Sonnenbraut: Pflanzung, Kultur und Pflege
Inhaltsverzeichnis
Die Sonnenbraut in wenigen Worten
- Die Sonnenbraut mit ihrer strahlenden, sonnigen Ausstrahlung bietet im Sommer und Herbst eine lange, farbenprächtige Blüte
- Ihre ungewöhnlichen, gelben, orangefarbenen, roten und kupferfarbenen Blüten, die an Margeriten erinnern, blühen den ganzen Sommer hindurch bis in den Herbst, ohne Unterbrechung
- Sie ist ausgesprochen pflegeleicht, liebt sonnige Standorte und fruchtbare, ausreichend feuchte Böden
- Sie ist eine robuste, gut winterharte und kaum krankheitsanfällige Pflanze
- Zusammen mit der Aster ist sie die unverzichtbare Staude für den Herbst in ländlichen Gärten, englischen Mixed-Borders und Blumensträußen
Das Wort unserer Expertin
Mit seiner üppigen, eigenwilligen Blüte mit Margeriten-Charme ist Helenium, die Sonnenbraut, eine sommer- und herbstblühende Staude mit großen Blüten, die in keinem ländlichen oder etwas wild wirkenden Garten fehlen darf.
Mit seinen Blütenkörbchen mit besonders großer und gewölbter Mitte erwärmen die kupferrote Sonnenbraut ‘Moerheim Beauty’, ‘Ruby Tuesday’, die rosafarbene Sonnenbraut ‘Tie Dye’, die kanariengelbe Gewöhnliche Sonnenbraut, Helenium puberulum und Helenium bigelovii oder „Bigelows Sonnenbraut“ den Garten mit ihrer Symphonie flammender Farbtöne, teils bis in den Herbst hinein. Für jeden Gärtner gibt es eine Sonnenbraut!
Mit ihrer starken Präsenz setzt sie den Garten in Flammen und gestaltet wild wirkende, farbenprächtige Szenen! Ihre sonnenförmigen Blüten sind große Klassiker in Mixed Borders und sonnigen Beeten, denen sie Lebhaftigkeit und Fantasie verleihen.
Diese anspruchslose und winterharte Staude lässt sich in jedem Garten leicht kultivieren, an einem sonnigen Standort in frischem und gut durchlässigem Boden. Sie lässt sich leicht kombinieren, ist äußerst vielseitig und bildet innerhalb weniger Jahre schöne Horste mit außergewöhnlichem Blütenreichtum in warmen Farbtönen, die im Spätsommer und Frühherbst willkommen sind.
Entdecken Sie in unserer Helenium-Kollektion die Sorte, die in Ihrem Garten und Ihren Blumensträußen noch fehlt!

Beschreibung und Botanik
Steckbrief
- Familie Asteraceae
- Gebräuchlicher Name Sonnenbraut, Herbst-Chrysantheme
- Blüte von Juni bis in den Herbst
- Höhe 0,60 bis 1,50 m
- Exposition Sonne
- Art des Bodens Alle, gut durchlässig
- Winterhärte -15 °C bis -20 °C je nach Sorte
Helenium oder Sonnenbraut, manchmal auch „Herbst-Chrysantheme“ genannt, ist eine Staude aus der Familie der Korbblütler, wie ihre Verwandten, die Margerite und die Aster. Sie stammt aus den feuchten Wiesen, Sümpfen und den Ufern von Sumpfgebieten Nordamerikas.
Die Gattung Helenium umfasst etwa 40 Arten einjähriger, zweijähriger und mehrjähriger Sonnenbraut. Aus ihnen sind mehr als 70 interessante Hybriden und Kultivare mit unterschiedlicher Form, Höhe und Farbe hervorgegangen, wie ‚Moerheim Beauty‘, die beliebteste aller Sonnenbraut-Sorten, oder auch ‚Ruby Thuesday‘.
Die meisten Hybriden stammen von Helenium autumnale ab. In unseren Gärten findet man auch häufig Helenium hoopesii, helenium puberulum und Helenium bigelovii oder „Bigelows Sonnenbraut“.
Diese Staude besitzt eine aufrechte, horstbildende Wuchsform, die recht kompakt, aber etwas unordentlich wirkt und bei den stattlichsten Sorten leicht 1,50 m Höhe und 50 cm Breite erreichen kann.
Obwohl Helenium ein schnelles Wachstum zeigt, benötigt die Pflanze etwa zwei Jahre, um sich gut zu entwickeln. Danach wächst sie von Jahr zu Jahr weiter und bildet dichte, sehr blühfreudige Horste, die sogar wuchernd werden können. Ist sie gut eingewachsen, kann sie viele Jahre alt werden.
Aus einem grundständigen Horst aus rosettenförmig angeordneten Blättern treiben im Frühjahr große, schlanke, aber kräftige Stängel hervor, die in ihrem oberen Teil mehr oder weniger verzweigt sind. Sie sind außerordentlich standfest, widerstehen dem Wind und benötigen in der Regel keine Stütze.

Helenium autumnale – botanische Illustration
Helenium entwickelt ein kräftiges Wachstum, dessen besonderer Wert vor allem in seiner Fülle liegt. Das sommergrüne Laub ähnelt dem von Margeriten und Sonnenhüten. Die aufrechten Stängel sind mit 10 bis 30 cm langen, schmalen Blättern besetzt, die lanzettlich geformt und leicht gezähnt sind. Zum oberen Ende der Stängel hin werden sie kleiner und sind alternierend angeordnet. Sie sind mitunter sehr dick und variieren von kräftigem Grün bis zu Dunkelgrün oder Blaugrün.
Erobernd und strahlend sind die Blüten des Heleniums, eines nahen Verwandten der Sonnenblume, von ausgesprochen sonniger Schönheit. Die warmen Farbtöne dieser Blüte kündigen die Feuer des Herbstes an.
Man unterscheidet früh blühende Sonnenbraut-Sorten, die von Mai bis Juli blühen, und spät blühende oder „Herbst-Sonnenbraut“, deren Blütezeit sich von August bis zum Beginn des Winters erstreckt. Von Juni bis November tragen die Blütenstängel je nach Sorte große, lang haltbare Blütenkörbchen mit einem Durchmesser von 2 bis 10 cm, die an die Form von Margeriten, Sonnenhüten oder Igelköpfen erinnern.
Den ganzen Sommer über und bis zum Frost erblüht unermüdlich eine Vielzahl von Blüten, die manchmal zu doldenartigen Blütenständen aus drei bis acht Blüten am Ende der Stängel vereint sind.
Sie bestehen aus einem gut gewölbten, halbkugelförmigen Kegel in Schokoladenbraun, Altgold oder Bernstein, der mitunter stark hervortritt und ein kleines, rundes Polster bildet, das sich nach und nach mit gelben Staubblättern punktiert. Das Zentrum dieses Pompons wird von einem Kranz aus feinen Blütenblättern oder Zungenblüten umgeben, die manchmal stark eingerollt und in einer oder zwei Reihen angeordnet sind (Helenium ‚Double Trouble‘). Dicht aneinandergereiht, sind sie an ihrem Ende leicht in 3 bis 5 Zähne eingeschnitten und können sich nahezu waagerecht ausbreiten oder bei Reife, wie bei Helenium hoopesii, deutlich nach unten neigen.
Diese weit geöffneten Blütenkronen tragen leuchtende, besonders flammende Herbstfarben in allen warmen Nuancen: vom Ziegelrot von Helenium ‚Moerheim Beauty‘ über das Rubinrot von Helenium ‚Ruby Tuesday‘ bis zum leuchtenden Orange bis Kupfer von Helenium ‚Short’n ‚Sassy‘ oder zum Sonnengelb von Helenium ‚Kugelsonne‘. Einige mehrfarbige oder zweifarbige Blüten sind gelb, rot, orange und kupferfarben panaschiert.
Diese außergewöhnlich üppige Blüte, die 6 bis 10 Wochen anhält, ist farbenprächtig und bienenfreundlich und erstreckt sich über den ganzen Sommer: In den Beeten, in denen sich Bienen und Schmetterlinge tummeln, erneuern sich die Blüten ununterbrochen bis in den Herbst.

Die Blüten der Helenium sind bienenfreundlich.
Die frischen Blüten halten sich lange in der Vase und ergeben schöne, spritzige und feurige Sommersträuße.
Die sehr winterharte und deutlich über -15 °C frostverträgliche Sonnenbraut kann in allen Regionen kultiviert werden. Helenium ist niemals krank und lässt sich problemlos in der Sonne kultivieren, in jedem guten Gartenboden, der stets etwas feucht bleibt, auch wenn sie sich in einem humusreichen Boden üppiger zeigt. Sie ist eine robuste, standfeste Pflanze, die gelegentliche intensive Hitze und Trockenheit nicht scheut.
Sie bereichert naturnahe Beete, belebt Böschungen und verzaubert englische Mixed Borders. Einige Sorten eignen sich auch für die Kultur im Topf.

Von links nach rechts: Helenium autumnale ‚Mardis Gras‘, Helenium ‚Zimbelstern‘, Helenium ‚Baudirektor Linne‘, Helenium ‚Double Trouble‘, Helenium ‚Bandera‘.
Wichtigste Arten und Sorten
Die komplexen, warmen Farben und Höhen (von 0,60 bis 1,50 m) der Sonnenbräute bieten eine unendliche Vielfalt an warmen Farbtönen von Gelb über Kupferorange bis hin zu Rubinrot, und zahlreiche Kultivare sind inzwischen erhältlich, wie ‚Moerheim Beauty‘, die beliebteste aller Sonnenbräute, oder auch ‚Ruby Thuesday‘.
Man unterscheidet früh blühende Sonnenbräute, die den ganzen Sommer über blühen, und späte Sorten oder „Herbst-Chrysanthemen“, die im Sommer mit der Blüte beginnen und sich im Herbst voll entfalten.
Sonnenbraut Moerheim Beauty - Helenium
- Blütezeit Juli für Oktober
- Höhe bei Reife 90 cm
Sonnenbraut El Dorado - Helenium
- Blütezeit August für Oktober
- Höhe bei Reife 1 m
Sonnenbraut Ruby Tuesday - Helenium
- Blütezeit September für November
- Höhe bei Reife 55 cm
Sonnenbraut Sahin's Early Flowerer - Helenium
- Blütezeit August für Dezember.
- Höhe bei Reife 1 m
Sonnenbraut Baudirektor Linne - Helenium
- Blütezeit August für Oktober
- Höhe bei Reife 1,50 m
Sonnenbraut Dunkle Pracht - Helenium
- Blütezeit August für Oktober
- Höhe bei Reife 90 cm
Sonnenbraut Rubinzwerg - Helenium
- Blütezeit August für November
- Höhe bei Reife 80 cm
Sonnenbraut Mardi gras - Helenium
- Blütezeit August für Oktober
- Höhe bei Reife 60 cm
Sonnenbraut Tijuana Brass - Helenium
- Blütezeit August für Oktober
- Höhe bei Reife 1,50 m
Sonnenbraut Zimbelstern - Helenium automnale
- Blütezeit September für November
- Höhe bei Reife 1,20 m
Sonnenbraut Waltraut - Helenium
- Blütezeit August für Oktober
- Höhe bei Reife 80 cm
Sonnenbraut Pumilum Magnificum - Helenium automnale
- Blütezeit Juli für September
- Höhe bei Reife 80 cm
Sonnenbraut Loysder Wieck - Helenium
- Blütezeit August für Oktober
- Höhe bei Reife 90 cm
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Pflanzung
Wo sollte man die Sonnenbraut pflanzen?
Sehr leicht zu kultivieren und äußerst winterhart (bis unter -15 °C), wächst die Sonnenbraut in ganz Frankreich und gedeiht sogar sehr gut in Meeresnähe.
Ist sie an einem Standort gut eingewurzelt, der ihr gefällt, wächst sie Jahr für Jahr üppiger und kann sogar wuchern, bis sie ihre Nachbarn überwuchert. Sie kann sich spontan aussäen. Die Nähe zu anderen Pflanzen verträgt sie nicht besonders gut. Wählen Sie den Standort bei der Pflanzung daher sorgfältig aus: Geben Sie ihr ausreichend Platz!
Wählen Sie einen sonnigen, windgeschützten Standort, da der Wind die Stängel der größten Exemplare umbiegen kann.
Diese schöne Staude wächst in schweren, lehmigen und sumpfigen Böden und wird manchmal zur natürlichen Entwässerung eines zu feuchten Geländes eingesetzt. Sie verträgt zwar jede nicht zu trockene Bodenart, entfaltet sich aber in einem tiefgründigen, fruchtbaren Boden am besten. Der Boden sollte vor allem reich an organischer Substanz sein, damit die Pflanze üppig blühen kann. In nährstoffarmen Böden kommt sie zurecht, wird aber niemals üppig wachsen.
Sie bevorzugt einen gut drainierten Boden, der im Sommer frisch bleibt, vor allem in den ersten Jahren. Mit der Zeit verträgt sie vorübergehende Trockenheit besser. Winterliche Staunässe ist für sie tödlich: Sie braucht einen durchlässigen, gut drainierten Boden.
Vielseitig einsetzbar, fügt sie sich in jede Gartengestaltung ein und kann im Beet oder in der Rabatte verwendet werden. Die höchsten Sonnenbraut-Sorten (‚Kugelsonne‘) bilden im hinteren Bereich der Beete imposante, blühende Büsche. Sonnenbraut mit geringerem Wuchs verleihen den Beeträndern Leichtigkeit. Einige kompakt wachsende Sorten eignen sich auch für die Kultur im Topf.

Blüten der Sonnenbraut ‚Ruby Thuesday‘.
Wann sollte man die Sonnenbraut pflanzen?
Die Sonnenbraut wird idealerweise im Frühjahr im März oder April in kalten Regionen gepflanzt, in allen anderen Regionen im Herbst, im September oder Oktober, außerhalb von Frost- und Trockenperioden.
Wie pflanzt man Sonnenbraut?
Im Freiland
Halten Sie einen Abstand von 30 bis 40 cm zwischen den Pflanzen ein und pflanzen Sie mehrere Exemplare: Rechnen Sie mit 3–5 Anzuchttöpfen pro m². Aufgrund des kräftigen Wachstums dieser Staude reicht das aus, um im Beet eine beeindruckende Wirkung zu erzielen.
Die Sonnenbraut ist nährstoffhungrig, daher sollte der Boden gut verbessert werden: Arbeiten Sie reichlich gut verrotteten Kompost ein.
- Lockern Sie den Boden gründlich und entfernen Sie Unkrautwurzeln und Steine
- Pflanzen Sie sie in eine Mischung aus Blumenerde und einer großzügigen Menge gut verrotteten Komposts
- Mulchen Sie im Frühjahr mit einer Mulchschicht aus Kiefernrinde, damit der Boden im Sommer frisch bleibt – das garantiert eine verlängerte Blüte
- Gießen Sie nach der Pflanzung regelmäßig
- Schützen Sie im Frühjahr die jungen Triebe vor Schnecken
Kultur im Topf:
Noch mehr als im Freiland benötigt die Sonnenbraut viel Wasser. Wählen Sie eine kleinwüchsige Sorte.
- Pflanzen Sie sie in einen großen Pflanzkübel mit einer Mischung aus Blumenerde und Kompost, die stets feucht bleibt
- Bringen Sie am Boden des Topfes eine dicke Drainageschicht aus Kies oder Blähton an, damit überschüssiges Wasser gut abfließen kann
- Mulchen und gießen Sie sehr regelmäßig, ohne das Substrat jemals austrocknen zu lassen
- Düngen Sie während der Blütezeit regelmäßig mit einem organischen Dünger
Pflege von Sonnenbraut
Helenium ist eine anspruchslose Staude, sofern sie weder Licht noch Wasser im Sommer vermisst. Sobald sie gut eingewachsen ist, benötigt sie wenig Pflege, vorausgesetzt, der Boden ist durchlässig sowie ausreichend nährstoffreich und im Sommer frisch.
In den ersten Frühlingen und Sommern sollten Sie die Pflanze reichlich gießen. Bei Trockenheit täglich gießen, aber ohne sie zu überschwemmen.
Die Pflege der Sonnenbraut ist einfach:
- Schneiden Sie im Frühjahr vor dem Austrieb bei spät blühenden Sorten oder im Herbst nach der Blüte die trockenen Stängel mithilfe einer Gartenschere 15 cm über dem Boden zurück.
- Nutzen Sie die Gelegenheit, ein bis zwei Schaufeln Kompost am Fuß der Pflanze auszubringen: Denken Sie daran, dass Sonnenbraut fruchtbare Böden liebt.
- Mulchen Sie im Mai, um dem Wurzelbereich im Sommer ausreichend Bodenfeuchtigkeit zu sichern.
- Stützen Sie die höchsten Sorten bei Bedarf.
- Entfernen Sie im Sommer nach und nach die verblühten Blumen, um die Blütezeit zu verlängern.
Teilen Sie alle 3 bis 4 Jahre im Frühjahr oder Herbst die kräftigsten Wurzelstöcke, wenn die Pflanze Ermüdungserscheinungen zeigt, um ihr neue Kraft zu verleihen.

Hübscher Horst von Helenium ‚Moerheim Beauty‘.
Mögliche Krankheiten und Schädlinge
Kaum krankheitsanfällig, die Sonnenbraut hat nur wenige Feinde: Schnecken zu Beginn der Vegetationsperiode. Schützen Sie im Frühjahr ihre jungen Triebe vor dem Appetit von Nacktschnecken und Gehäuseschnecken. Entdecken Sie alle unsere Tipps in unserem Ratgeber: „Schnecken: 7 wirksame Methoden zur natürlichen Bekämpfung“
Gelegentlich kann sie von Mehltau und Blattflecken (Rost) befallen werden, vor allem, wenn sie zu schattig, an einem etwas beengten Standort oder in einem zu schweren und feuchten Boden gepflanzt wird. Zur Vorbeugung und Bekämpfung von Mehltau befolgen Sie unsere Tipps: „Mehltau oder die Weißfleckenkrankheit: Vorbeugung und Behandlung“
Vermehrung
Zur Vermehrung der Sonnenbraut ist die Teilung die am wenigsten aufwendige Methode. Wurzelstecklinge sind möglich, aber recht heikel. Die Aussaat ermöglicht die Anzucht einer großen Anzahl von Pflanzen. Wir empfehlen sie für botanische Arten, deren Blütenfarbe sortenecht bleibt.
Teilung
Die Teilung der Horste erfolgt nach 3 oder 4 Jahren, wenn die Pflanze gut eingewachsen ist. Teilen Sie spät blühende Sonnenbräute, die im Herbst blühen, im März und früh blühende Sonnenbräute, die im Sommer blühen, im Oktober.
- Stechen Sie mit einem scharfen Spaten einige Randstücke des Horstes ab, die mindestens eine Knospe und eine Wurzel besitzen
- Nutzen Sie die Gelegenheit, die Pflanze zu verjüngen, indem Sie nur die äußeren Teilstücke behalten und den zentralen Wurzelballen entsorgen
- Pflanzen Sie diese Teilstücke sofort im Garten in einen gut gelockerten, frischen Boden
Wie wird Sonnenbraut ausgesät?
Sonnenbraut ist eine Staude, die sich sehr leicht aus Samen kultivieren lässt. Die Aussaat erfolgt im Herbst oder im Mai direkt ins Freiland oder von Januar bis März in einer Aussaatschale mit gut ausgereiften, im Herbst geernteten Samen oder mit gekauften Samentütchen.
- Säen Sie in eine Mischung aus Blumenerde und Flusssand und bedecken Sie die Samen nur dünn
- Stellen Sie die Aussaatschale bei 15–20 °C unter ein warmes Frühbeetfenster
- Gießen Sie regelmäßig, ohne das Substrat zu durchnässen
- Rechnen Sie mit 2 bis 3 Wochen bis zur Keimung
- Wenn die Keimlinge zwei echte Blätter entwickelt haben, pikieren Sie sie in einzelne Anzuchttöpfe
- Pflanzen Sie sie im Herbst oder im folgenden Frühjahr ins Freiland, sobald die Keimlinge kräftig genug sind
- Die Pflanzen blühen bereits ab dem zweiten Jahr nach der Aussaat
→ Erfahren Sie mehr über die Vermehrung der Sonnenbraut in unserem Ratgeber!

Sonnenbraut im Garten kombinieren
Die Sonnenbraut ist besonders inspirierend, um einen naturnahen Garten oder eine Mixed Border im Stil von Cottagegärten mit anderen pflegeleichten Stauden mit aufrechter Wuchsform zu gestalten. Ihre originellen, sonnigen Blüten tauchen im Sommer und Herbst Beete und Rabatten in ein feuriges Licht.

Eine wunderschöne natürliche Szene: Achillea ‚Terracotta‘, Achillea ‚The Beacon‘, Achillea ‚Paprika‘, Helenium ‚Moerheim Beauty‘, Stipa tenuifolia, Allium sphaerocephalon.
Sie ist unverzichtbar, um im Hochsommer üppige, farbenfrohe Szenen mit wildem Charakter zu gestalten.
In Gruppen gepflanzt, statt isoliert, verleiht sie einem Beet mit ihrer ausgesprochen starken Farbwirkung Ausdruck – entweder als Kontrast, als Farbverlauf oder in einer monochromen Gestaltung.
Ihre intensiven Farben lassen sich ganz einfach mit den Komplementärfarben (Karmesinrot/Blau) von Astern und Salbei zu einer fröhlichen, unkonventionellen Kombination verbinden.
Für eine Mischung aus explosiven Farbtönen kombiniert man sie mit Igelkopf, Orientalischem Mohn, Sonnenhut, Margerite, Garbe, Duftnessel, Sonnenblume, Mädchenauge, Kugeldistel, mehrjähriger Chrysantheme oder Flammenblume.
Ihre etwas unordentliche Wuchsform bietet in einem üppigen Sommerbeet einen Formkontrast zu Pflanzen mit klarer definierten Konturen wie Dahlien, Fackellilien, Canna und Montbretien. Stauden mit leichter Wuchsform wie die Prachtkerze und das Großblütige Schleierkraut sowie Gräser wie Chinaschilf bringen als Gegenpol zur etwas steifen Wuchsform der Sonnenbraut Weichheit und Bewegung.
Am Beetrand machen Sonnenbräute mit geringer Höhe neben Salbei, Taglilie und Purpurglöckchen, die ihre warmen Farbtöne besonders schön zur Geltung bringen, eine hervorragende Figur.

Eine Kombinationsidee: Helenium ‚Windley‘, Miscanthus sinensis ‚Gracillimus‘ und Stachys officinalis.
Das graue oder blaugrüne Laub von Beifuß und Heiligenkraut, Funkien sowie Gräsern (Schaf-Schwingel) ist perfekt, um das Feuer zu bändigen.
Sie lässt sich auch mit einem Pfaffenhütchen oder einem Fächer-Ahorn mit prächtigem Herbstlaub kombinieren.
→ Weitere Kombinationsideen mit Sonnenbräuten finden Sie in unserem Ratgeber.
Nützliche Ressourcen
- Entdecken Sie die schönsten Sonnenbräute, darunter einige seltene und exklusive Sorten, in unserer Sonnenbraut-Kollektion
- Die Ratgeber von Virgnie: Sonnenbräute, die schönsten Sorten, 6 Ideen für die Kombination von Sonnenbräuten
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