Beleben Sie Ihren Garten mit Nadelgehölzen und panaschiertem Laub
Immergrün & buntes Laub für Garten und Terrasse
Inhaltsverzeichnis
Koniferen mit panaschiertem Laub setzen farbige Akzente und bleiben immergrün. Auswahl für Hecke, Steingarten, Topf, Balkon und Terrasse.
Panaschierte Nadelgehölze für Hecken
Koniferen sind vielseitig einsetzbar. Für eine Hecke eignen sich besonders einige säulenförmige Sorten mit panaschiertem Laub:
Für Leuchtkraft und viel Helligkeit sorgt Taxus baccata ‚David‘ mit fast chartreusegelbem Laub. Die schmale, kleine Säule eignet sich in kleinen Gärten oder auf Terrassen als Sichtschutz. Im Alter wird sie 1,5 m hoch und 80 cm breit. Diese vielseitige Eibe trägt abgeflachte, glänzende Nadeln in einem fast zweifarbigen Grün-Gelb, die sich sehr weich anfühlen. Sie wächst an sonnigen bis halbschattigen Standorten in vielen Böden.
Der Virginische Wacholder, auch Juniperus scopulorum ‚Blue Ivory‘, hat eine säulenförmige, pfeilartige Wuchsform und Laub mit cremefarbenen Jungtrieben, die sich vom bläulichen älteren Laub abheben. Der sehr schmale Wacholder wird 2,50 m hoch, aber nur 50 cm breit. Er bevorzugt durchlässige, auch kalkhaltige und nährstoffarme Böden. In mediterranem Klima, sehr feuchten Regionen und schweren Böden wächst er dagegen schlecht.
Hier ist ein Lebensbaum, Thuja plicata ‚Zebrina‘, mit besonders attraktivem Laub. Die flachen Zweige sind mit schuppenförmigen, dicht übereinanderliegenden Blättern bedeckt und wirken dadurch flach. Sie sind hellgrün und prachtvoll gelb gestreift, als würden Sonnenstrahlen durch sie hindurchscheinen. Dieser deutlich größere Lebensbaum erreicht 20 m Höhe und 7 m Breite und wächst an sonnigen Standorten in frischem Boden.

Juniperus scopulorum ‚Blue Ivory‘
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Kommen wir nun zu den kleinwüchsigen Nadelgehölzen mit kriechender, ausgebreiteter Wuchsform, die attraktive, immergrüne Bodendecker bilden und beispielsweise im Steingarten sehr nützlich sind.
Der Sadebaum oder Juniperus sabina ‚Variegata‘ wirkt zerzaust, mit kreuz und quer wachsenden Zweigen, die in einem Winkel von 45° vom Zentrum der Pflanze abstehen. Das Laub ist grün mit einem leichten Blaustich und auf beiden Seiten unregelmäßig cremeweiß bis gelb gefleckt. Er wird 60 cm hoch und 1,20 m breit. Anspruchslos, benötigt er dennoch einen gut drainierenden Boden und verträgt sowohl Wind als auch Luftverschmutzung, sofern er in der Sonne steht.
Die Zwerg-Berg-Kiefer oder Pinus mugo ‚Sunshine‘ bildet einen dichten, rundum 80 cm großen Busch mit eng stehenden kleinen Zweigen, die mit feinen Nadeln bedeckt sind. Sie sind pinselartig um die Triebe angeordnet. Im Frühjahr erscheinen grüne junge Triebe, die unregelmäßig cremegelb gestreift und mehr oder weniger gelb oder weiß gefärbt sind – bei jedem neuen Wachstum eine Überraschung. Vielseitig einsetzbar, fürchtet sie nur extreme Hitze.
Der Schuppen-Wacholder oder Juniperus squamata ‚Golden Flame‘ kann mit der Zeit 1,70 m hoch und 2,6 m breit werden. Seine cremegelben jungen Triebe erscheinen im Frühjahr an blaugrünen Nadeln mit grauen Reflexen, die den Rest des Jahres erhalten bleiben. Seine Wuchsform ist etwas unregelmäßig und ausgebreitet, getragen von schräg wachsenden Zweigen. Diese tragen zahlreiche kurze, steife Triebe mit kleinen, dicht gedrängten und ineinander verschachtelten Blättern. Pflanzen Sie ihn an einen sonnigen Standort, außer in trockenen Lagen, in einen durchlässigen, frisch bleibenden Boden, auch wenn dieser nährstoffarm ist.

Juniperus sabina ‚Variegata‘
Für Töpfe
Für die Kultur von Koniferen im Topf wählen Sie idealerweise buschig wachsende Formen. Koniferen sind oft robust und meist immergrün. Als Topfpflanzen sorgen sie für einen dauerhaften, dekorativen Akzent und wachsen nicht zu schnell! Panaschiertes Laub bringt zusätzliches Licht. Über die folgende Auswahl hinaus lassen sich viele Koniferen im Topf kultivieren.
In kompakter, dicht verzweigter Zwergform der Südlichen Mädchen-Kiefer zeigt die wenig verbreitete Pinus parviflora ‚Fukai‘ ein prächtiges, wechselndes Farbenspiel. Ihr kontrastreiches Laub leuchtet im Winter und Frühjahr besonders schön. Die leicht gedrehten Zweige tragen spiralförmig angeordnete, etwas spiralige Nadeln in dichten Büscheln. Im Winter sind die Nadeln goldfarben; im Frühjahr machen sie sehr farbigen Jungtrieben Platz: blaugrün mit hellgoldgelber Panaschierung. Ein vollsonniger Standort kommt ihr zugute. Mit 10 Jahren bleibt sie rundum unter 1 m und bildet später einen 2,40 m hohen und 1,80 m breiten Strauch.
Die Chamaecyparis lawsonia ‚Pearly Swirls‘ ist eine leuchtende, reizvolle Zwergkonifere. Ihre cremeweißen, perlmuttartig schimmernden Jungtriebe bilden einen schönen Kontrast zum leicht zerzausten, blaugrünen Laub mit silbrigen Reflexen. Sie wächst zu einem rundlichen, sehr dichten Busch heran und erreicht später höchstens 1,75 m Höhe und 1,5 m Breite. Sie mag Sonne sowie frische, fruchtbare, neutrale bis saure Böden.
Pinus densiflora ‚Oculus-draconis‘ ist eine Japanische Rot-Kiefer mit weichen, glänzend grünen, cremegelb gestreiften Nadeln, die sich im Winter bräunlich gelbgrün färben. Mit 10 Jahren erreicht sie 1,5 m Höhe, nach 20 Jahren 2 bis 3 m in alle Richtungen und entwickelt eine pyramidenförmige Wuchsform. Mit der Zeit entsteht ein kleiner, luftiger und anmutiger Baum mit unregelmäßigem, schrägem Wuchs. Sie bevorzugt Sonne und einen durchlässigen, normalen Boden.

Pinus parviflora ‚Fukai‘
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Nennen wir zunächst die Pinus parviflora ‚Fukai‘ aus dem vorherigen Abschnitt.
Ein weiteres Sammlerobjekt ist die Japanische Sicheltanne, auch Chamaecyparis obtusa ‚Tsatsumi Gold‘. Die mit einem Award of Garden Merit ausgezeichnete Zwergsorte bildet einen unregelmäßigen, bizarren Busch mit gleichzeitig aufrechtem und ausgebreitetem Wuchs sowie sehr feinen, geschwungenen, gedrehten und gewundenen Zweigen. Ihr Laub besteht aus winzigen, flachen Schuppen, die an den Spitzen im Austrieb goldgelb sind. Das ältere Laub verbindet Gelbgrün mit Hellgrün. Ausgewachsen erreicht sie 1 m in alle Richtungen.
Der Juniperus squamata ‚Floreant‘ ist ein seltener, kleiner Nadelstrauch mit ganzjährig blau-silbernem Laub, das unregelmäßig mit blassgelben bis cremeweißen Flecken übersät ist. Mit buschigem, kompaktem und rundem Wuchs erreicht er ausgewachsen 45 cm Höhe und 90 cm Durchmesser. Seine Zweige sind vollständig mit dicht stehenden, kleinen Nadeln bedeckt. Anspruchslos an frischen Standorten, bevorzugt er gedämpfte Sonne und einen gut drainierten, auch mageren Boden.

Chamaecyparis obtusa ‚Tsatsumi Gold‘
Für spezielle Kulturbedingungen
Für den Schatten
Eine außergewöhnliche Sorte: Picea orientalis bzw. Kaukasus-Fichte ‚Silver Seedling‘ bildet sehr dichte Jungtriebe, die auf dem dunkelgrünen Laub mehr oder weniger silbrig oder blassgelb gefärbt sind. Die Zweige sind mit sehr kurzen, glänzenden Nadeln bedeckt, die radial und äußerst dicht um die Zweige angeordnet sind. In 10 Jahren erreicht die Pflanze eine Höhe von 70 cm und eine Breite von 40 bis 50 cm an der Basis. Im Alter bildet sie einen 1,5 bis 3 m hohen und etwa 1,5 m breiten Strauch mit wechselnder Wuchsform: mit der Zeit leicht niederliegend und rundlich oder im Gegenteil mehr oder weniger aufrecht bis pyramidenförmig. Sie gedeiht im Schatten oder Halbschatten sowie in der Morgensonne, wo sie ihre Panaschierung ganzjährig behält. Sie bevorzugt einen normalen, gut drainierten, aber frischen Boden.
Trockenheitsverträglich
Die Europäischen Eiben (Taxus baccata) ‚Ivory Tower‘ und ‚David‘ sind sehr anspruchslose Sorten, die in normalem, saurem bis leicht kalkhaltigem Boden gedeihen, der im Sommer frisch bis trocken ist. Sie kommen problemlos mit unseren verschiedenen Klimaten und Böden zurecht. Die erste hat eine sehr schmale, aufrechte Wuchsform und wird im Alter bei 3 m Höhe nicht breiter als 30 cm. Ihre Zweige sind kurz und aufrecht, die flachen, glänzenden Nadeln färben sich im Winter cremefarben und im Sommer gelb. Sie kontrastieren mit dem älteren, sehr dunkelgrünen Laub. Die zweite Sorte wird im ersten Absatz vorgestellt.
Für windige Standorte
Wählen Sie Pinus peuce ‚Aureovariegata‘, eine kleinwüchsige Mazedonische Kiefer. Sie ist gut windverträglich und gedeiht in vielen Klimaten, außer in zu trockenen Regionen des Südens. Im Alter erreicht sie langsam eine Höhe von 2 m und eine Breite von 1,2 m. Die goldgelben oder grünen, eher kräftigen Nadeln sind 5 bis 8 cm lang, büschelig angeordnet und radial um die Zweige verteilt. Ihr sehr leuchtendes Laub ist gold- und graugrün panaschiert.

Taxus baccata ‚David‘ und Pinus peuce ‚Aureovariegata‘
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