10 seltene Koniferen für ungewöhnliche Gärten
Unsere Auswahl und Tipps
Inhaltsverzeichnis
Seltene, ausgefallene Koniferen sind pflegeleicht und setzen in jedem Garten Akzente. Entdecken Sie 10 besondere Arten mit Anbautipps.
Japanische Kiefer: Nadeln in Büschelform
In der Familie der Schirmtannengewächse ist die Japanische Schirmtanne (Sciadopitys verticillata) der einzige Vertreter, der über Jahrhunderte und Jahrtausende erhalten geblieben ist. Diese sehr alte Art ist in der Natur noch recht selten, wird aber häufig in Gärten kultiviert, da sie eine einzigartige Wuchsform besitzt.
Die Japanische Schirmtanne ist an ihren langen, immergrünen Nadeln von sehr hellem Grün zu erkennen. Sie stehen rund um einen Zweig und bilden dabei die Form eines Büschels. In ihrer japanischen Heimat kann dieser bemerkenswerte Nadelbaum fast 30 Meter hoch werden, in Europa erreicht er gewöhnlich 15 Meter Höhe und 6 Meter Breite.
Als Liebhaberin des maritimen Klimas gedeiht diese winterharte Baumart besonders gut in einem tiefgründigen, nährstoffreichen und humusreichen Boden, der nicht austrocknet. Sie verträgt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Da sie sehr langsam wächst, kann sie mehrere Jahre in einem großen Topf kultiviert werden. So lässt sie sich insbesondere jederzeit vor Wind schützen.
Kombinieren Sie sie mit anderen Nadelgehölzen, die dieselben Kulturbedingungen bevorzugen, einigen Kugeln Viburnum davidii, Horsten von Stipa arundinacea, Fetthenne und Purpurglöckchen.
Lesen Sie auch
5 große Nadelgehölze für einen charaktervollen GartenWollemikiefer: seltene Rarität
Weil die Wollemiekiefer ebenso schön wie selten ist, steht sie unter Schutz. In ihrem natürlichen Lebensraum überstehen nur wenige Wollemia nobilis die Launen der Witterung. Lange glaubte man, sie sei völlig ausgestorben. Doch Mitte der 1990er-Jahre wurden in Australien einige Exemplare entdeckt.
Diese botanische Rarität ist an ihrer ungewöhnlichen, schokoladenbraunen, blasigen Rinde und ihren immergrünen, hellgrünen Nadeln zu erkennen. An den unteren Zweigen sind sie schmal, biegsam und lang und erinnern an Wedel. Weiter oben zur Krone werden die Blätter kürzer, flacher und steifer. Die Wollemiekiefer kann sich außerdem aus ihrem Wurzelstock regenerieren und mehrere Stämme bilden.
Unter guten Bedingungen wächst sie recht schnell: Bei voller Reife kann sie 35 Meter hoch und 5 Meter breit werden. Ihre Wuchsform ist aufrecht und pyramidenförmig. Idealerweise pflanzt man sie in tiefen, sauren, sandsteinreichen und organischen Boden, der vor allem im Sommer frisch bis feucht bleibt. Obwohl diese Art bis -12 °C winterhart ist, leiden junge Pflanzen bereits unter -5 °C. Sie bevorzugt milde, feuchte Klimate. Pflanzen Sie sie an einen sehr sonnigen, warmen, vor kalten Winden geschützten Standort. Der hübsche Nadelbaum ist zwar nicht auf einen Rückschnitt angewiesen, verträgt ihn aber gut und kann auch im Topf kultiviert werden.
Kombinieren Sie sie zum Beispiel mit Baumfarnen, Phyllitis scolopendrium und Schachtelhalmen für eine exotische Atmosphäre oder mit Kugeln aus Strauchveronika und Klebsame.
DéEntdecken Sie andere Seltene und ausgefallene Koniferen
Alles ansehen →Erhältlich in 1 Größen
Erhältlich in 1 Größen
Erhältlich in 1 Größen
Erhältlich in 1 Größen
Erhältlich in 1 Größen
Erhältlich in 2 Größen
Erhältlich in 2 Größen
Erhältlich in 2 Größen
Trauer-Bergmammutbaum: einzigartige Wuchsform
Mit seinen hübschen, bizarr geformten und herabhängenden Zweigen ist der Hängende Riesenmammutbaum ein Baum, mit dem sich kein anderer vergleichen lässt! In den ersten Jahren wächst diese Art aufrecht. Mit der Zeit biegen sich die Zweige und bilden einzigartige Silhouetten – eine Ausstrahlung, die bei anderen Nadelgehölzen nicht zu beobachten ist.
Seine Zweige tragen immergrünes Laub von seltener Eleganz, das an blaugrüne Draperien erinnert. Es besteht aus feinen, dreieckigen Nadeln. Wie bei anderen Mammutbäumen ist auch die Rinde bemerkenswert: Sie ist rötlichbraun gefärbt und bekommt mit den Jahren kunstvolle Risse.

Sequoiadendron giganteum ‚Pendulum‘
Ausgewachsen erreicht dieser Baum meist eine Höhe von etwa 10 Metern und eine Breite von 5 Metern. Seine hängende Wuchsform zeigt sich erst nach einiger Zeit – Sie brauchen Geduld, um sie zu bewundern! Damit sich der Hängende Riesenmammutbaum optimal entwickelt, pflanzen Sie ihn in tiefen, durchlässigen und leichten Boden. Ein leicht saurer Boden ist möglich, ideal ist jedoch ein möglichst neutraler pH-Wert. Dieser winterharte, bis -15 °C frostverträgliche Nadelbaum verträgt im Winter keine zu nassen Böden.
Für eine stimmige Gartengestaltung können Sie dieses ungewöhnliche Nadelgehölz mit Polstern aus Pennisetum, blauem Schwingel sowie einigen Kugeln aus Himmelsbambus, Buchsbaum oder panaschiertem Pfaffenhütchen kombinieren.
Lesen Sie auch
8 farbenfrohe Nadelgehölze mit leuchtenden FarbenUrweltmammutbaum ‘Gold Rush’: goldene Nadeln
Der Metasequoia ‚Gold Rush‘ ist ein sommergrüner Nadelbaum, der im Herbst seine Blätter verliert. Im Frühjahr erscheinen lange, flache und weiche Blätter. Zunächst sind sie goldgelb und leuchtend, im Sommer werden sie etwas grüner, bevor sie sich im Herbst wieder goldgelb färben und einen rostfarbenen Ton annehmen.
Sein langsames Wachstum und seine schlanke, weniger ausladende Wuchsform als bei der Art machen ihn ideal für einen mittelgroßen Garten.
Wählen Sie einen sonnigen, ausreichend freien Standort. Der Urweltmammutbaum ‘Gold Rush’ bevorzugt frische bis feuchte, tiefgründige und leicht saure oder neutrale Böden. Ideal sind sandige oder lehmige Böden mit wenig Kalk. Auch lehmige Böden werden vertragen.
Besonders schön wirkt er in Kombination mit einem Teppich aus Geranium sanguineum, einigen Englischen Heiden ‚Eva Gold‘ und Leucothoe axillaris ‚Twisting Red‘.
Koreanische Tanne 'Kohout's Icebreaker': Kontraste pur
Zwergkoniferen gehören aufgrund ihrer Vielseitigkeit ganz natürlich zu den originellsten und beliebtesten Nadelgehölzen und eignen sich für verschiedenste Standorte. Entdecken Sie die hübsche Zwergform der Koreanischen Tanne (Abies koreana ‘Kohout’s Icebreaker®’), eine leuchtende Art, die im Jahresverlauf schöne Farben zeigt. Tatsächlich sind die jungen, gebogenen Nadeln, die im Frühjahr erscheinen, weiß und funkelnd, während im Laufe der Wochen immer mehr Grün zum Vorschein kommt und ihnen eine panaschierte Wirkung verleiht. Später richten sich die Nadeln auf, und das Nadelgehölz nimmt schließlich eine leicht bläuliche Färbung an. In den ersten zehn Jahren wächst es rundlich (60 cm in alle Richtungen), danach entwickelt es sich zu einem breiten Kegel von 2 m Höhe und 1 m Breite.
Dieses dichte, kleine Nadelgehölz eignet sich perfekt, um einen Steingarten oder kleinen Garten zu verschönern und aufzuhellen, da seine Breite selten mehr als einen Meter beträgt. Pflanzen Sie es an einen sonnigen, aber nicht zu heißen Standort oder in den Halbschatten. Es bevorzugt einen gut durchlässigen, humusreichen Boden. Wichtig zu wissen: Die Koreanische Tanne ‚Kohout’s Icebreaker‘ verträgt Hitze schlecht. Bei einer Hitzewelle darf das Gießen nicht vergessen werden.
Am Fuß einer Zwergform der Koreanischen Tanne können Sie Steinbrech-Felsennelken, kleine Iris sowie Zypressen-Wolfsmilch und andere mehrjährige Pflanzen setzen, die wunderbar mit diesem kleinen Nadelgehölz harmonieren.
Scheinzypresse 'Boulevard': üppige Schönheit
Sehr dicht wachsend, ist Chamaecyparis pisifera ‚Boulevard‘ eine schöne Konifere mit attraktivem, immergrünem, gefiedertem und panaschiertem Laub, dessen Farbe zwischen Grün und Blau changiert und mit silbrigen Reflexen das Licht einfängt. Unter dem Einfluss winterlicher Kälte kann sich das Laub violettpurpur färben.
Winterhart und für kleine Gärten geeignet, entwickelt er eine schmale, kegelförmige und unregelmäßige Wuchsform. Selbst nach zehn Jahren erreicht er kaum mehr als 1 m Höhe. Daher braucht er viele Jahre, um 3 m Höhe und 1,50 m Breite zu erreichen.
Pflanzen Sie ihn an einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Er gedeiht zwar in feuchtem, kühlem Klima, eignet sich aber auch hervorragend als Kübelpflanze auf der Terrasse, im Steingarten oder im Freiland. Bevorzugen Sie frische, nährstoffreiche, unbedingt gut drainierte, leichte und neutrale bis leicht saure Böden.
Er harmoniert wunderbar mit goldfarbenen Koniferen, Englischer Heide oder in einer Herbstpflanzung mit Hamamelis mollis ‚Pallida‘ und Hydrangea quercifolia.
Koreanische Tanne 'Silberlocke': Blickfang
Diese Sorte der Koreanischen Tanne, Abies koreana ‚Silberlocke‚, überrascht mit ihrer besonders leuchtenden Färbung. Sie trägt kurze, immergrüne, gebogene Nadeln: grün auf der Oberseite, mit silbrigem Rücken, der das Licht einfängt und alle Blicke auf sich zieht. Ein weiterer Pluspunkt: Der Strauch entwickelt eine pyramidenförmige Wuchsform mit etagenartig angeordneten, besonders dekorativen Zweigen.

Nach etwa 6 Jahren Wachstum erreicht dieser schöne Strauch eine Höhe von 2 Metern und wird im ausgewachsenen Zustand nicht höher als 4 Meter.
Wählen Sie für die Pflanzung einen gut durchlässigen, idealerweise steinigen oder felsigen, aber nicht zu trockenen Boden. Sorgen Sie für einen Standort in der nicht zu heißen Sonne oder im Halbschatten, denn der Strauch verträgt Hitze und starke Sonneneinstrahlung nicht besonders gut.
Diese Tanne eignet sich perfekt zur Verschönerung eines Steingartens, kann aber dank ihrer charaktervollen Wuchsform auch einen kleinen Garten schmücken und dort eindrucksvoll zur Geltung kommen. Die ästhetischen Formen dieser Sorte machen sie zu einer idealen Wahl für ungewöhnliche Grünanlagen mit ausgesprochen modernem Stil. Kombinieren Sie sie mit schönen Stauden wie der Zypressen-Wolfsmilch, die den Boden im Laufe der Jahreszeiten mit herrlichen Farben bedeckt. Auch Federgras und Hartheu passen gut dazu.
Sicheltanne 'Sekkan Sugi': typische Helligkeit
Mit hellgrünem bis winterlich weißem Laub und besonderer Wuchsform begeistert Cryptomeria japonica ‚Sekkan Sugi‘ Liebhaber seltener Koniferen. Die jungen Triebe und das immergrüne, weiche, gefiederte Laub färben sich im Winter cremefarben. Nach vielen Jahren wird der buschige Kleinbaum 6–7 m hoch und 3–4 m breit.

Cryptomeria japonica ‚Sekkan Sugi‘ (rechtes Foto: Mark Bolin – Flickr)
Pflanzen Sie diese Japanische Sicheltanne in den Halbschatten, besonders in Regionen mit intensiver Sonne. Sie bevorzugt frischen, fruchtbaren Gartenboden mit wenig Kalk und verträgt keine trockenen, flachgründigen Böden.
Für Höhenkontraste lässt sich der Baum mit einem schönen Waagerechten Wacholder oder Schwingelbüscheln kombinieren.
Tempel-Steineibe: exotisch pur
Die Podocarpus macrophyllus bietet lange, schmale, flache und immergrüne Blätter von besonders dekorativem, glänzendem Grün. Sie sitzen entlang fast waagerechter Zweige. Geschätzt wird die Pflanze für ihre dekorative Wuchsform und ihr exotisches Erscheinungsbild. Sie ist mäßig winterhart (bis -10 °C) und bevorzugt besonders das warme, feuchte Klima der Bretagne.
Da der Podocarpus macrophyllus langsam wächst, lässt er sich problemlos im Topf auf der Terrasse kultivieren (im Winter frostfrei unterstellen) oder sogar in einem kühlen Raum im Haus, wobei Sie auf regelmäßiges Besprühen der Belaubung achten sollten. Stellen Sie ihn an einen halbschattigen, kühlen Standort, fern von großer Hitze. Er gedeiht in fruchtbarem, gut durchlässigem, neutralem bis leicht saurem Boden.
Für ein Spiel mit Farben und einen exotischen Gartenlook lässt sich der Podocarpus macrophyllus wunderbar mit der Japanischen Azalee und schwarzem Schlangenbart kombinieren.
Fächertanne 'Menhir': Farben im Jahreslauf
Botanisch eng mit den Nadelgehölzen verwandt, ist der Ginkgo biloba ‘Menhir’ ein seltener Baum. Er zeichnet sich durch seine sommergrünen, fächerförmigen Blätter aus, die stärker geteilt sind als bei der Art und zunächst eine schöne blaugrüne Farbe haben, bevor sie sich im Herbst goldgelb färben. Diese Sorte trägt keine Früchte! Sie bildet von Natur aus einen schmalen, kegelförmigen Baum. Im Laufe der Jahre erreicht sie schließlich 15 m Höhe und 2 m Breite.

Ginkgo biloba ‚Menhir‘
Vollkommen winterhart und sehr krankheitsresistent, bevorzugt er sonnige Standorte und wächst in jedem Boden, auch in armen, steinigen und kalkhaltigen Böden. Lediglich Staunässe und große Hitze verträgt er nicht.
Diese Art lässt sich problemlos neben einen Fächer-Ahorn oder Hortensien, aber auch neben Narihira-Bambus pflanzen und sorgt für eine zusätzliche exotische Note.
Auch lesenswert:
- Entdecken Sie unsere Auswahl an 7 blauen Koniferen für den Steingarten.
- Lassen Sie sich von seltenen, außergewöhnlichen Koniferen begeistern.
- Abonnieren Sie
- Inhaltsverzeichnis
Dieses Formular ist durch reCAPTCHA geschützt – es gelten die Datenschutzbestimmungen und die Nutzungsbedingungen.






Kommentare