Tasmanischer Bergpfeffer: Kultur & Pflege in Topf/Beet

Tasmanischer Bergpfeffer: Kultur & Pflege in Topf/Beet

Alle Tipps zum guten Gelingen

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 6. Januar 2026  durch Alexandra 4 min.

Tasmanischer Bergpfeffer oder Drimys aromatica: immergrüner, aromatischer Strauch. Tipps zu Pflanzung, Kultur und Pflege im Beet oder Topf.

Schwierigkeit

Welche Sorten wählen?

[produkt sku=“833011″ blog_description=“Dies ist die Typusart, wie sie in der Natur vorkommt. Sie bildet einen buschigen Strauch mit glänzend grünem, sehr aromatischem Laub und zeigt im Mai und Juni kleine cremeweiße bis limettengrüne Blüten. Auch unter dem Namen Tasmannia lanceolata bekannt.“ template=“listing1″ /]

[produkt sku=“895201″ blog_description=“Diese Sorte zeichnet sich durch ihren kompakten Wuchs und dunkleres Laub als die Typusart aus. Die Blätter sitzen an roten Trieben und bilden einen schönen Kontrast.“ template=“listing1″ /]

[produkt sku=“180041″ blog_description=“Drimys winteri, auch Winterrinde genannt, ist ein aromatischer Strauch aus Südamerika, der im ausgewachsenen Zustand deutlich höher wird als Drimys aromatica. Er unterscheidet sich auch durch seine größeren weißen Blüten.“ template=“listing1″ /]

Wann pflanzen?

Beste Pflanzzeit für Winterrinde: Frühjahr, sobald keine Frostgefahr mehr besteht. In mildem Klima ist auch der Herbst geeignet.

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Wo und wie Tasmanischer Bergpfeffer ins Freiland pflanzen?

Die Winterrinde gedeiht in Sonne oder Halbschatten, in einem humusreichen, frischen, aber nicht zu feuchten und eher sauren Boden (sie verträgt keinen Kalk). Sie eignet sich besonders für das milde, feuchte Klima der bretonischen und normannischen Küsten, kann aber auch in anderen Regionen kultiviert werden, sofern die Wintertemperaturen nicht unter – 8 bis – 10 °C fallen. Pflanzen Sie sie außerdem möglichst geschützt vor starkem Wind.

Sie eignet sich ideal für eine Hecke: Dank ihres dichten, immergrünen Laubs bildet sie das ganze Jahr über einen wirksamen Sichtschutz. Sie kann aber auch einzeln oder im Hintergrund eines Staudenbeets gepflanzt werden.

  1. Stellen Sie die Winterrinde zunächst in eine mit Wasser gefüllte Schale, damit sich der Wurzelballen wieder mit Feuchtigkeit vollsaugen kann.
  2. Heben Sie ein großes Pflanzloch aus, das zwei- bis dreimal so groß wie der Wurzelballen ist.
  3. Geben Sie etwas mit gut verrottetem Kompost vermischte Erde in das Loch. Bei Bedarf können Sie groben Sand untermischen, um die Drainage zu verbessern.
  4. Nehmen Sie die Winterrinde aus dem Topf und setzen Sie sie in die Mitte des Pflanzlochs.
  5. Füllen Sie das Loch rundherum mit Erde auf und drücken Sie diese leicht an.
  6. Gießen Sie großzügig.
  7. Sie können eine Mulchschicht ausbringen, damit der Boden länger frisch bleibt.

Drimys aromatica kultivieren und pflegen

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Drimys kombinieren

Im Topf pflanzen: So geht’s

  1. Wurzelballen in eine mit Wasser gefüllte Schale stellen
  2. Während er sich rehydriert, einen großen Topf mit Abzugslöchern vorbereiten
  3. Eine drainierende Schicht aus Blähton, Kies oder Tonscherben einfüllen
  4. Anschließend eine Mischung aus Blumenerde, gut verrottetem Kompost und grobem Sand bis etwa zu einem Drittel der Topfhöhe einfüllen
  5. Winterrinde in die Mitte des Topfes setzen
  6. Topf mit Blumenerde auffüllen und leicht andrücken
  7. Reichlich gießen
  8. Topf anschließend sonnig bis halbschattig an einen windgeschützten Standort stellen
Winterrinde im Topf pflanzen

Zuerst eine drainierende Schicht auf den Topfboden geben, dann das Substrat einfüllen, Winterrinde pflanzen und gießen

Wie pflegen?

Nach dem Einpflanzen benötigt die Winterrinde relativ wenig Pflege und erweist sich als widerstandsfähig gegenüber Krankheiten und Parasiten. Wird sie im Topf statt im Freiland kultiviert, braucht sie etwas mehr Aufmerksamkeit.

Gießen

Gießen Sie die Winterrinde am besten mit Regenwasser, da Leitungswasser für sie zu kalkhaltig sein könnte.

Seien Sie vorsichtig, wenn Sie sie im Topf kultivieren, da das Substrat deutlich schneller austrocknet als im Freiland. Gießen Sie, sobald das Substrat in den ersten Zentimetern trocken ist, lassen Sie jedoch kein Wasser im Untersetzer stehen. Als Richtwert können Sie im Frühjahr und Sommer ein- bis zweimal pro Woche gießen; im Herbst und Winter reduzieren Sie die Wassergaben.

Ob im Topf oder im Freiland: Eine Schicht organischer Mulch (Stroh, Häckselgut, Laub …) auf der Substratoberfläche verlängert die Abstände zwischen den Wassergaben und hält den Boden länger frisch. Zudem wird das Wachstum von Unkraut begrenzt.

Rückschnitt

Wir empfehlen einen leichten Rückschnitt im Frühjahr. So behält der Strauch eine schöne, harmonische und ausgewogene Wuchsform und wird zugleich zur Verzweigung angeregt. Entfernen Sie mit einer scharfen, desinfizierten Gartenschere zunächst abgestorbene, beschädigte oder ungünstig stehende Zweige. Lichten Sie das Strauchinnere etwas aus, damit Luft und Licht eindringen können. Kürzen Sie auch die äußeren Zweige und schneiden Sie sauber direkt über einem Knoten (Ansatzstelle von Blättern und Trieben an den Zweigen).

Umtopfen

In den ersten Jahren empfehlen wir, die Winterrinde jedes Jahr oder alle zwei Jahre umzutopfen. Wählen Sie dabei jeweils einen Topf, der nur wenig größer ist als der vorherige. So wird ihr Wachstum unterstützt und das Substrat erneuert. In Jahren ohne Umtopfen führen Sie einen Substratwechsel an der Oberfläche durch: Entfernen Sie das Substrat aus den ersten Zentimetern und ersetzen Sie es durch neue Blumenerde.

Überwinterung

Die Winterrinde ist bis -8 bis -10 °C winterhart. Wenn Sie in einer Region mit starken und häufigen Frösten leben, kultivieren Sie die Winterrinde am besten im Topf und stellen sie im Herbst unter einen geschützten Unterstand. Im Frühjahr können Sie sie wieder ins Freie stellen.

Anbau und Pflege von Drimys aromatica

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Drimys aromatica (Deutscher Name: Gewürzrinde oder Aromatische Winterrinde)