5 Sträucher mit rosa Laub

5 Sträucher mit rosa Laub

Besondere Pflanzen für Beet und Topf

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 11. Januar 2026  durch Marion 7 min.

Rosa im Garten: 5 Sträucher mit rosa Blättern. Selten und originell: Sie wirken auch ohne Blüten und passen zu fast jedem Stil.

Schwierigkeit

Salix integra 'Flamingo': rosa panaschierte Blätter

Diese Harlekinweide ‘Flamingo’ lässt bei ihrer vorherrschenden Farbe kaum Fragen offen: Rosa! Dieser Strauch besitzt zahlreiche dekorative Vorzüge. Zunächst ist sein originelles Laub panaschiert und verbindet eine rosafarbene Grundtönung mit grünen und weißen Nuancen. Auch die jungen Zweige sind rot und verleihen der Pflanze selbst im Winter, wenn die Blätter gefallen sind, dekorativen Wert.

Die biegsame, anmutige Silhouette bildet im Wind eine schöne Kugel, die in alle Richtungen höchstens 1,50 m misst. Dank dieser kompakten Größe lässt sie sich überall integrieren: natürlich im Garten, aber auch im Topf auf Terrasse oder Balkon. Im Beet bilden ihre Farben einen schönen Kontrast zum immergrünen, glänzenden Laub von Kamelien.

Die winterharte, schnell wachsende und pflegeleichte Harlekinweide benötigt vor allem einen nährstoffreichen, stets frischen bis feuchten Boden. Pflanzen Sie sie in warmen Regionen an einen sonnigen oder licht halbschattigen Standort.

Mehr erfahren: Weide, Salix: pflanzen, schneiden und pflegen

Harlekinweide

Sibirische Fiederspiere 'Pink Hopi': buntes Laub in Rosa im Frühling

‚Pink Hopi‘ ist eine Zwergsorte, die deutlich weniger ausbreitungsfreudig ist als die Sibirische Fiederspiere (Sorbaria sorbifolia). Sie wird nur 1,60 Meter hoch und 1 Meter breit und bildet weniger Ausläufer. Ihr Laub ist jedoch ebenso attraktiv: Im Frühjahr und fast drei Monate lang erfreut uns diese Fiederspiere mit einem besonders farbenfrohen Schauspiel. Die jungen Triebe sind zunächst rosapurpur. Danach zeigen die Blätter ein von Rosa durchzogenes Chartreusegrün, akzentuiert von Creme, Bronze und Purpurrot. Sie sind gefiedert und leicht gezähnt und erinnern an hübsche Farnwedel. Im Herbst färbt sich das Laub purpur, bevor es abfällt und so regelmäßig ein neues Schauspiel bietet.

Im Sommer erscheinen weiße, flaumig wirkende Rispen, die für Leichtigkeit und Helligkeit sorgen.

Diese winterharte, robuste und pflegeleichte Fiederspiere gedeiht in einem ausreichend nährstoffreichen, frischen bis feuchten Boden. Nur Trockenheit und pralle Sonne mag sie nicht. Der Strauch macht sich hervorragend am Rand von Gewässern, in Gesellschaft feuchtigkeitsliebender Stauden wie Astilbe und Geißbart.

Entdecken Sie auch den Kultivar ‚Sem‘ mit einer dezenteren rosapurpurfarbenen Färbung.

sorbaria

Thunbergs Berberitze 'Harlequin': Wandelndes Blattfarbenspiel

‘Harlequin’ ist eine Berberitze, an der man sich kaum sattsehen kann. Ihr sich ständig wandelndes Blattwerk ändert im Laufe der Wochen ständig seine Farben. Die jungen Triebe sind zunächst rosapurpur. Im Frühjahr färben sich die Blätter purpurrot und sind großzügig mit rosa und silberweißen Sprenkeln übersät. Im Sommer wird das Laub noch rötlicher, bevor es sich im Herbst leuchtend rot zeigt. Bei wenig starkem Frost kann das Blattwerk immergrün bleiben.

Die bienenfreundliche Blüte im Frühjahr ist jedoch eher unauffällig. Sie besteht aus kleinen gelborangen Blüten. Im Spätsommer folgen dekorative rote Früchte, die während eines Teils der kalten Jahreszeit erhalten bleiben.

Diese Thunbergs Berberitze wächst kompakt, dicht und buschig und erreicht eine kleine Silhouette von etwa 1,20 m in alle Richtungen. Sie eignet sich problemlos für Terrasse oder Balkon, ist aber auch ideal für niedrige dornige Hecken, zum Beispiel mit Stechginster oder Zierquitten.

Winterhart und tolerant gegenüber dem Boden ist diese pflegeleichte Pflanze mit rosa Blattwerk an sonnigen bis halbschattigen Standorten bestens aufgehoben.

Entdecken Sie auch die Kultivare ‘Rosy Rocket’ mit rot, rosa und weiß gesprenkelten Blättern sowie ‘Rosy Glow’ mit purpurrotem Blattwerk, das sich hellrosa färbt.

Weitere Informationen: Berberitze: Pflanzen, Rückschnitt und Pflege

Sträucher mit rosa Blattwerk

Berg-Ahorn ‘Brilliantissimum’: zartes, ungewöhnliches Garnelenrosa-Laub

Der Berg-Ahorn ‚Brilliantissimum‘ ist ebenso elegant wie außergewöhnlich. Sein Laub besteht aus den für die Gattung typischen handförmigen Blättern, die stark nervig, in spitze, gezähnte Lappen geteilt sind. Im Frühjahr zeigen sie eine ungewöhnliche lachsrosa Färbung, die dem Strauch seinen Beinamen „Garnelenbaum“ eingebracht hat. Die Farbe verändert sich im Laufe der Saison: Im Sommer wird das Laub grün, bevor es sich im Herbst in leuchtende Goldgelbtöne färbt.

Die Blüte im mittleren Frühjahr ist eher unauffällig und überlässt dem bereits sehr dekorativen Laub die Hauptrolle. Sie besteht aus kleinen Trauben gelber Blüten, die bestäubende Insekten anlocken. Bei älteren Exemplaren folgt anschließend der Fruchtansatz mit geflügelten Spaltfrüchten, deren Früchte beim Herabfallen an Hubschrauberpropeller erinnern.

Dieser langsam wachsende Strauch oder kleine Baum erreicht bei voller Reife eine Höhe von 7 Metern und eine Breite von 5 Metern. Seine Wuchsform ist eher pyramidenförmig.

Winterhart, windfest und pflegeleicht, ist diese Art sehr langlebig. Sie verträgt lediglich keine zu heißen Standorte und keine Trockenheit. Sie gedeiht in frischem, eher kalkhaltigem Boden an einem halbschattigen Standort. In den kühleren Regionen unseres Landes kommt dieser Ahorn mit rosafarbenem Laub als Solitär besonders schön zur Geltung. In der Nähe eines sommerblühenden Beets sorgt sein Laub bereits im Frühjahr und später erneut im Herbst für einen dekorativen Effekt.

Entdecken Sie auch den Acer conspicuum ‚Red Flamingo‘, auch Strauchahorn genannt, der mit seinen grün-rosa-weiß gesprenkelten Blättern ebenso schön und außergewöhnlich ist.

Mehr erfahren: Ahorn: Pflanzen, Rückschnitt und Pflege

Ahorn

Alchornea davidii: Buntes Laub von Frühling bis Herbst

Alchornea davidii ist ein erstaunlicher sommergrüner Strauch aus China, der mit der Wolfsmilch verwandt ist. Sein Laub macht seinen gesamten Zierwert aus. Beim Austrieb im Frühjahr sind die neuen Triebe zunächst fuchsiarosa. Die jungen Blätter färben sich anschließend rosa und nehmen, sobald sie herzförmig entfaltet sind, gelblich lachsfarbene Nuancen an, bevor sie sich im Sommer grün färben. Im Herbst beschert uns das Laub ebenfalls eine prachtvolle Flammenfärbung – ein interessanter, fast das ganze Jahr über wechselnder Strauch. Die Farbtöne variieren je nach Standort und Klima. Für seine Qualitäten wurde Alchornea davidii 2017 beim Pflanzenfest von Saint-Jean-de-Beauregard ausgezeichnet.

Dieser Strauch hat eine wenig verzweigte, aufrechte und recht steife Wuchsform. In unseren Regionen erreicht er eine Höhe von 2 m und eine Breite von 1 m. Er kann daher sowohl im Freiland als auch in einem ausreichend tiefen Topf kultiviert werden.

Geben Sie ihm einen halbschattigen Standort in einem nährstoffreichen, drainierenden und frisch bleibenden Boden. Kalk verträgt er. Nördlich der Loire bevorzugt er einen sonnigen, in wärmeren Regionen einen halbschattigen Standort. Trotz seiner subtropischen Herkunft übersteht der Strauch Fröste bis -20 °C und treibt aus dem Wurzelstock wieder aus.

Für eine klare Gestaltung kombinieren Sie ihn mit Sträuchern, die im Frühjahr weiß blühen, etwa einer Abelie (Abelia mosanensis ‘Sweet Emotion’ oder ‘Monia’), einer Apfelbeere oder einer Felsenbirne.

alchornea

Weitere Sträucher mit rosa Blättern

Wenn Sie Lust auf rosa Laub bekommen, entdecken Sie auch weitere Sträucher oder kleine Bäume.

  1. Die Cordyline australis ‘Cherry Sensation’ (2 Meter hoch und 1,50 Meter breit) erinnert mit ihrem Wuchs an eine kleine Palme. Sie bildet rosafarbene bis kirschrote, bronzefarben und grün gestreifte, panaschierte Bandblätter. Eine Sorte, die in milden Regionen im Freiland und in Regionen mit Frösten > -7 °C im Topf kultiviert wird.
  2. Auch die exotischen Phormium oder Neuseelandflachs begeistern bei einigen Sorten mit rosafarbenem, buntem Laub. So etwa ’Jester’ mit rosafarbenen bis roten, bronze- und hellgrün getönten Blättern. ‘Rainbow Sunrise’ zeigt in der Mitte rosa Laub, das von olivgrünen bis bronzefarbenen Rändern eingefasst wird. ‘Margaret Jones’ trägt dagegen Bänder in Rosa- und Brauntönen. ‘Pink Panther’ besitzt rosafarbenes, bronze-, braun- und rot berandetes Laub. Diese Phormium können in milden Regionen (Fröste von ≤ -7 °C bis -10 °C) im Freiland kultiviert werden, gedeihen in anderen Regionen aber selbstverständlich auch prächtig im Topf.
  3. Der Chinesische Surenbaum oder Toona sinensis ‘Flamingo’ (10 Meter hoch und 1,50 Meter breit) ist ein kleiner Säulenbaum, der in unseren Gärten mehr Platz verdient hätte. Er bildet im Frühjahr lange, gefiederte Blätter in wunderschönem kräftigem Rosa, die sich im Laufe der Zeit verändern. Das Laub nimmt eine cremefarbene und im Sommer eine glänzend grüne Färbung an. Im Herbst schmückt es sich mit goldenen und kupferfarbenen Nuancen. Der Chinesische Surenbaum bevorzugt einen hellen Standort mit nährstoffreichem, frisch bleibendem Boden.
  4. Die Photinia fraseri ‘Pink Marble’ (3 Meter hoch und 2 Meter breit) bildet wie ihre Artgenossen schöne, bunt gefärbte Blätter. Das junge Laub ist purpurfarben und rosa marmoriert, bevor es grün-weiß panaschiert wird. Sie gehört zu den wenigen immergrünen Sträuchern mit rosafarbenen Akzenten im Laub.
Rosa Laub

Toona sinensis ‚Flamingo‘, Photinia fraseri ‘Pink Marble’, Phormium ‚Rainbow Sunrise‘, Phormium ‚Jester‘

Kommentare

Dieses Formular ist durch reCAPTCHA geschützt – es gelten die Datenschutzbestimmungen und die Nutzungsbedingungen.