10 Tipps für schöne Rosensträuße
Blumenstrauß: Ernte, Gestaltung und Pflege
Inhaltsverzeichnis
Rosen im Beet und auf der Terrasse: Tipps für duftende Sträuße. Alte, englische und Wildrosen bezaubern mit Farben von Weiß bis Rot.
Gesunde Rosen mit Knospen wählen
Wählen Sie kräftige, noch geschlossene Blüten mit gesundem Laub und Stiel. Rosen mit langen, stabilen Stielen halten sich in der Vase besonders gut, etwa Rose ‚Rouge Adam‘, Rose ‚Paris d’Yves Saint Laurent‘, Rose ‚Charles de Gaulle‘, die alte Rose ‚Paul Neyron‘ oder Rose ‚Iceberg‘ (‚Fée des neiges‘).
Das hindert Sie jedoch nicht daran, alte oder wild wirkende Rosen für Ihre Sträuße zu verwenden – besonders, wenn Sie in Ihrem Zuhause eine ländliche Atmosphäre schaffen möchten.

Links: Rose ‚Rouge Adam‘; rechts: Rose ‚Charles De Gaulle‘ (Foto: Wikimedia)
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Rosen schneiden: Wann und wie?
Pflücken Sie Rosen und Blumen am besten zu den kühlsten Tageszeiten, also morgens oder abends.
Schneiden Sie die Stiele mit einer desinfizierten, gut geschärften Gartenschere sauber und glatt ab. Achten Sie darauf, den Stiel nicht zu quetschen.
Stellen Sie Schnittblumen schnell in frisches Wasser, damit sie lange halten.

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Rosen: die besten Sorten und wie Sie sie kultivierenRosen mit lang haltbaren Blumen kombinieren
Wählen Sie Blumen mit mindestens derselben Haltbarkeit in der Vase wie Rosen – durchschnittlich 1 Woche. Dazu gehören etwa Schmuckkörbchen, Rittersporn, Gartenwicke, Braut, Margerite, Nelke und Hahnenfuß.
Sie können sie mit anderen Blumen oder verschiedenen Rosensorten kombinieren und so unterschiedliche Formen schaffen, etwa die Romantik Englischer Rosen mit der geschwungenen Eleganz von Teehybriden verbinden.

Oben: Schmuckkörbchen und Rittersporn; unten: Margeriten und Hahnenfuß
Für einen klassischen oder dekorativen Strauß
Für einen klassischen Strauß kombinieren Sie rote Rosen mit kleinen, zarten weißen Blüten wie dem Großblütigen Schleierkraut oder dem Steppenschleier.
Für eine besonders dekorative Wirkung ergänzen Sie den Rosenstrauß mit elegant geformtem Blattwerk, etwa Zweigen des Eukalyptus oder den glänzenden, glatten Blättern der Gewöhnlichen Schusterpalme, die Sie bei Bedarf umlegen können, wenn sie zu lang sind, um die Rosen mit einem grünen Rahmen zu umgeben.
Für eine verspielte Note können Sie als Blattwerk Farne oder Panicum verwenden, leicht wie ein Ziergras, oder Zweige mit dekorativen Früchten wie Hartheu, das mit seinen roten Beeren bezaubert.
Für eine noch spektakulärere Wirkung kombinieren Sie Rosen mit sehr dekorativen Blüten wie Aronstab oder mit vertikal wachsenden Blüten wie Lilien und Gladiolen.

Für einen Strauß im Landhausstil
Rosen wirken elegant mit luftigen Wildblumen wie Schmuckkörbchen, Nelke und Rittersporn. Lockern Sie den Strauß mit Prachtkerze, Korianderblüten, Himbeerlaub oder Gewöhnlichem Efeu auf.
Für üppige Blüten sorgen Hortensie, Päonie und Lisianthus.

Für einen farbenfrohen Strauß
Für einfarbige Sträuße wählen Sie Rosen in derselben Farbe und ergänzen sie mit Blättern oder grünen Blüten. Als Rosenfan können Sie auch einen runden Strauß aus Rosen Ihrer Lieblingsfarbe binden und die Blüten dicht an dicht setzen.
Sie können auch mit zwei oder drei Farben spielen. Kombinieren Sie Rosen mit Blüten in ähnlichen Farbtönen, entsteht ein feiner Strauß mit sanften Nuancen, etwa mit Verläufen von Rosa zu Weiß oder von Mauve zu Rosa.
Mit Komplementärfarben setzen Sie auf Kontraste und erhalten einen leuchtenden Strauß, zum Beispiel in Violett und Gelb oder Rot und Grün.

Für langlebige Blumensträuße: Rosen richtig vorbereiten
- Entfernen Sie die unteren Blätter von zwei Dritteln des Stiels, ohne ihn zu beschädigen. So tauchen sie nicht ins Vasenwasser und schimmeln nicht.
- Entfernen Sie auch die Dornen, damit Sie sich nicht an den Fingern verletzen. Fahren Sie dazu vorsichtig mit der Klinge eines Cuttermessers oder eines scharfen, desinfizierten Messers über den Stiel.
- Schneiden Sie das Stielende mit einer scharfen, desinfizierten Gartenschere schräg an.

Vasenwasser und Blumenstrauß richtig pflegen
- Verwenden Sie eine saubere Vase. Bei Bedarf können Sie sie mit etwas Bleichmittel reinigen.
- Wechseln Sie das Wasser täglich oder alle zwei Tage.
- Reinigen Sie die Vase bei jedem Wasserwechsel, um Fäulnis vorzubeugen.
- Geben Sie spezielles Nährpulver für Schnittblumen ins Wasser. Das kann die Haltbarkeit Ihres Straußes verlängern. Falls Sie keines haben, können Sie auch einen Teelöffel Zucker oder Natron ins Wasser geben.
- Entfernen Sie welke Blüten, um die Zersetzung zu verlangsamen.
- Kürzen Sie die Stiele leicht und stets schräg mit einer sauberen Gartenschere.
Blumenstrauß richtig platzieren
Kühl und schattig aufstellen. Nicht neben Obst. Äpfel und Bananen setzen Ethylen frei: Schnittblumen welken schneller.
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