter von Aralia elata orangegelb bis purpurrot. Die Aralie gehört zu den Pflanzen, die das Jahresende mit feurigen Farben prägen!
Aralia elata ist sommergrün: Ihre Blätter nehmen im Herbst wunderschöne Farben an und fallen anschließend ab. Im Frühjahr bildet sie neue Blätter. Allgemein sind die meisten im Garten kultivierten Aralien sommergrün (A. spinosa, A. californica usw.), in der Natur gibt es jedoch auch immergrüne Arten.

Die Blätter von Aralia spinosa (Foto FD Richards), Aralia cordata ‘Sun King’ und Aralia elata ‘Silver Umbrella’
Aralia elata blüht im Spätsommer bis Frühherbst, etwa im August und September (Aralia spinosa blüht etwas früher, manchmal bereits ab dem späten Frühjahr). Dann trägt die Pflanze große, lange Blütenstände mit einer leichten, luftigen, zarten Erscheinung. Es handelt sich um Rispen aus Dolden mit zahlreichen kleinen Blüten, die an den diesjährigen Trieben endständig erscheinen. Die Rispen von Aralia elata werden oft 40 bis 60 cm lang; jene von Aralia spinosa sind etwas größer. Die Blüte ist weiß bis cremeweiß, manchmal leicht grünlich, die Blütenstiele sind rötlich.
Die einzelnen Blüten sind winzig und etwa 3 mm groß, erscheinen jedoch in großer Zahl und sind zu großen Blütenständen versammelt! Jede kleine Blüte besteht aus fünf Blütenblättern und besitzt außerdem fünf Staubblätter, die den Pollen tragen. Die Blüten sind bienenfreundlich und locken bestäubende Insekten, insbesondere Bienen, an.

Die Blüte von Aralia elata (Foto Katja Schulz) und Aralia californica (Foto Udo Schmidt)
Anschließend entwickeln sich daraus kleine kugelige Früchte, die im Herbst erscheinen. Es handelt sich um rundliche Steinfrüchte mit einem Durchmesser von 4 bis 6 mm, die meist schwarz oder dunkelpurpurfarben sind. Sie werden von Vögeln sehr geschätzt, die sie fressen und so die Samen verbreiten (Zoochorie). Sie können die Früchte ernten, um die Samen herauszulösen und die Aralie durch Aussaat zu vermehren. Allerdings brauchen diese Samen recht lange zum Keimen – bis zu sechs Monate!
Die als Trauben-Aralie bekannte Art Aralia racemosa ist im Garten durch ihre prächtigen dunkelroten bis schwarzen Fruchttrauben dekorativ.
Die Aralie ist für die Biodiversität wertvoll, da ihre Blüten bienenfreundlich und ihre Früchte bei Vögeln beliebt sind.

Die Früchte von Aralia cordata (Foto Averater) und Aralia racemosa (Foto Kristine Paulus)
Aralia elata bildet Wurzelschösslinge: Sie entwickelt neue Triebe, die aus den Wurzeln entstehen. Dadurch kann sie sich ausbreiten und neues Terrain erobern. Die Pflanze lässt sich vermehren, indem Sie die Wurzelschösslinge abtrennen.
Lesen Sie auch
10 exotische und winterharte Pflanzen für den Jungle-GartenDie wichtigsten Angelikabaum-Sorten
Aralia elata - Aralie
- Blütezeit Oktober, November
- Höhe bei Reife 5 m
Aralia cordata Sun King - Gelblaubige Staudenaralie
- Blütezeit September, Oktober
- Höhe bei Reife 1 m
Aralia elata Silver Umbrella - Aralie
- Blütezeit September, Oktober
- Höhe bei Reife 5,50 m
Aralia elata Golden Umbrella - Aralie
- Blütezeit September, Oktober
- Höhe bei Reife 2 m
Aralia spinosa - Japanischer Angelikabaum
- Blütezeit Juli für September
- Höhe bei Reife 6 m
Aralia californica - Kalifornischer Aralie
- Blütezeit August, September
- Höhe bei Reife 2 m
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Pflanzung
Wo pflanzen?
Pflanzen Sie den Angelikabaum am besten im Halbschatten, denn er schätzt helle Standorte, verträgt aber keine pralle Sonne. Ideal ist ein Standort, an dem er zumindest während der heißesten Nachmittagsstunden im Schatten steht. Der Standort hängt auch von Ihrer geografischen Lage ab: Im Norden Frankreichs können Sie ihn in der Sonne pflanzen, im Süden ist Halbschatten vorzuziehen. Vermeiden Sie grundsätzlich Extreme: pralle Sonne ebenso wie dichten, tiefen Schatten.
Der Angelikabaum bevorzugt nährstoffreiche, humusreiche Böden. Bei der Pflanzung empfehlen wir, etwas gut verrotteten Kompost unter die Erde zu mischen. Das Substrat sollte leicht, tiefgründig und durchlässig sein; vermeiden Sie schwere, verdichtete Böden. Der Angelikabaum liebt außerdem frische, leicht feuchte Böden. Sie können ihn daher in der Nähe eines Gewässers oder Teichs pflanzen. Das Substrat muss dennoch drainierend sein. Der Angelikabaum verträgt auch zeitweise Trockenheit.
Wählen Sie außerdem einen windgeschützten Standort, da der Wind das Laub beschädigen kann.
Der Angelikabaum stellt keine besonderen Ansprüche an den pH-Wert des Bodens und wächst sowohl auf sauren als auch auf kalkhaltigen Böden. Insgesamt ist er nicht sehr anspruchsvoll und kommt mit den meisten Gartenböden zurecht. Auch städtische Luftverschmutzung verträgt er recht gut.
Mit der Zeit entwickelt der Angelikabaum eine majestätische, sehr elegante Wuchsform. Es lohnt sich, ihn als Solitär inmitten eines Rasens zu pflanzen, damit seine Architektur gut zur Geltung kommt! Außerdem lassen sich die auftretenden Wurzelschösslinge bei einer Solitärpflanzung leichter erkennen und entfernen (direkt neben einem Beet wäre dies schwieriger).
Da der Angelikabaum schnell wächst und sich über Wurzelschösslinge ausbreitet, kann er zur schnellen Wiederbewaldung einer Fläche eingesetzt werden. So schafft er rasch einen Baumbestand in einem bislang offenen, baumlosen Gartenbereich oder Raum.
Pflanzen Sie den Angelikabaum ruhig in etwas abgelegene Gartenbereiche, die Sie wild wachsen lassen und nur selten betreten. Dort kann er sich natürlich entwickeln und etwas ausbreiten, sodass ein kleines Gehölz entsteht.
Wann pflanzen?
Sie können den Angelikabaum im Herbst (September–Oktober) oder im Frühjahr (etwa im April) pflanzen. Warten Sie auf relativ mildes Wetter und meiden Sie Frostperioden sowie große Hitze.
Wie pflanzen?
- Stellen Sie den Wurzelballen zunächst in ein mit Wasser gefülltes Gefäß, damit er sich vollsaugen kann.
- Heben Sie ein ausreichend großes Pflanzloch aus, das etwa dreimal so groß wie der Wurzelballen ist.
- Geben Sie etwas gut verrotteten Kompost hinzu, vermischt mit Gartenerde.
- Setzen Sie den Wurzelballen in das Pflanzloch. Achten Sie darauf, dass der Stamm gerade steht und die Erde auf gleicher Höhe mit dem ursprünglichen Substrat im Topf liegt.
- Füllen Sie rundherum Erde auf und drücken Sie sie leicht an.
- Gießen Sie reichlich.
- Sie können eine Mulchschicht ausbringen, damit der Boden länger frisch bleibt.
Gießen Sie in den Wochen nach der Pflanzung weiterhin regelmäßig.

Angelikabaum Aralia elata
Lesen Sie auch
Gunnera (Mammutblatt): pflanzen und pflegenPflege, Rückschnitt und Versorgung
Angelikabaum: Pflegeleicht, nur Wurzelschösslinge entfernen. Ein- oder mehrstämmig möglich; selten gießen, kaum Schädlinge.
Vermehrung
Wir empfehlen, den Angelikabaum durch Abtrennen seiner Wurzelschösslinge zu vermehren. Auch die Aussaat und Wurzel-Stecklingsvermehrung sind möglich. Gartenformen mit panaschiertem, farbigem Laub werden eher durch Pfropfung vermehrt.
Wurzelschösslinge abtrennen
Angelikabäume bilden regelmäßig Wurzelschösslinge, die sich an den Wurzeln der Mutterpflanze entwickeln. Sie lassen sich abtrennen und zu neuen Jungpflanzen heranziehen. Führen Sie dies vorzugsweise im Spätwinter, etwa im Februar oder März, durch.
- Wählen Sie einen gut entwickelten Wurzelschössling, der neben einem Angelikabaum wächst.
- Graben Sie ihn frei, bis das Wurzelsystem sichtbar ist.
- Durchtrennen Sie die Wurzeln, die ihn mit der Mutterpflanze verbinden.
- Heben Sie den Wurzelschössling mit möglichst vielen Wurzeln aus.
- Bereiten Sie den Boden vor und pflanzen Sie ihn an einen neuen Standort.
- Gießen Sie reichlich.
Wurzel-Stecklingsvermehrung
Der Angelikabaum lässt sich im Winter (etwa im Dezember oder Januar) durch Wurzel-Stecklinge vermehren.
- Graben Sie am Fuß eines Angelikabaums, bis die Wurzeln sichtbar sind.
- Schneiden Sie ein etwa 8 cm langes Wurzelstück sauber und gerade ab.
- Füllen Sie einen Topf mit einer Mischung aus Blumenerde und Sand.
- Stecken Sie das Wurzelstück senkrecht in das Substrat. Das obere Ende muss mit der Oberfläche abschließen.
- Gießen Sie anschließend leicht.
- Stellen Sie den Topf unter ein kaltes Frühbeet.
Aussaat
Sie können die Früchte ernten, die enthaltenen Samen entnehmen und im Herbst säen. Verwenden Sie möglichst frische, erst kürzlich geerntete Samen. Sie müssen etwa vier Monate kalt stratifiziert werden, zum Beispiel im Kühlschrank. Danach können Sie sie säen.
- Füllen Sie einen Topf mit feiner, lockerer Blumenerde für die Aussaat.
- Drücken Sie die Oberfläche glatt und gleichmäßig an.
- Säen Sie die Samen des Angelikabaums aus.
- Bedecken Sie sie leicht mit gesiebter Blumenerde und drücken Sie diese an.
- Gießen Sie feinbrausig.
- Stellen Sie den Topf an einen hellen, vor direkter Sonne geschützten Platz bei etwa 20 °C.
Die Samen keimen erst nach langer Zeit (bis zu sechs Monaten …!), daher ist Geduld gefragt! Sobald die Keimlinge groß genug zum Umpflanzen sind, pikieren Sie sie in einzelne Töpfe. Lassen Sie sie mindestens im ersten Jahr über Winter geschützt stehen. Danach können Sie sie in den Garten pflanzen (vorzugsweise im Frühjahr).
Kombination
Mit ihren großen, tief geteilten Blättern fügen sich Aralien gut in exotische Gärten ein. Sie können sie mit anderen Pflanzen mit üppigem, großzügigem Blattwerk kombinieren, etwa Datisca cannabina, Gunnera, Fatsia japonica, Tetrapanax und Astilboides tabularis … Ergänzen Sie gerne Bambus und Lianen: Nutzen Sie Akebia quinata und Passionsblumen … So entsteht eine üppige Dschungelatmosphäre! Besonders empfehlen wir Aralia californica, diese majestätische Staude mit imposantem Laub. Entdecken Sie auch die überraschende Blüte von Arisaema!

Aralien lassen sich in einen üppigen Garten im exotischen Stil integrieren, der an einen echten Pflanzendschungel erinnert! Passiflora_caerulea (Foto Fdbrumbl), Gunnera manicata (Foto Dezidor), Aralia californica (Foto Plant Image Library), Akebia quinata (Foto Salicyna), Datisca cannabina (Foto Peganum) und Arisaema triphyllum (Foto Jason Hollinger)
Aralien eignen sich auch hervorragend für Schattengärten, um eine sehr natürliche Waldstimmung zu schaffen (besonders wenn sie mehrere schlanke Stämme bilden und als Rebe wachsen!). Kombinieren Sie sie mit Funkien, Farnen, Brunnera, Salomonssiegel, Waldmeister und anderen Pflanzen. Entdecken Sie das prächtige Laub von Paris polyphylla! Nutzen Sie auch die Blüten von Anemone nemorosa, Atlantischen Hasenglöckchen (Hyacinthoides non-scripta), Lerchensporn, Dicentra spectabilis, Elfenblumen und Geranium nodosum … für kleine Farbtupfer! Entdecken Sie außerdem Cornus canadensis: einen Bodendecker mit weißen Blüten und dekorativem Laub. So entsteht ein natürlicher, frischer Garten, der an einen Waldspaziergang erinnert! Bevorzugen Sie Waldpflanzen, die auch in der Natur im Wald vorkommen! Für diese Art von Garten wählen Sie am besten pflegeleichte Pflanzen sowie kleine Blüten, die sich einbürgern können. Bei den Aralien empfehlen wir eher panaschierte Sorten, da sie ideal sind, um dunkle Bereiche im Unterholz aufzuhellen! Sie bringen mehr Licht in die schattigsten Bereiche Ihres Gartens.

Auch in einem naturnahen Garten finden sie ihren Platz, um eine Waldstimmung zu schaffen. Geranium nodosum, Brunnera macrophylla (Foto Agnieszka Kwiecień, Nova), Aralia spinosa (Foto Fritz Flohr Reynolds), Hyacinthoides non-scripta (Foto Olivier Pichard) und Polygonatum latifolium (Foto Radio Tonreg)
Zögern Sie auch nicht, Aralien mit anderen Pflanzen zu kombinieren, die sich im Herbst schön färben. Einige Bäume und Sträucher bieten zum Jahresende eine bemerkenswerte Färbung in Rot-, Orange-, Gelb-, Purpur- und Bronzetönen … Nutzen Sie besonders Nandina domestica, Japanische Ahorn, Parrotia persica und Cercidiphyllum japonicum (Kuchenbaum) … Vergessen Sie auch den Blutroten Hartriegel, Cornus sanguinea, nicht, der im Winter ebenfalls eine wunderschöne orange-rote Rinde zeigt. Für eine stimmungsvolle Herbstszene können Sie Aralia racemosa auch mit anderen Pflanzen kombinieren, die dekorative Früchte tragen: Pfaffenhütchen, Callicarpa, Viburnum opulus, Sorbus aucuparia … Das lockt außerdem Vögel in den Garten!
Mit ihrer eleganten, klaren und wenig verzweigten Silhouette verleiht die Aralie dem Garten einen japanischen Stil (zumal A. elata aus Asien stammt und in Japan natürlich wächst!). Sie lässt sich problemlos in einen Zen-Garten integrieren. Kombinieren Sie sie mit Japanischen Ahorn, Zierkirschen, Cornus kousa, Hakonechloa macra, Funkien, Schachtelhalmen und Bambus … Sie können einige wolkenförmig geschnittene Kiefern sowie strukturgebende Dekorationselemente ergänzen: Laternen, eine Laube, einen Brunnen, ein Windspiel, einen Steg, Trittsteine … aber ohne Übermaß. Lassen Sie auch dem Mineralischen viel Raum und integrieren Sie Kies sowie einige interessant geformte Felsen. So schaffen Sie eine Atmosphäre, die zur Meditation einlädt.
Vergessen Sie auch nicht, dass die Aralie als Solitär wunderschön ist! So kommt ihre Silhouette besonders gut zur Geltung, während sich die Wurzelschösslinge leicht kontrollieren lassen.
Schon gewusst?
- Essbare Heilpflanze
Aralien sind in Asien als Gemüse beliebt. Junge Triebe von Aralia cordata werden im Frühjahr wie Spargel zubereitet. Auch Früchte und Wurzeln sind essbar bzw. heilkräftig.
Nützliche Ressourcen
- Entdecken Sie unser Sortiment an Angelikabäumen
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Häufig gestellte Fragen
-
Fatsie oder Angelikabaum?
Zimmeraralie (Fatsia japonica) und Angelikabaum sehen kaum ähnlich aus: Erstere hat große, handförmige Blätter, Letzterer kleine, ovale Fiederblättchen.
-
Wurzelschösslinge entfernen?
Aralia-Wurzelschösslinge schneiden: Das bremst die Ausbreitung. Im Naturgarten dürfen sie einen mehrstämmigen Hain bilden. Zur Vermehrung abtrennen.
-
Aralia zurückschneiden?
Angelikabaum wächst elegant, klar und wenig verzweigt – Rückschnitt meist unnötig. Entfernen Sie tote, beschädigte Zweige und Wurzelschösslinge.
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