Orange blühende Zierquitte: Farbe im Spätwinter
Sträucher mit prächtiger Blüte
Inhaltsverzeichnis
Orange Zierquitten bringen ab Spätwinter Farbe in den Garten. Chaenomeles ist winterhart, pflegeleicht und vielseitig. Sorten, Pflanzung, Kombinationen.
Warum Zierquitten mit orangefarbenen Blüten wählen?
Orange Blüten der Zierquitte setzen im Garten leuchtende Akzente. Im Vorfrühling locken sie Bestäuber an und bringen Farbe zwischen immergrünes Laub.
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Zierquitte ‚Orange Storm‘
Ihre spektakulären, an Kamelien erinnernden gefüllten Blüten leuchten in einem kräftigen, strahlenden Orange. Sie erscheinen im zeitigen Frühjahr an dornenlosen, noch kahlen Zweigen und verwandeln den Strauch in ein wahres Blütenfeuerwerk. Ideal für frei wachsende Hecken, Beete oder Blumensträuße, besticht er durch seine leuchtende Erscheinung und bildet einen kompakten, rundlichen Strauch von 1,20 m Höhe und Breite.
Chaenomeles speciosa ‚Mango Storm‘
Mit ihren prachtvollen korallenorangen Blüten mit lachsfarbenen Reflexen und goldener Mitte kündigt diese Sorte den Frühling eindrucksvoll an. Die großen, gefüllten Blüten öffnen sich an kahlen, dornenlosen Zweigen. Dicht und kompakt eignet sie sich für Hecken und Beete und erreicht 1 m Höhe und Breite.
Chaenomeles japonica ‚Orange Beauty‘
Diese Sorte zeichnet sich durch ihre üppige Blüte mit einfachen, halb geöffneten, schalenförmigen Blüten in leuchtendem Zinnoberorange aus. Im Frühjahr bedecken sie kahle, dornige Zweige und bringen natürliche Strahlkraft in den Garten. Ob als Hecke, im Beet oder an einer Mauer erzogen: Der Strauch besticht durch seinen wilden, leuchtenden Charakter und wird 1,5 m hoch sowie 2 m breit.
Zierquitte ‚Sargentii‘
Die lachsorangen Blüten dieser Zierquitte öffnen sich nicht vollständig und verleihen ihr einen einzigartigen Charme. Sie erscheinen im März und April an dornigen Zweigen und verwandeln den kleinen, buschigen Strauch in eine farbenfrohe Kugel. Dank ihrer geringen Größe eignet sie sich ideal für kleine Gärten oder sogar als Bonsai. Buschiger, breit ausladender Wuchs, bis 1 m hoch und 1,80 m breit.
Chaenomeles superba ‚Cameo‘ schmückt sich im März und April mit zahlreichen Büscheln aus 2 bis 4 gefüllten, zart lachsrosa Blüten. Der sehr anmutige Strauch wird bis zu 1,50 m hoch.
Zierquitte ‚Cido‘
Die Zier- und Obstquitte ‚Cido‘ trägt im Frühjahr leuchtende orangerote Blüten. Auf die Blüte folgen große gelbe Früchte, die kleinen Quitten ähneln und im Herbst geerntet werden. Ihre strahlenden Blüten und essbaren Früchte machen sie zu einem ebenso schönen wie nützlichen Strauch. ‚Cido‘ wird etwa 1,25 m hoch und ebenso breit.

Chaenomeles ‚Mango Storm‘
Zierquitte pflanzen und pflegen
Wo pflanzt man eine Zierquitte?
Die Zierquitte gedeiht in gut durchlässigem Boden, der weder zu schwer noch zu trocken ist. Sie passt sich vielen Gartenböden an.
Welcher Standort für die Zierquitte?
Für eine üppige Blüte wählen Sie einen sonnigen Standort. Sie verträgt jedoch auch Halbschatten, selbst wenn sie dort etwas weniger Blüten bildet.
So pflanzen Sie eine Zierquitte:
- Heben Sie ein zwei- bis dreimal breiteres Pflanzloch als der Wurzelballen aus.
- Lockern Sie den Boden bei Bedarf mit Sand oder Kompost.
- Pflanzen Sie den Wurzelballen auf Bodenniveau ein, ohne den Hals zu bedecken.
- Drücken Sie die Erde gut an, gießen Sie reichlich und mulchen Sie, um die Feuchtigkeit zu bewahren.
Wann schneidet man Chaenomeles?
Der Rückschnitt der Zierquitte erfolgt direkt nach der Blüte, zwischen Mai und Juni. So gefährden Sie die Blüte im Folgejahr nicht, denn sie blüht am einjährigen Holz. Zu diesem Zeitpunkt können Sie zu lange Zweige einkürzen sowie abgestorbene oder beschädigte Zweige entfernen.
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Als Wehrhecke oder am Hang
Die Zierquitte, insbesondere Sorten mit dornigen Zweigen wie ‚Orange Beauty‘ und ‚Sargentii‘, eignet sich ideal für Wehrhecken. Sie bildet eine undurchdringliche natürliche Barriere und begeistert zugleich im Frühjahr mit einer üppigen Blüte.
Am Hang bildet sie schöne Kombinationen mit Bodendecker-Rosen, intensiv blau blühenden kriechenden Säckelblumen oder blau blühendem Rosmarin. Diese Pflanzen bringen sich durch den Kontrast von Farben und Strukturen gegenseitig zur Geltung.
Im Blütenbeet
Pflanzen Sie die Zierquitte mit anderen frühjahrsblühenden Sträuchern (Forsythien, Blut-Johannisbeeren) oder mit blühenden Stauden. Zierquitten mit orangefarbenen Blüten bringen Wärme ins Beet und schaffen starke Kontraste. Sie harmonieren auch mit anderen Sträuchern, die zeitversetzt blühen. Vor ihrer Blüte verströmt die Winter-Heckenkirsche (Lonicera fragrantissima) einen zarten Duft. Nach ihrer Blüte übernehmen Flieder oder Sommerflieder und verlängern so den Blütenzauber im Garten.
Als Solitär
Als Solitär wird die Zierquitte mit ihren leuchtenden Blüten, die an noch kahlen Zweigen erscheinen, zum Blickfang im Garten. Ihre frühe Blüte macht sie bereits am Ende des Winters zum Mittelpunkt der Gartengestaltung.
An einer Mauer spalieren
Dank ihrer Schnittverträglichkeit können manche Sorten wie ‚Mango Storm‘ oder ‚Orange Beauty‘ an einer Mauer spaliergezogen werden. So kommt die Blüte besonders gut zur Geltung und wird zugleich Platz in kleinen Gärten gewonnen. Begleiten lässt sie sich mit Winter-Jasmin, dessen gelbe Blüte der Zierquitte vorausgeht und für einen sanften, leuchtenden Übergang sorgt. Auch frühjahrsblühende Waldreben mit ihren eleganten Blüten fügen sich gut in ihre blühenden Zweige ein.
In Sträußen
Zum Schluss eignen sich die blühenden Zweige der Zierquitte hervorragend für natürliche, ländliche Sträuße. Zusammen mit Forsythienzweigen verleihen sie dem Zuhause einen natürlichen Charme und einen Hauch frischer Frühlingsstimmung.
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Sind die Früchte der Zierquitte essbar?
Ja, die Früchte der Zierquitte sind essbar, aber ihr Fruchtfleisch ist sehr fest und sauer. Sie werden vor allem für Gelees, Marmeladen und Liköre verwendet. Es gibt jedoch einige Ausnahmen: Die orangeblühende Sorte ‚Cido‘ wird besonders wegen ihrer Früchte geschätzt, die aufgrund ihres hohen Vitamin-C-Gehalts manchmal als „Zitronen des Nordens“ bezeichnet werden.
Wie lassen sich Krankheiten vermeiden?
Die Zierquitte ist robust, kann aber gelegentlich von Mehltau befallen werden (ein weißer Belag auf den Blättern). Um dies zu vermeiden, sollten Sie das Laub nicht zu stark bewässern und zu dicht stehende Zweige zurückschneiden, damit die Luft besser zirkuliert. Im Frühjahr können außerdem Blattläuse auftreten, die sich jedoch leicht mit Seifenwasser oder natürlichen Nützlingen wie Marienkäfern bekämpfen lassen. Weitere Krankheiten und Parasiten der Zierquitte finden Sie in unserem folgenden Artikel.

Die Früchte von ‚Cido‘
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