10 Bäume für schweren, feuchten Boden
Einige Pflanzideen...
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Der richtige Baum am richtigen Standort: Diese Bäume gedeihen auch auf schweren, ständig feuchten Böden. Entdecken Sie unsere Auswahl!
Schwarz-Birke oder Betula nigra
Schwarz-Birke (Betula nigra) für feuchte Böden: panaschiertes Laub, dekorative Rinde und goldgelbe Herbstfärbung. ‚Shilo Splash‘ wächst kompakter.
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Bodenfeuchte im Garten bestimmen?Trauerweide: romantischer Charme
Die Trauerweide ist so bekannt, dass sie in dieser Auswahl keinesfalls fehlen durfte. Tatsächlich gibt es mehrere Weidenarten und -hybriden, die als „Trauerweide“ bezeichnet werden. Hier geht es um Salix alba ‚Tristis‘ bzw. Salix (x) sepulcralis ‚Chrysocoma‘. Beide Namen sind Synonyme.
Salix alba ‚Tristis‘ ist ein großer Baum (20 m hoch) mit breiter, rundlicher Krone, grünem Laub, das sich im Herbst gelb färbt, und bis zum Boden herabhängenden Zweigen, die dem Garten eine romantische Atmosphäre verleihen. Unter unseren klimatischen Bedingungen ist sie vollkommen winterhart. Neben ihrer besonderen Wuchsform entwickelt die Weide im Frühjahr hellgelbe Blütenkätzchen von 4 bis 8 cm Länge.
Die Weide ist pflegeleicht und wächst hervorragend in jedem frischen bis feuchten, eher schweren, nährstoffreichen, vorzugsweise kalkfreien Boden. Da sie schnell wächst, pflanzen Sie sie in voller Sonne als Solitär oder am Ufer eines Gewässers in großen Gärten. Ihre Wurzeln sind ausläuferbildend und können sich im Boden problemlos 20–30 m weit ausbreiten: Pflanzen Sie sie daher nicht zu nah an Gebäude!
→ Weiden sind meist (aber es gibt Ausnahmen!) Bäume und Sträucher, die schwere, feuchte Böden bevorzugen. Entdecken Sie unsere schönsten Weiden in der Online-Baumschule.

Salix alba ‚Tristis‘
Nyssa sylvatica: Herbstfärbung like Feuer
Nyssa sylvatica, auch Schwarzer Eukalyptus oder Tupelobaum genannt, ist ein sommergrüner, aus den USA stammender Baum. Sein Laub leuchtet von September bis November in prächtigen orangeroten Herbstfarben, bevor es abfällt und im Winter seine kahle Rinde zeigt.
Der Tupelobaum kann bei uns eine Höhe von 20 m erreichen und wächst recht langsam. Dieser Baum besitzt eine breite, kegelförmige Wuchsform und einen ungewöhnlichen Stamm mit graubrauner Rinde, die bei älteren Exemplaren abblättert und von Furchen durchzogen wird. Das Laub ist zunächst dunkelgrün bis gelbgrün und färbt sich später leuchtend orange-rot. Im Sommer erscheinen sehr unscheinbare Blüten, gefolgt von bei Vögeln beliebten, dunkelpurpurfarbenen Beeren.
Nyssa sylvatica wird als Zierbaum in großen Gärten, am besten isoliert kultiviert, damit er nicht unter der Konkurrenz benachbarter Bäume leidet und eine harmonische Wuchsform entwickelt. Der Schwarze Eukalyptus benötigt einen neutralen bis sauren, fruchtbaren, nassen oder ganzjährig frischen Boden, an Sonne oder Halbschatten. Dieser Baum ist windfest und sehr winterhart.

Nyssa sylvatica, Wuchsform und rechts Herbstlaub
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10 Sträucher und Kleinbäume für schweren, feuchten BodenSumpfzypresse: Nadelbaum im Wasser
Die Taxodium distichum, auch Sumpfzypresse oder Louisiana-Zypresse genannt, ist ein großer sommergrüner Nadelbaum aus den Sumpfgebieten im Südosten der USA. Sie ist winterhart und besonders gut an nasse bis feuchte Böden angepasst. Der Name „Sumpfzypresse“ bezieht sich auf ihr sommergrünes Laub, was bei Nadelbäumen eher selten ist.
Die Sumpfzypresse wächst kerzengerade und ihr Stamm ist mit einer schönen, tief gefurchten, rotbraunen Rinde bedeckt. Das leichte Laub nimmt im Herbst prächtige rostrote Farbtöne an, später goldbraune, bevor es noch vor dem Winter abfällt. Wird sie am Wasser oder in regelmäßig überflutetem Boden kultiviert, kann sie Wurzelauswüchse, sogenannte Pneumatophoren, bilden, die der Sauerstoffversorgung des Wurzelsystems und der Verankerung in lockeren Böden dienen. Die Louisiana-Zypresse bildet am selben Baum männliche und weibliche Zapfen. Die weiblichen Zapfen sind bei der Reife rund und violett gefärbt. Unter unseren Klimabedingungen behält sie ihre sehr schöne pyramidenförmige Wuchsform und erreicht eine Höhe von 20 bis 25 m. Ihr Wachstum ist relativ schnell und sie kann bis zu 500 Jahre alt werden.
Die Taxodium distichum eignet sich für einen großen Garten und wächst in normalem, tiefgründigem, frischem bis feuchtem Boden an einem sonnigen Standort.

Taxodium distichum: Wuchsform, Laub und Herbstfärbung. Oben rechts: Pneumatophoren bei einem älteren Exemplar
Gemeine Esche: Baum unserer Wälder
Die Fraxinus excelsior, auch Gewöhnliche Esche genannt, ist ein großer, in Frankreich sehr verbreiteter Baum, der dort wild wächst. Man findet sie an den Ufern von Bächen und Flüssen sowie in bestimmten Wäldern. Leicht zu erkennen ist sie an ihren schwarzen Blütenknospen und den lanzettlichen, dunkelgrünen Blättern, die sich im Herbst gelb färben.
Im Laufe der Jahre entwickelt dieser Baum eine elegante Wuchsform mit einem sehr aufrechten Stamm, der eine leichte, längliche Krone trägt. Die Rinde wird grau, tief gefurcht und schuppig. Das sommergrüne Laub besteht aus zusammengesetzten Blättern mit 9 bis 13 schmalen, lanzettlichen Fiederblättchen. Während der Saison dunkelgrün, nehmen die Blätter im Herbst eine schöne gelbe Färbung an. Die eher unauffällige Blüte erscheint im April vor dem Laubaustrieb in cremegelben Rispen.
Die Gewöhnliche Esche ist sehr frosthart, pflegeleicht und verträgt jeden nicht zu heißen Standort sowie jeden normalen Boden, auch kalkhaltigen. In fruchtbarem, tiefgründigem und frischem Boden fällt ihr Wachstum jedoch stärker aus. Dann erreicht sie eine Höhe von 30 bis 40 m und eine Breite von 20 m. Die Fraxinus excelsior eignet sich als Solitär in einem großen Garten, wo sie im Sommer angenehmen Schatten spendet.
Hinweis: Seit Beginn der 1990er-Jahre verursacht ein Pilz eine Krankheit an Eschen: das Eschentriebsterben, auch Eschenwelke genannt. Diese Krankheit hat in den Beständen europäischer Eschen große Schäden angerichtet. Glücklicherweise beobachtet man seit Kurzem bei bestimmten forstwirtschaftlich kultivierten Klonen eine Resistenz gegen das Eschentriebsterben. Die Entwicklung bleibt abzuwarten!

Fraxinus excelsior, Detail des Laubs und der Herbstfärbung
Schwarz-Erle: Baum unserer Feuchtgebiete
Wir alle kennen die Schwarz-Erle (Alnus glutinosa), auch Schwarz-Erle, Vergne oder Verne genannt, einen Pionierbaum unserer heimischen Flora, der auf feuchten bis nassen Böden wächst. Eine bemerkenswerte Sorte dieser indigenen Art besticht durch ihr Laub: Alnus glutinosa ‚Imperialis‘.
Alnus glutinosa ‚Imperialis‘ trägt ein sehr schönes, laciniertes Laub, das in schmale, spitze Lappen geteilt ist und ein wenig an Farnwedel erinnert. Seine Zweige schmücken sich im zeitigen Frühjahr mit zahlreichen hängenden, gelbgrünen Kätzchen. Die Erle ‚Imperialis‘ besitzt eine pyramidale, luftige Wuchsform und wächst relativ langsam bis zu einer Höhe von 8 bis 10 m bei 3 m Breite. Ihr sommergrünes Laub bleibt zwar lange am Baum, ist hellgrün und fühlt sich leicht klebrig an. Die Frucht ist eine kleine zapfenartige Struktur, Zapfen genannt (sie erinnert an winzige Kiefernzapfen), 2 cm lang und mit winzigen geflügelten Samen.
Für mittelgroße Gärten geeignet, ist dieser kleine Baum mit pyramidaler Wuchsform zudem sehr widerstandsfähig gegen Krankheiten und Parasiten. Er ist sehr frosthart und gedeiht hervorragend auf nassen, nährstoffarmen Böden. Der elegante kleine Baum erinnert an einen riesigen Farn und sollte in frischen bis feuchten, humusreichen, auch torfigen und nährstoffarmen Böden gepflanzt werden, vorzugsweise an einem sauren Standort in Sonne oder Halbschatten.
Hinweis: Die Erle besitzt ein äußerst stark entwickeltes Wurzelsystem (bis zu 4 m tief). Halten Sie Abstand zu Fundamenten und Gebäuden! Außerdem ist zu beachten, dass die Schwarz-Erle den Boden, in dem sie wächst, saniert und anreichert, da ihre Wurzeln Luftstickstoff in pflanzliche Proteine umwandeln.

Alnus glutinosa
Eukalyptus stellulata: exotischer Akzent
Eucalyptus stellulata ist eine Art aus den Bergen im Südosten Australiens, die stets in der Nähe von Wasserläufen und Sumpfgebieten vorkommt. Sie wird für ihren schönen Wuchs, ihre dekorative Rinde (an der Basis schwarz), ihre schirmförmige Wuchsform und ihre Blüte mit weißen Pompons geschätzt, die in unseren Breiten gegen Ende des Winters (Februar bis März) erscheint. Dieser schöne Baum besitzt zudem immergrünes, graugrün-bläuliches Laub.
Dieser Eukalyptus bildet von der Basis aus mehrere Stämme, die von einem breiten, aber luftigen Kranz gekrönt werden, und hat eine leicht überhängende Wuchsform. Im Laufe der Jahre kann er eine Höhe von 15 m und eine Breite von 8 m erreichen. Er ist nur mäßig winterhart, doch ein gut eingewachsenes Exemplar verträgt kurze Fröste bis etwa -14 °C. Das immergrüne Laub verströmt beim Zerreiben einen Duft nach Pfefferminze. Die alte, schwarze Rinde löst sich jedes Jahr in großen Fetzen ab und gibt eine ganz neue, weiß und olivgrün gestreifte Rinde frei.
Dieser Eukalyptus passt sich an viele Regionen an und bevorzugt einen gut vorbereiteten, feuchten bis nassen, nicht zu kalkhaltigen Boden an einem warmen, sonnigen Standort. Er ist ein großer Baum für große Gärten, wo er als Solitär besonders schön zur Geltung kommt.

Eucalyptus stellulata: Rinde (© Harry Rose) und Detailaufnahme des Laubs
Großblättriger Ahorn: unbekannt, aber prächtig!
Acer macrophyllum, der Großblättrige Ahorn, stammt von der Westküste der USA, wo er an Flussufern, in Wäldern und feuchten Tälern wächst. Dieser sommergrüne Baum trägt große Blätter, die ihm seinen Namen geben und äußerst spektakulär wirken.
Die jungen Blätter treiben bronzefarben-grün aus. Sie entfalten sich im April zur selben Zeit wie die Blüte. Jedes Blatt ist in 3 bis 5 Lappen geteilt und 15 bis 30 cm groß. Seine stattliche Größe von bis zu 12 m im Alter sowie seine Trauben duftender gelber Blüten, aus denen schöne geflügelte Nüsschen hervorgehen, machen diese selten kultivierte Art besonders bemerkenswert. Wie viele Ahorne zeigt sie im Herbst eine prächtige kupferbraune Blattfärbung.
Der winterharte Acer macrophyllum gedeiht in tiefen, frischen bis feuchten Böden an einem sonnigen Standort. Er verträgt große Hitze schlecht und keinen trockenen Boden. Aufgrund seiner Größe eignet er sich eher für Parks oder große Gärten.

Acer macrophyllum
Die Italienische Espe: zeitlos und ikonisch
Populus nigra ‚Italica‘, einfacher gesagt die Italienische Pappel, ist bei uns der typische Alleebaum an Flüssen, Kanälen, Ufern und Straßen. Der hohe Baum ist an seiner sehr schlanken, dunklen Silhouette und seiner fast säulenförmigen Wuchsform leicht zu erkennen. Diese Pappel gilt als Unterart der Schwarzpappel (oder manchmal nur als Kultivar), die im 18. Jahrhundert aus Afghanistan und Iran nach Italien eingeführt wurde.
Die Italienische Pappel besitzt sommergrünes, glänzend dunkelgrünes Laub, das sich im Herbst goldgelb färbt. Im zeitigen Frühjahr erscheinen ihre dreieckigen, am Rand gezähnten Blätter. Der Baum entwickelt einen aufrechten Stamm, der bis in die Krone reicht, ohne starke Seitenäste, dafür mit zahlreichen dünnen, fast senkrechten Zweigen, die dicht am Stamm anliegen. Die Blütenstände in Form hängender Kätzchen erscheinen im März und April. Nach der Bestäubung durch den Wind tragen die weiblichen Bäume (Populus nigra ist eine diözische Art) eiförmige Kapseln in Ketten, deren von einem watteartigen Flaum umhüllte Samen ebenfalls durch den Wind verbreitet werden.
Die schnell wachsende Italienische Pappel kann eine Höhe von 30 m und eine Breite von 5 m erreichen. Ihr Wurzelsystem ist stark ausgebreitet und weitreichend, zudem neigt der Baum zur Bildung von Wurzelausläufern. Pflanzen Sie Italienische Pappeln daher mit großem Abstand zu Gebäuden (mindestens 30 m)!
Diese robuste Pappel ist sehr winterhart und anspruchslos. Sie gedeiht in allen frischen bis feuchten Böden, auch in lehmigen oder kalkhaltigen. Der Baum bevorzugt einen vollsonnigen Standort. Die Italienische Pappel eignet sich eher für große Gärten, zur Landschaftsgestaltung in Parks oder zur Pflanzung entlang von Gewässern und in der Nähe von Teichen.

Populus nigra ‚Italica‘
Urweltmammutbaum: Der für ausgestorben gehaltene Nadelbaum
Der Urweltmammutbaum ‚Gold Rush‘ ist eine schöne japanische Auslese mit goldgelbem Laub einer sommergrünen, groß werdenden Nadelbaum-Art, die man Millionen Jahre lang für ausgestorben hielt. Der Urweltmammutbaum, auch Wassertanne oder Chinesisches Rotholz genannt, stammt aus China und wurde erst 1941 in Sichuan entdeckt. Er ist die einzige erhaltene Art einer sehr alten Gattung, deren Ursprung bis in die Kreidezeit zurückreicht – jene geologische Epoche, in der die Dinosaurier an Land verschwanden und eine Eiszeit begann.
Dieser große sommergrüne Nadelbaum entwickelt im Frühjahr hellgelbes, leuchtendes Laub, das im Sommer gelbgrün und anschließend golden wird, bevor es sich im Herbst rostbraun färbt und schließlich abfällt. Er wächst langsamer als die Art und bleibt mit einer Höhe von immerhin 15 m auch etwas kleiner. Im Winter zeigt sich ein schöner, gut sichtbarer Stamm mit rissiger, rotbrauner Rinde. Die Blüte erscheint an älteren Exemplaren. Die Blütenstände sind kugelige, schuppige Zapfen.
Pflanzen Sie den Urweltmammutbaum ‚Gold Rush‘ am besten in einen ausreichend großen Garten: Bei einer Höhe von 15 m kann er sich bis zu 5 m in die Breite ausdehnen. Dieser Nadelbaum sollte in tiefgründigen, neutralen bis leicht sauren, eher fruchtbaren, frischen bis feuchten Boden gepflanzt werden. Er verträgt schwere, lehmige Böden gut, bevorzugt jedoch lockere, lehmige oder sandige, nicht zu kalkhaltige Böden. Der Urweltmammutbaum liebt einen sonnigen, freien Standort. Der winterharte Nadelbaum leidet unter heißen Sommern und zu trockenem Boden.

Urweltmammutbaum ‚Gold Rush‘
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Nicht fündig geworden oder zu wenig Platz für große Bäume? Entdecken Sie: 10 Sträucher und Kleinbäume für schweren, feuchten Boden.
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