Zwiebeln pflanzen: Welche Werkzeuge?
Gutes Setzholz zum Zwiebelpflanzen
Inhaltsverzeichnis
Zwiebeln pflanzen: Pflanztiefe und Lochgröße richten sich nach der Zwiebel. Tipps für Herbst- und Frühjahrspflanzung sowie sichere Blüte.
Traditionelles Zwiebel-Setzholz: für kleine Zwiebeln!
Einfacher geht es nicht! Man drückt sein konisches Setzholz bis zu einer bestimmten Tiefe in den Boden, wirft dann die Zwiebel hinein und schließt das Loch wieder mit Erde. Herkömmliche Setzhölzer sind ebenso robust wie einfach zu handhaben. Sie können außerdem für mehr als nur das Pflanzen von Zwiebeln verwendet werden: zum Ziehen von Aussaatfurchen oder sogar zum Pflanzen kleiner Stauden. Dieses Werkzeug ist dank seiner geringen Größe ideal, um zwischen Pflanzen zu arbeiten, und eignet sich auch bestens für schwere, verdichtete Böden.
- Das Setzholz mit Holz-Kreuzgriff ist ein handliches Gartengerät mit einem stabilen, abgewinkelten Holzgriff (1).
- Für ein vollständig aus Stahl gefertigtes Werkzeug können Sie ein Setzholz aus 100 % Stahl wählen (2).
Hinweis: Diese Art Werkzeug gibt es auch mit langem Stiel, sodass Sie sich nicht bücken müssen (3).
- Es gibt noch eine andere, traditionellere Art von Setzholz (4), die sich durch ihre Konstruktion unterscheidet. Es ist ausgestattet mit einem Eschenholzstiel und einem schaufelförmigen Kopf aus Kohlenstoffstahl mit Korbform, dessen scharfe Kanten in jeden Boden eindringen und sogar direkt durch den Rasen schneiden, um dort Zwiebeln zu setzen. Dieses Werkzeug ist wirklich ideal für harte, verdichtete, lehmige Böden …, da es dank seiner schneidenden Kanten leicht in den Boden eindringt. Die Schaufel wird senkrecht in den Boden gedrückt und nimmt dabei Erde im Korb auf. Anschließend muss das Werkzeug nur vorsichtig aus dem Boden gezogen werden. Dann lässt man die Zwiebel in das so entstandene Loch gleiten und füllt es mit der entnommenen Erde auf.

1. Setzholz mit Holz-Kreuzgriff / 2. Abgewinkeltes Setzholz aus Stahl / 3. Setzholz mit langem Holzstiel und Tritt / 4. Traditionelles Zwiebelsetzholz
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Nun geht es um die eigentlichen Zwiebelpflanzer! Das Prinzip ist einfach: Das Werkzeug wird bis zu einer bestimmten Tiefe in die Erde gedrückt. Beim Herausziehen bleibt ein Stück Erde im „Korb“ hängen. Die Zwiebel wird in das Loch gesetzt, das anschließend mit der im „Korb“ verbliebenen Erde wieder geschlossen wird. Diese Werkzeuge müssen aus robusten Materialien gefertigt sein und möglichst eine polierte Oberfläche an dem Teil besitzen, der in den Boden eindringt: So bleibt das Substrat nicht am Pflanzer haften.
Es gibt verschiedene Ausführungen, von einfach bis ausgefeilt:
- Einfacher Zwiebelpflanzer: Der traditionelle Zwiebelpflanzer ist ein robustes, praktisches Werkzeug mit Eschenholzgriff. Damit lassen sich problemlos Pflanzlöcher mit 6 mm Durchmesser ausheben, in die Zwiebeln jeder Größe und sogar kleine Pflanzen aus dem Anzuchttopf gesetzt werden können. Diese Pflanzer sind ebenso schlicht wie stabil und begleiten Sie ein Gartenleben lang.
- Zwiebelpflanzer mit Tiefenskala: Das Prinzip ist dasselbe, allerdings ist der Pflanzer mit einer Skala zur Kontrolle der genauen Pflanztiefe der Zwiebel versehen. Der Zwiebelpflanzer mit Tiefenskala ist ein Handwerkzeug mit flachem Boden für besseren Kontakt zwischen Zwiebel und Boden sowie Sägezähnen, die leicht in die Erde eindringen. Zentimeterskalen sind in die Außenfläche aus poliertem Stahl eingraviert. Das verhindert, dass Erde am Werkzeug haften bleibt, und ermöglicht das Pflanzen der Zwiebeln in der richtigen Tiefe.
- Gelenk-Zwiebelpflanzer: die Spitzenklasse! Zwar etwas weniger stabil als Zwiebelpflanzer mit festem Korb, sind Gelenkmodelle wirklich das Nonplusultra beim Pflanzen von Zwiebeln. Der Gelenk-Zwiebelpflanzer besitzt einen beweglichen Griff und einen Kopf mit scharfen Kanten, der leicht in den Boden eindringt und das Loch aushebt. Der bewegliche Kopf wird senkrecht in den Boden gedrückt und schließt einen Wurzelballen ein. Dann wird das Werkzeug vorsichtig herausgezogen und die Zwiebel oder Knolle auf den Lochgrund gesetzt. Der eingeschlossene Wurzelballen lässt sich dank des Spreizmechanismus am Griff leicht auswerfen und füllt das Pflanzloch wieder auf.

1. Gelenk-Zwiebelpflanzer / 2. Zwiebelpflanzer mit Tiefenskala / 3. Zwiebelpflanzer mit traditionellem Holzgriff
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Zwiebel-Setzholz mit Langstiel: rückenschonend!
Der Boden liegt tief – eine Tatsache. Außerdem scheint er sich mit der Zeit immer weiter abzusenken. So wird die Gartenarbeit, die früher ein angenehmes Hobby war, allmählich zur lästigen Pflicht. Um das und schmerzhafte Rückenschmerzen zu vermeiden, greifen Sie zu Zwiebelpflanzern mit langen Stielen! Sie müssen sich nicht mehr bücken, sondern pflanzen Zwiebeln im Stehen.
- Einfacher Zwiebelpflanzer mit langem Stiel: Der Zwiebelpflanzer mit langem Stiel besitzt einen langen Stiel mit einem breiten, ergonomischen, holzverkleideten T-Griff. Das eigentliche Werkzeug ist ein „Korb“, mit dem sich passende Pflanzlöcher für Zwiebeln jeder Größe ausheben lassen. Der Gärtner arbeitet, ohne sich zu bücken, und stützt sich dabei auf die Trittfläche und den Griff, um den Rücken zu schonen.
- Gelenkiger Zwiebelpflanzer mit zwei langen Stielen: Der Zwiebelpflanzer mit zwei Griffen besteht aus zwei langen Holzstielen. Jeder Stiel endet in einer gebogenen, spitzen und scharfen Klinge, die mühelos Pflanzlöcher in den Boden gräbt. Der Erdballen wird von den beiden Klingen gehalten, solange die Stiele nicht losgelassen werden. Anschließend können Sie die Zwiebel zwischen den Klingen platzieren, an der gewünschten Stelle ausrichten und mit dem Fuß auf den Gelenkbügel treten, damit das Werkzeug in den Boden eindringt. Dann lockern Sie einfach die Stiele und ziehen das Werkzeug aus dem Boden, sodass die Zwiebel am Grund des Lochs abgelegt wird.

Zwiebelpflanzer mit langem Stiel und Zwiebelpflanzer mit zwei Griffen
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Das Zwiebelsetzholz mit Automatikgriff besteht aus einem Stahlstiel mit Griff. Dessen Auslöser steuert das Öffnen und Schließen des Kopfes am anderen Ende. Der Stahlkopf besitzt gezähnte, scharfe Kanten und dringt leicht in den Boden ein. Der Tritt erleichtert das Eindringen zusätzlich. Die Anwendung ist einfach: Drücken Sie das Setzholz bis zur gewünschten Tiefe in den Boden. Betätigen Sie den Auslöser und ziehen Sie das Werkzeug heraus. Der Kopf hält einen kleinen Wurzelballen fest und hinterlässt ein Pflanzloch, in das Sie Ihre Zwiebel setzen. Platzieren Sie das Setzholz anschließend über der Zwiebel und lassen Sie den Auslöser los, damit der entnommene Wurzelballen zurückfällt. Wiederholen Sie den Vorgang mit der nächsten Zwiebel.

Zwiebelsetzholz mit Automatikgriff
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