7 XXL-Palmen für große Gärten

7 XXL-Palmen für große Gärten

Imposante, ausladende Sorten für große Flächen

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 12. Januar 2026  durch Marion 7 min.

Die Palmen bringen exotisches Flair in den Garten. Wenn Sie ausreichend Platz haben, können Sie die größten Arten pflanzen, die problemlos über 6 m hoch werden. Ihre majestätische Silhouette sorgt für Struktur und wohltuenden Schatten im Sommer.

Manche Palmen sind sogar ausreichend winterhart, um außerhalb der mildesten Regionen im Freiland kultiviert zu werden.

Entdecken Sie unsere Auswahl an großen, pflegeleichten Palmen – ideal für große Gärten.

Weitere Tipps zur Kultur: Palmen: pflanzen, kultivieren und pflegen

Schwierigkeit

Trinidad-Palmettopalme: groß, aber frostempfindlich

Die Sabal mauritiiformis oder Thurston-Palme gehört zu den Riesen seiner Gattung: Ausgewachsen erreicht sie bis zu 20 Meter Höhe und etwa 10 Meter Breite.

Wie der Name vermuten lässt, bildet diese Palmettopalme große, fächerförmige Blätter mit herabhängenden Segmenten. Sie sind leicht blaugrün und sehr beeindruckend, da sie bis zu 1,50 Meter breit werden können. In den ersten Kulturjahren wächst diese Palmettopalme zunächst buschig. Später bildet sie einen dünnen Scheinstamm (Stipe), über dem sich die breite Krone aus üppigem Laub erhebt. Diese XXL-Palmettopalme verleiht auch sehr großen Gärten zweifellos exotischen Charme.

Diese aus Mittelamerika stammende Art ist eher frostempfindlich: Sie verträgt keine Temperaturen unter -3 °C und bleibt daher den mildesten Regionen unseres Landes vorbehalten. Diese Riesenpalme eignet sich somit perfekt für einen Garten an der Côte d’Azur oder in einem Teil der aquitanischen Atlantikküste.

Sabal mauritiiformis kann in den ersten Lebensjahren in einem großen Kübel kultiviert und im Winter geschützt untergestellt werden. Am besten kommt ihre imposante, spektakuläre Wuchsform jedoch als Solitär in einem großen Garten zur Geltung. Sie gedeiht im Halbschatten in einem humusreichen, eher frischen Boden, der nie vollständig austrocknet, aber unbedingt gut durchlässig ist. Wasser muss abfließen können, damit die Wurzeln nicht faulen.

Mehr erfahren: Palmettopalme: Pflanzen, kultivieren und pflegen.

große Palmettopalme

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Palmen nach Klima

Hanfpalme (Trachycarpus fortunei): sehr winterhart

Die Trachycarpus fortunei oder Hanfpalme hat einen entscheidenden Vorteil: Sie verträgt unter geeigneten Kulturbedingungen Frost bis -16 bis -18 °C. Dank dieser sehr guten Winterhärte kann sie in den meisten Regionen, sogar im Norden Frankreichs, kultiviert werden. Diese Kälteverträglichkeit in Verbindung mit ihren attraktiven Ziereigenschaften macht sie zu einer der meistkultivierten Arten.

Der Name „Hanfpalme“ bezieht sich auf die dichte Faser, die ihren Scheinstamm bedeckt und ihr ebenfalls ermöglicht, Kälte zu vertragen. Was ihr Laub betrifft, bildet sie große Blätter von bis zu 80 cm Länge, die von langen, nicht dornigen Blattstielen getragen werden. Sie sind in Fiederblättchen geteilt und eher rundlich geformt, wodurch sie die typische Fächerform erhalten.

Diese große Palme erreicht langsam eine Höhe von 8 Metern und eine Breite von 1,50 Metern bei voller Reife.

Die pflegeleichte und anspruchslose Palme wird in der Sonne oder im Halbschatten in einen nährstoffreichen, stets frischen Boden gepflanzt.

Weitere Informationen: Trachycarpus, Hanfpalme: Pflanzen, Kultivieren und Pflegen

Trachycarpus

Blaue Hesperidenpalme: schönes blaugraues Laub

Die Brahea armata besticht durch ihr besonders dekoratives Laub. Es zeigt eine blau-graue, fast silbrige Färbung mit ungewöhnlichen metallischen Nuancen. Diese besondere Farbe entsteht durch die Wachsschicht, die die Blätter bedeckt und sie vor den heißesten Sonnenstrahlen schützt.

Doch das ist nicht ihr einziger Vorzug: Für eine Palme besitzt sie eine bemerkenswerte Winterhärte und verträgt in trockenem Boden vorübergehend Temperaturen von bis zu -10 bis -12 °C. Ihre Salzluftverträglichkeit macht sie zur idealen Wahl für Gärten am Meer, doch sie kann sich auch in anderen Regionen akklimatisieren. Diese große Palme eignet sich perfekt für eine tropische Gestaltung!

Ihre Silhouette wird von einem einzelnen, kräftigen Scheinstamm geprägt, der den fächerförmigen Blattkranz trägt. Die Blattstiele sind mit kleinen, dornigen gelben Haken besetzt.

Die Blüte ist beeindruckend, erfordert vom Gärtner jedoch Geduld: Erst nach etwa 30 Jahren können Sie die langen Blütenstände bewundern, die bis zu 6 Meter lang werden.

Diese Weiße Felsenpalme aus Mexiko erreicht sehr langsam eine Höhe von 12 Metern und eine Breite von 3 Metern. Sie kann in einem großen Kübel kultiviert werden, in dem ihre Silhouette bescheidener bleibt.

Aufgrund ihrer Herkunft bevorzugt sie nährstoffarme, trockene Böden, auch sandige und steinige. Für eine gute Entwicklung braucht sie Wärme und Sonne.

Mehr erfahren: Hesperidenpalme: pflanzen, kultivieren und pflegen

Brahea armata

Archontophoenix maxima: eine Riesenpalme

Archontophoenix maxima trägt seinen Namen zu Recht: Die Königspalme bringt Volumen und Eleganz in den Garten. Diese aus Australien stammende Art ist die größte der Gattung und erreicht eine Höhe von 30 Metern bei einer Breite von 7 Metern.

Diese Palme entwickelt einen dicken, glatten Stamm mit deutlich sichtbaren Ringen. Oben auf diesem Scheinstamm entfaltet sich eine schöne Krone aus anmutig gebogenen Wedeln. Sie sind hellgrün und zeigen auf der Unterseite einen hübschen Grauschimmer.

Die Blüte ist ebenso majestätisch: Große Trauben violetter Blüten erscheinen. Anschließend bilden sich rote, ebenfalls sehr dekorative Früchte.

Diese aus Australien stammende, recht frostempfindliche Palme verträgt keine Temperaturen unter -4 °C. Sie benötigt Wärme und Sonne, um sich gut zu entwickeln, weshalb sie nur in Küstenregionen ganzjährig im Freiland kultiviert werden kann. Doch eine Kultur im Topf ist für diese riesige Palme durchaus möglich, sodass sie im Winter vor Frost geschützt im Kalthaus oder Wintergarten stehen kann.

Pflanzen Sie sie in einen tiefen, humusreichen und eher frischen Boden, der im Sommer nicht zu stark austrocknet.

Weitere Informationen: Archontophoenix: Pflanzen, Kultivieren und Pflegen

sehr große Gartenpalme

Wodyetia bifurcata: außergewöhnliche Wuchsform

Wenn Wodyetia bifurcata auch als „Fuchsschwanzpalme“ bekannt ist, bezieht sich dieser Name auf die Form ihres Laubs. Jedes Blatt ist in Fiederblättchen geteilt, die in einer doppelten Gabel enden. Sie wirken gefiedert und bilden eine dichte Krone, die von einem geringelten Scheinstamm getragen wird. Die Blätter sind dunkelgrün und auf der Unterseite heller. Diese Besonderheit verleiht der Palme ein hübsch zerzaustes Aussehen und bringt Volumen in einen großen Garten.

Diese bemerkenswerte Palme stammt aus Australien. Bei voller Reife erreicht sie eine Höhe von 15 Metern und eine Breite von etwa 5 Metern.

Allerdings ist sie nicht sehr winterhart, denn ihre Frostverträglichkeit reicht nur bis -4 °C. In milden Regionen mit schwachen, seltenen Frösten kann sie ins Freiland gepflanzt werden. Anderswo ist eine Kultur im Topf möglich.

Wodyetia bifurcata bevorzugt volle Sonne und gedeiht auch in einem nährstoffarmen, aber besonders gut drainierten Boden. Eine ideale exotische Pflanze für milde Küstengärten, die auch bei Sammlern beliebt ist!

Wodyetia

Romanzoffianische Kokospalme: Tropenflair

Nach der Barbados-Königspalme entdecken Sie die Königin-Palme! Syagrus romanzoffiana ist eine Palme mit sehr schlanker Wuchsform, die 12 m Höhe und 6 m Breite erreicht. Sie wächst schnell und erinnert in ihrer Silhouette an Kokospalmen: eine perfekte Palme für exotisches Flair im Garten!

Diese Palme bildet einen kräftigen Stamm mit ringförmigen Mustern. Ihre Krone besteht aus palmenförmigen, luftig gefiederten Blättern. Sie leuchten in einem schönen glänzenden Grün.

Diese aus Südamerika stammende Art eignet sich im Freiland jedoch nur für milde Regionen. Ihre Frosthärte reicht nur von -4 °C bis -7 °C. Sie liebt Wärme und Sonne, bevorzugt aber frische Böden. In Regionen mit Frost empfiehlt sich die Kultur im Kübel, der während der kalten Jahreszeit geschützt aufgestellt wird.

Syagrus romanzoffiana

Livistona mariae: kupferrote Nuancen

Die Livistona mariae, auch als „Livingstonpalme“ bekannt, zeichnet sich durch die Farbe ihres Laubs aus. Junge Pflanzen tragen tatsächlich rot und bronzefarben gefärbte Wedel – bei einer Palme ungewöhnliche Farbtöne, die ihr großen Charme verleihen! Mit zunehmendem Wachstum werden sie grünblau.

Als erwachsene Palme bildet sie einen Scheinstamm mit einer Krone aus fächerförmigen Blättern und elegant überhängender Wuchsform.

Bei voller Reife erreicht sie 20 m Höhe und 9 m Breite.

Diese eher frostempfindliche Palme verträgt keine starken, regelmäßigen Fröste (> -6 °C). Sie benötigt einen sehr gut drainierten, auch trockenen Boden an einem sonnigen Standort. Sie lässt sich jedoch problemlos im Topf kultivieren, auch im Haus. Dort bleibt sie deutlich kleiner und erreicht maximal 2 m Höhe.

Diese unkomplizierte, anspruchslose und ungewöhnliche Palme sorgt im Garten, auf der Terrasse oder im Wohnraum für echtes Urlaubsflair!

Mehr erfahren: Livistona: Pflanzung, Kultivierung und Pflege

Livistona mariae

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Sabal mauritiiformis