8 farbenfrohe Nadelgehölze mit leuchtenden Farben
Unsere Auswahl für mehr Persönlichkeit im Garten
Inhaltsverzeichnis
Als dekorative Blickfänger bereichern farbige Nadelgehölze jeden Garten. Sie bieten vielfältige Formen und Texturen für jeden Stil. Meist immergrün, tragen sie entweder Nadeln wie Kiefer, Fichte und Zeder oder Schuppen wie Zypresse und Wacholder.
In unserer farbenfrohen Auswahl zeigen diese Pflanzen schöne, oft jahreszeitlich wechselnde Farbtöne: Blau, Silber, Gold, Kupfer oder zartes Grün. Von 61 online erhältlichen Sorten haben wir 8 besonders leuchtende und eindrucksvolle ausgewählt.
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Lawsons Scheinzypresse 'Minima ‘Glauca’: kugeliges Blau
Lawsons Scheinzypresse ‚Minima Glauca‘: kompakter Zwergkonifer bis 1 m mit blaugrünem Schuppenlaub für Beet und Steingarten.
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Die Chamaecyparis lawsoniana ‚Pearly Swirls‘, diese weitere Sorte der Lawsons Scheinzypresse, bildet perlmuttartig schimmernde junge Triebe, die ihrem Laub silbrige Reflexe verleihen. Sie entwickelt rasch eine kugelige, dichte Wuchsform und wird im Alter nur 1,75 m hoch und 1,50 m breit. Ihre zahlreichen Zweige bedecken sich im Frühjahr beim Austrieb mit perlmuttweißen, cremefarbenen Schuppenblättern, die sich später bläulichgrün mit grauen Reflexen färben.
Die Pflanze wird im Frühjahr oder Herbst in leichten, humusreichen oder sandigen Boden gesetzt. In den ersten Monaten nach der Pflanzung benötigt diese Scheinzypresse regelmäßige Wassergaben und einen sonnigen Standort. Eine leuchtende Kugel, die ganzjährig Steingärten mit hellgelbem Sonnenröschen, Beete oder Kübel wunderbar schmückt.

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Zitronengelb: Chamaecyparis obtusa 'Kamarachiba'
Auch als Hinoki-Scheinzypresse bekannt, trägt Chamaecyparis obtusa ‘Kamarachiba’ leuchtend zitronengelbes Laub, das sich im Winter bronzekupfer färbt. Die flachen Zweige hängen anmutig herab und bilden eine leicht ausladende, ovale Wuchsform. Ein etwas struppig wirkender Nadelbaum, der das ganze Jahr über farbenfroh bleibt und kleine Flächen, Beete und Steingärten belebt.
Pflanzen Sie ihn in durchlässigen, fruchtbaren Boden und düngen Sie ihn jährlich mit speziellem Koniferendünger.
Leicht zu kultivieren, entfaltet er seine Farben an einem sonnigen oder halbschattigen, windgeschützten Standort – neben Korsischen Christrosen und Hartriegeln mit dekorativer Rinde.

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Steingarten-Nadelgehölze: 8 besondere SortenBlau-Fichte 'Glauca ‘Globosa’: silbrigblau, kugelig
Als breit-rundlicher und zugleich unregelmäßiger Kegel wachsend, bildet die Picea pungens ‚Glauca Globosa‘ eine kuppelförmige Masse mit im Frühjahr austreibenden jungen Trieben in einem wunderschönen Hellblau, die später einen silbrigeren Farbton annehmen. Den Rest des Jahres variiert das Farbspiel zwischen Wassergrün und Silbergrau, vor einer purpur-grauen Rinde.
In einem gut durchlässigen, auch kalkhaltigen und eher fruchtbaren Boden an einem vollsonnigen Standort genügt es, die Pflanze in den ersten Sommern nach der Pflanzung reichlich zu gießen. Achten Sie jedoch darauf, die Wurzeln nicht durch zu viel Wasser zum Faulen zu bringen. Später verträgt sie Trockenperioden gut.
Dieses außergewöhnliche blau belaubte Nadelgehölz kommt auf einem Teppich aus Fetthenne ‚Angelina‘, zusammen mit Englischer Heide oder in der Nähe von Geflügelten Spindelsträuchern besonders gut zur Geltung.

Das flauschige Gelb des Urweltmammutbaums 'Gold Rush'
Auch „Urweltmammutbaum“ oder „Urweltmammutbaum aus China“ genannt, ist Metasequoia glyptostroboides ‚Gold Rush‘ ein sommergrüner Nadelbaum! Im Frühjahr entwickelt er hellgelbes Laub, das sich im Sommer gelbgrün färbt, bevor es im Herbst einen schönen Rostton annimmt und abfällt. Betont wird dies durch seinen an der Basis gerippten Stamm mit rissiger, rotbrauner Rinde.
Dieser farbenprächtige Nadelbaum wächst in tiefem, lockerem, eher fruchtbarem und sonnigem Boden. Da ihm niemals Wasser fehlen darf, muss er in den ersten Lebensjahren und bei Trockenheit unbedingt großzügig gegossen werden. Bei magerem Boden empfiehlt sich zudem alle zwei Jahre ein spezieller Dünger für Nadelgehölze.
Er passt perfekt zu einer Gruppe Himmelsbambus (Nandina domestica ‚Filamentosa‘) oder einer gewundenen Japanischen Lärche (Larix kaempferi ‚Diana‘).

Die Orangetöne des wandelbaren Abendländischen Lebensbaums 'Golden Tuffet'
Auch „Amerikanischer Lebensbaum“ genannt, ist Thuja occidentalis ‘Golden Tuffet’ ein immergrüner, aromatisch duftender Bodendecker-Nadelbaum. Das schuppenartige, rautenförmige Blattwerk verändert seine Farbe: Im Sommer ist es gelb, im Winter wechselt es von Orange zu Bronze. Die dicht übereinanderliegenden Schuppen verleihen den Zweigen ein flaches, elegantes Aussehen. Die Wuchsform ist breiter (1,50 m bei Reife) als hoch (70 cm bei Reife).
Als ausgezeichneter Bodendecker wächst er in normalem, aber lockerem Boden. In warmen Regionen benötigt er einen sonnigen bis halbschattigen Standort.
Er harmoniert mit großen Steinen, Gräsern und Zwerg-Nadelgehölzen mit kriechender Wuchsform, etwa Juniperus horizontalis ‘Blue Chip’, oder kugeliger Wuchsform, etwa Picea abies ‘Little Gem’.

Berg-Kiefer 'Golden Glow': Gold und Pflaumen-Kätzchen
Auch Berg-Kiefer genannt, trägt Pinus mugo ‘Golden Glow’ immergrüne, leuchtend goldene Nadeln: Im Herbst und Frühjahr treiben sie goldgelb aus hellbraunen Knospen aus, bevor sie sich für den Rest des Jahres hellgrün färben. Seine pflaumenfarbenen Kätzchen heben sich deutlich vom bunten Laub ab.
Ausgewachsen erreicht diese Berg-Kiefer 1,50 m Höhe und 80 cm Breite. Der Nadelbaum gedeiht an einem sonnigen Standort in frischem, gut durchlässigem Boden – im kleinen Garten, als Solitär oder im Steingarten. Auch im großen Topf auf Terrasse oder Balkon macht er sich gut.
Er harmoniert mit Chinaschilf (Miscanthus sinensis ‘Graziella’ oder Miscanthus sinensis ‘Malepartus’) mit seinen rosafarbenen bis leuchtend roten Ähren sowie mit einer Beales Mahonie ‚Apollo‘ mit duftender Blüte im Spätwinter.

Zweifarbige Südliche Mädchen-Kiefer 'Fukai'
Auch „Südliche Mädchen-Kiefer“ genannt, ist Pinus parviflora ‘Fukai’ mit goldenen Nadeln im Winter besonders schön. In voller Sonne fallen die blaugrünen Jungtriebe mit goldenen Ringen sofort auf. Die rundlich-buschige Wuchsform erreicht zunächst 1 m in alle Richtungen, später 2,40 m Höhe und 1,80 m Breite.
Die Kiefer wächst in normalem, gut durchlässigem, auch kalkhaltigem und sehr armem Boden. In den ersten zwei Jahren nach der Pflanzung und bei längerer Trockenheit braucht sie reichlich Wasser. Wind verträgt sie, aber keine winterliche Staunässe oder sommerliche Hitze. In warmen Regionen steht sie daher besser im Halbschatten, damit die Nadeln nicht verbrennen.
Neben klassischen oder heimischen Kamelien kann ein jährlicher Rückschnitt nötig sein, um die Wuchsform über die Jahre zu lenken.

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