Hasel wählen: Kaufberatung
Passende Sorte für Ihren Garten finden
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Der Hasel, lateinisch Corylus, oft auch Haselnussstrauch genannt, ist ein traditionsreicher, charakteristischer Strauch. Geschätzt wird er nicht nur für sein gezähntes Laub und seinen malerisch-buschigen Wuchs, sondern auch für seine schöne Winterblüte, farbenprächtigen hängenden Kätzchen, herrlichen Herbstfarben und … köstlichen Haselnüsse!
Ziergehölz und zugleich Obstbaum … der Hasel bietet viele Vorteile im Garten. Er gehört zu den Gehölzen, die ihr Laub am längsten behalten, wächst schnell und gedeiht in allen ausreichend durchlässigen Böden. Der äußerst winterharte, robuste und langlebige Hasel bietet zudem einer vielfältigen Kleintierwelt im Garten Unterschlupf. Es gibt so viele Sorten, dass die Wahl nicht immer leichtfällt, wenn der passende Hasel für alle unsere Auswahlkriterien gesucht wird.
Sie suchen einen ertragreichen Obstbaum oder begeistern Sie sich vor allem für den Zierwert sowie die Färbung von Laub und Kätzchen? Haben Sie einen großen Garten oder eine kleine Terrasse? In unserem Kaufratgeber finden Sie den passenden Hasel für Ihren Garten!

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Wegen seiner Wuchsform
Sowohl als Zierstrauch, Zierbaum und Obstgehölz geschätzt, zeigt der Haselnussstrauch eine große Vielfalt an Formen und Größen. Er wächst mehrstämmig mit mehreren sehr dünnen Stämmen, die an eine dichtere Rebe erinnern.
Unter den rund 15 Arten der Gattung Corylus lassen sich 5 sehr unterschiedliche Wuchsformen unterscheiden:
- Corylus avellana: Die Gewöhnliche Hasel ist am weitesten verbreitet. Sie entwickelt eine breite Wuchsform und wird ausgewachsen 5 bis 7 m hoch sowie bis zu 4 m breit. Sie besitzt mehrere Stämme und bildet einen Stockausschlag. Die aufrechten Zweige senken sich mit dem Alter ab und verleihen ihr eine bogenförmige Wuchsform. Im Herbst färbt sich das Laub schön gelb bis gelborange, bevor es abfällt.
- Corylus avellana ‘Pendula’ besitzt für eine Hasel eine sehr dekorative und ungewöhnliche Trauerform. Sie wird 3 m hoch, ist selten und sollte einzeln gepflanzt werden, damit diese außergewöhnliche Wuchsform optimal zur Geltung kommt.
- Corylus maxima, auch Lambertsnuss, Große Hasel oder Lombardische Hasel genannt, ähnelt in vieler Hinsicht Corylus avellana, wird jedoch größer: ausgewachsen 10 m hoch und 5 m breit. Außerdem besitzt sie größere Blätter, Kätzchen und Haselnüsse. Sie ist zudem noch winterhärter. Es gibt etwa zehn Sorten, darunter die Purpur-Hasel, die für freiwachsende Hecken am hinteren Gartenrand sehr beliebt ist. Sie bleibt mit 4 m Höhe kleiner und besitzt die purpurlaubige Sorte Corylus maxima ‚Purpurea‘.
- Corylus colurna oder Baum-Hasel, auch Byzantinische Hasel genannt, zählt zu den bekanntesten Arten und stammt aus Kleinasien und Osteuropa. Sie besitzt eine typische, symmetrische, pyramidenförmige Wuchsform und einen geraden Stamm. Als großer Zierbaum verleiht sie dem Garten Struktur und wird ausgewachsen 15 bis 20 m hoch. Sie ist die einzige Art, die Höhenlagen bis 1700 m verträgt. Ihre graue, gefurchte Rinde ist besonders attraktiv. Die Kätzchen sind mit 5 bis 8 cm etwas kürzer als bei Corylus avellana. Die Baum-Hasel gedeiht ideal in voller Sonne, als Solitär in einem großen Garten oder in einer freiwachsenden Hecke. Im tiefen Winter bedeckt sie sich mit langen, 10 bis 12 cm großen goldenen Kätzchen. Der Kultivar ‘Te Terra Red’ besitzt beim Austrieb purpurrotes Laub und Kätzchen in ähnlichen Farbtönen.
- Corylus avellana ‘Contorta‘, die Korkenzieher-Hasel, ist ein Strauch mit aufrechter Wuchsform, die an einen Sonnenschirm erinnert. Ihre ungewöhnlich gedrehten Zweige wachsen korkenzieherartig und verleihen ihr ihren ganzen Charme und ihre Originalität. Die Verzweigung ist dicht und hängt im Alter herab. Sie bleibt kleiner und wächst langsamer als Corylus avellana, wird ausgewachsen 5 m hoch und kann dank ihrer außergewöhnlichen Form auch einen kleineren Raum bereichern. Ihre essbaren Früchte sind kleiner und reifen später als bei der Wildart Coryllus avellana. Ihre Besonderheit macht sie zum idealen Strauch, wenn Sie ein etwas ungewöhnliches Exemplar suchen, das im Winter viele Blicke auf sich zieht. Aus den Zweigen lassen sich zudem wunderschöne Wintersträuße gestalten.

Corylus colurna (Foto: T. Sheerman), Corylus contorta, Corylus avellana, Corylus maxima (Foto: W. Cutler)
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Vielleicht inspiriert Sie die Farbe des Laubs beim Kauf eines Haselstrauchs am meisten, wenn Sie ihn harmonisch mit vorhandenem Laub im Garten kombinieren oder interessante Kontraste schaffen möchten. Haselsträucher sind alle sommergrün und zeigen im Herbst stets goldgelbes oder orangegelbes Laub, bevor sie ihre Blätter spät abwerfen (ausgenommen purpurlaubige Sorten).

Warme Laubtöne im Herbst; rechts ein Haselstrauch im Dezember, einer der letzten, der seine Blätter verliert (Foto: G. David)
Für die Auswahl entscheidend ist daher die Farbe, die der Hasel im Frühling und Sommer zeigt. Sein Austrieb erfolgt spät: Die Blätter erscheinen gewöhnlich im Mai. Je nach Region behält der Hasel sein Laub jedoch bis Mitte Dezember. Alle haben beidseitig samtig behaarte, stark von Blattadern durchzogene Blätter mit einer Größe von 7 bis 15 cm.
- Goldenes Laub: Nur ein Kultivar bietet diese helle, leuchtende Färbung: Corylus avellana ‘Aurea‘. Sein goldgrünes, fast orangefarbenes Laub wird im Sommer hellgrün. Es bringt viel Helligkeit in den Garten und sollte bevorzugt in der Sonne gepflanzt werden.
- Grünes Laub: Viele Sorten tragen mittel- bis dunkelgrünes Laub. Dazu gehört Corylus colurna mit großen, ovalen, dunkelgrünen, doppelt gezähnten Blättern von 12 cm Länge. Corylus avellana ‘Contorta’ hat mittelgrüne Blätter, ebenso wie Corylus avellana ‚Webb’s Prize Cob‘.
- Purpurfarbenes Laub: Mehrere Kultivare bieten diese Färbung und schaffen interessante Tiefe im Garten. Zierwirksam, sollte man sie dennoch sparsam einsetzen. Das dunkle Laub dieser Sorten kommt im Abendlicht besonders schön zur Geltung und schimmert in flammenden Tönen. Purpurlaubige Haselsträucher passen in naturnahe Gärten ebenso wie in moderne Anlagen. Lassen Sie sich verführen: Corylus colurna ‚Te Terra Red‘ trägt im Frühling purpurrote Blätter, die sich allmählich purpurgrün färben. Corylus maxima ‘Purpurea’ ist ein 4 m hoher Strauch mit prächtigen, im Sommer fast schwarzen, dunkelpurpurnen Blättern – ein starker Kontrast im naturnahen Garten. Corylus avellana ‘Rode Zellernoot’ hat purpurne Blätter, die sich im Sommer bronzgrün färben.

Leuchtendes Laub von Coryllus avellena ‚Aurea‘, mittelgrüne Blätter von Corylus avellana contorta und purpurne Blätter von Corylus avellana ‚Rode Zellernoot‘
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Für die Farbe der Kätzchen
Die Blüte der Haseln lässt sie in den langen Wintermonaten besonders reizvoll und attraktiv erscheinen. Der Strauch oder Baum verleiht dem Garten dann einen ganz besonderen Zauber und Blickfang: Seine leuchtenden, hängenden Blütenkätzchen schwingen im Wind – selbst in der kältesten Zeit des Winters. Für dieses Schauspiel sorgen die männlichen Kätzchen; die weiblichen Blütenkätzchen, die kurz danach erscheinen, bleiben unscheinbar (nur das rote Stigma ist sichtbar – und selbst das nur aus nächster Nähe). Die männlichen Kätzchen erscheinen bereits im Sommer kompakt an den Zweigspitzen und reifen ab Januar. Sie strecken sich auf etwa zehn Zentimeter, zunächst gelbgrün, dann goldgelb, wenn sich ihre langen, hängenden Kätzchen öffnen (je nach Klima und Sorte zwischen Februar und März).
Die eindrucksvollsten Kätzchen, denn die längsten mit bis zu 12 cm trägt die Byzantinische Hasel. Auch die verschiedenen Sorten von Corylus maxima tragen lange Kätzchen (6 bis 8 cm), während die kürzesten (immerhin 4 bis 6 cm) bei Corylus avellana zu finden sind.
Die in Gruppen von 3 oder 4 versammelten Kätzchen sind meist goldgelb, einige zeigen jedoch purpurrote Farbtöne:
- Die gelben Kätzchen sind bei der Korkenzieher-Hasel (Corylus avellana ‚Contorta‘) sehr hell, bei der Hasel ‘Aurea’ leuchtend gelb und bei Corylus avellana ‘Webb’s Prize Cobb’ blassgelb.
- Die roten Kätzchen setzen am Strauch einen farbenfrohen, weithin sichtbaren Akzent. Sie gehören zu Sorten mit purpurrotem Laub: Corylus maxima ‘Red Filbert’, Corylus maxima ‘Purpurea’ und Corylus avellana ‘Rode Zellernoot’ tragen rotbraune Kätzchen.

Wunderschöne gelbe und rote Kätzchen der Haseln im Winter
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Die Hasel lässt sich natürlich auch als Obstbaum verwenden. Sie liefert köstliche Nüsse, die sich mehrere Monate lagern lassen, und kann sowohl im Obstgarten als auch im Ziergarten gepflanzt werden. Dann stehen Qualität und Ertrag der Nussernte im Vordergrund.
Die Hasel ist monözisch: An einem Pflanzenexemplar befinden sich sowohl männliche als auch weibliche Blüten. Die weiblichen Blüten stehen einige Wochen nach den männlichen in voller Blüte. Daher ist es wichtig, mindestens zwei Haseln unterschiedlicher Sorte und Blütezeit zu pflanzen, damit eine erfolgreiche Bestäubung gewährleistet ist.
Der Ertrag erreicht ab dem 8. Jahr bis zum 20. Jahr sein Maximum. Dabei kann der Strauch oder Baum 60 bis 100 Jahre alt werden. Mit der Ernte kann man jedoch bereits beginnen, wenn der Baum etwa 5 Jahre alt ist. Die Ernte findet zwischen Ende August und Anfang Oktober statt. Sorten mit purpurfarbenem Laub tragen ebenfalls ausgezeichnete Früchte, auch wenn sie häufig vor allem wegen ihres Zierwerts verwendet werden.
Ihre Auswahl kann sich an einem oder mehreren Kriterien orientieren:
- Großfrüchtige Sorten
Corylus ‘Buttler’ trägt große, leicht längliche Früchte, ebenso Corylus ‘Coxford’. ‘Fertile de Coutard’ bildet besonders große, runde und sehr aromatische Früchte. ‘Nottingham’ und ‘Géant de Halle‘ tragen große, orangebraune Früchte mit festem Fruchtfleisch - Geschmack
Der Geschmack ist recht subjektiv. Einige Haselnüsse zeichnen sich jedoch durch ihr besonderes Aroma aus: Corylus ‘Longue d’Espagne’ ist süß. Corylus ‘Nottingham’ und Corylus ‚Fertile de Coutard‘ sind sehr aromatisch. Corylus maxima ‚Purpurea‘ trägt Haselnüsse mit süßem, aromatischem Fruchtfleisch. - Sehr ertragreiche Sorten
Corylus avellana ‘Webb’s Prize Cob’ ist eine sehr ertragreiche Sorte mit länglichen Früchten, später Blüte und hoher Frosthärte. ‘Fertile de Coutard’ und ‚Nottingham‘ sind sehr wuchsfreudig und ertragreich. Corylus ‘Segorbe’ mit kleinen Früchten ist ebenfalls ertragreich und wuchsfreudig. Corylus ‘Coxford’ mit länglichen, Ende August reifenden Früchten ist besonders ertragreich. - Frühe Sorten
‘Fertile de Coutard’ trägt bereits Ende August große Früchte. ‘Nottingham Frühe’ kann ab Mitte August geerntet werden - Späte Sorten (Ende September bis Anfang Oktober)
Die Hasel ‚Géant de Halle‘, Corylus ‚Merveille de Bolwiller‘, deren Früchte Mitte September reifen, und Corylus colurna ‘Rouge de Zeller’, die zwischen September und Oktober trägt, gehören zu den späten Sorten. Auch Corylus avellana ‘Webb’s Prize Cob‘ und Corylus ‚Coxford‘ werden Ende September geerntet, Corylus ‚maxima Purpurea‘ zwischen September und Oktober. - Winterharte Sorten
Hier finden Sie die frosthärtesten Haseln, geeignet für Regionen mit besonders strengen Wintern und Frühjahren: Corylus ‘Longue d’Espagne’, Corylus ‘Géant de Halle’ und ‚Merveille de Bollwiller‘. Dank ihrer späten Blüte sind sie für kalte Regionen geeignet.
Eichhörnchen lieben Haselnüsse. Das ist kein Mythos, denn sie sind reich an Fett und daher im Winter bei Nagetieren sehr begehrt. Wenn Sie Haseln im Garten haben, können Sie ihre Wege entlang des Stamms und der Zweige beobachten … Vertreiben lassen sie sich jedoch nicht – und das wäre ohnehin sehr schade …
Je nach Verwendung
Mit seiner vielfältigen Wuchsform und Farbgebung lässt sich der Hasel im Garten vielseitig einsetzen: als Teil einer Hecke oder am Rand des Gartens, als zentraler Blickfang, im Obstgarten oder sogar auf der Terrasse. Er wächst bis in Höhenlagen von 1700 m und bietet damit in Deutschland ein breites Einsatzspektrum.
Als freiwachsende Hecke oder Gehölzgruppe
Der Hasel stammt aus den Laubwäldern und dem Unterholz West- und Asiens. Mit seiner buschigen Wuchsform und dem geringen Rückschnittbedarf findet er ganz natürlich seinen Platz in dieser Gestaltung und bereichert sie. Für eine Feldhecke wählt man die höchsten Sorten mit 3 bis 4 m Höhe und setzt sie mit etwa 5 m Abstand. Der Baum erreicht häufig eine Breite von 4 m und wirkt wie ein großer, strauchiger Busch. Corylus avellana eignet sich besonders gut für eine freiwachsende Hecke. In einer Gehölzgruppe lässt er sich mit der goldblättrigen Sorte Corylus avellana ‚Aurea‘ sowie mit Hainbuche, Holunder, Weißdorn, Felsenbirne und anderen Sträuchern kombinieren. Sie unterstreichen den natürlichen Charakter und schaffen wertvolle Lebensräume für Vögel und Wildtiere.

Als Solitär
Seine majestätische Wuchsform macht den Hasel zum idealen Solitär für mittelgroße und große Gärten. Hängeformen (Corylus avellana ‚Pendula‘) oder Korkenzieherhasel (Corylus avellana ‚Contorta‘) werden an einem sorgfältig gewählten Standort gepflanzt, der ihre außergewöhnliche Wuchsform – besonders im Winter – zur Geltung bringt. Die purpurlaubige Sorte des Korkenzieherhasels Corylus avellana ‚Red Majestic‘, bleibt kompakt und ist mit ihrem purpurfarbenen Sommerlaub ein interessanter Blickfang. Die Byzantinische Hasel findet als schöner Strukturbaum ihren Platz in einem großen Garten oder Park. Corylus avellana kann auch als Solitär gepflanzt werden und verleiht einem naturnahen Garten viel Natürlichkeit.

Corylus avellana und Corylus contorta
Als Allee
Die kegelförmige Silhouette der Byzantinischen Hasel mit ihrem einzelnen Stamm eignet sich für eine Alleepflanzung im urbanen Raum. Da er schwierige Kulturbedingungen und Luftverschmutzung verträgt, ist er besonders dekorativ. Auf großen Flächen und an offenen Standorten bildet er eine eindrucksvolle Baumreihe.
Als Sichtschutz
Trotz seines sommergrünen Laubs eignet sich der Hasel sehr gut als Sichtschutz. Seine aufrechte, dicht verzweigte Struktur verdeckt beispielsweise einen wenig ansehnlichen Hintergrund oder begrenzt den Garten als freiwachsende Hecke. Für diesen Zweck werden drei Exemplare zusammengepflanzt, um den unerwünschten Ausblick möglichst gut zu verbergen.
Im Kübel oder für kleine Gärten
Neue, sehr kompakte Hasel-Kultivare eignen sich für die Kübelpflanzung, wenn Sie keinen Garten besitzen oder Ihr Garten klein ist und Sie ein begeisterter Haselnussliebhaber sind! Dazu gehört die hübsche Zwergsorte Corylus avellana ‘Scooter’ mit 1 m Höhe und Breite.
Der ungewöhnliche Korkenzieherhasel (Corylus avellana ‘Contorta’) eignet sich ebenfalls für die Topfkultur. Sein langsameres Wachstum und die geringe Größe prädestinieren ihn für diese Pflanzung. Er bringt viel Fantasie auf Balkon oder Terrasse.
Corylus avellana ‘Webb’s Prize Cob’ wird 3 m in alle Richtungen und ist ideal für einen kleinen Garten.
Weitere Verwendungsmöglichkeiten des Hasels
Die jungen Zweige sind sehr nützlich, wenn kein Esskastanienholz zur Hand ist und Sie einen Flechtzaun (oder eine Flechthecke) für Beete im Gemüse- oder Ziergarten anfertigen möchten, oder Tontinen bauen beziehungsweise Kletterpflanzen wachsen lassen wollen. Mit Hasel lassen sich außerdem sehr dekorative Sichtschutzwände errichten, die gut zu Terrassen oder kleinen, modernen Gärten passen.
Nach dem Verzehr können die Schalen als Mulch verwendet werden: Sie bilden eine hübsche, relativ langlebige braune Mulchschicht, die mit der Zeit ergraut und Ihre reiche Ernte sinnvoll verwertet!
Schließlich bestehen auch der sagenhafte Wünschelrutenstab … und der Feenstab aus Hasel … Eine schöne Idee für einige fröhliche Bastelstunden mit Ihren Kindern!

Ein Flechtzaun aus Hasel (Foto M. Gillham) und zu Mulch umgewandelte Haselnussschalen
Je nach Boden
Hasel bevorzugt lehmig-sandige Böden, wächst in kalkhaltiger Erde aber ebenfalls gut. Er braucht reichen, frischen Boden und gute Drainage. Staunässe fördert Parasiten und Krankheiten.
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