Iresine: Tipps zu Anbau und Pflege

Iresine: Tipps zu Anbau und Pflege

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 19. Oktober 2025  durch Alexandra

Iresine kurz erklärt

  • Iresine ist eine aus Südamerika, insbesondere Brasilien, stammende Zimmerpflanze.
  • Beliebt ist sie für ihr buntes Laub in Farbtönen von Karminrot bis Purpur, oft mit rosa oder gelben Rippen.
  • Kompakt und buschig erreicht sie meist 30 bis 50 cm Höhe – ideal für Töpfe und Pflanzarrangements.
  • Pflegeleicht und einfach über Stecklinge zu vermehren, ist sie eine ausgezeichnete Zimmerpflanze für Wärme und Originalität.
  • Ideal für helle Räume, bevorzugt sie viel Licht ohne längere direkte Sonne.
  • Als Kombination sehr dekorativ, harmoniert sie wunderbar mit Pflanzen mit dunkelgrünem oder panaschiertem Laub.
Schwierigkeit

Das Wort unserer Expertin

Die Iresine, auch „Blutblatt“ oder „Blutampfer“ genannt, ist eine noch wenig bekannte Zimmerpflanze, die jedoch mit ihrem bunten Laub sehr dekorativ ist, wie etwa Iresine herbstii ‘Blazin’ Rose’. Sie gehört zur Familie der Amaranthaceae und trägt je nach Sorte kontrastreiche Blätter in Purpur, Rot und Grün, teilweise gelb nuanciert. Sie bringt selbst mitten im Winter einen leuchtenden, warmen Akzent in Innenräume.

Die Iresine ist ideal für Pflanzenliebhaber, die eine originelle Note suchen. Sie eignet sich bestens für die Kultur im Topf, sofern sie ausreichend Licht und milde Temperaturen erhält. Ihr schnelles Wachstum und ihr buschiger Wuchs machen sie außerdem zu einer ausgezeichneten Wahl für dynamische Pflanzenarrangements oder zur Verschönerung einer Fensterbank.

In diesem Artikel erfahren Sie alles über die botanischen Merkmale der Iresine, die verschiedenen Sorten für die Zimmerkultur, die richtige Pflanzung, den besten Standort für Iresine sowie alle Tipps zur Pflege der Iresine, damit die Pflanze gesund und kräftig bleibt. Außerdem zeigen wir, wie sie einfach vermehrt, mit anderen dekorativen Pflanzen kombiniert und vor möglichen Problemen durch Parasiten und Krankheiten geschützt wird.

Im Topf kultivierte Iresine

Iresine herbstii

Beschreibung und Botanik

Steckbrief

Die Iresine stammt aus den tropischen und subtropischen Regionen Amerikas, insbesondere aus Brasilien, Peru und Ecuador. In ihrem natürlichen Lebensraum wächst sie in feuchten, hellen Gebieten und profitiert ganzjährig von einem warmen Klima. Sie ist nicht winterhart: Kälte verträgt sie nicht und kann in unseren Breiten nur während der warmen Jahreszeit im Freien, etwa in sommerlichen Pflanzgefäßen, kultiviert werden. Als Zimmerpflanze findet sie dagegen problemlos ihren Platz, solange Temperatur und Licht stimmen.

Als Zimmerpflanze zeigt sich die Iresine krautig, buschig und strauchförmig. Sie erreicht gewöhnlich eine Höhe von 30 bis 50 cm und wird ähnlich breit. Dadurch ist sie kompakt und lässt sich leicht in eine Pflanzendekoration integrieren. Ihr Wachstum ist schnell: Innerhalb einer Saison kann sie ihr Volumen verdoppeln, sofern sie nährstoffreiche Erde und regelmäßige Pflege erhält. Ihre Triebe sind dünn, leicht verzweigt und oft rötlich gefärbt.

Der eigentliche Reiz der Iresine liegt in ihrem dekorativen Laub. Ihre ovalen bis rundlichen, teils herzförmigen Blätter werden 3 bis 8 cm lang. Ihre Oberfläche ist glatt und glänzend, ihre leuchtenden Farben unterscheiden sich je nach Sorte: Sie können leuchtend rot mit karminroten Blattadern, tiefpurpur, grün mit gelben oder rosafarbenen Punkten sein oder eine spektakuläre Mischung mehrerer Farbtöne zeigen. Diese intensiven Farben machen die Iresine ideal, um eine etwas dunkle Ecke aufzuhellen oder einem Raum eine exotische Note zu verleihen.

Die Iresine blüht im Zimmer nur selten, da sich die nötigen Bedingungen – viel Licht und konstante Wärme – nur schwer schaffen lassen. Wenn es dazu kommt, bildet die Pflanze an den Triebspitzen Rispen mit unzähligen kleinen weißen oder grünlichen Blüten, die sehr leicht und luftig wirken.

Iresine herbstii blühend

Die Blüte der Iresine

Die Iresine ist frostempfindlich: Temperaturen unter 12 °C verträgt sie nicht. Im Zimmer bevorzugt sie 18 bis 24 °C und damit ähnliche Bedingungen wie an ihrem natürlichen Standort. Sie mag außerdem eine hohe Luftfeuchtigkeit und eignet sich daher besonders für helle Wohnräume oder temperierte Wintergärten. In zu trockener Luft kann ihr Laub an Glanz verlieren und an den Rändern braun werden.

Die Gattung Iresine umfasst etwa 30 Arten, doch in der Zimmerkultur zeichnen sich zwei davon durch ihre Beliebtheit und ihren Zierwert besonders aus: Iresine herbstii und Iresine lindenii. Beide bieten Sorten mit spektakulärem Laub, die sich perfekt für helle Räume eignen.

  • Iresine herbstii: Dies ist zweifellos die häufigste Art in unseren Wohnräumen. Sie zeichnet sich durch breite, runde bis ovale und intensiv gefärbte Blätter aus. Wegen ihrer tiefen Rot- und Violetttöne ist sie auch unter dem Namen Blutgras bekannt. Beliebte Sorten: ‘Aureoreticulata’: leuchtend grünes Laub mit goldgelben Blattadern; sehr hell und ideal, um einer Pflanzenschale mehr Leuchtkraft zu verleihen. ‘Brilliantissima’: sehr dekorative Sorte mit dunkelrosa bis purpurfarbenen Blättern und karminroten Blattadern. Wegen ihres schnellen Wachstums und ihrer starken Wirkung besonders beliebt. ‘Wallisii’: purpurfarbene Blätter mit metallischem Schimmer, kompakter als andere Sorten und ideal für kleine Räume.
  • Iresine lindenii : Diese weniger verbreitete, aber ebenso interessante Art hat längere, fast lanzettliche und stark geäderte Blätter. Sie wirkt schlanker und etwas „wilder“ als I. herbstii. Bemerkenswerte Sorte: ‘Formosa’: feines, dunkelpurpurfarbenes Laub mit leuchtend rosa Blattadern; verleiht Pflanzenschalen eine dekorative, moderne Wirkung.

Gelegentlich findet man weitere Arten der Gattung Iresine in botanischen Sammlungen oder bei spezialisierten Züchtern, etwa Iresine diffusa oder Iresine celosia. In der klassischen Zimmerkultur sind sie jedoch selten. Meist haben sie eine dünnere Wuchsform und weniger dekoratives Laub.

Verschiedene Iresine-Sorten

Je nach Sorte bietet die Iresine eine schöne Vielfalt an Blattformen in Rot, Purpur, Grün und Gelb.

Die wichtigsten Arten und Sorten

Iresine herbstii Bloodleaf - Blutblatt

Iresine herbstii Bloodleaf - Blutblatt

Diese Sorte bildet schöne, purpurrote, rosarot nervige ovale Blätter. Ihr kompakter, buschiger Wuchs zieht sofort alle Blicke auf sich!
  • Höhe bei Reife 40 cm

Iresine im Topf pflanzen

Wo sollte die Iresine stehen?

Licht spielt eine entscheidende Rolle für die gute Entwicklung der Iresine. Diese tropische Pflanze benötigt einen hellen Standort, damit ihr Laub seine intensive Farbe behält. Direkte Sonne über viele Stunden, besonders im Sommer, kann jedoch zu Verbrennungen an den Blättern führen und ihre Schönheit beeinträchtigen.

Ideal ist ein Platz an einem Ost- oder Westfenster, an dem sie viel sanftes Licht ohne Übermaß erhält. Auch in einem Wintergarten gedeiht sie sehr gut, sofern sie vor kalter Zugluft geschützt wird. Im Haus eignet sich ein von Natur aus sehr heller Raum, etwa ein geräumiges Wohnzimmer oder eine helle Küche, ebenfalls hervorragend.

Bei Lichtmangel verblassen ihre Farben, und ihre Wuchsform wird länger und weniger dicht. Eine Zusatzbeleuchtung, etwa durch eine LED-Pflanzenlampe, kann dann sehr hilfreich sein – besonders in den Wintermonaten, wenn das natürliche Licht knapper wird.

Wo sollte die Iresine im Haus stehen?

Ideal steht die Iresine an einem Ost- oder Westfenster oder hinter einer Gardine, die das Licht sanft filtert.

Wann pflanzen?

Die Iresine kann im Haus das ganze Jahr über gepflanzt werden, doch der Frühling ist die beste Zeit zum Umtopfen oder Einsetzen in ein neues Gefäß. So kann sie die hellen Monate nutzen, um gut anzuwachsen.

Wie pflanzen?

Wählen Sie einen Topf, der etwas größer ist als der bisherige, damit sich die Pflanze weiterentwickeln kann. Er kann aus Terrakotta oder Kunststoff bestehen (Terrakotta sorgt für eine bessere Belüftung der Wurzeln, erfordert aber häufigeres Gießen). Wichtig ist vor allem, dass der Topf Abzugslöcher hat, damit überschüssiges Gießwasser abfließen kann.

Die Iresine bevorzugt leichte, nährstoffreiche und gut drainierende Blumenerde. Ideal ist eine Mischung aus zwei Dritteln Blumenerde für Grünpflanzen und einem Drittel Perlite oder grobem Sand, um die Drainage zu verbessern. Sie können auch etwas reifen Kompost untermischen, um das Substrat anzureichern.

Schritt für Schritt pflanzen:

  • Eine Schicht Blähton oder Kies auf den Topfboden geben, damit überschüssiges Wasser gut abfließen kann.
  • Blumenerde in den Topf geben, bis etwa ein Drittel seiner Höhe erreicht ist.
  • Die Iresine vorsichtig austopfen und die Wurzeln leicht entwirren, wenn sie stark ineinander verschlungen sind.
  • Die Pflanze in die Mitte des Topfes setzen und mit der restlichen Blumenerde auffüllen.
  • Die Erde leicht andrücken und großzügig gießen.

Stellen Sie einen Untersetzer unter den Topf, achten Sie jedoch darauf, dass sich darin nicht längere Zeit Staunässe sammelt.

Iresine im Haus pflegen

Als gute Zimmerpflanze ist die Iresine relativ pflegeleicht, sofern sie einen passenden Standort erhält. Ihre wichtigsten Bedürfnisse betreffen das Gießen, Licht, Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Regelmäßige Pflege sorgt dafür, dass sie ganzjährig ihr leuchtendes Laub behält und kompakt sowie kräftig wächst.

Gießen

Die Iresine bevorzugt ein frisches Substrat, verträgt jedoch keine Staunässe, die schnell zu Wurzelfäule führen kann. Während der warmen Jahreszeit empfiehlt es sich, regelmäßig zu gießen, meist ein- bis zweimal pro Woche, damit die Erde leicht feucht bleibt. Im Gegensatz dazu sollte im Herbst und Winter, wenn das Wachstum nachlässt und die Pflanze weniger Licht erhält, mit größeren Abständen gegossen werden. Prüfen Sie einfach die Oberfläche der Blumenerde: Ist sie trocken, sollten Sie gießen. Wichtig ist, Staunässe zu vermeiden, denn durchweichter Boden schadet mehr als einige Tage mäßige Trockenheit.

Luftfeuchtigkeit

Die aus tropischen Regionen stammende Iresine wächst am besten bei leicht feuchter Luft. Zu trockene Luft kann vor allem im Winter durch die Heizung zum Austrocknen des Laubs oder zu braunen Blatträndern führen. Um dies auszugleichen, können Sie das Laub regelmäßig mit kalkfreiem Wasser besprühen oder den Topf auf ein Bett aus feuchten Blähtonkugeln stellen. So bleibt die Luftfeuchtigkeit ausreichend hoch, ohne die Wurzeln zu vernässen. In besonders trockenen Innenräumen kann auch ein kleiner Luftbefeuchter wahre Wunder wirken.

Temperatur

Die tropische Pflanze bevorzugt eine milde, konstante Umgebung. Ideal wächst sie bei 18 bis 24 °C und verträgt keine Temperaturen unter 12 °C. Stellen Sie sie daher geschützt vor kalter Zugluft und starken Temperaturschwankungen auf. An einem hellen, gleichmäßigen Standort wächst sie kontinuierlich und behält ihr buntes Laub.

Rückschnitt

Damit ihre Wuchsform kompakt bleibt und sie nicht vergeilt, sollte die Iresine regelmäßig entspitzt werden. Dabei wird die Spitze junger Triebe entfernt, was die Verzweigung anregt und die Bildung neuer Triebe fördert. Entfernen Sie gelegentlich auch welke oder beschädigte Blätter, damit die Pflanze dekorativ bleibt. Zu Beginn des Frühlings ist ein stärkerer Rückschnitt möglich, wenn sie zu unordentlich gewachsen ist. Danach treibt sie kräftig wieder aus.

Düngen

Auch die Düngung spielt für die Gesundheit der Iresine eine wichtige Rolle. Während der Wachstumszeit, also vom Frühjahr bis zum Ende des Sommers, empfiehlt sich alle zwei Wochen Flüssigdünger für Grünpflanzen. Die regelmäßige Düngung stärkt die Pflanze und intensiviert die Farben ihres Laubs. Wächst sie im Herbst weiter, reicht eine monatliche Düngung aus. Im Winter sollten Sie nicht düngen, da die Pflanze dann eine Ruhephase einlegt.

Krankheiten und Parasiten

Im Haus ist die Iresine relativ robust. Wie viele Zierpflanzen kann sie jedoch unter bestimmten Umweltbedingungen oder dem Befall durch Parasiten leiden. Aufmerksame Beobachtung und die richtige Pflege helfen, die meisten dieser Probleme zu vermeiden.

Der größte Feind der Iresine ist zu viel Feuchtigkeit. Zu reichliches Gießen oder ein dauerhaft nasses Substrat begünstigen Pilzkrankheiten, insbesondere Wurzelfäule. Die Pflanze wirkt dann geschwächt, ihre Blätter werden gelb und fallen ab. Um dies zu vermeiden, sollte der Topf gut drainiert sein und die Pflanze maßvoll gegossen werden.

Unter den Parasiten kann die Iresine gelegentlich von Blattläusen, Weißen Fliegen (kleinen weißen Fliegen) oder auch Spinnmilben befallen werden. Blattläuse und Weiße Fliegen ernähren sich vom Pflanzensaft der Blätter. Dadurch wird die Pflanze insgesamt geschwächt, und es können klebrige oder verformte Blätter auftreten. Spinnmilben vermehren sich dagegen vor allem bei trockener Luft. Sie hinterlassen feine Gespinste und kleine gelbliche Flecken auf dem Laub.

Gegen diese Schädlinge gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine lauwarme Dusche für das Laub reicht bei einem leichten Befall oft aus. Bei stärkerem Befall kann eine Behandlung mit verdünnter Schmierseife oder Neemöl helfen. Außerdem empfiehlt es sich, die kranke Pflanze zu isolieren, damit sich die Parasiten nicht auf andere Zimmerpflanzen ausbreiten. Eine ausreichend feuchte Raumluft senkt zudem das Risiko eines Spinnmilbenbefalls deutlich.

Bei aufmerksamer Kontrolle und einigen vorbeugenden Maßnahmen bleibt die Iresine gesund und attraktiv, selbst in Innenräumen, deren Bedingungen weniger ideal sind als in ihrer ursprünglichen Heimat.

Parasiten der Iresine

Blattläuse, Weiße Fliegen und Spinnmilben

Iresine vermehren

Iresine zu vermehren, ist einfach und lohnend – ideal, um Ihre Jungpflanzen zu erneuern oder diese schöne Pflanze mit Ihren Lieben zu teilen. Am wirksamsten ist die Stecklingsvermehrung über Kopfstecklinge, die eine hohe Erfolgsquote bietet.

Wann Iresine vermehren?

Der ideale Zeitpunkt für die Stecklingsvermehrung liegt im Frühjahr und Sommer, wenn die Pflanze kräftig wächst. In dieser Zeit verfügt sie über genügend Energie, um schnell neue Wurzeln zu bilden. Herbst und Winter sollten Sie vermeiden, da das schwächere Licht die Bewurzelung deutlich verlangsamt.

Wie wird sie vermehrt?

Für die Stecklingsvermehrung von Iresine werden junge, kräftige Triebe verwendet. So gelingt die Vermehrung:

  • Schneiden Sie einen etwa zehn Zentimeter langen, gesunden Trieb ab, möglichst noch biegsam, aber gut entwickelt.
  • Entfernen Sie die Blätter am unteren Teil des Triebs, damit dort Platz für die Wurzelbildung entsteht.
  • Stellen Sie den Steckling entweder in ein Glas mit klarem Wasser oder direkt in einen kleinen Topf mit einem lockeren, feuchten Substrat aus Blumenerde für Aussaat, gemischt mit etwas Perlite oder Sand.
  • Wenn Sie die Bewurzelung im Wasser wählen, warten Sie, bis sich Wurzeln bilden – meist nach ein bis zwei Wochen. Pflanzen Sie den Steckling anschließend in seinen endgültigen Topf.
  • Achten Sie auf eine hohe Luftfeuchtigkeit: Sie können den Topf mit einem durchsichtigen Plastikbeutel abdecken, um ein Mini-Gewächshaus zu schaffen. Lüften Sie regelmäßig.

Bewurzelungshormone können die Wurzelbildung zwar beschleunigen, sind aber nicht erforderlich: Iresine bewurzelt normalerweise auch ohne zusätzliche Hilfe sehr gut.

Iresine-Stecklinge

Für die Stecklingsvermehrung von Iresine schneiden Sie einen Trieb direkt unterhalb eines Knotens ab, entfernen die unteren Blätter und stellen den Trieb anschließend in Wasser oder direkt in Substrat.

Iresine kombinieren: passende Pflanzen?

Iresine ist dank ihres flammenroten Laubs ein echter Star in Pflanzarrangements für Innenräume. Besonders gut harmoniert sie mit Pflanzen, deren Laub durch Farbe, Struktur oder Form einen starken Kontrast bildet.

Um ihre roten und purpurfarbenen Nuancen hervorzuheben, lässt sie sich mit Pflanzen mit dunkelgrünem Laub kombinieren, etwa mit Aufrechtem Schwertfarn (Nephrolepis exaltata) oder Philodendron. Dessen große grüne Blätter bilden einen eleganten Rahmen für die leuchtenden Farben. Auch mit Korbmarante und Pfeilwurz funktioniert der Kontrast sehr gut: Beide zeigen panaschierte, farbenfrohe Muster und haben ähnliche Ansprüche an Luftfeuchtigkeit und Wärme.

In einer eher tropischen Umgebung passt Iresine wunderbar zum Fittonie, deren kleine, nervige Blätter an die feinen Muster ihres eigenen Laubs erinnern. Auch die Buntnessel mit ihrem farbenfrohen Laub sorgt in der Nähe für eine dynamische, bunte Kombination. Für etwas mehr Ruhe bringen Grüner Heinrich oder Peperomie zarte Grüntöne und eine überhängende Wuchsform ein, die das Arrangement optisch ausgleicht.

Wer mit Formen spielen möchte, erzielt mit dekorativen Pflanzen wie Bogenhanf, Fiederaron und Drachenbaum einen spannenden Kontrast zwischen ihren vertikalen Linien und dem dichten, buschigen Wuchs der Iresine. In einer sanfteren, romantischen Gestaltung harmoniert sie schließlich mit Königs-Begonien, deren silbrig oder rosig schimmernde Blätter elegant mit ihrem purpurfarbenen Laub korrespondieren.

So kann Iresine zum Mittelpunkt einer gemischten Pflanzschale werden oder einfach eine klassischere Sammlung grüner Pflanzen beleben. Wichtig ist, Arten mit ähnlichen Ansprüchen an einen hellen Standort und regelmäßiges Gießen zusammenzustellen, damit sie dauerhaft gut miteinander auskommen.

Iresine kombinieren

Iresine, Fensterblatt, Korbmarante, Grüner Heinrich und Buntnessel

Nützliche Ressourcen

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Iresine herbstii