Kiefern pflanzen, Rückschnitt und Pflege
Inhaltsverzeichnis
Die Kiefer kurz erklärt
- Kiefern sind pflegeleichte Nadelgehölze mit malerischer Silhouette, etwa als Pinie oder Zwergform.
- Langsam wachsende Kiefern bieten vielfältige Wuchsformen, Farben und Strukturen. Sie passen zu blühenden Steingartenpflanzen, eignen sich für Töpfe und Bonsai.
- Kiefern sind an extreme Bedingungen wie Wind, Trockenheit, Kälte und pralle Sonne gewöhnt.
Das Wort unserer Expertin
Die Gattung Pinus (Familie der Kieferngewächse) zählt mit über 120 Arten zu den bedeutendsten unter den Nadelgehölzen, darunter wichtige Waldgehölze wie die Strand-Kiefer (Pinus pinaster), die Föhre (Pinus sylvestris) und die Schwarz-Kiefer (Pinus nigra). In Kalifornien stehen die ältesten Bäume der Welt: Die Pinus longaeva im Great Basin sind bis zu 5000 Jahre alt.
Gewöhnlich reserviert man Kiefern für sehr große Gärten, da sie im Alter an der Basis kahl werden und als isoliert gepflanzte Bäume viel Platz beanspruchen. Zudem haben die letzten schweren Stürme in Frankreich etliche Kiefern in Hausnähe entwurzelt. Daher wurden Besitzer dazu angehalten, diese majestätische, im Alter besonders eindrucksvolle Baumart – insbesondere die Pinie – zu fällen und ihre Pflanzung mit Vorsicht zu betrachten.
Heute gibt es zahlreiche kleinwüchsige Kiefern-Kultivare, die problemlos einen kleinen Garten, eine Steinanlage oder sogar einen großen Topf schmücken können. Ihre Silhouette lässt sich leicht bonsaiähnlich formen, und die kleinen Zweige vertragen einen regelmäßigen Rückschnitt. So können Sie unabhängig von Region und ländlichem oder städtischem Umfeld eine Kiefer besitzen. Dank ihrer feinen Nadeln sind diese Formen kompakt und elegant.
Kiefern haben einen sehr alten Ursprung: Sie erschienen bereits in der Kreidezeit vor den Blütenpflanzen, vor rund 130 Millionen Jahren. Noch heute gibt es über 120 Arten – ein Beleg für ihre große Anpassungsfähigkeit an unterschiedlichste ökologische Bedingungen.
Kiefernholz ist durch das schnelle Wachstum des Baums meist relativ weich und oft sehr harzreich. Es dient zur Herstellung von Bauholz und Zellstoff. Der größte Wald Frankreichs ist der Wald der Landes, der aus Strand-Kiefern (Pinus pinea) besteht. Er entstand durch die Entwässerung der Sümpfe, wodurch ein nährstoffarmer, sandiger und stark saurer Boden gewonnen wurde, der dieser Art dennoch zusagte.
Beschreibung und Botanik
Steckbrief
- Gebräuchlicher Name Kiefer
- Blüte April bis Juli
- Höhe 2 bis 60 m
- Exposition Sonne
- Art des Bodens jeder lockere, gut durchlässige Boden, auch kalkhaltiger
- Winterhärte gut bis ausgezeichnet (-15 °C und kälter)
Kiefern bilden eine Gattung von Nadelgehölzen, die sich leicht an ihren in Bündeln aus 2, 3, 5 (manchmal bis zu 8) angeordneten Nadeln am Ende eines Kurztriebs erkennen lassen. Manchmal steht die Nadel jedoch einzeln, wie bei der amerikanischen Ein-Nadel-Kiefer Pinus monophylla. Die Nadelbündel sind immer spiralförmig um den Zweig angeordnet und niemals gegenständig.
Kiefern bilden die komplexeste und vielfältigste Gattung unter den Nadelgehölzen. In Mexiko und Fernost werden weiterhin neue Arten entdeckt. Die Gattung ist in fast allen Regionen der Nordhalbkugel vertreten, außer in Nordafrika (mit Ausnahme des äußersten Nordens), und kommt in gemäßigten, arktischen, subtropischen und tropischen Klimazonen vor. Eine besonders hohe Artenvielfalt findet sich im mexikanischen Hochland, in Kalifornien und China. Die in Frankreich gepflanzten Arten sind jedoch meist einheimisch, etwa Wald-Kiefer, Schwarzkiefer mit ihren zahlreichen Unterarten (Korsische Kiefer, Salzmann-Kiefer und Österreichische Schwarzkiefer, die inzwischen in ganz Europa eingebürgert ist) oder See-Kiefer, die ausschließlich zur Holzgewinnung angebaut wird.
Kiefern mittlerer und großer Größe haben eine pyramidenförmige Wuchsform, solange der Baum noch nicht ausgewachsen ist. Der Leittrieb ist deutlich ausgeprägt und bildet in jeder Saison eine neue Stufe sternförmig um den Stamm angeordneter Zweige. So lässt sich das Alter eines jungen Baumes leicht bestimmen. Die Zweige enden in einer aufrechten Knospe, deren Größe, Farbe und Form (rund oder länglich) sowie das Vorhandensein von Harz je nach Art variieren.

Pinus sylvestris – botanische Illustration
Die Rinde von Kiefern ist oft besonders auffällig, etwa bei der Pinie mit ihrem Mosaik aus grauen, orangefarbenen und braunen Tönen, bei der Bunges-Kiefer (Pinus bungeana) mit ihrer khaki-beigen Tarnfärbung oder bei der Schwarzkiefer mit ihrer rissigen, silbrig-ockerfarbenen Rinde. Die Wald-Kiefer, die in Europa am häufigsten kultivierte Kiefer, ist an der zinnoberroten Rinde im Kronenbereich zu erkennen, die sich deutlich von den blaugrünen Nadeln abhebt. Die Bewurzelung ist oft recht oberflächlich. Deshalb kippt die Kiefer in durchnässtem Boden bei starken Böen leicht mit ihrem Wurzelstock um.
Die Nadeln sind immergrün, sodass der Baum nie vollständig kahl steht – außer bei starkem Befall durch Prozessionsspinnerraupen! Die älteren Nadeln fallen je nach Art jedoch nach 3 bis 10 Jahren ab und bilden eine Streu, die sich auf saurem Boden nur sehr langsam zersetzt. Länge und Dicke der Nadeln verleihen dem Baum ein mehr oder weniger zierliches Aussehen. Pinus griffithii und Pinus strobus tragen Bündel aus 5 langen, überhängenden, bläulichen Nadeln, die dem Baum eine geschmeidige, zarte Wuchsform verleihen.
Männliche Kätzchen und weibliche Zapfen blühen am selben Baum. Die an der Basis des Jahrestriebs gruppierten männlichen Kätzchen setzen im späten Frühjahr große Mengen Pollen frei und bedecken Regionen mit vielen Kiefern mit einer schwefelgelben Staubschicht. Die weiblichen Blüten oder „Zapfenanlagen“ sind 1 bis 2 cm lang, einzeln oder wirtelig nahe der Triebspitze angeordnet und eher unscheinbar. Die Befruchtung erfolgt etwa 13 Monate nach der Bestäubung.
Die als Zapfen, Kiefernzapfen oder Kiefernfrüchte bezeichneten Früchte tragen Samen, die meist geflügelt sind und zwischen spiralförmig angeordneten Schuppen liegen. Die Gruppe der „Weißkiefern“ (wie Pinus strobus) mit ihren in Fünferbündeln angeordneten Nadeln besitzt Zapfen mit nicht verholzenden Schuppen. Die „Schwarzkiefern“ dagegen haben 2 bis 4 Nadeln und verholzende Zapfenschuppen. Die Zapfen der Kiefern hängen oder stehen schräg. Schuppen werden als stachelspitzig bezeichnet, wenn sie einen Dorn tragen. Bei Pinus aristata kann es sich um eine lange Granne handeln. Form und Größe der Zapfen, das Vorhandensein von Harz und ihre Farbe sind wichtige Merkmale zur Unterscheidung der Kiefernarten. Ihre Reifung dauert meist 2 Jahre. Dann spreizen sich die Schuppen, damit die Samen herausfliegen können, und die Zapfen fallen mehr oder weniger schnell ab. Der Zapfen von Pinus coulteri kann über 2 kg wiegen und 40 cm hoch werden, während der Baum eine Höhe von 30 m erreicht. Vorsicht vor herabfallenden Zapfen!
Die Samen dienen Vögeln und zahlreichen Säugetieren wie Eichhörnchen als Nahrung. Die in der provenzalischen Küche geschätzten Pinienkerne sind die Samen der Pinie (Pinus pinea), die nach dem Pflücken oder Sammeln der Zapfen aus ihrer geflügelten Schale gelöst werden.

Kiefernnadeln / männliche Blüten / Zapfen oder Kiefernfrucht
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Pflanzung
Wo pflanzt man Kiefern?
An extreme Bedingungen gewöhnt, gedeihen Kiefern im Garten besonders gut. Die meisten vertragen Trockenheit gut, vor allem mediterrane Arten wie die Pinie (Pinus pinea), die Aleppo-Kiefer (Pinus halepensis) und die Korsische Schwarz-Kiefer (Pinus nigra subsp. laricio). Auch starke Fröste vertragen Arten wie die Wald-Kiefer, die Schwarz-Kiefer (Pinus nigra) und ihre Zwergform (Pinus mugo var. mughus). Sie wachsen in allen Böden, auch in armen und trockenen, fürchten jedoch meist Staunässe im Winter.
Einige Ausnahmen gibt es, etwa die Strobe, die keinen kalkreichen Boden verträgt, und die Himalaya-Kiefer (griffithii), die einen frischen, tiefgründigen Boden benötigt. An der Küste bildet die Monterey-Kiefer (Pinus radiata) sehr wirksame Windschutzpflanzungen, wie man sie häufig entlang der bretonischen Küste sieht. Diese kalifornische Kiefer aus der Monterey-Bucht mit ihrer recht massigen Silhouette schätzt besonders milde, feuchte Klimate und einen ausreichend frischen Boden. Entlang der Mittelmeerküste bevorzugen Sie die schlankere Aleppo-Kiefer mit ihren feinen graugrünen Nadeln und dem rissigen, silbergrauen Stamm, der an die Haut eines Elefanten erinnert. Die See-Kiefer schätzt die Bedingungen an der südlichen Atlantikküste: tiefgründige, frische, leicht saure Sandböden ebenso wie heiße Sommertemperaturen und milde Winter. Nach dem Anwachsen verträgt sie auch Trockenperioden.
Pflanzen Sie Kiefern möglichst in voller Sonne. Leichter Schatten wird im Süden Frankreichs jedoch vertragen. Die Winterhärte variiert je nach Art: Die südlichen Arten (Aleppo-Kiefer, Pinie, See-Kiefer) vertragen -12 bis -16 °C, während montane Arten wie Schwarz-Kiefer und Wald-Kiefer problemlos Temperaturen bis -35 °C aushalten.
Achten Sie auf ausreichend Abstand, da hochwachsende Kiefern im Gegensatz zu Steingarten-Kiefern recht schnell wachsen. Auf der Terrasse sollten Sie Zwergkoniferen nicht zu nah an einer hellen Wand aufstellen, da die reflektierte Sonne sie „verbrennen“ kann.
Wann pflanzen?
Pflanzen Sie möglichst im September/Oktober oder zu Beginn des Frühjahrs, besonders in etwas schweren Böden.
Wie pflanzen?
Diese Pflanze ist sehr pflegeleicht. Wählen Sie eine gut verzweigte, ausgewogen gewachsene Jungpflanze mit einem Leittrieb, wenn sie sich zu einem großen Baum entwickeln soll. Kleine Steingarten-Kiefern werden eher wegen ihrer knorrigen Wuchsform geschätzt, die an eine windgepeitschte Felsklippe erinnert.
- Wässern Sie den Wurzelballen vor dem Pflanzen gründlich, indem Sie den Topf in einen Eimer Wasser stellen, während Sie das Pflanzloch ausheben.
- Heben Sie ein tiefes Pflanzloch aus, das dreimal so breit wie der Wurzelballen ist, und lockern Sie den Boden ringsum mit den Zinken einer Grabegabel. Vermeiden Sie bei den meisten Kiefern schwere, im Winter feuchte Böden (Ausnahmen: Pinus cembra, Pinus coulteri).
- Geben Sie einige Handvoll Sand und Kies hinzu, um eine gute Drainage im Wurzelbereich sicherzustellen. In schwerem Boden pflanzen Sie auf einen Hügel oder in eine Steingartenanlage.
- Armen Boden verbessern Sie mit Mist oder gut verrottetem Kompost.
- Setzen Sie die Pflanze in das Pflanzloch und schlagen Sie dabei zwei oder drei Pfähle tief um den Wurzelballen ein.
- Füllen Sie das Pflanzloch mit Erde und treten Sie sie leicht fest.
- Binden Sie den Stamm mit weichen Bändern an den Pfählen fest.
- Formen Sie einen Gießrand und wässern Sie reichlich.

Koniferen im Topf: Picea abies ‚Nidiformis‘, Picea glauca (z. B. ‚December‘), Pinus nigra (z. B. ‚Pierrick Brégon‘)/ Koniferen im Steingarten (Pinus strobus ‚Nana‘ und ‚Radiata‘)
→ Gwenaëlle erklärt Ihnen in diesem Tutorial, wie Sie einen Moorbeetbaum pflanzen.
Rückschnitt und Pflege
- In den ersten Jahren und bei längerer Trockenheit reichlich gießen, besonders Kübelpflanzen.
- Wenn Sie das Wachstum beschleunigen möchten, können Sie im Frühjahr zu Beginn der Vegetationsperiode einen „Nadelbaumdünger“ geben.
- Schützen Sie junge, empfindliche Kiefern wie die See-Kiefer im Winter mit Wintervlies.
Rückschnitt der Kiefer
- Der Rückschnitt der Zwergkiefer im Steingarten ist sehr einfach, da er nicht nötig ist. Sie können sie jedoch in eine Wolkenform bringen.
- Bei kugelförmigen Formen können Sie die Triebe um ein Drittel kürzen, damit die Pflanze kompakter wächst.
- Bei großen Kiefern genügt es, die unteren Zweige schrittweise bis zum Stamm zurückzuschneiden, bis die ersten Leitäste erreicht sind. Entfernen Sie anschließend abgestorbenes Holz und dünne Zweige im Inneren der Krone, um die Hauptäste freizustellen und „Fenster“ zu schaffen, die die Windangriffsfläche verringern.
→ Ebenfalls lesenswert: unser Ratgeber: „Rückschnitt in Wolkenform oder Niwaki“
Wichtigste Kiefernschädlinge und -krankheiten
Kiefern sind nur selten krank, außer bei starkem Befall in den umliegenden Wäldern. Der wichtigste Schädling ist der Prozessionsspinner, der manchmal auch Zedern befällt und durch völligen Kahlfraß große Schäden verursachen kann. Er ist an großen, seidenen Nestern in der Verzweigung sowie an schwarzen, behaarten Raupenkolonnen zu erkennen. Diese Schmetterlingslarven ernähren sich von den Nadeln und stoßen bei der geringsten Gefahr brennende Haare aus. Das führt zu Haut-, Augen- und Bronchienreizungen und ist für empfindliche Menschen eine echte Plage. Bei Tieren kann es zu Zungennekrosen und Blindheit kommen. Die Raupen verlassen ihr Nest, um sich von den Nadeln zu ernähren, und ziehen anschließend in einer Reihe hinab, um eine weitere Kiefer zu befallen oder sich am Ende des Winters im Boden zu verpuppen.
→ Lesen Sie mehr zum Thema: „Kiefernprozessionsspinner: Gefahren und Bekämpfung“
Wenn Sie das Nest mit einer Leiter oder Astschere erreichen können, bedecken Sie zunächst Ihren Körper vollständig (Handschuhe, Schutzbrille …) und arbeiten Sie an einem windstillen, sehr kalten Tag. Schneiden Sie die Zweige mit den Nestern ab. Legen Sie sie anschließend einige Stunden in einen Eimer mit Wasser und Spülmittel. Vergraben Sie die Nester tief oder verbrennen Sie sie, nachdem sie getrocknet sind. Beim Verbrennen von Nestern mit noch lebenden Raupen besteht die Gefahr, dass große Mengen brennender Haare freigesetzt werden. Alternativ können Sie je nach Baumhöhe ein biologisches Mittel auf Basis von Bacillus thuringiensis anwenden, das in allen Larvenstadien wirksam ist.
Der Pfaffenhütchen ist eine Blattlaus, die an den Kiefertrieben Gallen in Form weißlicher Verdickungen bildet. Tragen Sie am Ende des Winters Mineralöl auf den Stamm auf. Der Kiefernrost verursacht rote Flecken auf Nadeln oder Trieben, die sich zu weißen Blasen entwickeln können, oder krümmt den Leittrieb. Bei jungen Bäumen wenden Sie zu Beginn des Sommers Bordeauxbrühe an. Der Triebwickler ist ebenfalls eine Raupe, die die Kiefertriebe verdreht. Schneiden Sie befallene Triebe im Frühjahr ab und verbrennen Sie sie.
Vermehrung
Kiefer: Aussaat üblich, Stecklingsvermehrung kaum möglich; Sorten meist gepfropft. Keimlinge früh verpflanzen. Fehlt der Symbiosepilz, verrottete Nadeln gleicher Art zugeben.
Verwendung und Kombinationen
Die Kiefer ist meist ein einstämmiger Baum, der als Solitär oder in Dreiergruppen gepflanzt eine gute Figur macht – am Rand der umgebenden Landschaft in einem naturnah gestalteten Garten.

Kiefer als Solitär / Pinus mugo ‚Mops‘ im Steingarten
Zwergformen kommen in einem großen Steingarten oder einem modernen Garten besonders gut zur Geltung, der von starken geometrischen Linien geprägt ist – rund um Pools oder gemauerte Elemente. Mehrere Zwergkoniferen mit kriechender Wuchsform (Juniperus horizontalis ‚Blue Chip‘), kugeliger Wuchsform (Picea abies ‚Little Gem‘) oder säulenförmigem Wuchs (Juniperus communis ‚Sentinel‘) lassen sich miteinander kombinieren. Die ausgeprägten dekorativen Qualitäten der Koniferen kommen in der Gestaltung eines modernen Gartens ganz natürlich zur Geltung. Hier zählen die Ästhetik von Formen, Silhouetten und Texturen mehr als ein Wechselspiel der Blüten. Diese lebendigen Pflanzen mit ihrer beruhigenden Beständigkeit geben einem Beet dauerhaft Struktur, säumen Wege und begrenzen die Terrasse. So können sie die markante Präsenz geschnittenen Buchsbaums oder der Stechpalme problemlos ersetzen. Entscheidend ist das Spiel mit Volumen und Farben.
Allerdings wirken Zwergkoniferen sehr präsent. Dies lässt sich mit leichten, anmutigen und eher „wilden“ Pflanzen wie Gräsern, Farnen und Storchschnabel ausgleichen. Setzen Sie auf Gelbtöne, um die dunklen Flächen der Kiefern mit Spanischem Ginster (Genista hispanica), Steinkraut (Alyssum saxatile), Wolfsmilch (Euphorbia epithymoides) oder Weichem Frauenmantel (Alchemilla mollis) mit seinem luftigen Erscheinungsbild aufzuhellen.

Eine Idee für eine winterliche Kombination: Pinus mugo ‚Ophir‘, Picea pungens (‚Jeddeloh‘, ‚Thuem‘ oder ‚Glauca Globosa‘), Hamamelis mollis ‚Pallida‘ und Erica x darleyensis ‚Silberschmelze‘
Setzen Sie auf kühne Kontraste, indem Sie Pinus mugo ‚Mops‘ mit Heide, Japanischen Azaleen – geschnitten oder ungeschnitten – oder farbenfrohen Bodendeckern wie Lysimachia nummularia ‘Aurea’, panaschiertem Kleinem Immergrün (Vinca minor ‘Variegata’) und Aegopodium podagraria ‘Variegata’ kombinieren.
Sie können Zwiebelpflanzen einsetzen, die im Frühjahr für Überraschungen sorgen, etwa Narzissen, Blausterne und Atlantische Hasenglöckchen. Pflegeleichte Stauden mit kompaktem, dekorativem Wuchs wie Wolfsmilch oder Silbriger Beifuß können das Bild ergänzen.
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