Japangras: schönste Sorten
Die schönsten Japangräser für Beet und Topf
Inhaltsverzeichnis
Hakonechloa (Japangras): elegante Staude mit kaskadenartigem Laub. 6 dekorative Sorten für neutralen bis sauren Boden und Halbschatten.
Japangras 'All Gold': goldene Blätter
Hakonechloa macra ‘All Gold’ trägt seinen Namen zu Recht. Diese Sorte bildet einen 40 cm hohen und ebenso breiten Blatthorst mit den goldgelbsten Farbtönen der Gattung. Das besonders leuchtende Japangras sollte an einem Standort stehen, an dem es tagsüber etwas Sonne erhält. Das fördert eine schöne Färbung des Laubs. Im tiefen Schatten vergrünt es, während pralle Sonne die Blätter verbrennen kann. Seine Farbe harmoniert gut mit den Blautönen einer Funkie ‘Halcyon’, eines Christophskrauts ‘Misty Blue’ sowie mit den grauen und silbrigen Farbtönen eines Regenbogenfarns, eines Sibirischen Vergißmeinnichts wie ‘Looking Glass’ oder einer Herzblume ‘Burning Hearts’.

Hakonechloa macra ‚All Gold‘
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Japangras: Pflanzen, Pflege & SchnittJapangras 'Aureola', elegant panaschiert.
Das panaschierte Laub von Hakonechloa macra ‘Aureola’ ist wohl das eleganteste der Gattung. Die zartgelben Blätter sind in ihrer ganzen Länge von grünen Streifen unterschiedlicher Breite durchzogen. Dadurch entsteht eine optische Täuschung: Das Laub wirkt noch feiner, und die kaskadenartige Wuchsform dieses wunderschönen Kultivars, der rundum etwa 30 cm erreicht, wird betont. Im Halbschatten verstärken die von dem luftigen Laub der oberen Stufe gefilterten Sonnenstrahlen dieses Relief und verwandeln das Ziergras in eine bezaubernde Kaskade aus Licht und Schatten. Diese Unterholzstimmung lässt sich ganz einfach schaffen, indem Sie einige Funkien, Farne, Astilben mit federartigen Blüten in kräftigen oder pastelligen Farbtönen oder einen panaschierten Seidelbast hinzufügen, dessen immergrünes Laub im Winter von einer sehr duftenden Blüte geschmückt wird.

Hakonechloa macra ‚Aureola‘ (Foto: Wikipedia)
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Japangras: schlicht und üppig
Die Typusart, Hakonechloa macra, bietet ein einfarbig grünes, besonders kombinationsfreundliches Laub. Zudem ist diese Art meist etwas kräftiger als andere und wächst mitunter schneller. Sie bildet eine regelmäßige, lockere Kuppel mit schlichter Wuchsform, 40 bis 50 cm in alle Richtungen. Im Herbst färbt sich das Laub orangegelb, was ihren Charme noch verstärkt und sie besonders auffällig macht. Ihr schönes Grün passt zu allem! Ideal für üppige Pflanzungen: Kombinieren Sie das feine, lineare Laub etwa mit dem handförmigen Laub einer Zimmeraralie oder den dicken, herzförmigen Blättern einer Funkie. Mit Purpurglöckchen entstehen farbenfrohe Teppiche, die von Hakonechloa durchwirkt oder betont werden.
Hakonechloa macra
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10 Gräser, die Sie in Ihrem Garten haben solltenJapangras 'Nicolas': Herbstleuchten
Alle Japangräser wechseln im Herbst ihre Farbe, doch wohl Hakonechloa macra ‘Nicolas’ zeigt die wärmsten Farben. Das während der Saison grüne Laub mischt nach und nach Gelb, Bronze und Orange – von hellen bis zu kräftigen Tönen – zu einem eindrucksvollen Farbfeuerwerk. Diese wüchsige Sorte eignet sich ideal für herbstliche Pflanzbilder und als Begleitpflanze für Gehölze, deren Laub sich zu dieser Jahreszeit ebenfalls verfärbt. So bildet sie am Fuß von Sträuchern wie Perückenstrauch, sommergrüner Azalee oder Geflügeltem Spindelstrauch einen eleganten, farbenfrohen Saum. Diese Gehölze spenden ihr im Sommer Schatten und stimmen ihr rotes bis oranges Laub im Herbst mit dem der Hakonechloa ab. Natürlich liegen Sie auch mit einem Fächer-Ahorn mit filigranem, spitzenartigem Laub richtig.

Hakonechloa macra ‚Nicolas‘
Japangras 'Albostriata', dekorativ und modern
Japangras eignet sich hervorragend für zeitgemäße Pflanzbilder, die auf dem grafischen Charakter der Pflanzen, ihren Texturen und der Farbe ihres Laubs beruhen. Bei Hakonechloa macra ‘Albostriata’ bildet das Laub eine locker überhängende Fontäne, in der sich Grün und Cremeweiß in Längsstreifen mischen. Diese beiden neutralen Farbtöne ergeben ein klares Gesamtbild, das wunderbar mit anderen Pflanzen mit markantem Wuchs harmoniert. In Gruppen gepflanzt, kann das Ziergras den Fuß einer Himalaya-Birke schmücken und dabei das Weiß ihrer Rinde aufgreifen. Zusammen mit Ophiopogon ‘Nigrescens’ entstehen klar und modern wirkende Bodendeckerflächen. Auch als Begleiter für Stauden wie die Japan-Herbst-Anemone eignet es sich: Mit ‘Honorine Jobert’ betont es das Thema Weiß, während es die kräftigeren Farben einer Sorte wie ‘Splendens’ ausgleicht.

Hakonechloa macra ‚Albostriata‘
Japangras 'Sunflare' bis auf den Balkon
Alle Hakonechloa gedeihen sehr gut im Topf und können so auf Terrasse oder Balkon bewundert werden, sofern sie einen kühlen, eher schattigen Standort erhalten. Zwar eignen sich alle Sorten dafür, doch Hakonechloa macra ‘Sunflare’ verspricht eine herrliche Farbenpracht, die sich im Laufe der Saison verändert. Zunächst gelb mit grünen Reflexen, verfärben sich die Blätter im Herbst zunehmend und zeigen schließlich Purpur, Rot und Orange in verschiedenen Nuancen. Mit ihrem überhängenden Laub bildet sie dann eine sanfte, harmonische Szenerie. Statt sie allein zu kultivieren, stellen Sie den Topf in den Vordergrund höherer Gefäße, in denen schöne Sträucher wie Schattenglöckchen, Azaleen, Hortensien oder Kamelien gedeihen können.

Hakonechloa macra ‚Sunflare‘
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