5 späte Birnensorten
Auswahl an Birnbäumen mit spätreifenden, lange lagerfähigen Früchten
Inhaltsverzeichnis
Birnbäume (Pyrus communis): 5 späte Sorten für die Ernte von Oktober bis Dezember. Ideal für Regionen mit Winterfrösten und lange lagerfähig.
Birnbaum 'Conférence': eine der beliebtesten Birnensorten
Die Birnensorte ‘Conférence’ zählt zu den bekanntesten. Die typische Flaschen- oder Tropfenform zeigt eine grüne, braun marmorierte Schale. Die großen Früchte erreichen 6 bis 7 cm Durchmesser. Das cremeweiße Fruchtfleisch ist saftig, in der Mitte fester und körniger. Es schmeckt wenig säuerlich, aber süß und sehr erfrischend. ‘Conférence’ liefert perfekte Tafelbirnen, die sich an einem kühlen, luftigen Ort etwa bis Januar lagern lassen. Sie eignen sich natürlich auch für Kuchen, Kompott und Desserts.
Die Blüte erscheint spät im April und zeigt unzählige kleine, weißrosa Blüten. Die Früchte reifen anschließend zwischen Oktober und November.
Der winterharte, wenig krankheitsanfällige Birnbaum eignet sich für viele Regionen Frankreichs, auch für feuchte Lagen und Gebiete mit starken Frösten.
Wie die meisten Birnbäume benötigt er zur Bestäubung mindestens eine weitere Sorte, die zur selben Zeit blüht.
Wählen Sie einen sonnigen, vor vorherrschenden Winden geschützten Standort mit ausreichend frischem (feuchtem) Boden. Vermeiden Sie dagegen stark kalkhaltige, durchlässige Böden.

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Birnbaum: pflanzen, Rückschnitt, PflegeBirnbaum 'Doyenné d'hiver': große, runde Früchte, lange haltbar
Der Birnbaum ‘Doyenné d’hiver’ ist auch unter dem Namen ‘Bergamote de Pentecôte’ bekannt. Es handelt sich um eine alte, ursprünglich aus Belgien stammende Sorte, die hervorragende Lagerbirnen hervorbringt.
Die großen, bauchigen Früchte erreichen einen Durchmesser von fast 10 cm und eine Länge von 11 cm. Zunächst grün, nehmen sie je nach Sonneneinstrahlung gelbe oder rote Nuancen an. Das Fruchtfleisch ist schmelzend, leicht saftig und in der Mitte etwas körnig. Der Geschmack ist besonders süß und leicht säuerlich. Diese Birnen werden einfach mit dem Messer geschnitten, können aber auch für süße oder herzhafte Rezepte verwendet werden.
Neben dem angenehmen Geschmack der Früchte ist auch ihre lange Lagerfähigkeit sehr geschätzt. Die Blüte setzt zunächst im April ein. Die Birnen werden anschließend zwischen November und Dezember geerntet und erreichen im Januar ihre volle Reife. Unter guten Lagerbedingungen halten sie den ganzen Winter (daher wohl auch ihr Name!) und sogar bis zum Beginn des Frühjahrs.
Obwohl der Birnbaum als teilweise selbstfruchtbar gilt, verbessern eine weitere Birnensorte in der Nähe die Bestäubung und den Fruchtertrag.
Der winterharte und kräftige Baum kann jedoch anfällig für Schorf sein. Sein Anbau empfiehlt sich daher eher für Regionen, die nicht zu feucht sind.

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Birnbaum 'Sœur Grégoire': späte Früchte zum Sofortgenuss oder Lagern
‘Sœur Grégoire’ ist eine alte, spät reifende Birnensorte. Sie trägt große, längliche Birnen mit 9 cm Durchmesser, die höckerig und bauchig sind. Ihre zunächst grüne Schale nimmt mit der Zeit schöne gelbe, rosa nuancierte Töne an. Das Fruchtfleisch ist schmelzend und saftig. Diese köstliche Birne bietet ein ausgewogenes Verhältnis von Süße und Säure. Zudem enthält sie kaum Kerne. Die Birne ‘Sœur Grégoire’ kann frisch, roh oder gekocht verzehrt werden. In der Küche passt sie sowohl zu herzhaften als auch zu süßen Gerichten.
Dieser Birnbaum blüht im April. Die Ernte erfolgt im November, die Früchte lassen sich unter geeigneten Bedingungen bis Januar lagern.
Die Sorte ist von Natur aus winterhart, relativ schorfresistent und sehr ertragreich. Sie ist teilweise selbstfruchtbar und trägt mehr Früchte, wenn ein anderer Kultivar in der Nähe wächst.
Pflanzen Sie ihn an einen sonnigen, warmen Standort, besonders nördlich der Loire, in einen tiefgründigen, humusreichen, nicht zu trockenen und kalkfreien Boden.

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Birnbaum: beste SortenBirnbaum 'Curé': große Birnen bis Dezember ernten
Der Birnbaum ‘Curé’ oder Pfarrerbirne wird auch für seine späten Früchte geschätzt. Die Blüten erscheinen im April und machen anschließend schönen Birnen Platz, die zwischen Ende Oktober und Dezember geerntet werden. Zunächst grün, färben sie sich bei erreichter Reife gelblich und grau-braun punktiert. Zu beachten ist, dass die Birnen oft etwa 15 Tage vor ihrer Reife geerntet werden, da sie nach dem Pflücken weiterreifen. Die Pfarrerbirnen sind etwa bis Januar lagerfähig.
Diese großkalibrigen Birnen können bis zu 12 cm lang und 8 cm breit werden. Sie haben die klassische längliche Fruchtform, sind in der Mitte bauchig und an der Basis schmaler. Die Schale ist recht dick und rau und schützt ein zart schmelzendes, saftiges Fruchtfleisch. Geschmacklich ist die Frucht süß, leicht säuerlich und etwas herb. Sie wird eher gekocht verzehrt oder roh bei voller Reife.
Dieser Birnbaum besitzt dieselben Vorzüge wie andere alte Sorten: Er ist winterhart, kräftig wachsend, ertragreich und schorfresistent. Er kann daher in den meisten Regionen Frankreichs, auch in Höhenlagen, kultiviert werden – stets in der Nähe einer anderen Sorte, die seinen Ertrag steigert.

Birnbaum 'Figue d'Alençon': Lagersorte, Normandie
Der Birnbaum ‚Figue d’Alençon‘ bildet hübsche, zunächst grüne Früchte, die bei längerer Sonneneinstrahlung gelbe und rote Nuancen annehmen. Die etwa 7 cm großen Birnen aus der Normandie haben eine Feigenform, der sie ihren Namen verdanken. Ihre Haut ist eher dick und rau, das Fruchtfleisch dagegen schmelzend und saftig. Süß und säuerlich schmecken sie vollreif hervorragend als Tafelbirne. Früher geerntet sind sie etwas herber und werden besser gekocht vielseitig in der Küche verwendet.
Seine späte Blüte erfolgt im Frühling, im April. Die Ernte erstreckt sich von November bis Dezember. Die Birnen halten sich sehr gut bis Februar, ja sogar bis März, sodass man den ganzen Winter Freude an ihnen hat.
‚Figue d’Alençon‘ gedeiht dank ihrer Winterhärte und natürlichen Widerstandsfähigkeit in fast allen unseren Regionen an einem sonnigen Standort.

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