Fiederaron: Pflege & Anbau

Fiederaron: Pflege & Anbau

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 19. Oktober 2025  durch Alexandra 12 min.

Fiederaron kurz erklärt

  • Der Fiederaron Zannichellia stammt aus Ostafrika, insbesondere aus Tansania und Sansibar.
  • Seine aufrechten Triebe tragen glänzende, sehr dekorative Blätter, je nach Sorte tiefgrün oder schwarz.
  • Er ist eine ideale Zimmerpflanze für Anfänger und sehr tolerant gegenüber unterschiedlichen Kulturbedingungen.
  • Er verträgt Trockenheit, vergessene Wassergaben und wenig helle Räume.
  • Dank seiner strukturierten Wuchsform passt er perfekt in moderne, klare oder tropische Einrichtungen.
Schwierigkeit

Das Wort unserer Expertin

Der Fiederaron, oft auch „ZZ-Pflanze“ oder „Sansibar-Juwel“ genannt, ist eine aus Ostafrika stammende Zimmerpflanze. Mit ihrem glänzenden Blattwerk und ihrer eleganten Wuchsform hat sie sich einen festen Platz in modernen Wohnräumen erobert. Sie bildet aufrechte, leicht gebogene Triebe mit ovalen Fiederblättchen, die regelmäßig entlang der Triebe angeordnet sind und einen sehr dekorativen Effekt erzeugen!

Fiederaron Zannichellia verbindet Ästhetik und Robustheit und ist damit ideal für alle, die ihrem Zuhause einen grünen Akzent verleihen möchten, ohne einen grünen Daumen zu besitzen. Mit ihren langen, aufrechten Trieben und tiefgrünen Blättern bringt sie einen modernen Touch und erinnert zugleich an eine tropische Atmosphäre.

In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die Besonderheiten des Fiederarons, seine verschiedenen Sorten, das Pflanzen, die Pflege und Vermehrung sowie die Kombination mit anderen Pflanzen für eine harmonische Gestaltung. Hier finden Sie alles, was Sie über die Kultur und dekorative Wirkung dieser außergewöhnlichen Pflanze wissen sollten!

Fiederaron Zannichellia

Beschreibung und Botanik

Steckbrief

  • Lateinischer Name Zamioculcas zamiifolia
  • Familie Araceae
  • Gebräuchlicher Name Zamioculcas, ZZ-Pflanze, Glücksfeder
  • Blüte Im Haus selten; kleine, unscheinbare Blüten in einer Blütenscheide, meist im Sommer
  • Höhe Im Haus 60 cm bis 1 m
  • Exposition Indirektes Licht bis Halbschatten, keine direkte Sonne
  • Art des Bodens Leicht, gut durchlässig, Blumenerde für Grünpflanzen oder Kakteenerde
  • Winterhärte Nicht winterhart, Mindesttemperatur 10 °C

Zamioculcas zamiifolia ist eine rhizomatöse mehrjährige Pflanze aus der Familie der Aronstabgewächse, zu der auch Philodendron und Fensterblatt gehören. Die aus den tropischen und subtropischen Regionen Ostafrikas, insbesondere aus Tansania und Sansibar, stammende Pflanze ist relativ trockenheitsresistent und verträgt nährstoffarme Böden. Diese Anpassungsfähigkeit macht sie zu einer besonders pflegeleichten Zimmerpflanze.

Die Zamioculcas hat eine aufrechte, kompakte Wuchsform mit dicken, fleischigen Trieben, die direkt aus der Basis wachsen und einen dichten, symmetrischen Horst bilden. Jeder Trieb trägt eine Reihe ovaler, glänzender und ledriger Fiederblättchen, die wechselständig angeordnet sind. Diese Anordnung verleiht der Pflanze ein dekoratives, ästhetisches Aussehen, das oft mit einer Feder oder einem Wedel verglichen wird.

Im Haus kann die Zamioculcas bei voller Reife eine Höhe von 60 cm bis 1 m erreichen. Damit eignet sie sich ideal, um eine Zimmerecke, ein Regal oder einen Schreibtisch zu schmücken. In ihrem natürlichen Lebensraum wird sie manchmal bis zu 1,5 m hoch, im Topf erreicht sie diese Größe jedoch nur selten.

Das Laub der Zamioculcas ist einer ihrer größten Vorzüge. Die Blätter sind tiefgrün, glänzend und fast wachsartig, wodurch sie einen besonders schönen natürlichen Glanz erhalten. Einige Sorten wie ‘Raven’ haben sogar spektakulär schwarzes Laub.

Im Haus blüht die Zamioculcas nur selten. Wenn es dazu kommt, bildet die Blüte einen cremeweißen bis blassgelben Spadix (kegelförmig oder ährenartig), der von einer grünen, blattähnlichen Blütenscheide umgeben ist. Diese Blüte ist typisch für die botanische Familie der Aronstabgewächse, zu der auch viele andere Zierpflanzen gehören: Aronstab, Blattfahne, Dieffenbachie usw.

Blüten der Zamioculcas

Die Blüte der Zamioculcas

Achtung: Die Zamioculcas ist nicht winterhart und verträgt keine Temperaturen unter 10 °C. Dafür ist sie dank ihrer unterirdischen Rhizome, die Wasser speichern, äußerst trockenheitsresistent. So kann sie lange Zeit ohne Bewässerung überstehen – ein echter Vorteil für vergessliche Gärtner!

Die Zamioculcas wächst langsam, besonders im Haus, gewinnt aber von Jahr zu Jahr an Ausstrahlung. Bei minimaler Pflege kann sie viele Jahre alt werden.

Die Gattung Zamioculcas ist recht klein: Sie umfasst nur eine offiziell anerkannte Art, Zamioculcas zamiifolia. Allerdings wurden mehrere Kultivare wegen ihrer besonderen ästhetischen Eigenschaften, vor allem ihres Laubs, ausgewählt. Diese Sorten bieten interessante Möglichkeiten, die Sammlung zu erweitern und zugleich die Anpassungsfähigkeit der Art zu bewahren.

  • Zamioculcas zamiifolia: Dies ist die Typusart, die in Gartencentern am häufigsten angeboten wird. Sie zeichnet sich durch dicke, gerade Triebe und dunkelgrüne, glänzende, fleischige Fiederblättchen aus. Diese äußerst robuste Pflanze ist ideal für Einsteiger.
  • Zamioculcas zamiifolia ‘Raven’: Diese Sorte wird wegen ihres fast schwarzen Laubs sehr geschätzt. Beim Austrieb sind die neuen Triebe hellgrün, bevor sie sich allmählich dunkelviolett bis glänzend schwarz färben. Der Kontrast zur klassischen Form ist spektakulär und macht sie zu einer sehr dekorativen Trendpflanze.
  • Zamioculcas zamiifolia ‘Zenzi’: Diese Variante ist eine kompakte, gedrungenere Form der Zamioculcas. Ihre Triebe sind kürzer und dicker, die Fiederblättchen kleiner und dichter angeordnet. Sie eignet sich ideal für kleine Räume oder als Schreibtischpflanze. Ihr Miniaturwuchs macht sie nicht weniger robust als andere Formen.
  • Panachierte Sorten (selten): Es gibt einige seltene und kostspielige Sorten mit grün-cremefarbenem, panaschiertem Laub. Sie gehen auf natürliche Mutationen oder experimentelle Kreuzungen zurück und werden vor allem von leidenschaftlichen Sammlern kultiviert. Ihre Pflege ist ähnlich, sie benötigen jedoch mehr Licht, damit ihre Farben erhalten bleiben.
Zamioculcas – verschiedene Blattfarben

Zamioculcas gibt es in verschiedenen Sorten mit grünem Laub (Zamioculcas zamiifolia), schwarzem Laub (Zamioculcas ‚Raven‘) oder gelb panaschiertem Laub.

Gut zu wissen: Die Zamioculcas sondert bei Verletzungen einen leicht giftigen Pflanzensaft ab. Bei Hautkontakt kann er Hautreizungen verursachen, beim Verschlucken Verdauungsbeschwerden auslösen, insbesondere bei Haustieren. Daher sollte die Pflanze mit Handschuhen gehandhabt und außerhalb der Reichweite von Kindern und Tieren aufgestellt werden.

Wichtige Arten und Sorten

Fiederaron pflanzen

Wo den Fiederaron aufstellen?

Der Fiederaron ist eine sehr anpassungsfähige Zimmerpflanze, die sich an verschiedene Raumverhältnisse gewöhnt. Für eine optimale Entwicklung bevorzugt er jedoch bestimmte Bedingungen. Ideal ist ein heller Standort ohne direkte Sonne. Halbschatten verträgt er gut, weshalb er sich hervorragend für wenig beleuchtete Räume wie Flure oder nach Norden ausgerichtete Büros eignet. Bei zu wenig Licht verlangsamt sich jedoch sein Wachstum und die neuen Triebe bleiben weniger kräftig.

Direkte Sonne sollten Sie unbedingt vermeiden, besonders im Sommer, da seine Blätter durch intensive Strahlung verbrennen können. Der ideale Standort ist daher in der Nähe eines durch Vorhänge abgeschirmten oder leicht abgedunkelten Fensters oder in einem nach Osten oder Norden ausgerichteten Raum, wo das Licht sanft und diffus ist. Der Fiederaron bevorzugt Temperaturen zwischen 18 und 25 °C. Unter 10 °C beginnt er zu leiden, weshalb er sich in gemäßigtem Klima nicht für den Anbau im Freien eignet.

Ein weiterer Vorteil dieser Pflanze: Sie stellt keine besonderen Ansprüche an die Luftfeuchtigkeit. Trockene Raumluft verträgt sie sehr gut und eignet sich daher ideal für beheizte Innenräume, besonders im Winter.

Wo einen Fiederaron aufstellen

Stellen Sie den Fiederaron an einen hellen Standort ohne direkte Sonne, zum Beispiel in die Nähe eines nach Norden oder Osten ausgerichteten Fensters.

Wann pflanzen?

Das Pflanzen oder Umtopfen des Fiederarons erfolgt am besten im Frühjahr zwischen März und Mai. In dieser Zeit beginnt die Pflanze ihr aktives Wachstum und verträgt das Umpflanzen besser.

Wie pflanzen?

So pflanzen oder topfen Sie einen Fiederaron um:

  • Den richtigen Topf wählen: Verwenden Sie einen Topf mit Abflussloch, da der Fiederaron keine Staunässe verträgt. Tontöpfe sind ideal, weil sie die Wurzeln atmen lassen.
  • Substrat vorbereiten : Verwenden Sie eine gut drainierende Mischung, zum Beispiel Blumenerde für Grünpflanzen mit Sand, Perlite oder Bims.
  • Für Drainage sorgen : Geben Sie eine Schicht Blähton oder Kies auf den Topfboden, um überschüssige Feuchtigkeit zu vermeiden.
  • Pflanze einsetzen : Nehmen Sie die Pflanze vorsichtig aus ihrem ursprünglichen Topf, ohne die Rhizome zu beschädigen. Setzen Sie sie in die Mitte des neuen Topfes und füllen Sie rundherum Substrat ein, das Sie leicht andrücken.
  • Nach dem Pflanzen gießen : Gießen Sie nach dem Pflanzen sparsam und lassen Sie das Substrat vor dem nächsten Gießen abtrocknen. Der Fiederaron verträgt etwas Trockenheit besser als zu viel Wasser.

Wie einen Fiederaron im Topf pflanzen

Fiederaron pflegen?

Der Fiederaron gilt als besonders pflegeleicht. Er benötigt wenig Pflege und verzeiht vergessene Pflegemaßnahmen problemlos. Daher ist er ideal für Anfänger oder Menschen mit wenig Zeit. Hier die wichtigsten Maßnahmen für ein gesundes Wachstum:

Bewässerung

Der Fiederaron benötigt mäßige Wassergaben. Die Pflanze verträgt Trockenheit sehr gut, reagiert jedoch empfindlich auf Staunässe. Ihre fleischigen Rhizome speichern Feuchtigkeit, sodass sie lange ohne Bewässerung auskommt. Im Frühjahr und Sommer reicht meist eine Wassergabe alle zwei bis drei Wochen. Lassen Sie das Substrat zwischen den Wassergaben vollständig abtrocknen. Im Herbst und Winter genügt oft eine monatliche Wassergabe, da die Pflanze dann langsamer wächst und weniger Wasser verbraucht. Der häufigste Fehler ist zu häufiges Gießen.

Tipp: Werden die Blätter gelb oder weich, kann dies auf zu viel Wasser hindeuten.

Bewässerung des Fiederarons

Düngen

Während der Wachstumszeit von März bis September kann eine mäßige Düngung sinnvoll sein. Verwenden Sie beispielsweise Flüssigdünger für Grünpflanzen, halb dosiert und alle 4 bis 6 Wochen verabreicht.

Blätter reinigen

Wir empfehlen, das Laub regelmäßig mit einem weichen, feuchten Tuch abzuwischen, damit es seinen natürlichen Glanz behält. Blattglanzmittel sollten Sie vermeiden, da sie die Stomata verstopfen können.

Rückschnitt

Der Fiederaron muss kaum geschnitten werden. Beschädigte, vertrocknete oder gelbe Triebe können Sie jedoch mit einer sauberen Gartenschere direkt an der Basis abschneiden.

Umtopfen

Topfen Sie den Fiederaron alle zwei bis drei Jahre um, sobald die Rhizome den Topf vollständig ausfüllen. Das Frühjahr ist dafür ideal und bietet zugleich Gelegenheit, das Substrat zu erneuern.

Umtopfen des Fiederarons

Hier ist gut zu sehen, dass die Wurzeln sehr dicht stehen und keinen Platz mehr zum Weiterwachsen haben. Dieser Fiederaron muss daher in einen größeren Topf umgetopft werden.

Krankheiten und Parasiten

Der Fiederaron ist eine robuste Pflanze, die selten von Krankheiten oder Schädlingen befallen wird. Dennoch kann auch er, wie jede Pflanze, einige Probleme bekommen, vor allem bei nicht optimalen Kulturbedingungen.

Schädlinge

Der Fiederaron kann gelegentlich von Wollläusen oder Spinnmilben befallen werden. Wollläuse bilden kleine watteartige Polster, während Schildläuse als kleine braune Schalen erscheinen. Sie lassen sich mit einem in 90-prozentigem Alkohol oder Seifenwasser getränkten Wattestäbchen von Hand entfernen. Spinnmilben treten vor allem bei zu trockener Luft auf. Regelmäßiges Besprühen kann ihr Auftreten verhindern. Bei einem Befall können Sie mit Rosmarinöl behandeln. Mischen Sie dazu 20 bis 25 Tropfen ätherisches Öl mit 3 oder 4 Tropfen flüssiger Schmierseife und 5 ml Rapsöl. Verdünnen Sie alles in 1 Liter Wasser und besprühen Sie das Laub.

Schildläuse auf einem Fiederaron

Ein von Schildläusen befallener Fiederaron

Wurzelfäule

Das größte Problem des Fiederarons ist Wurzelfäule, die fast immer durch zu viel Wasser verursacht wird. Werden die Blätter gelb und die Stängel an der Basis weich, sollten Sie sofort das Substrat prüfen. Durchnässte Blumenerde oder ein unangenehmer Geruch sind deutliche Anzeichen. Nehmen Sie die Pflanze aus dem Topf, schneiden Sie beschädigte Teile ab und topfen Sie sie in eine gesunde, gut drainierende Mischung um.

Weitere Kulturprobleme

Neben falschem Gießen kann auch Lichtmangel die Pflanze schwächen, selbst wenn die Anzeichen weniger auffällig sind. Die Blätter verlieren an Glanz oder wachsen in Richtung Licht. Stellen Sie die Pflanze dann oft einfach an einen helleren Standort, vermeiden Sie jedoch direkte Sonne.

Fiederaron – Kulturprobleme, trockene Blätter

Trockene Blätter an einem Fiederaron. Ursache kann Wurzelfäule durch zu viel Feuchtigkeit sein.

Fiederaron vermehren?

Es gibt zwei Hauptmethoden, den Fiederaron zu vermehren: Teilung und Stecklingsvermehrung. Die Teilung geht schneller und eignet sich besonders, wenn Sie eine gut entwickelte Fiederaron-Jungpflanze haben, die in ihrem Topf langsam zu wenig Platz bekommt. So schaffen Sie mehr Raum zum Wachsen und verjüngen den Wurzelstock.

Fiederaron durch Teilung vermehren

Wann den Fiederaron teilen?
Am besten teilen Sie ihn beim Umtopfen, idealerweise im Frühjahr.

So geht’s

  • Nehmen Sie die Pflanze aus dem Topf und entfernen Sie vorsichtig die Erde um die Wurzeln, damit diese gut sichtbar sind.
  • Trennen Sie die Wurzeln vorsichtig und achten Sie darauf, dass jeder Teil mindestens einen beblätterten Trieb besitzt.
  • Pflanzen Sie jeden Teil in einen neuen Topf mit drainierendem Substrat.
  • Gießen Sie leicht und stellen Sie die Pflanzen an einen Standort mit indirektem Licht.
Den Fiederaron teilen

Um den Fiederaron zu teilen, nehmen Sie die Pflanze aus dem Topf, entfernen überschüssige Erde um die Wurzeln und entnehmen einen Teil mit ausreichend Wurzeln, damit er gut anwächst.

Wie den Fiederaron durch Stecklinge vermehren?

Diese Methode ist langsamer, aber sehr lohnend! Sie können den Fiederaron im Wasser oder direkt in einem Topf vermehren.

Schritte:

  • Wählen Sie einen gesunden, kräftigen Trieb ohne Krankheitsanzeichen.
  • Schneiden Sie ihn mit einem scharfen Messer oder einer Gartenschere an der Basis ab.
  • Pflanzen Sie den Trieb entweder in einen Topf mit einer leichten Mischung aus Blumenerde und Perlite oder Sand oder stellen Sie ihn in ein Gefäß mit Wasser, etwa ein Glas oder kleines Einmachglas. Bei der Stecklingsvermehrung im Wasser können Sie die Wurzelbildung beobachten.
  • Stellen Sie den Steckling an einen warmen, hellen Standort ohne direkte Sonne.
  • Haben Sie Geduld … Es kann mehrere Monate dauern, bis sich kleine Rhizome und Triebe bilden!
  • Wenn Sie den Fiederaron im Wasser vermehrt haben, pflanzen Sie den Steckling in einen Topf mit Blumenerde, sobald er einige Wurzeln gebildet hat.

Egal, für welche Methode Sie sich entscheiden: Haben Sie Geduld! Der Fiederaron braucht Zeit, um Wurzeln und Rhizome zu bilden. Sobald die neue Pflanze angewachsen ist, wird sie ebenso robust sein wie die Mutterpflanze.

Den Fiederaron durch Stecklinge vermehren

Sie können den Fiederaron im Wasser vermehren und den Steckling in einen Topf pflanzen, sobald er einige Wurzeln gebildet hat.

Fiederaron in Szene setzen: passende Pflanzpartner?

Der Fiederaron ist eine Pflanze mit klarer Wuchsform und glänzendem Blattwerk, die sich leicht in viele Einrichtungsstile integrieren lässt. Besonders gut harmoniert er mit anderen Grünpflanzen mit ergänzendem Charakter. So bildet die Kombination mit einem Monstera deliciosa einen herrlichen Kontrast zwischen den geschlitzten Blättern des Fensterblatts und den glatten, regelmäßigen Blättern des Fiederarons. Auch ein Pothos mit langen, biegsamen und herabhängenden Trieben kann die strengen Linien des Fiederarons auflockern und zugleich für Bewegung sorgen. Grüne Heinrichs, auch Grünlilien genannt, besitzen leichtes, überhängendes Blattwerk und bilden einen schönen Kontrast zur aufrechten Wuchsform des Fiederarons.

Fiederaron, Fensterblatt und Pothos

Weitere Kombinationen funktionieren sehr gut, etwa mit dem Bogenhanf, auch Schusterpalme genannt. Diese Pflanze mit aufrechtem, steifem Blattwerk hat ähnliche Ansprüche an Licht und Bewässerung und ist daher ein idealer Partner. Korbmarante und Pfeilwurz mit ihren nervigen, oft farbenfrohen Blättern bringen einen Hauch Exotik und Verspieltheit und bilden einen reizvollen Kontrast zur Schlichtheit des Fiederarons. Auch eine Kombination mit einem Ficus elastica oder einem Ficus lyrata ist möglich. Ihre großen, glänzenden Blätter bilden einen grünen Hintergrund. Für eine klassischere, schlichte Atmosphäre eignet sich auch ein Gewöhnlicher Schusterpalme.

In der Wohnraumgestaltung eignet sich der Fiederaron sehr gut für moderne, klare Einrichtungsstile. Häufig wird er in skandinavisch gestalteten Räumen eingesetzt, wo seine klaren Formen und sein dunkelgrünes Blattwerk elegant mit hellen Möbeln kontrastieren. In einem Übertopf aus Rattan, roher Terrakotta oder matter Keramik ergänzt er eine Einrichtung im Zen-Stil, einen minimalistischen oder auch industriellen Stil perfekt. In einem Büro oder Co-Working-Bereich sorgt er für eine natürliche, strukturierte Note, ohne viel Platz zu beanspruchen oder aufwendig gepflegt werden zu müssen. Als Solitär in einem großen Topf kann er zum Blickfang werden oder sich dezent in eine größere Pflanzengruppe einfügen.

Baumfreund, Ficus lyrata, Fensterblatt und Fiederaron Zannichellia

Auch interessant

Kommentare

Dieses Formular ist durch reCAPTCHA geschützt – es gelten die Datenschutzbestimmungen und die Nutzungsbedingungen.

Fiederaron