Weiden (Salix): schönste Sorten

Weiden (Salix): schönste Sorten

Weiden für jeden Geschmack!

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 23. November 2025  durch Olivier 9 min.

Salix (Weiden): über 350 Arten – Bäume und Sträucher mit farbenfroher, nektarreicher Blüte oder schönem Laub. Winterhart und für jeden Garten.

Schwierigkeit

Weide wegen ihrer schönen Kätzchen pflanzen

Alle Weidenkätzchen sind schön. Einige Arten und Kultivare überraschen jedoch mit spektakulären oder ungewöhnlichen Kätzchenfarben. Dazu gehören zwei besondere Weiden.

Salix chaenomeloides ‚Mount Aso‘ oder Mount-Aso-Weide

Rosa Kätzchen! Diese japanische Art zeichnet sich durch hübsche, flauschige, rosarote Kätzchen mit ungewöhnlicher und sehr dekorativer Wirkung aus. Sie öffnen sich bereits im Februar und bleiben mehrere Wochen erhalten. Diese kleine Weide (höchstens 3 m hoch und 2,50 m breit) mit rötlichen jungen Trieben und schöner Herbstfarbe eignet sich ideal als Solitär oder in einer Strauchgruppe.

Salix gracilistyla var. melanostachys oder Weide ‚Krallen‘

Schwarze Kätzchen! Von Februar bis April erscheinen große, seidig-schwarze Kätzchen mit roten Antheren an den rötlichen Zweigen. Sie erinnern an Wolfs krallen. Salix gracilistyla ist ein sommergrüner Strauch mit ausgebreiteter Wuchsform und schnellem Wachstum. Der Strauch kann schnell 2 m hoch und 4 m breit werden. Die roten Zweige tragen lanzettliche, graugrüne Blätter, die sich zu einem schönen glänzenden Grün entwickeln.

Kultur: Beide Weiden stammen aus Asien und benötigen dieselbe Pflege. Sonne und einen normalen, ganzjährig frischen Boden. Ein Rückschnitt nach der Blüte fördert die Verzweigung und die Bildung farbintensiverer Zweige bei beiden Sträuchern.

Die schönsten Weidensorten, seltene Weiden, Weiden, besondere Weiden

Salix chaenomeloides Mount Aso (© Olivier Allard) und Salix gracilistyla var. melanostachys (© Virginie Douce)

Weide wegen farbiger Zweige kultivieren

Salix acutifolia ‚Blue Streak‘: Bläuliche Zweige, silbrige Kätzchen und gelbes Herbstlaub. Der winterharte Strauch wächst schnell und wird 4 m hoch.

DéEntdecken Sie andere Salix - Weiden

Versand am 8 Nov.
Ab 3,90 € Wurzelnackt

Erhältlich in 3 Größen

Nicht lieferbar
Ab 5,50 € Kleine Töpfe von 8/9 cm

Erhältlich in 2 Größen

Versand am 25 Sept.
17,50 € Topf mit 3L/4L
3
21,50 € Topf mit 3L/4L
Versand am 29 Nov.
Ab 4,30 € Wurzelnackt
7
Ab 14,90 € Topf mit 2L/3L
Versand am 8 Nov.
Ab 3,90 € Wurzelnackt
7
Ab 16,50 € Topf mit 2L/3L
83
Ab 4,90 € Kleine Töpfe von 8/9 cm

Erhältlich in 3 Größen

4
Ab 27,50 € Topf mit 4L/5L

Weide wegen ihres schönen Laubs pflanzen

Das Laub von Weiden ist nicht immer grün. Es kann wie bei Salix sachalinensis ‚Golden Sunshine‘ goldgelb oder wie bei der inzwischen berühmten Harlekinweide rosa, grün und weiß panaschiert sein.

Salix sachalinensis ‚Golden Sunshine‘ oder Drachenweide

Die Drachenweide ist ein sommergrüner, robuster und dank goldgelbem, besonders leuchtendem Laub dekorativer Strauch. Er wächst schnell und erreicht schon nach wenigen Jahren seine Endgröße von 2,5 bis 4 m. Die buschige Wuchsform mit ihrer ländlichen Silhouette wird durch eine Frühlingsblüte mit Kätzchen belebt, vor allem aber durch die lanzettlichen Blätter in einem schönen, frischen Goldton.

Kultur: Sonne und frischer Boden. Sehr winterhart; nach der Blüte ist ein kräftiger Rückschnitt empfehlenswert.

Salix integra ‚Hakuro Nishiki‘ oder Harlekinweide

Die Harlekinweide besitzt ein buntes, wandelbares Laub, das von Frühjahr bis Herbst äußerst dekorativ ist. Die lachsrosa (oder garnelenfarbenen) jungen Triebe sind im Frühjahr rosa und hellgrün panaschiert, im Sommer weiß und mittelgrün. Der schnell wachsende Strauch hat feine, biegsame rote Zweige und ist recht kompakt mit natürlich rundlicher Wuchsform. Die Blüte erscheint zwischen März und April, noch vor dem Austrieb.

Kultur: Da ihr Laub panaschiert ist, bevorzugt die Harlekinweide einen halbschattigen Standort. Der Boden sollte ganzjährig frisch bleiben. Mit ihrer geringen Größe von 1,50 m in alle Richtungen eignet sie sich für kleine Gärten: als Solitär, in der Mitte eines Stauden- oder Strauchbeets oder auch in einem großen Topf.

Die schönsten Weidensorten, seltene Weiden, Weiden, besondere Weiden

Salix sachalinensis ‚Golden Sunshine‘ und Salix integra ‚Hakuro Nishiki‘

Weide wegen ihrer ungewöhnlichen Wuchsform kultivieren

Weiden sind nicht immer nur „große Kugeln“ mit biegsamen Zweigen. Manche bestechen durch eine besondere Wuchsform: kriechend, aufrecht, überhängend oder korkenzieherartig. Es ist schwierig, sie alle aufzuzählen, aber hier sind zwei schöne Beispiele: Salix (X) erythroflexuosa mit korkenzieherartigem Wuchs und Salix caprea ‚Kilmarnok‘ mit überhängender Wuchsform.

Salix (X) erythroflexuosa oder Korkenzieher-Weide

Im Gegensatz zu Salix matsudana, einer anderen Korkenzieher-Weide, von der sie teilweise abstammt, besitzt Salix (X) erythroflexuosa zusätzlich eine überhängende Wuchsform. Diese Weide entwickelt lange, spiralförmig gedrehte Zweige, die zunächst aufrecht wachsen und an den Spitzen überhängen. Sie sind mit einer schönen orangeroten Rinde bedeckt. Auch die grünen, sommergrünen Blätter sind gekräuselt und gedreht. Mit einer bescheidenen Größe von höchstens 4 m ist dieser dekorative kleine Baum das ganze Jahr über attraktiv und findet selbst in einem kleinen Garten Platz. Im März, noch vor dem Blattaustrieb, bildet diese Sorte grauweiße männliche Kätzchen.

Kultur: tiefer, frischer bis feuchter Boden und volle Sonne.

Salix caprea ‚Kilmarnok‘ oder hängende Sal-Weide

Salix caprea ‚Kilmarnok‘ ist eine alte Sorte, die sich durch ihre schöne überhängende Wuchsform und ihre bescheidene Größe auszeichnet (3 m hoch und 2 m breit). Sie bildet eine Krone aus langen, bis zum Boden herabhängenden Zweigen, die einen gleichmäßig geformten Schirm bilden. Von Februar bis März schmücken sehr dekorative männliche Kätzchen mit seidig-silbrigen Haaren ihre kahlen Zweige, die später gelb werden. Das Laub ist dunkelgrün und besteht aus dicken, derben, elliptischen Blättern. Diese Weide eignet sich bestens für kleine Gärten, aber auch für die Kultur im Kübel auf der Terrasse.

Kultur: sehr winterhart. Die Sal-Weide gedeiht in gewöhnlichem Boden in allen unseren Regionen. Sie benötigt keinen ganzjährig frischen oder durchnässten Boden und verträgt sogar mäßige Trockenperioden. Ein jährlicher Rückschnitt nach der Blüte wird empfohlen, damit sie zahlreiche blühende Zweige bildet.

Die schönsten Weidensorten, seltene Weiden, Weiden, bemerkenswerte Weiden

Salix erythroflexuosa und Salix caprea ‚Kilmarnock‘

Kleinen Weidenbaum kultivieren

Salix repens ‚Nitida‘: kompakter Bodendecker mit silbrigem Laub, gelben Kätzchen und kriechendem Wuchs. Sonnig bis halbschattig, winterhart.

Weide im Süden kultivieren

Der Anbau von Weiden kann in wärmeren Regionen mit sehr trockenen Sommern, wie in weiten Teilen Frankreichs, insbesondere im Süden, manchmal schwierig sein. Einige Weiden lassen sich jedoch in relativ lehmigem und ausreichend tiefem Boden kultivieren. Salix caprea, Salix fargesii, Salix matsudana und Salix gracilistyla vertragen kalkhaltigen Boden und trockene Sommer nach dem Anwachsen gut. Am besten kommt zweifellos Salix exigua, die Kojoten-Weide, zurecht.

Salix exigua, die Kojoten-Weide, ist eine sommergrüne botanische Art aus dem Westen Nordamerikas. Der Strauch hat eine aufrechte, jedoch etwas struppige Wuchsform. Das Laub besteht aus langen, seidig behaarten, blau-grauen und silbrigen Blättern, die ihm eine leichte und helle Ausstrahlung verleihen. Bei voller Größe erreicht diese schnell wachsende Weide eine Höhe von 4 m und eine Breite von 5 m. Der Strauch blüht für eine Weide spät: von April bis Mai. Die männlichen Kätzchen werden bis zu 10 cm lang, die weiblichen Kätzchen bis zu 8 cm.

Kultur: Sehr winterhart. Sonniger Standort in jedem normalen Boden. Die Kojoten-Weide benötigt keinen ganzjährig frischen oder nassen Boden und verträgt auch gelegentliche Trockenheit recht gut.

Die schönsten Weiden-Sorten, seltene Weiden, Weiden, besondere Weiden

Salix exigua oder Kojoten-Weide

Weide im Gebirge kultivieren

Beim Gärtnern in den Bergen ist die Pflanzenwahl oft schwierig: raues Klima, orkanartige Winde, steile Hänge, nährstoffarme und flachgründige Böden … Bei Weiden empfiehlt sich eine Art, die bestens an das montane Klima angepasst ist, da es ihrem natürlichen Lebensraum entspricht: Salix hastata, die Spieß-Weide.

Salix hastata ‚Wehrhahnii‘ ist eine bezaubernde Sorte der Spieß-Weide, die wegen ihrer üppigen Blüte ausgewählt wurde. Sie bildet eine niedliche, kleine, buschige Weide (nicht mehr als 1 m in Höhe und Breite) mit prächtigen weinroten Zweigen. Zwischen April und Mai erscheinen zahlreiche große, silbrige Kätzchen mit goldener Reifehaube, gleichzeitig mit dem grünen, flaumigen Laub.

Kultur: Diese montane Weide gedeiht in der Sonne auf gut durchlässigen, leicht sauren Böden und sogar in großen, frisch bleibenden Steingärten. Sie ist äußerst winterhart. 

Nota bene: Die Spieß-Weide kommt in Frankreich wild in den Vogesen, den Savoyer, Dauphiné- und Provenzalischen Alpen sowie in den Zentralpyrenäen vor.

Saule les plus belles varietes, saules rares, saules, saules remarquables

Salix hastata

Bonus: zwei seltene Weiden für Sammler

Salix magnifica oder Pracht-Weide

Die Pracht-Weide mit ihrem klangvollen Namen stammt aus Sichuan, einer gebirgigen Provinz Chinas. Der selten kultivierte, kleine Baum (nicht höher als 7 m) besticht im Frühjahr durch seine jungen Zweige, Knospen und Blattstiele, die sich rötlich färben und die langen, ovalen, blaugrün getönten Blätter von fast 20 cm Länge zum Leuchten bringen. Später (März–April) erscheinen gefiederte, rote Kätzchen, die im Laufe der Wochen apfelgrün werden.

Kultur: an einem möglichst geschützten, sonnigen Standort zum Schutz vor starkem Frost, der das junge Laub schädigen könnte, in einem nährstoffreichen, regelmäßig verbesserten, unbedingt frischen bis sehr feuchten Boden.

Salix fargesii oder Farges Weide

Die Salix fargesii oder Farges Weide ist ebenfalls eine chinesische Art. Der eher buschige Strauch wird nicht höher und breiter als 2 m. Diese Weide ist wegen ihres Laubs, aber auch wegen ihrer einfachen Kultur in fast jedem Boden interessant. Ihre großen, magnolienähnlichen, dunkelgrünen und glänzenden Blätter sind für eine Weide außergewöhnlich schön und überraschend. Doch dieser Strauch hat weitere Vorzüge: rote junge Triebe, aus denen große, silbrig behaarte Knospen hervorgehen, glatte Zweige in schönem Kupferbraun, die im Winter bewundert werden können, und aufrechte grüne Kätzchen im Frühjahr.

Kultur: Sonne oder Halbschatten in normalem Boden. Die Farges Weide benötigt keinen ganzjährig frischen oder nassen Boden und verträgt kurze sommerliche Trockenperioden. Sie ist sehr frosthart, ihre jungen Triebe können jedoch auch bei ihr durch Spätfröste geschädigt werden.

Kommentare

Dieses Formular ist durch reCAPTCHA geschützt – es gelten die Datenschutzbestimmungen und die Nutzungsbedingungen.

Die schönsten Weidenarten