8 beste Begleitpflanzen für Salat
für besseres Wachstum und zum Schutz vor Schädlingen
Inhaltsverzeichnis
Salat im Gemüsegarten: 8 gute Begleitpflanzen für mehr Wachstum und Schutz vor Schädlingen
Radieschen: Schnellwachsende Beschützer
Mit ihrer geringen Größe brauchen Radieschen wenig Platz im Gemüsebeet und füllen die Lücken zwischen den Salaten. Ihr schnelles Wachstum ermöglicht eine frühe Ernte vor dem Kopfsalat. Auch ihre Blätter locken Schädlinge wie Erdflöhe an, die sie den Salatblättern vorziehen. So bleiben die zarten Blätter des Kopfsalats verschont.
Die Wurzeln der Radieschen dringen tief in den Boden ein, lockern ihn und verbessern die Wasserinfiltration. Davon profitieren Salate, die einen gut durchlässigen Boden bevorzugen. Außerdem haben Radieschen und Salat leicht unterschiedliche Ansprüche an Wasser und Nährstoffe, was die Konkurrenz zwischen den beiden Gemüsen verringert. Eine gute Nachbarschaft!

Salat und Radieschen
Erdbeeren: nützliche Nachbarn
Erdbeerpflanzen bedecken mit ihrem kriechenden Wuchs den Boden rund um Salate und nutzen den Platz optimal. Der belaubte Bewuchs hält zudem die Feuchtigkeit im Boden, was Salate besonders schätzen. Außerdem stellen Schnecken und Nacktschnecken zusätzliche Hindernisse dar, um die zarten Kopfsalate zu erreichen. Der Zugang wird dadurch erschwert, und die Blätter der Erdbeerpflanzen bieten bestimmten Käferarten einen natürlichen Unterschlupf … die sich von eben diesen Weichtieren ernähren.
Die Blüten der Erdbeerpflanzen locken auch natürliche Feinde der Blattläuse an, etwa Marienkäfer, Schwebfliegen und Florfliegen, die sich von ihnen ernähren und so unsere wertvollen Salate schützen.
Außerdem haben Erdbeeren und Salate unterschiedliche Nährstoffbedürfnisse, was die Konkurrenz begrenzt.

Salat und Erdbeerpflanzen
Erbsen: Stickstofflieferanten
Erbsen können dank einer Symbiose mit Bakterien in ihren Wurzeln Luftstickstoff binden. Dieser Prozess reichert den Boden mit Stickstoff an, einem wichtigen Nährstoff für das Wachstum von Salat.
Klettererbsen spenden Salatpflanzen auf einer Rankhilfe in der Nähe in den warmen Monaten wohltuenden Schatten und verhindern so ein vorzeitiges Schossen des Salats.
Die Kombination aus vertikal wachsenden Erbsen und horizontal ausladendem Salat nutzt den Platz im Garten effizienter.

Salat und Erbsen im Gemüsegarten
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Salat: KaufberatungMöhre: eine vorteilhafte Mischkultur
Möhren und Salat haben sich ergänzende Wachstumsformen: Möhren bilden ihre Wurzeln vor allem in der Tiefe, während sich Salat mit seinen Blättern an der Oberfläche ausbreitet. Dieser Unterschied ermöglicht eine effiziente Nutzung des vertikalen und horizontalen Raums im Boden. Außerdem lockern die Wurzeln der Möhren den Boden und können dazu beitragen, verdichtete Böden aufzubrechen, sodass Wasser und Nährstoffe leichter eindringen und den Salat versorgen können.
Wenn Möhren und Salat zusammen ausgesät werden, können sie bei manchen Schädlingen für Verwirrung bei der Duftwahrnehmung sorgen. Möhrenfliegen und Blattläuse finden das Gemüse weniger leicht, wenn es abwechselnd statt in dicht geschlossenen Gruppen wächst. Dazu noch Dill, Schnittlauch und Nelken – und die Schädlinge wissen nicht mehr, wo ihnen der Kopf steht!

Salat und Möhren
Schnittlauch: abschreckender Geruch
Schnittlauch mit seinem intensiven Duft (durch schwefelhaltige Verbindungen) kann helfen, Schädlinge wie Blattläuse und Weiße Fliegen von Ihren schönen Salaten fernzuhalten.
Schnittlauch hat ein feines, leicht pikantes Aroma, das hervorragend mit dem frischen Geschmack von Salat harmoniert. Wenn Sie beide nebeneinander anbauen, erleichtern Sie sich die Ernte.
Obwohl dies durch keine wissenschaftliche Studie bestätigt ist, berichten einige Gärtner, dass Schnittlauch den Geschmack von Salat verbessern soll – dank Wechselwirkungen im Boden und in der Luft. Es spricht also nichts dagegen, es im eigenen Gemüsegarten auszuprobieren, oder?

Salat und Schnittlauch
Große Kapuzinerkresse: farbenfroher Lockvogel
Die Große Kapuzinerkresse wird häufig als Begleitpflanze eingesetzt, um Blattläuse von empfindlicheren Kulturen wie Kopfsalat fernzuhalten. Als „Opferpflanze“ hält sie Schädlinge auf Abstand und bringt zugleich Farbe in den Garten. Große Kapuzinerkresse lockt außerdem Marienkäfer und Schwebfliegen an, räuberische Insekten, die sich von Blattläusen ernähren.
Wussten Sie schon? Die Blüten der Großen Kapuzinerkresse sind essbar und verleihen Salaten eine leicht scharfe Note und Farbe. Ein weiterer Grund, sie gemeinsam anzubauen!
Ein weiterer Vorteil: Große Kapuzinerkresse ist eine Kletterpflanze, die den Boden zu Füßen Ihrer Kopfsalate bedecken kann. So lässt sich das Wachstum von Unkraut begrenzen und die Bodenfeuchtigkeit erhalten, besonders im Sommer. Dadurch schießen Salate weniger schnell.

Kopfsalat und Große Kapuzinerkresse
Dill: Freund der Nützlinge
Mit seinem kräftigen Duft hält Dill Schädlinge wie Blattläuse, Weiße Fliegen und Mottenschildläuse fern. So begrenzt er deren Befall an zarten Salatblättern. Dill lockt auch Nützlinge wie Marienkäfer an, die sich von Blattläusen ernähren, häufigen Feinden des Salats.
Sein frischer, leicht zitroniger Geschmack macht fein geschnittenen oder gehackten Dill zum idealen Begleiter für Salate.

Salat und Dill
Zwiebel, Knoblauch und Schalotte: duftende Wächter
Zwiebeln, Knoblauch und Schalotten haben einen intensiven Geruch, der manche Schädlinge wie Weiße Fliegen und Lauchmotten fernhält. So wird Salat vor diesen Insekten geschützt und die Qualität der Ernte verbessert.
Zwiebeln und Schalotten besitzen außerdem natürliche pilzhemmende Eigenschaften, die das Auftreten bestimmter Krankheiten wie Falschen Mehltaus verringern können, der Salat unter feuchten Bedingungen befällt.
Auch in der Küche ist diese Kombination interessant: Frische, fein geschnittene oder gehackte Zwiebeln und Schalotten verleihen Salaten eine besondere Note, während Knoblauch den Geschmack von Fleisch abrundet.

Salat und Zwiebeln
Und vieles mehr
Im Gemüsegarten sind Salate meist gute Nachbarn. Auch neben Tomaten, Paprika, Auberginen, Schnittsellerie und Spinat sind sie pflanzbar.
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