Houttuynie kombinieren

Houttuynie kombinieren

5 Ideen: diesen Bodendecker in Szene setzen

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 30. November 2025  durch Gwenaëlle 5 min.

Die Houttuynie (Houttuynia cordata), auch Szechuanpfeffer genannt, ist eine pflegeleichte Staude für feuchte, schattige Beete. Ihre Ausbreitung sollte man beachten.

Schwierigkeit

Rund um den Teich

Die Houttuynia cordata gedeiht auf frischem bis feuchtem, sogar nassem Boden. Sie ist daher ein perfekter Bodendecker oder idealer Rand für einen Teich oder ein Gewässer. In flachen Tümpeln kann sie sogar teilweise im Wasser stehen. Die grünblättrige Art ist sehr attraktiv und bildet einen schönen Kontrast zu den kräftigen Grüntönen der Uferpflanzen an ihrer Seite. Alternativ wählen Sie Houttuynia cordata ‚Chameleon‘ mit cremeweißen, gelben und roten Zeichnungen am Blattrand.

Als Begleiter eignen sich großblättrige oder ungewöhnliche Pflanzen wie Darmera peltata, deren Blätter sich im Herbst bronzefarben färben, exotisch wirkende Farfugium oder einige Schaublätter mit ihren gleichzeitig im Sommer erscheinenden cremegelben Blüten. Schlankere Blätter und zarte Blütenfarben ergänzen das Bild besonders schön, etwa bei Sagittaria sagittifolia, Schillernder Schwertlilie und in milden Regionen sogar einer Papyrusstaude mit ihren leichten, exotischen Dolden. Auch auf die aufrechte Wuchsform und leuchtend rosafarbene Blüte der Blutweideriche, die pastellfarbenen Dolden der Doldigen Schwanenblume oder Butomus umbellatus und die eindrucksvolle Form einer Wasserbinse wie Juncus effusus spiralis können Sie zählen.

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Darmera peltata, Butomus umbellatus, Lyhtrum salicaria und Juncus effusus spiralis

Unter Bäumen

In trockeneren Bereichen wie unter Bäumen wirkt Houttuynia zunächst ungewöhnlich, doch dort wuchert sie weniger stark als auf sehr feuchten Böden. Sie begrünt kahle Flächen, auf denen Unkraut überhandnimmt, und bildet wochenlang einen dichten, blühenden Bodendecker.

Im oft waldartigen, naturnahen Umfeld kombinieren Sie sie mit Pachysandra terminalis ‘Variegata’ mit stärker gelappten, kontrastreichen Blättern und früherer weißer Blüte sowie etwas höheren Stauden, die sich vom Houttuynien-Teppich abheben: etwa eine üppige panaschierte Funkie wie Hosta ‘Sagae’ oder ‘Saint Paul’, einen Farn mit aufrechten Wedeln wie den Matteuccia struthiopteris sowie einen kleineren, graugrünen Farn als Akzent, etwa Athyrium niponicum ‚Pictum‘. Für eine sommerliche Blüte im Waldgartenstil setzen Sie einige Zwiebeln von Anemone multifida ‘Major’ mit hellgelben Blüten dazwischen.

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Houttuynia cordata, Pachysandra terminalis ‚Variegata‘, Athyrium niponicum ‚Pictum‘, Matteuccia struthiopteris, Hosta ‚Saint Paul‘ und Anemone multifida ‚Major‘

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In großem Pflanzgefäß oder Topf

Rhizombildende Staude mit der Tendenz, sich stärker auszubreiten als erwünscht, lässt sich die Houttuynie in einem geeigneten Topf bestens im Zaum halten, in dem ihre kriechenden Ausläufer kontrolliert bleiben. Damit sie als Bodendecker wirken und sich dennoch etwas ausbreiten kann, wählen Sie ein großes Gefäß, etwa eine alte Zink- oder Emaille-Badewanne oder, für einen urbaneren Stil, einen hohen, modernen XXL-Pflanzkübel. Pflanzen Sie einen Schachtelhalm dazu, der für schöne Höhe und dekorative Struktur sorgt, sowie Zier-Rhabarber (Rheum palmatum) oder Aronstab für üppige Fülle, einige Astilben oder Kleinköpfigen Knöterich für Farbtupfer und einen Streifenfarn vom Typ Asplenium, um mit den unterschiedlichen Blättern weitere Kontraste zu schaffen.

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Houttuynia cordata, Rheum palmatum, Astilbe und Winter-Schachtelhalm

Sie können Ihre Houttuynie auch im Stil eines Topfgartens mit Kräutern in einem separaten Gefäß pflanzen – achten Sie darauf, so zu gießen, dass das Substrat stets gut feucht bleibt – und sie neben Töpfe mit Minze, Petersilie und Koriander stellen. Platzieren Sie diesen kleinen Kräutergarten in Küchennähe am Fenster oder auf einem halbschattigen Balkon: So können Sie bequem ernten und die Blätter der Houttuynie in Gerichte mit asiatischer Inspiration integrieren – sie verfeinern manche vietnamesischen Speisen wunderbar.

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Unten links: Houttuynia cordata im Topfgarten mit Koriander, Petersilie und Minze

Im weißen Garten

Die frische weiße Blüte der Houttuynie ist ein schöner Anlass, sie in eine sommerliche Schattenpflanzung einzuladen. Mit ihrer reizvollen, gelb nuancierten weißen Blüte erhellt sie im Frühsommer den Rand eines halbschattigen Beetes mit grünen und weißen Farbtönen in einem weißen Garten.

Verwenden Sie sie als Bodendecker in harmonischer Kombination mit einigen zeitgleich blühenden Pflanzen, die wie sie einen feuchten Boden benötigen: Schnee-Felberich oder Lysimachia ‘Candela’, weißer Wasserdost, Garten-Dreimasterblume (andersoniana oder ‘Domaine de Courson’), schöne, zarte Mädesüß oder einige weiße Kleinköpfige Knöteriche. Wenn Sie Platz haben, ergänzen Sie einige schöne Sträucher wie einen Fächer-Ahorn oder eine Sibirische Fiederspiere. Vergessen Sie einige im Frühjahr blühende Stauden nicht, um dieses schlichte Beet zu verlängern: der unschuldige Charme japanischer Primeln oder der Primula denticulata ‘Alba’ und des Lungenkrauts ‘Sissinghurst White‘ sowie einige Sterndolden. Diese Pflanzung für die Houttuynie wirkt noch schöner mit einer gefüllt blühenden Sorte wie der Houttuynia ‘Flore Pleno’.

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Houttuynia cordata als Bodendecker im weißen Garten, begleitet von Primula denticulata ‚Alba‘, Tradescantia andersoniana, Sterndolden, Sorbaria sorbifolia und Filipendula ulmaria ‚Plena‘

In einem Beet im japanischen Stil

Die creme- und rotbunten Blätter von ‚Chameleon‘ fügen sich harmonisch in ein japanisch inspiriertes Beet ein, wo sie gut mit den rötlich gefärbten Blättern vieler anderer Pflanzen harmonieren. Achten Sie lediglich darauf, die Farbe Rot sparsam einzusetzen: Sie sollte Akzente setzen und durch dezenteres Laub sowie einige zarte Blüten, besonders im Frühjahr, ergänzt werden.

Für dieses elegante Beet gibt es viele Gestaltungsmöglichkeiten: etwa mit einem Pieris (Schattenglöckchen) ‚Forest Flame‘ oder ‚Flaming Silver‘, dessen Austrieb sich im Frühjahr rot färbt, oder mit einem ebenfalls nach dem Winter rot gefärbten Nandina domestica (Himmelsbambus). Ein Japanischer Ahorn darf natürlich nicht fehlen. Dazu passen ein oder zwei Zwergkoniferen, Farne, eine Fatsia japonica mit schönem handförmigem Laub und ein Zwergbambus (Shibataea kumasaca) oder büschelbildendes Hakonechloa für grünes Volumen. Ergänzen Sie den von Houttuynia ‚Chamaleon‘ gebildeten Bodendecker durch einige dezente rosafarbene bis rote Blüten: Azaleen und Berglorbeer, Prunus incisa (Zwerg-Zierkirsche), Schaumblüten und später im Jahr eine Camellia sasanqua. Schließlich genügen einige mit Moos, Soleirolia oder Pfriemen-Mastkraut bedeckte Felsen sowie schlichte kleine Einfassungen aus Bambusstäben, um Sie ins Land der aufgehenden Sonne zu versetzen!

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Houttuynia cordata ‚Chameleon‘ unten rechts, kombiniert mit Pfriemen-Mastkraut, einem Pieris ‚Forest Flame‘, einer Fatsia japonica, einem Acer palmatum ‚Sangokaku‘, Schaumblüten ‚Sugar and Spice‘, Japanischen Azaleen und einigen Farnen

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Houttuynia im Garten