Asimina kaufen: Kaufberatung

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Papau: beste Sorte nach Kriterien

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 11. Mai 2026  durch Pascale 5 min.

Dreilappige Papau (Papau): Finden Sie die passende Sorte für Garten, Standort und Geschmack – winterhart bis -25 °C, exotische Früchte nach 3–6 Jahren

Schwierigkeit

Selbstfruchtbar oder nicht?

Der Papaubaum ist von Natur aus selbststeril. Das bedeutet, dass Sie mindestens zwei Exemplare verschiedener Sorten pflanzen müssen, um auf einen guten, bei passenden Kulturbedingungen sogar reichen Fruchtansatz zu hoffen. Anders als bei manchen Obstbäumen, die gute oder schlechte Bestäuber haben, können alle Papau-Sorten nebeneinander gepflanzt werden und sich gegenseitig bestäuben. Die Bestäubung erfolgt also fremd, hauptsächlich durch Fliegen, aber auch durch einige Käfer und Schmetterlinge. Die Blüten stehen einzeln oder in kleinen Büscheln und haben die Form hängender Glocken in einem fast weinroten Purpurton. Sie verströmen einen recht widerwärtigen Geruch nach verdorbenem Fleisch. Keine Sorge: Man muss die Nase wirklich in die Blüte stecken, damit unsere empfindlichen Nasen diesen besonderen Duft wahrnehmen. Insekten hingegen lassen sich nicht täuschen – insbesondere Fliegen! Manche Obstbauern legen sogar kleine Misthaufen zu Füßen der Bäume an, um diese Fliegen anzulocken.

Auswahl an Papau-Sorten

Die Blüten des Papaubaums verströmen einen Geruch nach verdorbenem Fleisch, der vor allem von Insekten wahrgenommen wird

Dennoch gilt: Bei den meisten Sorten müssen Sie mindestens zwei Bäume in einem Abstand von etwa 10 Metern pflanzen, um Früchte zu erhalten.

Dennoch sind einige Papau-Sorten dank der Arbeit engagierter Züchter heute selbstfruchtbar. Ein einzelner Baum genügt für einen Fruchtansatz. Zwei nahe beieinander gepflanzte Bäume sorgen jedoch weiterhin für einen besseren Fruchtansatz. Unter den selbstfruchtbaren Papau-Sorten ragen zwei besonders hervor:

  • Dreilappige Papau ‘Sunflower’ bildet große, mittelspäte Früchte mit hellgelber Schale und ebensolchem Fruchtfleisch. Die etwa 200 g schweren Früchte haben einen ausgezeichneten Geschmack und reifen zwischen September und Oktober.
  • Dreilappige Papau ‘Prima 1216’ ist ein kleiner, sehr wuchs- und ertragreicher Baum. Er trägt Papaufrüchte mit grüner Schale und gelbem Fruchtfleisch, die durchschnittlich 200 bis 250 g wiegen. Die Früchte schmecken gut und enthalten nur wenige Samen.

Wir empfehlen dennoch, stets zwei Papau-Bäume verschiedener Sorten zu pflanzen, da die Blüten dieses Obstbaums proterogyn sind. Das bedeutet, dass sich die männlichen und weiblichen Fortpflanzungsorgane dieser zwittrigen Blüten zu leicht versetzten Zeitpunkten entwickeln. Die Narben des Stempels, des weiblichen Organs, erreichen ihre Reife vor den Staubblättern, den männlichen Fortpflanzungsorganen. Wenn Sie einen weiteren Baum in der Nähe pflanzen, erhöhen Sie die Chancen auf eine Bestäubung. Manche Obstbauern verbessern den Fruchtansatz zusätzlich durch eine manuelle Bestäubung.

Je nach Fruchtgeschmack

Papau-Früchte sind durch Aussehen und Geschmack ungewöhnlich und ausgesprochen exotisch. Ihre ovale, leicht gelappte Form erinnert zugleich an Mangos und Kakaofrüchte. Je nach Sorte sind sie von einer recht dünnen, grünen bis leicht gelben Schale umgeben. Nach dem Schälen zeigt sich meist gelbes oder orangefarbenes Fruchtfleisch. Es ist weich und cremig; sein Geschmack erinnert an reife Banane, Mango und Ananas, manchmal mit einer feinen Kokosnussnote. Die Früchte müssen bei voller Reife geerntet werden, sind dann jedoch sehr empfindlich. Deshalb vertragen sie weder Transport noch Umschlag und sind in Supermärkten oder Obstgeschäften nur selten erhältlich. Neben dem weichen Fruchtfleisch enthalten Papau-Früchte viele große, schwarze und ungenießbare Samen. Einige Züchter arbeiten daran, die Samenmenge zu verringern und den Genuss angenehmer zu machen.

Unter den vielen Papau-Sorten zeichnen sich einige durch besonders aromatische und cremige Früchte aus. Dazu gehört vor allem Asimina triloba ‘Shenandoah Peterson®’, eine Züchtung des bekannten Züchters Neal Peterson. Alle von ihm gezüchteten Sorten tragen die Namen von Flüssen. Ihre großen, sehr süßen und milden Früchte verströmen einen köstlichen Duft und besitzen weiches Fruchtfleisch mit ausgewogenen Aromen. Sie enthalten nur wenige Samen. Auch Asimina triloba ‘Mango’ ist für ihre großen, geschmacklich hochwertigen Früchte bekannt. Das gelb-orange Fruchtfleisch ist besonders cremig und zart und schmeckt intensiv nach Mango.

asiminier choix de variétés

Asimina triloba ‘Shenandoah Peterson®’ ist für den außergewöhnlichen Geschmack ihrer Früchte bekannt

Wer Samen nicht besonders mag, ist mit der Sorte Asimina triloba ‘Susquehanna Peterson®’ bestens beraten. Sie enthält nur 3 % Samen und besitzt festes, zugleich schmelzendes Fruchtfleisch mit einem ausgeprägten Geschmack. Ihre Früchte sind besonders groß. Auch die Sorte ‘Prima 1216’ bietet ein sehr gutes Verhältnis von Fruchtfleisch zu Samen sowie eine hervorragende Geschmacksqualität. Dasselbe gilt für Asimina triloba ‘Overleese’ mit ovalen Früchten und gelb-orangefarbenem Fruchtfleisch, die nur sehr wenige Samen enthalten. Ihre Früchte können bis zu 300 g wiegen.

Je nach Erntezeit

Dreilappige Papau reifen zwischen Ende August und Oktober. Der Erntehöhepunkt liegt jedoch zwischen Ende September und Oktober. Einige Sorten reifen früher als andere. Dazu gehört insbesondere die Dreilappige Papau ‘Allegheny Peterson®’. Sie trägt mittelgroße Früchte von etwa 150 g mit festem, gelbem Fruchtfleisch und einem Duft nach Zitrusfrüchten. Ihre Früchte enthalten relativ viele Samen.

Auswahl an Papau-Sorten

Die Ernte der Papau beginnt bei frühen Sorten Ende August und endet bei späten Sorten Ende Oktober

Auch die Sorte Dreilappige Papau ‘Prolific’ ist für ihre frühe Reife bekannt. Ihre mittelgroßen Früchte wiegen 200 bis 225 g und haben ein sehr aromatisches, hellgelbes Fruchtfleisch.

Je nach Produktivität

Für hohe Erträge: Dreilappige Papau ‘Prolific liefert reichlich mittelgroße Früchte (ca. 200 g) und trägt früh. Die Sorte wurde in den 1980er- bis 1990er-Jahren in Michigan von Corban Davis entdeckt. Auch ‘Shenandoah Peterson®’ und ‘Allegheny Peterson®’ sind sehr ertragreich. Bei letzterer werden zur Fruchtvergrößerung teils Früchte entfernt.

Je nach Baumgröße

Die Papau ist ein kleiner Baum, der 5 bis 10 m hoch und 3 bis 5 m breit werden kann. Durch Rückschnitt bleibt sie kompakter. Für kleine Gärten empfehlen wir Asimina triloba ‘Wells’, eine Züchtung des Amerikaners David Wells. Sie trägt kleine Früchte mit grüner Schale und gelborangem, sehr aromatischem Fruchtfleisch. Ohne Rückschnitt wird sie höchstens 5 m hoch und 2,50 bis 3 m breit.

Asiminier: Sortenauswahl

Die Papau wächst pyramidenförmig und wird ohne Rückschnitt 5 bis 10 m hoch und 3 bis 5 m breit.

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