Cordyline auswählen
Unsere Tipps zur richtigen Wahl
Inhaltsverzeichnis
Cordyline oder Dracaena: exotische, immergrüne Staude mit dekorativer Silhouette. Tipps zu Sortenwahl, Standort, Winterhärte, Höhe und Verwendung.
Je nach Laubfarbe
Die Keulenlilien tragen ein äußerst dekoratives, immergrünes Laub. Es besteht aus schwertförmigen, spitzen, leicht gebogenen Blättern, die 30 bis 90 cm lang werden. Je nach Sorte unterscheidet sich die Laubfarbe und reicht von Hellgrün bis zu beinahe fluoreszierendem Rosa. Die Kultivare zeichnen sich durch wunderschöne Farbtöne und farbige Panaschierungen aus, die sich in zahlreichen parallelen Rippen zeigen.
Keulenlilien mit einfarbigem Laub
Die weniger auffälligen und selteneren Keulenlilien mit einfarbigem Laub sind dennoch interessant. Sie fügen sich gut in eine schlichte oder sehr moderne Gestaltung ein.
- Die Cordyline australis bildet belaubte Horste in blaugrüner Farbe.
- Die Sorte ‚Superstar’ (‘Albatross’PBR) besticht durch besonders breite, glänzende Blätter in einem auffälligen dunklen Purpurrot.
- Die Cordyline australis ‚Red Star‘ trägt lange, zugespitzte, gebogene Blätter in tiefem Purpurrot.

Cordyline australis und Cordyline ‚Superstar‘
Keulenlilien mit panaschiertem Laub
Sorten mit panaschiertem Laub sind am weitesten verbreitet. Mit ihren leuchtenden, kräftigen Farben bieten sie das ganze Jahr über ein eindrucksvolles Schauspiel. Sie zeigen zahlreiche parallele Rippen und sind intensiv gefärbt. Ihr Erscheinungsbild ist ausgesprochen exotisch und wunderschön!
- Die Cordyline australis ‚Pink Passion’ trägt lange, kaum gebogene Blätter, in der Mitte violett und mit einem leuchtend pinken, fast fuchsiafarbenen Rand.
- Die Cordyline australis ‚Torbay Dazzler‘ schmückt sich mit sehr langen Blättern, gestreift in Cremegelb und leuchtendem Grün.
- Die Cordyline australis ‚Cherry Sensation‘ ist mit ihrem außergewöhnlichen Laub eine einzigartige Sorte: rosa bis kirschrot, gestreift mit einem olivgrünen, fast bronzefarbenen Ton.
- Die Cordyline x banksii ‚Electric Pink®‘ zeichnet sich durch ihr purpur-braunes Laub mit breitem, leuchtend pinkem, fast fluoreszierendem Rand aus.
- Die Cordyline ‚Can Can‘ bietet einzigartige Farbvariationen mit fluoreszierenden Rosatönen, Weiß bis Creme und verschiedenen Grüntönen. Ein spektakuläres Kaleidoskop!

Cordyline ‚Torbay Dazzler‘ (© Cultivar 423) und Cordyline ‚Can Can‘
Lesen Sie auch
Cordyline: Pflanzen, Kultivieren, PflegenJe nach Winterhärte
Alle Keulenlilien sind nur bedingt winterhart und daher recht frostempfindlich. Deshalb werden sie je nach Region unterschiedlich kultiviert. Die winterhärtesten vertragen kurze Frostperioden von etwa -8 bis -10 °C. In Gegenden mit milden Wintern lassen sie sich problemlos im Freiland kultivieren; das mediterrane oder atlantische Klima ist ideal. Um ihre Winterhärte im Garten zu verbessern, pflanzen Sie sie an einen vor kalten Nordwinden geschützten Standort in gut durchlässigen Boden. Mulchen Sie den Fuß vor dem Einsetzen der Kälte großzügig mit einer Schicht Laub. In anderen Regionen kultiviert man sie in einem großen Topf und schmückt damit im Winter den Wintergarten.
Die winterhärtesten Keulenlilien
Die Keulenlilie ist an warme Klimazonen angepasst. Einige Arten sind jedoch weniger frostempfindlich als andere:
- Die Cordyline australis oder Keulenlilie verträgt Temperaturen bis -8 °C.
- Die Cordyline australis ‚Charly Boy‘ ist besonders interessant, da sie feuchte Kälte gut verträgt. Sie übersteht kurze Frostperioden um -10 °C, sobald sie gut eingewachsen ist.

Cordyline australis und Cordyline ‚Charlie Boy‘
Die frostempfindlichsten Sorten
Die meisten Kultivare mit purpurfarbenem oder panaschiertem Laub wie ‚Pink Passion‘ oder ‚Southern Splendour‘ sind noch frostempfindlicher. Auch direkte Sonne kann ihre Blätter verbrennen. Sie sind bis -5 °C winterhart und sollten nur in milden Regionen, idealerweise in Küstengärten, ins Freiland gepflanzt werden. In Regionen mit strengen Wintern kultiviert man sie unbedingt in einem großen Topf und räumt sie vor den ersten Frösten in ein Gewächshaus oder einen wenig beheizten Wintergarten.
⇒Weitere Informationen finden Sie in unseren Pflegetipps: „Keulenlilie überwintern“ und Welche Keulenlilie für Ihre Region?
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Je nach Größe und Wuchsform
La Cordyline ist eine Pflanze mit aufrechtem, strauchigem Palmenwuchs. In den ersten Jahren wächst sie als Blattrosette und bildet später meist einen einzelnen, mehr oder weniger kurzen Stamm, der im Alter von zahlreichen Zweigen mit beblätterten Köpfen gekrönt wird.
Mit oder ohne Stamm
Einige Sorten wie Cordyline x banksii ‚Electric Star®‘ bilden einen stammlosen Strauch und erinnern dadurch an einen Neuseelandflachs.
Unterschiedliche Wuchshöhen
Die Größe variiert von Pflanze zu Pflanze. In ihrer natürlichen Umgebung kann die Cordyline 20 m hoch werden, in unseren Gärten erreichen die größten Exemplare nach Jahren der Kultur höchstens 6 bis 10 m Höhe und 4 m Breite. Einige Sorten bleiben mit einer Höhe und Breite von höchstens 1,50 m deutlich kleiner. Pflanzen im Topf bleiben aufgrund des begrenzten Wurzelraums nur halb so groß wie ausgepflanzte Exemplare.
Die größten Cordylinen
Cordylinen mit starkem Wachstum sind spektakulär, um große Flächen zu gestalten! Sie wirken prächtig in der Mitte eines großen exotischen Beets, als Allee- oder Windschutzbaum in einem Küstengarten. Neben Cordyline australis, die in unseren Küstengärten ausgepflanzt langsam 5 bis 6 m hoch und 2 m breit wird, sind auch einige Sorten im Garten besonders bemerkenswert. Dazu gehört Cordyline australis ‘Red Star’ mit einer schönen Wuchsform: Sie wird im Alter 3,50 bis 4 m hoch und bis zu 1,50 bis 2 m breit. Allerdings wächst sie langsamer als die Art. ‚Sunrise‘ zeichnet sich ebenfalls durch ihre Größe aus: Sie wird langsam 2 bis 3 m hoch und 1 m breit.
Cordylinen mittlerer Größe
Mit einer Höhe von 1,50 bis 2 m ermöglichen sie originelle, farbenfrohe Szenen und strukturieren große Böschungen in voller Sonne oder im Halbschatten sowie das Zentrum exotischer Beete. Wie die Sorte ‚Peko‘ lassen sie sich leicht mit anderen Pflanzen mit ähnlichen Standortansprüchen zu exotisch wirkenden Pflanzungen kombinieren. Als Solitär setzen sie in einem gemäßigten Garten eindrucksvolle Akzente.
Kleine Sorten
Zahlreiche Züchtungen wie Cordyline ‚Can Can‘ bleiben kleiner. Durch ihren kompakten Wuchs eignen sie sich besonders für die Kultur im Topf und wirken auf Terrasse oder Balkon immer attraktiv. Auch in ein kleines exotisch oder modern gestaltetes Beet sowie in einen Steingarten fügen sie sich leicht ein.

Cordyline australis im Topf (© KM), Cordyline banksii ‚Electric Star‘ und Cordyline ‚Peko‘
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Cordyline kombinierenJe nach Verwendung
Alle Cordylinen sind im Topf und im Freiland pflegeleicht.
- Im Zentrum eines großen Beets, als Allee- oder Windschutzbaum oder als Solitär sollten Sie die größten Sorten bevorzugen, etwa ‚Torbay Dazzler‘ oder die reine Art.
- Für Topf oder kleinen Garten wählen Sie kompakte Kultivare, die ausgewachsen kaum 1 m hoch und 80 cm breit werden, oder setzen Sie auf die frostempfindlichsten Arten, wenn Sie in einer Region mit strengen Wintern leben: Im Topf bleiben sie kleiner.
→ Erfahren Sie mehr über die Kultur der Cordyline im Topf in unserem Ratgeber!

Eine prächtige Cordyline im Beet und eine kleiner bleibende Cordyline im Topf (© Torquay Palms)
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