Futterpflanze: 5 Gemüse für Tiere

Futterpflanze: 5 Gemüse für Tiere

Einige Gemüsearten aus dem Nutzgarten werden als Futtergemüse für Tiere angebaut.

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 6. November 2025  durch Pascale 5 min.

Halten Sie Hühner, Kaninchen, Schafe, Esel oder Rinder statt Hund und Katze? 5 Futtergemüse: faserreich und leicht anzubauen.

Schwierigkeit

Blattkohl, reich an Stickstoff, Kalzium und Phosphor

Blattkohl (Brassica oleracea) bildet keine Köpfe. Der winterharte Baumkohl liefert nährstoffreiches Futter und wird von Juli bis August gepflanzt.

Die Futtermöhre, beliebt bei Kaninchenzüchtern

Wenn Sie Hühner und Kaninchen halten, sind Futtermöhren ein hervorragendes Futter. Kaninchen lieben sie natürlich. Hühner schätzen sowohl das Laub als auch die Wurzel, gegebenenfalls gekocht. Futtermöhren sind reich an Vitamin A (Karotin), B1, B2 und C, Ballaststoffen und Zucker. Damit ergänzen sie die tägliche Ration Ihrer Tiere ideal – besonders in einer Zeit, in der frisches Grün seltener wird.

Ein weiterer Vorteil dieser Futtermöhren ist ihr hoher Ertrag. Zudem können ihre Wurzeln eine Länge von 30 Zentimetern erreichen. Sie haben also viele Vorzüge für den Anbau im Gemüsegarten. Dank ihrer Winterhärte lassen sie sich überall kultivieren. Auch ihre gute Winterlagerfähigkeit spricht für sie: im Boden (dabei bleibt ein Beet lange belegt!) oder in einem Silo mit leicht feuchtem Sand, an einem frostfreien, luftigen Platz. Anschließend können Sie die Möhren nach Bedarf für Ihre Tiere entnehmen.

Die Aussaat kann von März bis Juli gestaffelt erfolgen, für eine Ernte bis November. Sie können diese Futtermöhren auch im Oktober und November säen und ab dem folgenden Frühjahr, im Mai, ernten. Wie alle Möhren bevorzugen Futtermöhren einen leichten, nährstoffreichen, tiefgründigen und steinfreien Boden. Das herbstliche Umgraben sollte daher tief erfolgen; der Boden wird mit Kompost oder gut verrottetem Mist angereichert.

Unsere Lieblingssorten:

Möhre blanche à collet vert

Möhre blanche à collet vert

Eine Futtermöhre mit langen, weißen und grünen, herzlosen Wurzeln
  • Höhe bei Reife 30 cm
Möhre jaune du Doubs

Möhre jaune du Doubs

Diese Futtermöhre bildet 30 Zentimeter lange, gelbe Wurzeln ohne Herz
  • Höhe bei Reife 30 cm

Futterrübe: traditionelles Futtergemüse

Dieses Futtergemüse bewährt sich seit Jahrhunderten. Die Futterrübe (Beta vulgaris subsp. maritima) dient seit Langem als Nahrung für Schafe, Rinder, Ziegen, Pferde, Hühner und Kaninchen. Sie überzeugt durch ihren hohen Zuckergehalt und ist besonders schmackhaft. Dadurch liefert sie vor allem im Winter, wenn weniger Grünfutter verfügbar ist, wertvolle Energie. Zudem fördert sie die Verdauung und ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen, insbesondere Kalium. Die fleischigen Wurzeln und Blätter sind essbar. Dank ihrer langen Haltbarkeit in einem kühlen, dunklen Raum wie Keller oder Vorratskammer ist sie auch im Winter ein nützliches Futtermittel.

Futterrüben sät man, sobald keine Fröste mehr drohen: ab Mitte März in milden Regionen, andernorts ab Mai. Bis Juli ist eine Aussaat möglich, um die Ernte zeitlich zu staffeln. Wie ihre Verwandte, die Rote Bete, bevorzugt die Futterrübe frischen, lockeren und kalireichen Boden. Sie können die Erde daher mit etwas Asche, Kompost oder Mist anreichern. Auch die Konkurrenz durch Unkraut verträgt sie schlecht. Wir empfehlen eine Mulchschicht, die den Boden frisch hält und den Unkrautwuchs begrenzt.

Unsere Lieblingssorten:

Rote Bete Große Gelb Futterrüben de Vauriac

Rote Bete Große Gelb Futterrüben de Vauriac

Diese Futterrübe bildet lange Wurzeln mit weißem Fleisch und gelb-orangefarbener Schale. Eine besonders ertragreiche Sorte.
  • Höhe bei Reife 35 cm
Rote Bete Große Rote Futterrüben

Rote Bete Große Rote Futterrüben

Diese Futterrübe bildet bis zu 25 cm lange Wurzeln mit dunkelroter Schale und weißem Fleisch. Sie lässt sich leicht anbauen und ernten, da die Wurzel weit aus dem Boden ragt.
  • Höhe bei Reife 25 cm

Futterrübe: Ernte (fast) das ganze Jahr

Wie die Rote Bete gehörte auch die Futterrübe (Brassica rapa) lange zur Tierernährung. Alle Tiere mögen ihre je nach Sorte runde oder längliche, fleischige Wurzel. Auch das Laub kann verfüttert werden. Die Rübe ist reich an Eisen, Kalzium sowie den Vitaminen A, B5, B6 und C.

Futterrüben werden von März bis Mai sowie von Juli bis August gesät und zwei bis drei Monate später geerntet – späte Sorten vor dem ersten Frost. Im Silo, in trockenem Sand und an einem kühlen, dunklen, gut belüfteten Ort sind sie mehrere Monate lagerfähig.

Für ein gutes Wachstum benötigt die Futterrübe ebenso wie Speiserüben einen lockeren, leichten, nährstoffreichen, kalkfreien Boden. Sie ist frost- und trockenheitsempfindlich und verträgt auch keine pralle Sonne. Da sie regelmäßig gegossen werden muss, empfiehlt sich eine Mulchschicht. Diese begrenzt zugleich das Aufkommen von Unkraut, das Futterrüben nicht besonders mögen.

Unsere Lieblingssorte:

Rübe Fourrager de Norfolk Collet Rouge

Rübe Fourrager de Norfolk Collet Rouge

Diese Futterrübensorte bildet runde, fleischige Wurzeln mit weißer und roter Färbung
  • Blütezeit Juli für Oktober
  • Höhe bei Reife 30 cm

 

Steckrübe: Rübenkohl als Tierfutter neu entdeckt

Wurzelgemüse ähnlich der Rübe: Die Steckrübe (Brassica napus subsp. rapifera) unterscheidet sich je nach Sorte durch einen stärker zugespitzten, roten oder grünen Hals und eine rundere Wurzel. Sie ist ein bei Rindern und Schafen, aber auch bei Pferden beliebtes Futtergemüse. Wegen möglicher Blähungen sollte sie jedoch nicht im Übermaß verfüttert werden. Außerdem ist sie reich an Ballaststoffen, Kalium, Kalzium und Phosphor sowie an Provitamin A und Vitamin C. Zudem erzielt sie hohe Erträge.

Die Steckrübe lässt sich dank ihrer Winterhärte bis -10 °C überall in Frankreich anbauen. Die Aussaat erfolgt von Mai bis Juli, die Ernte von Oktober bis Dezember. Nach dem Roden lässt sich die Steckrübe gut im Silo lagern. Der Rübenkohl bevorzugt gut gedüngte, fein bearbeitete Böden und einen sonnigen Standort. Er benötigt wenig Pflege, lediglich regelmäßiges Hacken zur Unkrautbekämpfung.

Unsere Lieblingssorten:

[produkt sku=“1703″ blog_description=“Diese Steckrübensorte mit rotem Hals bildet sehr voluminöse Wurzeln und überzeugt durch ihre hohe Winterhärte“ template=“listing1″ /]

[produkt sku=“2887″ blog_description=“Die Steckrübe Wilhemsburger hat einen grünen Hals und ist sehr gut lagerfähig. Eine alte, sehr winterharte Sorte“ template=“listing1″ /]

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