Hacke wählen: Worauf achten?

Hacke wählen: Worauf achten?

Multifunktions-Gartengerät

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Geändert der 13. August 2025  durch Virginie T. 4 min.

Eine Hacke gehört in jeden Garten: Wozu dient sie? Wann und wie nutzen Sie sie? Tipps für Anfänger zur richtigen Wahl!

Schwierigkeit

Was ist eine Hacke?

Die Hacke ist ein unverzichtbares Gartenwerkzeug. Sie besteht aus einem kurzen oder langen Stiel und einem Stahlkopf – einer scharfen Klinge mit einer Breite von 8 bis 20 cm, die in spitzem Winkel zum Stiel steht. Die sehr scharfen Kanten eignen sich besonders gut zur oberflächlichen Bodenbearbeitung. Hacken gibt es mit Stielen in verschiedenen Längen und aus unterschiedlichen Materialien. Je nach Modell hat der scharfe Kopf die Form eines Herzens, eines Halbmonds, einer kleinen runden Schaufel oder eines Dreizacks.

Kurze Hacke oder langer Stiel: Für dieses grundlegende Gartenwerkzeug gibt es viele Varianten

Mehr dazu: Entdecken Sie Ölbaums Tipps: Wozu dient eine Hacke?

Welche Hacke wählen?

Es gibt verschiedene Hackenmodelle. Vor der Auswahl Ihrer Hacke sollten Sie mehrere Kriterien berücksichtigen, etwa die Bodenart und die Art der zu pflegenden Fläche.

  • Die passende Größe: Gartenhacken gibt es in verschiedenen Größen. Sie sind mit kurzem oder langem Stiel erhältlich. Manche enden mit einem „T“, was die Handhabung erleichtert und für maximalen Komfort sorgt. Ein Modell mit kurzem Stiel eignet sich besonders für erhöhte Pflanzungen wie Hochbeete oder Blumenkästen. Um ein klassisches Beet oder die Reihen im Gemüsebeet von Unkraut zwischen den Pflanzen zu befreien, wählen Sie ein Modell mit langem Stiel, um Ihren Rücken zu schonen.
  • Die Wahl des Materials: Unsere Hacken bestehen aus Holz der Rotbuche oder natürlichem Eschenholz, teilweise auch aus Eukalyptus. Sie sind leicht, handlich und robust und begleiten Gärtner viele Jahre lang. Ihre Köpfe aus Edelstahl sind besonders stabil und widerstehen Stößen, Verwindung und Korrosion.
  • Klassische Hacken: Mit kurzem oder langem Stiel eignen sie sich besonders für die oberflächliche Bodenbearbeitung sowie zur Pflege von Blumenbeeten und Gemüsebeeten. Sie besitzen ein rechteckiges Stahlblatt, das teilweise mit kleinen Zähnen ausgestattet ist, um die Arbeit zu erleichtern.

    Hacken mit langem Stiel: Rosengartenhacke, japanische Hacke und Nanterre-Hacke

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Spezielle Gartenhacken

  • Doppelkopf- und Zweiseitige Hacken: Sie besitzen eine Seite in Form eines Rechens und eine andere in Form einer Hacke oder einen beidseitig geschärften Kopf. Ideal für die Arbeit vorwärts und rückwärts.
  • Mit herzförmigem Kopf: ideal für schwer zugängliche Stellen und zum Unkrautjäten in Pflanzgefäßen. Sie lässt sich auch als Rasenkantenschneider oder zum Reinigen der Fugen zwischen Bodenplatten verwenden.
  • Mit rundem Kopf: speziell zum Unkrautjäten, Kratzen und Harken in sandigen, leichten Böden entwickelt. Damit lässt sich in alle Richtungen hacken.
  • Mit Dreizack- oder „Göffel“-Kopf: Mit ihrem dreizinkigen Kopf in Sporkform eignet sie sich ideal zum Entfernen von Unkraut in härteren Böden.
  • Mit halbmondförmigem Kopf: Sie dient zum präzisen Arbeiten an schwer zugänglichen Stellen und ist besonders effektiv in Kurven.
  • Die Rosenhacken: Mit ihrem schmalen, geschärften Kopf ermöglichen sie das Arbeiten an engen Stellen, insbesondere zwischen Pflanzen und am Fuß von Sträuchern.
  • Die Blumenhacken: Das sind kleine Hacken, die speziell für die Pflege Ihrer Kübel, Pflanzgefäße, Hochbeete sowie kleinen Beetränder an Terrasse oder Beet entwickelt wurden.
  • Hacken vom Typ Nanterre: Sie zeichnen sich durch ein am Stielansatz vernietetes Blatt aus und eignen sich perfekt zum Hacken und Unkrautjäten sowie zum Ziehen von Furchen für die Aussaat.

    Eine Halbmondhacke und eine Zweiseitige Hacke

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