7 Küchenkräuter für den Schatten

7 Küchenkräuter für den Schatten

Ideale Sorten für schattigen Gemüsegarten

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 13. August 2025  durch Solenne 4.34 min.

Auch als „Küchenkräuter“ bekannt, sind Kräuter im Gemüsebeet unverzichtbar. Sie verfeinern Speisen und duften im Garten, doch manche gedeihen auch im Schatten.

Hier finden Sie 7 Kräuter für den Schatten.

Schwierigkeit

Bärlauch: aromatische Zwiebelpflanze im Unterholz

Allium ursinum, gemeinhin Bärlauch genannt, ist eine aromatische Staude des Unterholzes. Als Würzpflanze werden ihre Zwiebel sowie Blätter und Blütenknospen in der Küche zum Verfeinern von Speisen verwendet. Als Zwiebelpflanze mit struppiger Wuchsform besitzt der Bärlauch schmale, gestielte Blätter. Im Frühjahr (April bis Juni) blüht er mit hübschen kugelförmigen, weißen bis gelblichen Dolden.

Bärlauch, eine aromatische Zwiebelpflanze des Unterholzes

Allium ursinum kultivieren

Für eine Ernte von Januar bis Oktober säen Sie Bärlauch im Sommer (Juli bis September) und am Ende des Winters, zu Beginn des Frühjahrs (Februar bis März) aus. Als sommergrüne und bis – 15 °C winterharte Pflanze verschwindet er im Winter vollständig und treibt im Frühjahr wieder aus. Allium ursinum lässt sich leicht kultivieren, im Gemüsegarten an einem schattigen bis halbschattigen Standort in frischem Boden, der schwer, alkalisch oder nährstoffreich und locker sein kann. Einmal etabliert, benötigt er keine besondere Pflege.

Mojito-Minze: kräftiger Mentholduft

Die Mentha hemingwayensis ist eine buschig wachsende und aromatische Minze mit einem intensiven, sehr frischen Mentholduft. Die Mojito-Minze ist ideal zum Aromatisieren von Aperitifs und Sommercocktails. Sie wird auch in der Küche verwendet, um kalte Speisen wie Taboulé und Salate zu verfeinern. Ihre hellgrünen Blätter zeichnen sich durch ihre spitze Form und geprägte Oberfläche aus.

Mojito-Minze, eine Sorte mit intensivem Mentholduft

Mentha hemingwayensis kultivieren

Die Mojito-Minze gedeiht sowohl im Topf als auch im Freiland. Sie wird an einem schattigen oder halbschattigen Standort in frischem Boden gepflanzt. Diese sehr winterharte Staude ist leicht zu kultivieren und breitet sich schnell aus, da sie ausläuferbildende Wurzeln besitzt. Man pflanzt sie im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis Oktober), um das ganze Jahr über ernten zu können. Im Frühjahr lässt sie sich durch Teilung der Horste oder Stecklingsvermehrung vermehren.

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Großer Sauerampfer: Würzkraut mit säuerlichem Aroma

Rumex acetosa ist eine wilde Sauerampfer-Art, die spontan auf Feldern und Weiden wächst. Ihre großen, essbaren Blätter mit mittlerer Grünfärbung bilden eine kompakte Rosette. Diese Gemüse- und Gewürzpflanze wird in der Küche verwendet, um Gerichten ein säuerliches Aroma zu verleihen. Sie wird roh in gemischten Salaten oder gegart zu Fisch und in Saucen verzehrt.

Großer Sauerampfer, eine Gewürzpflanze mit säuerlichem Aroma

Rumex acetosa kultivieren

Der leicht zu kultivierende Große Sauerampfer gedeiht im Garten und auf dem Balkon. Dort wird er in einem großen Topf kultiviert. Er gedeiht in frischen, eher schweren und sauren Böden und bevorzugt schattige Standorte. Diese winterharte Staude wird im Frühjahr ausgesät (zwischen März und Mai) für eine Ernte den ganzen Sommer über (von Mai bis August).

Japanische Petersilie: erfrischendes, leichtes Küchenkraut

Die Mitsuba, auch japanische Petersilie genannt, ist eine in unseren Gemüsegärten noch wenig verbreitete krautige Würzpflanze. Sie bietet ein erfrischendes, aromatisches Aroma, das milder ist als das der gewöhnlichen Petersilie. Mit langen Stängeln und gezähnten, sommergrünen Blättern ist sie ein unverzichtbares Gewürz der japanischen Küche: gekocht für Suppen und warme Gerichte oder roh in Salaten.

Japanische Petersilie, ein erfrischendes und mildes Gewürz

Japanische Petersilie | © Puamelia – Flickr

Cryptotaenia japonica anbauen

Winterhart bis -15 °C, wird die japanische Petersilie im zeitigen Frühjahr gepflanzt (März bis Mai), um nach Bedarf geerntet zu werden, vom Frühjahr bis zum Sommer. Als Pflanze kühler Unterwälder kann Mitsuba im Freiland oder im Topf kultiviert werden, aber stets an einem schattigen oder halbschattigen Standort, in einem feuchten, leichten und humusreichen Boden.

Guter Heinrich: ideales Blattgemüse für Permakultur

Der Gute Heinrich ist eine alte Sorte von Blattgemüse, das wie Spinat gekocht verzehrt wird. Er wird deshalb manchmal auch „Wilder Spinat“ genannt. Sein Laub ist sommergrün, flaumig behaart und dreieckig geformt. Es ist dunkelgrün und glänzend, mit einer silbrigen Unterseite.

Der Gute Heinrich, ein ideales Blattgemüse für die Permakultur

Guter Heinrich | © Joan Simon – Flickr

Chenopodium bonus-henricus kultivieren

Als winterharte, anspruchslose Staude gedeiht der Gute Heinrich mehrere Jahre an einem schattigen Standort in frischem, nährstoffreichem, lockerem Boden. Ideal für die Permakultur, wird er im Frühjahr (April bis Mai) oder Herbst (September bis Oktober) außerhalb von Frostperioden und großer Hitze gepflanzt, um von Frühjahr bis Herbst Blätter zu ernten.

Kleinköpfiger Knöterich: intensiver Korianderduft

Der Thailändische Knöterich ist eine Pflanze mit aromatischen Blättern, die beim Zerreiben einen kräftigen Korianderduft verströmen. Ihr würziger Geschmack ist jedoch intensiver als der von Koriander, mit Pfeffer- und Zitronennoten. Die schmalen, lanzettlichen, immergrünen Blätter des Rau Ram sind am purpurfarbenen V in ihrer Mitte zu erkennen.

Thailändischer Knöterich mit kräftigem Korianderduft

Polygonum odoratum kultivieren

Die kriechende, mehrjährige, aber nicht winterharte vietnamesische Koriander wird im Topf kultiviert und im Winter geschützt untergestellt. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr (März bis Juni) oder im Herbst (September bis November) für eine Ernte das ganze Jahr über nach Bedarf. Thailändischer Knöterich bevorzugt nährstoffreiche, frische Böden sowie schattige bis leicht sonnige Standorte.

Waldmeister: Bodendecker mit Heu- und Tonkabohnenaroma

Waldmeister ist ein immergrüner Bodendecker des Unterholzes mit smaragdgrünen Blättern und kleinen, weißen, bienenfreundlichen, duftenden Frühlingsblüten. Als Bodendecker für schattige Gartenbereiche ist der Waldmeister zugleich eine Heilpflanze. Seine getrockneten Stängel verströmen Aromen von Tonkabohne, Vanille und Heu.

Waldmeister, ein Bodendecker mit Aromen von Heu und Tonkabohne

Galium odoratum kultivieren

Diese kleine, kriechende Staude bevorzugt milde Sonne oder Halbschatten sowie leichte, humusreiche, ganzjährig frische Böden, die im Winter nicht zu nass sind. Sie ist sehr winterhart und benötigt nach dem Anwachsen keine Pflege.

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Aromatische Pflanzen für den Schatten