Der Anbau von Kale und Grünkohl im Gemüsegarten
ein Gemüse voller Vorzüge
Inhaltsverzeichnis
Der Grünkohl, auch nicht kopfbildender Krauskohl genannt, ist ein Blattgemüse, das für seinen hohen Nährstoffgehalt und seinen unkomplizierten Anbau geschätzt wird. Winterhart und krankheitsresistent, lässt er sich sowohl im Gemüsegarten als auch im Topf auf dem Balkon kultivieren. Entdecken Sie, wie der Anbau von Grünkohl gelingt: welchen Boden und Standort Sie wählen sollten, wie Sie ihn säen und pflanzen und wie Sie ihn pflegen, um eine reiche Ernte zu erzielen.
Wo und in welchen Boden pflanzt man Grünkohl?
Auch wenn Kale und Grünkohl etwas weniger anspruchsvoll als die meisten Kohlarten sind, benötigen sie dennoch einen gut gedüngten Boden, der zuvor durch Zugabe von reifem Kompost oder gut verrottetem Mist (3 kg pro m2) angereichert wurde. Sie gedeihen in tiefgründigem, feuchtem Boden und können in der Sonne oder im leichten Schatten angebaut werden. Kühle und regnerische Klimabedingungen kommen ihnen sehr entgegen.
Sie vertragen sich mit zahlreichen Gemüsesorten, etwa Kopfsalat. Vermeiden Sie jedoch, sie mit anderen Kreuzblütlern, Zucchini, Fenchel, Feldsalat, Lauch-Porree und Erdbeerpflanzen zu kombinieren.
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Wirsing und Wirsing anbauenWie sät und pflanzt man Grünkohl?
Grünkohl wird in der Regel von März bis Juni gesät und von April bis Juli gepflanzt.
Für jede Kohlsorte gibt es einen mehr oder weniger langen, idealen Zeitraum für Aussaat und Pflanzung: Diese Information finden Sie auf der Samentüte, und es ist wichtig, sie zu beachten.
Die Direktsaat an Ort und Stelle ist möglich, aber die Anzucht oder der Kauf von Jungpflanzen zum Auspflanzen ist die am häufigsten angewandte Methode. Sobald sie sich gut entwickelt haben, werden die Jungpflanzen an ihrem endgültigen Platz im Gemüsegarten eingesetzt. Sie werden in einen erwärmten und gut vorbereiteten Boden gepflanzt: Dieser wird von Unkraut befreit, mit einem Spaten oder einer Bodenlüftergabel gelockert und anschließend mit einem Rechen fein gekrümelt.
Beim Auspflanzen ins Freiland werden die Jungpflanzen bis zu den ersten echten Blättern in die Erde gesetzt: Entlang des eingegrabenen Stängels bilden sich neue Wurzeln, die für eine bessere Verankerung im Boden sorgen.
Folgende Pflanzabstände sind einzuhalten:
– 40 bis 60 cm zwischen den Reihen und 20 bis 30 cm zwischen den einzelnen Jungpflanzen bei Grünkohl (je nach Sorte anzupassen),
– 70 cm zwischen den Reihen und 70 cm zwischen den einzelnen Jungpflanzen innerhalb der Reihe bei Grünkohl.
Entdecken Sie unsere vollständige Anleitung: Wie wird Grünkohl ausgesät?
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Pflege und Bewässerung von Grünkohl
Die Pflege dieser Kohlpflanzen besteht in regelmäßigem Unkrautjäten, Hacken und Gießen. Ihr Wachstum ist langsam, daher fallen diese Arbeiten über einen langen Zeitraum hinweg regelmäßig an. Sie können in größeren Abständen erfolgen oder stark reduziert werden, wenn Sie den Boden mulchen, beispielsweise mit dünnen, aufeinanderfolgenden Schichten zuvor getrockneten Rasenschnitts.
Krankheiten und Schädlinge
Grünkohl und Kale sind für ihre gute Widerstandsfähigkeit gegen Schädlinge und Krankheiten bekannt: Sie sind widerstandsfähig gegen Kohlhernie und werden nur selten vom Kohlweißling befallen. Dennoch sollten Sie wachsam bleiben und das Prinzip der Fruchtfolge beachten, indem Sie sie frühestens nach 5 Jahren wieder am selben Standort anbauen.
Die Grünkohlernte
Die Ernte erfolgt je nach Bedarf mit dem Messer, indem die Blätter am äußeren Rand der Pflanze entnommen werden, die weiterwächst und neue Blätter bildet. Diese Kohlarten können bereits als junge Blätter und bis zur Reife verzehrt werden.
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